Bei
dem Einbau einer Pelletheizung und der Einrichtung einer Pelletlagerung
sind Vorschriften bezüglich „fester Brennstoffe“ zu
beachten. Hier gelten die Heizraumrichtlinien
(ab 50 kW) bzw. ab 15 t Lagermenge ist ein separater
Lagerraum vorgeschrieben. Dabei sind die gesetzlichen Vorschriften
der Feuerungsverordnungen
(FeuVO) der Bundesländer zu beachten und die allgemeinen Brandschutzbestimmungen
einzuhalten. Bei der Lagerung kleinerer Mengen gibt es spezielle Lösungen.
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| Die Lagerung von Pellets gibt es folgende Möglichkeiten |
- Lagerraum - umbauter Raum (z. B. alter
Heizöllagerraum)
- Sacksilo
- Lagertank (Silos, Pelletboxen)
- Erdtank
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Beispiel
- Pelletlagerraum |
Quelle:
ÖkoFEN Lembach Österreich |
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Die Größe
des Pelletlagerraumes ist von der Heizlast
des Gebäudes abhängig. Hier rechnet man für
1 kW Heizlast 0,9 m³ Lagerraum (inkl.
Leerraum). Der Raum sollte länglich und rechteckig
sein. Je schmaler der Raum (< 2 m) ist, desto weniger
„Leerraum“ bleibt bei der Absaugung nach.
Damit der Pelletlagerraum auch vollständig entleert
wird, sollte ein Zwischen-Schrägboden eingebaut werden.
Der Lagerraum muss gegen Feuchtigkeit geschützt und
staubdicht sein. |
Beim Bau des Pelletlagers
sollte zur Wartung des Raumes eine hinterbaute
Lagertür eingeplant werden. Bei Außenwänden
ist ein besonderer Feuchtigkeitsschutz vorzusehen. Empfohlen
wird außerdem, dass die umfassenden Wände in
F 90 und die Tür feuerhemmend und selbstschließend
ausgeführt und im Lagerraum keine elektrischen Leitungen,
Dosen usw. verlegt werden. |
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| Sollte kein passender Raum zur Verfügung stehen,
dann bieten sich auch Sacksilos oder Lagertanks
bzw. Erdtanks an. |
Pellets werden in Säcken
von 15 bis 30 Kilogramm, in Großkartonagen bis 1000 Kilogramm
auf Paletten und in loser Form geliefert. Üblich ist die Lieferung
durch einen Silopumpwagen. Dabei werden die Pellets
über ein Schlauchsystem in den Vorratsraum eingeblasen. Ein schonendes
Einbringen der Pellets in die Lagerbehälter ist besonders wichtig,
damit der Brennstoff einen geringen Staubanteil hat und eine störungsfreie
Zuführung des Brennstoffs zum Brenner und ein störungsfreier
Betrieb gewährleistet ist. |
| Die Pelletlagerbehälter
eignen sich auch für die Lagerung von Holzhackschnitzel. |
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Quelle:
Projekt der Arbeitsgemeinschaft Bio-Rohstoffe Witzenhausen |
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| Lagerrraum
mit Schrägboden |
Quelle:
Pro Solar |
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Lagerraum
mit Maulwurf |
Quelle:
Pro Solar |
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Pelletsilos |
Quelle:
Global-Energy/Rhön-Hessen-Forstconsulting GbR |
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Pelletboxen |
Quelle:
Global-Energy/Rhön-Hessen-Forstconsulting GbR |
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Kellermontierte
GFK-Kellertanks |
Quelle:
Haase-GFK-Technik GmbH |
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Erdtank
bis 15 m3 |
Quelle:
Mall Umweltsysteme |
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Erdtank
15 m3 bis 22 m3 |
Quelle:
Mall Umweltsysteme |
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Umbau
- Öltank > Pelletbehälter |
Aufgrund des immer weiter steigendem
Heizölpreises werden vorhandene Ölzentalheizungen
auf andere Brennstoffe umgestellt. Hierbei ist die
Umstellung auf Pellets eine Option.
Dabei stellt sich immer wieder die Frage, warum nicht der vorhandene
unterirdische Heizöllagerbehälter nicht als
Pelletbehälter umgebaut werden kann. Der Tank
ist sicherlich schon getilgt und einige Arbeiten (Reinigung. Entsorgung
des Restöls und Auffüllung mit Sand oder Ausbringung des Tanks)
müssen bei einer Stilllegung sowieso ausgeführt
werden. |
Ein Kugeltank
sollte ohne große Probleme umgerüstet werden können.
Anders sieht es bei einem zylindrischen Öltank
aus Stahl aus. Hier sind größere
Umbauten notwendig. Im Folgendem einige Beispiele. |
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Umbau
eines Öltanks zum Pelletbehälter |
Quelle:
ReSys AG |
Hier ist der
Umbau eines alten Öltanks
zu einem Pelletslager dargestellt.
Der ursprüngliche Dom wurde mit einer Öffnung
von ca. 800 x 800 mm herausgeschnitten. Die Abmessungen
des Tanks betrugen 2,00 m (Durchmesser) x 2,80 m (Länge).
Die installierte Schnecke ist 2,25 m lang. Nicht sichtbar
ist die Trennwand (Spanplatte), die an den Winkeleisen
befestigt wurde und einen 80 x 80 cm Zugang zum Lagerraum
hat. Die Schrägen (nicht sichtbar) sind in einem
Winkel von 35° angebracht und bestehen aus glatt
beschichteten Platten. Die 45°-Füll- u. Absaugstutzen
wurden in die Lagertrennwand ganz oben eingesetzt und
ragen etwas in den neuen "Dom".
Der Tankausschnitt wurde nach Fertigstellung der "Innereien"
mit einer ca. 20 cm hohen Aufkantung versehen, über
der ein gleichförmiger Deckel zum Schutz gegen
Regenwasser liegt. > mehr |
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Umbau
- Kugeltank zum Pelletbehälter |
Quelle:
ReSys AG |
Die Umrüstung
eines Kugeltank (z.B. Haase - "Ich
bin zwei Tanks") ist mit einem Maulwurf möglich.
Diese Informationen dienen der Übersicht, wie und
mit was für Teilen der Kugeltank umgebaut werden
kann. |
Wenn möglich
kann der Tankdeckel folgendermaßen umgerüstet
werden. Direkt neben den Füll- und Entlüftungskupplungen
muss möglichst in der Mitte der Maulwurfadapter installiert
werden. Alle weiteren Einbauhinweise sind in der Einbauanleitung
zu finden.
Wenn auf Grund des meist kleinen Deckeldurchmessers die
mittige Anordnung des Maulwurf- adapter nicht möglich
ist, können auch zwei Deckel angefertigt werden:
Einen nur für die Büllung mit den Befüllkupplungen
und einen zweiten mit dem Maulwurfadapter. Bei der Befüllung
wird der Deckel einfach ausgetauscht. > mehr |
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Bauteile
eines auf Pellets umgebauten Öltanks |
Quelle:
ReSys AG |
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Umbau
eines Öltanks zum Pelletbehälter |
Quelle:
HDG Bavaria GmbH |
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Ein stillgelegter, unterirdischer
Öltank wird zum Pelletlagerbehälter
umgebaut. In Zusammenarbeit mit der HDG, einer
Tankbaufirma, einem Tanksanierungsbetrieb und einem
Pellethersteller wurden die Probleme mit der Luftfeuchtigkeit
und dem Heizölgeruch gelöst.
Nun müssen nur noch die 25 m Entfernung sowie die
4 m Höhenunterschied zwischen Öltank und Heizraum
überwunden werden. Hierzu wurde der Saugschlauch
in einen vorhandenen Versorgungsschacht verlegt, der
an eine 7 m lange Förderschnecke angeschlossen
wird. Nun können die 12 t Pellets problemlos verbrannt
werden.
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| Der Pelletslagerraum
selbst wurde durch folgende Schritte geschaffen:
1. Aufmauern eines eigenen Schachtes für die Pelletssaugleitung
und den Motor für das Schneckengetriebe am Tankraumboden
2. Leerpumpen des restlichen Heizöls
3. Reinigung des Tanks und Entsorgung des Restöls
(etwa 100 l)
4. Kappen der bestehenden Ölleitung und Tankentlüftung
5. Auffräsen der stirnseitigen Tankwand für
die Installation der Förderschnecke
6. Umbau des Tankdeckels zur Befüllung für
Pellets
7. Installation von Förderschnecke, dazugehörenden
Motor und den Ansaugleitungen
8. Anschluss an Pelletskessel |
| Die zylindrische
Form des Öltanks machte die Installation von den
für Pelletslagerräumen typischen Rieselblechen
überflüssig. Die Förderschnecke ist am
Boden des Zylinders aufgelegt und entnimmt daher immer
das darüber liegende Material. Die Ansaugung erfolgt
durch entsprechende Leitungen, die in den Motorenschacht
geführt wurden. Dabei wurde durch die Kelleraußenwand
mittels einer Kernbohrvorrichtung
ein 150 mm Querschnitt-Rohr getrieben. Durch dieses
Rohr konnten die Ansaugleitungen problemlos geführt
werden. |
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| Eingebaute
Förderschnecke |
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Befüllstutzen für eine gleichmäßige
Befüllung des zylindrischen Tankraumes |
| Quelle:
Mag. Dr. Gerhard Schuster |
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Füllstandsanzeige
für Pelletslager |
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Elektromechanisches
Lotsystem |
Quelle:
Endress+Hauser Messtechnik GmbH+Co. KG |
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Das
elektromechanisches Lotsystem ist für
leichte Schüttgüter wie z. B. Pellets, Getreide,
Kunststoffgranulat, Pulver. In Abhängigkeit von dem
Fühlgewicht kann der Füllstand in Bunkern oder
Silos mit staubförmigen oder feinkörnigen Schüttgütern
gemessen werden. |
Während des
gesamten Messvorganges (Abwärts- und Aufwärtsbewegung
des Fühlgewichtes) kann der Silopilot entsprechend
der Länge des abgespulten Messbandes zusätzlich
Impulse (Relaisausgang bzw. bei Geräteversion mit 4
Relais mittels eines potenzialfreien Optokopplerausganges)
abgeben, diese können mit einem Leitsystem oder einem
elektromechanischen Zähler registriert werden. |
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Quelle:
elniko e.K. |
Der normale Lagerraum
besteht aus zwei Schrägen und ein Silo aus vier Schrägen,
die zur Förderschnecke zusammen laufen. Durch die starke
Verjüngung zur Schnecke nimmt die Pelletsmenge am Ende
der Füllmenge besonders schnell ab. Mit der elektronischen
Niveaukontrolle wird rechtzeitig gewarnt, so dass
ausreichend Zeit zur Nachbestellung besteht. Das System
kann mit ein oder drei Sensoren ausgestattet werden. |
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Berührungslose Technologien |
In wie weit aufwendige Techniken
für die Füllstandsmessungen in Pelletlagerbehältern in
der Haustechnik eingesetzt werden, ist vom Aufwand her umstritten. Diese
Techniken werden wohl nur in sehr großen Anlagen, in denen genaue
Messungen gewünscht werden, eingesetzt. |
| Berührungslose Technologien |
- Kapazitive Messung
- Geführte Mikrowelle
- Ultraschall
- Radartechnologie
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Das Prinzip der geführten Mikrowelle ist gut
geeignet zur Messung von Schüttgütern in Behältern verschiedener
Arten und ist eine Alternative zu Geräten mit frei strahlendem
Radarstrahl. Die Ultraschall-Füllstandsensoren sind gut bei abrasiven
Schüttgütern geeignet. Die Radartechnologie
ist der kapazitiven Messung, der Ultraschallmessung
und der Messung mit geführter Mikrowelle überlegen. |
Bei diesem System
wird der Befüllungsgrad
für trockene Schüttgüter, z.B. Holzpellets,
kontinuierlich kapazitiv gemessen. Über
zwei parallel laufende Elektroden (Metallrohre,-seile, -folie
oder -geflecht) wird die elektrische Kapazität zwischen
den Elektroden gemessen. Wird ein Schüttgut zwischen
die beiden Elektroden gebracht verändert sich das elektrische
Feld zwischen den Elektroden. Diese Feld- / Kapazitätsänderung
wird in der Sensorelektronik erfasst, digitalisiert und
an die Kontrolleinheit, die sich außerhalb des Silos
befindet, übertragen. In der Kontrolleinheit wird das
Signal in das Verhältnis zum Silo gebracht und angezeigt. |
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Kapazitive
Füllstandmessung |
Quelle:
Delox Elektronik GmbH |
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Quelle:
Emerson Process Management GmbH & Co. OHG
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Quelle:
Sick AG |
Quelle:
VEGA Grieshaber KG |
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Füllstandsbegrenzer
für Pelletslagersysteme |
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Quelle:
elniko e.K. |
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Drucksensor
Quelle:
elniko e.K. |
Unterhalb des
Befüllungsrohres im Lager wird der Sensor
montiert. Die Sensoren reagieren auf den Druck der
Pellets beim Einblasen. Er ist mit einer Außenbuchse
verkabelt, die an der Außenwand des Hauses
neben der Schlauchkupplung angebracht ist. Beim
Befüllen steckt der Fahrer ein Sendemodul
auf die Außenbuchse. Das Empfangsteil, das
der Fahrer bei sich trägt, löst einen
Signalton aus, wenn die Füllstandsgrenze
erreicht ist und der Fahrer kann den Befüllvorgang
stoppen. Anschließend hat er die Möglichkeit,
den Füll- und Absaugschlauch tauschen, um auch
den letzten verbliebenen Freiraum im Lager aufzufüllen.
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Sende-
und Empfangsmodule
Quelle:
elniko e.K. |
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Entnahme-
und Beschickungssysteme |
| Um die Pellets aus dem Lagerraum zur
Pelletsheizung automatisch zuzuführen wird ein Entnahmesystem
benötigt. Die Pellets müssen möglichst schonend
aus dem Lager oder Lagerbehälter entnommen und
bedarfsgerecht dem Kessel zugeführt werden. |
| Es gibt folgende Entnahmesysteme |
- Maulwurf
- Vakuumabsaugung
- Schneckenentnahme
- Entnahmelanze
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Sonnen-Pellet
Maulwurf® - Lagerraum |
Quelle:
Schnellinger KG |
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Maulwurf |
Der
Maulwurf ist kein Tier, sondern ein Saugsystem,
das die Pellets aus dem Lagerbehälter entnimmt
und dem Kessel zuführt. |
Bei
dieser Entnahmetechnik werden die
Pellets von oben dem Behälter
entnommen. Der Maulwurf ist mit dem Saugschlauch
des Kessels verbunden. Er wird auf die Pellets
gesetzt und bewegt sich durch seinen rotierenden
Antrieb auf und in den Pellets. Ist er am Boden
des Behälters angekommen, beginnt er die
verbliebenen Böschungen am Rande des Lagerraums
abzutragen, bis die Pellets weitgehend aus dem
Behälter entnommen sind. Man muss mit Restmengen
von 10 % ausgehen. Die Saugleitung zwischen
dem Behälter und Heizkessel müssen
geerdet werden, damit eine
elektrostatische Aufladung vermieden wird. |
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Sonnen-Pellet
Maulwurf® - Erdtank |
Quelle:
Schnellinger KG |
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Vakuum-Saugsystem |
Wenn der Kessel
und der Lagerraum nicht unmittelbar nebeneinander liegen,
dann wird dieses Entnahmesystem (alternativ zum Maulwurf)
eingesetzt. Mit dem Vakuumsaugsystem können die Pellets
bis zu 30 m weit und max. 6 m hoch
transportiert werden. Der Lagerraum oder
der Lagerbehälter kann auch außerhalb des Wohnhauses
in einem Nebengebäude eingeplant werden. |
Eine Saugturbine
befindet sich im Heizkessel und über die Heizungsregelung
wird eine Zeitvorgabe gesteuert. Da die Turbine je nach
Witterung etwa 30 Minuten am Tag läuft, um den Vorratsbehälter
am Kessel zu füllen, kann das Betriebsgeräusch
in eine Zeit gelegt werden in der es nicht stört. Die
Saugleitung zwischen dem Behälter und Heizkessel müssen
geerdet werden, damit eine elektrostatische
Aufladung vermieden wird. |
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Beispiel
- Saugsystem |
Quelle:
ÖkoFEN Heiztechnik GmbH |
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Schneckenentnahmesystem |
Im Lagerraum werden
zwei Schrägen zur Mitte des Raumes
angebracht. Die Pellets rutschen auf den Schrägen zu
der am tiefsten Punkt angebrachten Schnecke. Hier sollte
ein Schrägenwinkel von mindestens 40° eingehalten
werden. Die Oberfläche der Schrägen müssen
glatt sein, damit das Nachrutschen der Pellets gewährleistet
ist. Das System eignet sich besonders für langgestreckte
Räume. Teilweise wird Raumentnahme und Förderung
in einer Knickschnecke zusammengeführt. In quadratischen
Räumen kann auch eine Punktentnahme
eingesetzt werden. Hierbei werden die Pellets über
vier Schrägen zu einem Punkt in der
Mitte des Lagers geführt und dort direkt an die Förderschnecke
übergeben.Der Raumverlust unterhalb der Schrägen
und der bauliche Aufwand sind die Nachteile dieses Systems. |
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Beispiel
- Schneckenentnahmesystem |
Quelle:
ÖkoFEN Heiztechnik GmbH |
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Entnahmelanze |
Das Entnahmesystem
besteht aus den Anschlüssen, wie z. B. die Storz-A-Kupplungen
für das Befüllen sowie Anschlüsse für
Saug- und Rückluftschlauch. Ein Rüttelmotor
sorgt für ein sicheres Nachströmen der Pellets.
Die so genannte „Brückenbildung“ wird besonders
pelletsschonend verhindert. Der Rüttler schaltet sich
nur bei der Entnahme ein. Das System ermöglicht eine
weitgehende Ausnutzung des gesamten Kugelvolumens. Die Entnahmeleistung
ist vom Saugsystem abhängig und beträgt ca. 10
kg in der Minute. |

Tankanschluss
Quelle: Dehoust
GmbH
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Entnahmelanze |
Quelle:
NAU GmbH |
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