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| Quelle:
Joseph Raab GmbH & Cie. KG |
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Quelle:
Schornsteintechnik Wilde |
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Der Einsatz von Schornsteinaufsätzen
kann viele verschiedene Gründe haben. Schornsteinaufsätze
werden zur Lösung der Rauchprobleme z. B. bei Rückstau
der Rauchgase offener Kaminfeuer eingesetzt und sie verbessern
das Ablöseverhalten der Rauchgase am Schornsteinkopf. |
| Schornsteinaufsätze verhindern: |
• eindringen von Niederschlag in
den Schornstein
• Kaltlufteinfall in den Schornstein
• frühzeitige Schornsteinzerstörung durch
Versottung
• entstehen von Überdruck im Schornstein durch
Fallwinde bei Gebläse- und atmosphärischem Brenner
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| Schornsteinaufsätze erreichen: |
• Stabilisierung des Schornsteinzuges
durch aerodynamische Gestaltung des Schornsteinkopfes durch
Windleitflächen und -düsen
• Stabilisierung der Verbrennung, dadurch optimale Ausnutzung
der Brennstoffe
• Unabhängigkeit des Schornsteins von Windeinflüssen
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| 1 Zugstabilisierender Beton-Aufsatz
mit zusätzlichem Feuchtigkeitsschutz |
| 2 Verschlussstein für
stillgelegte Kamine |
| 3 Kamindach (Hamelner-
oder Meidinger Scheibe)
zum Schutz vor Feuchtigkeit |
| 4 Zugstabilisierender Beton-Aufsatz |
| 5 Zugstabilisierender Edelstahl-Aufsatz |
| 6 Schutzgitter gegen das
Eindringen von Fremdkörpern |
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Bei negativer Thermik
oder starkem Wind wird kalte Außenluft
in den Kamin gedrückt und erzeugt einen Gegendruck zu der
warmen aufsteigenden Verbrennungsluft. Der Schornsteinaufsatz
ROTOVENT® reguliert und neutralisiert diesen Sturmeffekt. |
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Hamelner-
oder Meidinger Scheibe |
Napoleonhaube |
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| Meidinger Scheibe +
Napoleonhaube |
Schornsteine
sind besonders im Winter extremen Belastungen ausgesetzt.
Temperaturwechsel und aggressive Abgase können - besonders
in Verbindung mit eingedrungenem Regenwasser - schnell zu
Schäden führen. Vor allem nicht ständig beheizte
Kamine sollten deshalb vor Regen geschützt werden.
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Die Kaminabdeckung
“Hamelner- oder Meidinger
Scheibe” und die Napoleonhaube wirken wie
ein Dach. Dadurch bleibt das Schornsteininnere trocken und
der gesamte Kamin ist bedeutend widerstandsfähiger. |
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Jede
Änderung am Schornstein sollte vor Beginn der
Maßnahme mit dem Bezirksschornsteinfegermeister
(BSM) besprochen werden. |
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Wenn eine natürliche
Lüftung (freie
Lüftung) nicht richtig funktioniert, kann man
diese durch einen windangetriebenen Ventilator unterstützen.
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windgetriebener
Ventilator |
Quelle:
Madac GmbH |
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Diese Ventilatoren
werden direkt vom Wind angetrieben. Durch die Rotation wird
in dem System, auf dem der Ventilator montiert ist, ein
Unterdruck erzeugt und die Luft bzw. das Abgas aktiv abgesaugt.
Durch die spezielle Form wird das Eindringen von Regenwasser
und Fremdkörpern (wie z.B. Laub, Vögel, Wespen
etc.) verhindert. Sie arbeiten schon bei geringen Windgeschwindigkeiten
und unabhängig von der Windrichtung. |
Sie verhindern zuverlässig
Abgasrückstau auf Schornsteinsystemen und halten den
Schornsteinzug konstant. Durch die ständige Ventilation
wird der Schornstein trocken gehalten und so der Versottung
vorgebeugt. Diese Ventilatoren unterstützen vorhandene
Lüftungssysteme und ermöglichen darüber hinaus
eine stetige Entlüftung von Dachböden, Kellern,
Ferienhäusern und -wohnungen, Garagen, Stallungen,
Scheunen,Produktions- und Lagerhallen. |
Windgetriebene Ventilatoren
ohne "Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis"
dürfen nicht auf Abgasanlagen montiert
werden!
Es dürfen ausschließlich windgetriebene Ventilatoren
mit Prüfzeugnis für den Schornstein eingesetzt
werden. Aber auch hier sollte vorher der Schornsteifeger
gefragt werden. |
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Saugventilator
/ Rauchsauger |
Wenn ein windangetriebener
Ventilator zu ungleichmäßig, der Schornstein
zu kurz ist oder durch ungünstige Standorte Fallwinde
auftreten, dann kann ein Saugventilator eingesetzt
werden. Der Rauchsauger gewährleistet eine minimale Rußbildung
und eine optimale Verbrennung in Kaminen, Kaminöfen,
Heizöl-, Holz- und Kohlekesseln. |
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Rauchsauger |
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Bauteile
- Rauchsauger |
Quelle:
Kutzner + Weber GmbH
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Der Rauchsauger
wird auf die Kaminmündung montiert
und erzeugt durch sein elektrisches Gebläse einen sicheren
Zug (Unterdruck) im Schornstein. Alle mechanischen
Bauteile sind außerhalb des Kaminquerschnittes angeordnet.
Das Bauteil ist für alle Brennstoffe geeignet. |
Das Gebläse
(Radialventilator) kann mit stufenloser Drehzahl
betrieben werden. So kann man individuell den jeweilig nötigen
Zug herstellen (z. B. beim Anheizen hoher Zug, bei Glut
geringer Zug). Die Ansteuerung kann manuell oder automatisch
erfolgen. |
Der Rauchsauger
nutzt eine strömungstechnische Gesetzmäßigkeit,
um alle mechanischen Bauteile außerhalb
des Kaminquerschnittes anzuordnen. Dadurch ergeben sich
drei Vorteile: |
1. Der Kaminquerschnitt bleibt
offen und für den Kaminkehrer frei zugänglich.
2. Das Gebläse und die elektrischen Bauteile sitzen
außerhalb der aggressiven und heißen Abgase
und sind deshalb wartungsarm.
3. Der freie Querschnitt des Schornsteins bleibt erhalten.
So muss der Rauchsauger bei genügendem Zug nicht
permanent laufen. Die Abgasanlage bleibt auch bei einem
Stromausfall offen und behindert das Abströmen des
Abgases nicht.
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Der Einsatz von
Rauchventilatoren kann besonders zur Verminderung
von Emissionen und zur Erhöhung
der Betriebssicherheit für Feuerstätten
mit zugsensiblen festen Brennstoffen (Holz, Pellets, Hackschnitzel),
aber auch bei Öl- und Gasfeuerstätten kann aufgrund
witterungsbedingten Zugproblemen (Fallwinde)
notwendig werden. |
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Diese Rauchsauger
sind speziell konstruierte Abluftventilatoren, die die Rauchgase
horizontal auswerfen und sind mit Auswurföffnungen
mit Gittern aus rostfreiem Stahl als Finger- und Vogelschutz
versehen. Der Ventilator wird auf dem Schornstein
montiert. Die aus Gussaluminium hergestellten Rauchsauger
sind für Temperaturen bis 250 °C
im Dauerbetrieb konstruiert und mit einem Axialventilator
aus rostfreiem Stahl ausgestattet. |
Der außerhalb
des Rauchgasvolumenstromes sitzende Motor
ist ein temperaturbeständiger, eingekapselter Asynchronmotor
mit geschlossenen und wartungsfreien Kugellagern. Ein spezieller
Kühlfügel sowie Kühlluftschlitze
sorgen für eine konstante Kühlung des Motors. |
| Damit der Schornsteinfeger problemlos
den Schornstein fegen kann, ist der Rauchsauger aufklappbar. |
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| Warme
und kalte Fallwinde (Föhn bzw. Bora)
treten in vielen Gegenden an der Lee-Seite z. B. von Gebirgen
auf. Aber auch auf der Lee-Seite von höheren
Gebäuden können Fallwinde auftreten. |
| Fallwinde
können das Zugverhalten von Schornsteinen
erheblich negativ beeinflussen. Im extremsten Fall ist eine
Verbrennung in atmosphärischen
Wärmeerzeugern (Gasgeräte, Kachel- und
Kaminöfen) nicht mehr möglich
und Rauch- bzw. Abgase können durch den Schornstein
in das Gebäude drücken. |
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