Hypokaustenheizung Hypokaustum (griech. - von unten beheizt - ), römische Warmluftbeheizung |
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In den meisten Fällen
wurde nur ein Raum eines Hauses mit Hypokausten ausgestattet. Von einem
Heizraum (praefurnium) wurden heiße Rauchgase eines Holz- oder
Holzkohlenfeuers durch Hohlräume im Fußboden in die Wänden
geleitet. Von dort gelangten die Rauchgase über einen Schornstein
nach außen. Diese Heizungsart ist die Grundlage unserer heutigen
Fußboden- und Wandflächenheizung (Fußleistenheizung),
die auch über die Strahlungswärme die Räume beheizen. |
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Die Feuerkammer
(Heizraum) lag meist im Freien und bestand aus im Abstand von ca 30
bis 40 cm aufgeschichteten, etwa 30 cm hohen Ziegelsäulen aus quadratischen
oder runden Platten, die zunächst eine größere Deckplatte
trugen. Auf dieser Deckplatte lag die große Tragplatte, auf der
der Estrich aufgebracht war. Die gesamte Konstruktion des Fußbodens
war ca. 10 bis 12 cm dick und benötigte mindestens mehrere Stunden,
wenn nicht ein oder zwei Tage bis zur völligen Durchwärmung.
Von dem unter dem beheizten Raum gelegenen Heizraum strömte die
heiße Luft in die Wandkanäle, die auf diese Weise auch die
Wände beheizten. Erst dann traten die Kanäle ins Freie aus. |
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Nachbau
einer Hypokaustenheizung
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Auch eine Ziegel-Wandheizung entspricht diesem System. Auch mit Heizleisten
geht es |
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