Wechselwirkungen von Feuerstätten – Lüftung

Geschichte der Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Solartechnik
Abkürzungen im SHK-Handwerk
Bosy-online-ABC

Quellen
CO-Melder
CO-Melder
Spaltquelle
Schichtquelle
Überlaufquelle
Überlaufquelle
Sp%FClbrunnen
Der gemeinsame Betrieb von Feuerstätten und Lüftungsanlagen wird in der DIN 1946 Teil 6 – 2006 – beschrieben. Bei dem Betrieb von raumluftabhängigen Feuerstätten mit Lüftungsanlagen wird unterschieden zwischen:

1. Wechselweiser Betrieb, dies setzt eine Sicherheitseinrichtung voraus, die sicherstellt, dass die Lüftungsanlage nicht in Betrieb ist, wenn die Feuerstätte betrieben wird.

2. Gemeinsamer Betrieb, dies setzt eine Sicherheitseinrichtung voraus, welche die Lüftungsanlage bzw. eine „schnell abschaltbare Feuerstätte“ abschaltet, wenn ein gefährlicher Unterdruck im Aufstellraum der Feuerstätte entsteht. Die Sicherheitseinrichtung für den gemeinsamen Betrieb benötigt einen allgemeinen Verwendbarkeitsnachweis z.B. eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung.

Quelle: HELIOS Ventilatoren GmbH
Heizungsanlagen und andere Feuerungsstätten, die sich innerhalb der luftdichten Hülle befinden, sind zu- und abluftseitig vollständig unabhängig von der Raumluft zu gestalten (LAS und RLU-Öfen). Mit speziellen Druckmessgeräten (Druckcomputer) ist es möglich, den Unterdruckgrenzwert von 4 N/m² (Pa) bzw. 8 N/m² (Pa)* über den 4/8 Pa-Test zu kontrollieren.
Grundsätzliche Anforderungen

• Eine raumlufttechnische Anlage (KWL und/oder Dunstabzugshaube) darf keinen Unterdruck erzeugen, der die Funktion der Feuerung beeinträchtigen kann und dazu führt, dass Verbrennungsgase in den Raum gelangen können (Kohlenmonoxid)
• Bei Störung der Lüftungsanlage sind geeignete Sicherheitsmaßnahmen (elektrische Steuerungen oder Drucküberwachung) vorzusehen!
• Die Verbrennungsluft in sehr dichten Gebäuden ist separat und direkt der Feuerung zu zuführen
• Eine separate Luftzufuhr macht die Feuerung noch nicht automatisch raumluftunabhängig; bei Öfen Prüfzeugnis (Dichtheitsprüfung) verlangen
• Stückholz- und Pelletsöfen sind in der Regel raumluftabhängig (Feuerraum- und Aschetür)

Konkrete Anforderungen

• Feuerstätten sind vorzugsweise raumluftunabhängig auszuführen
• Prinzipiell sind raumluftabhängige Feuerstätten auch möglich. Bei Niedrigenergiehäusern benötigen diese aber entsprechende motorisch schließende Klappen, um die erforderliche Gebäudedichtheit bei Nichtbetrieb zu erreichen.
• Wenn der Unterdruck im Aufstellungsraum der Feuerstätte gegenüber dem Außendruck mehr als 4 Pa beträgt, ist sicherzustellen, dass die Lüftungsanlage automatisch sicher abschaltet, unabhängig von evtl. (zusätzlichen) Sicherheitseinrichtungen der Feuerstätte.
• Bei Abluftanlagen sind die Außenluftdurchlässe auf einen maximalen Druckabfall von 4 Pa beim Maximalvolumenstrom auszulegen
• Bei raumluftabhängigen Feuerungen sollen nur Lüftungsgeräte eingesetzt werden, die eine unabhängige Volumenstromregelung sowohl für den Zu- wie auch den Abluftventilator aufweisen (EC-Motoren).

Raumluftunabhängig Feuerstätten müssen eine Bauartzulassung mit einer Zulassungs-Nr. vom DIBt (Deutsche Institut für Bautechnik) haben. Diese werden in der Bauregelliste des DIBt's jährlich neu veröffentlicht. Raumluftunabhäniger Betrieb benötigt grundsätzlich keine zusätzliche Sicherheitseinrichtung, jedoch ist hier der Einsatz eines DIBt-zertifizierten Kaminofens nötig, der eine erhöhte Dichtigkeit aufweisten muss.
Neues aus dem Sachverständigenausschuss "Feuerungsanlagen -A-"
"Sicherheitseinrichtungen und raumluftunabhängige Feuerstätten"
Beurteilungskriterien für den gemeinsamen Betrieb von Feuerstätte - Wohnungslüftung - Dunstabzugsanlage
Umdenken erforderlich - Nachweisverfahren zur Verbrennungsluftversorgung raumluftabhängiger Feuerstätten
Dipl.-Ing. FH Stefan Gralapp
Neuer Nachweis der ausreichenden Verbrennungsluftversorgung
Dipl.-Ing. FH Stefan Gralapp
 
 
RLU-Feuerstätte
Zunehmend wird bei einem parallelen Betrieb einer Feuerstätte, besonders bei Kaminöfen, mit einer kontrollierter Wohnungslüftung (KWL) oder/und einer Dunstabzugshaube mit Abluftbetrieb über die Sicherheit gesprochen.
Die Kaminöfen benötigen eine Zulassung für Feuerungsanlagen mit CE-Kennzeichnung und der Zulassung durch nationale Institute (z. B. DIBt-Zulassung). Auch sollten sie der 1. Stufe und möglichst auch schon der 2. Stufe der BImSchV entsprechen. Außerdem muss der Ofen eine Zertifizierung bezüglich der Dichtheit, z. B. von dem Deutschen Institut für Bautechnik (DiBT), haben. Heizkessel (Holzvergaserkessel, Pelletkessel) werden grundsätzlich mit Luft aus dem Freien über ein LAS betrieben.
Raumluftunabhängig geprüfte Kaminöfen haben eine Zulasstungs-Nummer des DiBT's und erfüllen folgende Kriterien:

• Sie sind aufgrund ihrer Bauart gegenüber dem Aufstellungsraum so dicht, dass bei einem statischen Überdruck in der Feuerstätte keine Abgase in gefährlicher Menge in den Aufstellungsraum gelangen können
• Sie werden über einen Luftkanal bzw. Luftleitung direkt aus dem Freien mit Verbrennungsluft versorgt. Hier sollte möglichst das LAS zur Anwendung kommen
• Sie sind mit einer selbstschließenden Feuerraumtür ausgestattet

Der raumluftunabhängige Betrieb (RLU) kann über ein Luft-Abgas-System oder über eine besondere Verbrennungsluftleitung aus dem Freien direkt zur Feuerstätte erreicht werden. Hierdurch wird gewährleistet, dass keine Verbrennungluft aus der Wohnung bzw. dem Haus entnommen werden muss. Dies ist besonders wichtig, weil in Altbauten durch neue dichte Fenster und Türen oder in Neubauten durch die luftdichte Bauweise nicht genügend Verbrennungsluft zur Verfügung stehen.

Diese Anlagen sollten immer mit einem 4/8 Pa-Test geprüft werden.

Animation
Quelle: PLEWA SchornsteinTechnik und Heizsysteme GmbH
Quelle: Schiedel GmbH & Co. KG
Verzeichnis der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen - Feuerungsanlagen - DiBT
TAF - Technische Angaben über Feuerungsanlagen
Abnahme von Feuerungsanlagen
 
 


CO-Melder BCN 1221
Quelle: HUGO BRENNENSTUHL GMBH & CO Kommanditgesellschaft

Ein CO-Melder sollte in jedes Haus oder jede Wohnung installiert werden, in der Kohlenmonoxid* (CO) entstehen und sich ausbreiten kann. Dies ist besonders dann der Fall, wenn dort ein Kamin, Kaminofen, Gasherd und/oder raumluftabhängige Wärmererzeuger (Gastherme, Öl, Holz-  oder Pelletkessel) vorhanden ist.
Mit diesem Gerät wird der Gehalt von Sauerstoff und Kohlenmonoxid in der Luft gemessen. Wenn sich das Verhältnis zwischen beiden Gase verändert, wird ein gut hörbarer Alarm und eine Warnleuchte auf eine drohende Gefahr hinweisen. Sie sollten in Räumen, in denen Menschen schlafen und in der Nähe der jeweiligen potentiellen Gefahrenquelle, angebracht werden. Sinnvoll sind Geräte, die den jeweils aktuellen Wert des Kohlenmonoxid in der Raumluft auf ihrem Display anzeigen.
Funktion
CO-Melder überwachen mittels elektrochemischen Sensoren, welche auf Grund ihrer hohen Empfidlichkeit eingesetzt werden, kontinuierlich die CO-Konzentration der Umgebungsluft.Sobald die Kohlenmonxidwerte bestimmte Schwellenwerte erreichen, welche in der DIN EN 50291 festgelegt sind, wird der CO-Alarm ausgelöst. Diese Alarmschwellen sind Mindestanforderungen und dürfen nicht überschritten werden.
CO-Konzentration Zeitraum der Alarmauslösung
50 ppm (0,005 %) 60 - 90 Minuten
100 ppm (0,01 %) 10 - 40 Minuten
300 ppm (0,03 %) innerhalb von 3 Minuten

Einige CO-Melder verfügen jedoch auch über einen sogenannten Vor-Alarm, welcher bereits unterhalb der gesetzlichen Auslöseschwellen aktiviert wird. Dieser wird jedoch nicht akkustisch, sondern ausschließlich über ein Display oder eine blinkende LED ausgegeben.
Quelle: http://www.kohlenmonoxidmelder.com/

Alle Mitbewohner sollten auf die Gefahr, die von Kohlenmonoxid (z. B. Vergiftungen) auf Menschen ausgeht, hingewiesen werden.


Eingasmessgerät - Dräger Pac® 6500
Quelle: Drägerwerk AG & Co. KGaA

CO-Warner
Die Ursachen für erhöhte Kohlenmonoxidkonzentrationen sind vielseitig und für die Einsatzkräfte und Wartungspersonal vor Ort (Feuerwehr, Polizei, DRK, ASB, Kundendienstler) oft nicht erkennbar. Abhilfe schafft nur ein mobiler CO-Warner am Körper der Einsatzkraft. Die meisten Eingasmessgeräte sind für die personenbezogene Messung von Kohlenmonoxid (CO), Schwefelwasserstoff (H2S), Schwefeldioxid (SO2) oder Sauerstoff (O2) am Einsatzort bzw. Arbeitsplatz geeignet.
Die Geräte sollen leistungsstarke Sensoren mit einer sehr geringen t-90-Ansprechzeit (Ansprechzeit, Einstellzeit oder Ansiegszeit) haben, damit die Reaktionsgeschwindigkeit hoch ist. Der CO-Sensor misst z. B. Konzentrationen von 1 bis 1.999 ppm. Ein 360°-Alarm und bis zu vier einstellbare Alarmschwellen sollten vorhanden sein. Wenn das Wenn das Gerät gefährliche Gaskonzentrationen misst, warnt es akustisch, optisch und mit einer spürbaren Vibration. Zwei hell aufblinkende LEDs oben und unten am Gerät sorgen dafür, dass der Alarm von allen Seiten aus gut sichtbar ist. Das akustische Signal erreicht eine Lautstärke von 90 dB. Im Display kann die jeweils gemessene Peak-Konzentration ausgewiesen werden. Auch quittierte Alarme sind später noch abrufbar.
Für die Kohlenmonxid-Warnung gibt es drei Alarmschwellen:
- Aufmerksamkeitsschwelle ab 30 ppm,
- Gefährdungsschwelle ab 60 ppm
- Rückzugsschwelle ab 200 ppm
Neben zwei standardmäßigen Alarmschwellen können auch mit einem Sauerstoffsensor zwei weitere kundenindividuelle Alarmschwellen eingestellt werden.

Mobile Gasmesstechnik - Drägerwerk AG & Co. KGaA

* Kohlenmonoxid (CO - Kohlenstoffmonoxid) ist nicht nur ein Klimagas sondern auch ein Gas mit höchst tückischen Eigenschaften, das sehr schnell zu verheerenden Konsequenzen führen kann, wenn es von Bewohnern eines Hauses oder einer Wohnung nicht bemerkt wird,. CO ist farblos, geruchlos, geschmacklos und führt zu Vergiftungen.. Schon in kleinster Konzentration kann das Gas für den Menschen tödlich sein, wenn er unbemerkt in den Organismus eintritt. In Häusern und Wohnungen mit Kamin, Kaminofen, Gasherd und/oder raumluftabhängigen Wärmererzeuger (Gastherme, Öl, Holz- oder Pelletkessel) sollte ein CO-Melder vorgeschrieben werden, So, wie Rauchmelder heute in den meisten Wohnungen vorgeschrieben sind.
Atmet der Mensch eine erhöhte Kohlenmonoxidkonzentration ein, bindet sich das CO direkt an die roten Blutkörperchen (Hämoglobin) und blockiert damit die Aufnahme von Sauerstoff im Blut. Infolgedessen kommt es schnell zu einem Sauerstoffmangel und den damit verbundenen Gesundheitsgefährdungen.
Schon geringe Mengen eingeatmeten Kohlenmonoxids führen zu irreversiblen Herz- und Hirnschäden, größere Mengen zum Tod. Die folgende Tabelle beschreibt die Wirkung von Kohlenmonoxid auf den menschlichen Körper in Abhängigkeit zur Konzentration vom Atemgift in der Luft.

Kohlenmonoxidwert* Mögliche Vergiftungserscheinungen
30 ppm - 0,003 % MAK-Wert in Deutschland (max. zulässige Arbeitsplatzkonzentration)
35 ppm - 0,0035 % Kopfschmerzen und Schwindel innerhalb von 6 bis 8 Stunden
200 ppm - 0,02 % Geringe Kopfschmerzen, Ermüdung, Schwindel, Übelkeit nach 2 bis 3 Stunden, Verlust des Urteilsvermögens.
400 ppm - 0,04 % Kopfschmerzen in der Stirn innerhalb von 1 bis 2 Stunden, lebensbedrohlich nach 3 Stunden.
800 ppm - 0,08 % Schwindel, Übelkeit und Schüttelkrämpfe innerhalb von 45 Minuten, Bewusstlosigkeit innerhalb von 2 Stunden.
1.600 ppm - 0,16 % Kopfschmerzen, erhöhte Herzfrequenz, Schwindel und Übelkeit innerhalb von 20 min, Bewusstlosigkeit innerhalb von 2 Stunden, Tod in weniger als 2 Stunden.
3.200 ppm - 0,32 % Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit innerhalb von 5 bis 10 Minuten. Tod innerhalb von 25 bis 30 Minuten.
6400 ppm - 0,64 % Schwindel und Kopfschmerzen in 1 bis 2 Minuten. Krampfanfälle, Atemstillstand und Tod in weniger als 20 Minuten.
12800 ppm - 1,28 % Bewusstlosigkeit nach 2 bis 3 Atemzügen. Tod in weniger als 3 Minuten.
* Kohlenmonoxidkonzentration in der Luft in ppm (parts per million)
Quelle: in Anlehnung an OSHA (Occupational Safety and Health Administration)
 
 
Luftdruckwächter
Für den gleichzeitigen Betrieb einer Feuerstätte (z. B. Kaminofen) und einer Ablufteinrichtung (z. B. Dunstabzugshaube) bzw. kontrollierte Wohnungslüftung (KWL), ohne ein Fenster öffnen zu müssen, ist ein Luftdruckwächter vorgeschrieben, der einen gefährlichen Unterdruck erkennen kann. Dieses Bauteil gibt es in zwei Varianten. Entweder wird der Unterdruck zwischen Aufstellraum und Außenluft, oder zwischen Kamin (Schornstein) und Aufstellraum gemessen.
Der Luftdruckwächter verhindert, dass ein an dieser Sicherheitseinrichtung angeschlossenes Gerät weiter betrieben werden kann, wenn der Luftdruck im Aufstellungsraum der Feuerstätte gegenüber dem Außendruck um mehr als 4 Pa sinkt. Die im System integrierte Schukosteckdose, an der das angeschlossene Gerät mit Strom versorgt wird, unterbricht die Stromversorgung, an der die Ablufteinrichtung oder Lüftungsanlage angeschlossen ist. Die Steckdose wird bei Druckausgleich selbsttätig wieder eingeschaltet.


Luftdruckwächter
Quelle: ERICH HUBER GmbH

Funk-Differenzdrucksensor
Quelle: BROKO GmbH Elektroproduktion und Vertrieb

Der Luftdruckdruckwächter ist eine elektrische Steckdose, die bei dem Erreichen eines zu hohen Unterdrucks stromlos geschaltet wird. Alle sicherheitsrelevanten Komponenten sind doppelt vorhanden, dadurch arbeitet das Gerät weitgehend selbstüberprüfend. Das Gerät wird in zwei Ausführungen geliefert, so dass es auch für Regelungsaufgaben eingesetzt werden kann, z. B. zum Öffnen eines Fensters oder zum Einschalten einer Belüftung.

Das kleine Gehäuse wird im Raum angebracht. Der Stecker des Abluftgerätes wird darin eingesteckt bzw. der Ventilator der KWL angeschlossen. Zwei dünne Luftschläuche werden beim Abluftkanal nach außen geleitet und die Differenzdrucküberwachung ist aktiviert.
Das Abluftsystem kann auch per Funk gesteuert werden. Dabei wird der Fensterkontaktschalter, der die Position des Fensters überwacht und an die Regelung übermittelt.
Fensterkontaktschalter - Elektrotechnik Schabus GmbH & Co. KG
Funk-Differenzdrucksensor - BROKO GmbH Elektroproduktion und Vertrieb

 

 

 
 
4/8 Pa-Test

Bei einem gleichzeitigen Betrieb von raumluftabhängiger Feuerstätte (z. B. Kaminofen im Wohnzimmer) und einer Abluft- bzw. Lüftungseinrichtung (z. B. Dunstabzugshaube in der Küche, Abluft-Wäschetrockner, Kontrollierte Wohnungslüftung) in einem geschlossenen Luftverbund kann es zu gefährlichem Unterdruck kommen. Hier zieht der Ventilator der Ablufteinrichtung Rauchgase aus der Feuerstätte direkt in den Raum. Die Folge kann eine Rauchgasvergiftung bzw. Kohlenmonoxidvergiftung sein, die leider auch tödlich enden kann.
Mit speziellen Druckmessgeräten (Druckcomputer) ist es möglich, den Unterdruckgrenzwert von 4 N/m² (Pa)1 bzw. 8 N/m² (Pa)2 zu kontrollieren und den Druck im zeitlichen Verlauf für die Dauer von 5 Minuten grafisch (Diagramm) darzustellen.
Dazu werden zwei Schlauchkapillaren an das Druckmessgerät angeschlossen. Diese Schlauchkapillare können die Druckdifferenz zwischen Aufstellraum und Außenluft registrieren. Ein Kapillarschlauch wird durch die Fensterdichtung oder durch den Türpfalz bzw. das Schlüsselloch nach außen geführt. Der zweite Schlauch verbleibt im Aufstellraum. Die so ermittelten Druckdifferenzwerte zwischen innen und außen dürfen bei laufender Feuerstätte und maximaler Absaugleistung 4 Pa bzw. 8 Pa nicht überschreiten.
Man unterscheidet zwischen einem vereinfachten Verfahren und ausfühlichen Verfahren.

Vereinfachte Verfahren: Für die Durchführung zum 4 Pa-Test wird ein Abgasmessgerät oder ein Druckmessgerät mit hochauflösenden Feinstdrucksensoren benötigt. Mit zwei gleich langen, flexiblen Kapillarschläuchen wird der Differenzdruck zwischen Aufstellraum und Außenluft oder Treppenhaus bei gleichzeitigem Betrieb von Feuerstätte und Luftabsaugender Anlage erfasst.
Zunächst müssen alle Fenster und Außentüren geschlossen werden. Anschließend werden die Feuerstätte und die luftabsaugende Anlage (z.B. Dunstabzugsanlage) in Betrieb genommen und auf Vollast gebracht. Wenn in diesem Betriebszustand keine Abgase austreten, kann der 4 Pa-Test durchgeführt werden. Dafür wird ein Kapillarschlauch nach außen durch die Türfalz bzw. Fensterdichtung verlegt, der zweite Schlauch verbleibt im Aufstellraum.
Nach dem Start des 4 Pa-Tests erscheint der Druckverlauf im Display des Messgerätes als Diagramm. Zunächst werden das Fenster/die Tür für 30 Sekunden geöffnet, um die Nulllinie zu registrieren. Danach werden das Fenster/die Tür für 30 Sekunden geschlossen, wobei sich ein Unterdruck einstellt. Dieses Procedere wird mindestens drei Minuten lang abwechselnd durchgeführt.
Wenn der Druckabfall durch das Öffnen und Schließen des Fensters nicht mehr als 4 Pa beträgt, wird der Feuerstätte unter den ungünstigsten Bedingungen genügend Verbrennungsluft zugeführt und die Betriebssicherheit der Feuerstätte gilt als gewährleistet.

Ausfühliche Verfahren: Zur Durchführung des ausführlichen Verfahrens wird ein Dichtheitsprüfgerät mit integriertem Feinstdrucksensor benötigt. Mit zwei gleich langen, flexiblen Kapillarschläuchen wird der Differenzdruck zwischen Aufstellraum und Außenluft oder Treppenhaus erfasst, während das Dichtheitsprüfgerät einen konstanten Volumenstrom (abhängig von der Nennwärmeleistung und der Außentemperatur) in die Abgasanlage fördert.
Zunächst müssen alle Fenster und Außentüren geschlossen werden. Anschließend wird das Verbindungsstück der Feuerstätte entfernt und der Kunststoffschlauch des Messgeräts mit einem geeigneten Abdichtelement an die Abgasanlage angeschlossen. Das andere Ende des Kunststoffschlauchs wird mit dem Dichtheitsprüfgerät verbunden. Nach Eingabe von Nennwärmeleistung und Außentemperatur werden die Kapillarschläuche aufgesteckt. Die Referenzkapillarleitung für die Außenluft wird mit dem negativen Druckanschlussstutzen des Messgerätes verbunden und nach draußen durch eine Fensterdichtung oder eine Türfalz verlegt. Der zweite Kapillarschlauch wird auf den positiven Druckanschluss aufgesteckt und verbleibt ungekürzt im Aufstellraum.
Nach dem Start des 4 Pa-Tests erscheint der Druckverlauf im Display des Messgerätes als Diagramm. Zunächst werden das Fenster/die Tür für 30 Sekunden geöffnet, um die Nulllinie zu registrieren. Danach werden das Fenster/die Tür für 30 Sekunden geschlossen, wobei sich ein Unterdruck einstellt. Dieses Procedere wird mindestens drei Minuten lang abwechselnd durchgeführt.
Wenn der Druckabfall durch das Öffnen und Schließen des Fensters nicht mehr als 4 Pa beträgt, wird der Feuerstätte unter den ungünstigsten Bedingungen genügend Verbrennungsluft zugeführt und die Betriebssicherheit der Feuerstätte gilt als gewährleistet. Quelle: Wöhler GmbH
1 Bei geprüften raumluftabhängigen Einzelraumfeuerstätten für feste Brennstoffe (diese Öfen haben eine konkrete Zulassung) beträgt die maximal zulässige Druckdifferenz 4 Pa.
2 Bei geprüften raumluftunabhängigen Einzelraumfeuerstätten für feste Brennstoffe (diese Öfen haben eine konkrete Zulassung) beträgt die maximal zulässige Druckdifferenz 8 Pa.
Die Messung wird von dem Bezirksschornsteinfeger durchgeführt oder in Auftrag gegeben.


Druckmessgerät
DC 410 - 4 Pa

Quelle: Wöhler Messgeräte Kehrgeräte GmbH

Druckmessgerät
MRU DM 9504

Quelle: MRU · Messgeräte für Rauchgase und Umweltschutz GmbH

Ein Druckcomputer (Druckmessgerät) ermöglicht die Messung kleinster Druckunterschiede. Mit der Verwendung von Staurohren an den entsprechenden Messpunkten können damit Strömungsgeschwindigkeiten von 0,1 bis 120 m/s gemessen werden.
Durch die Benutzung von
Schlauchkapillare ist eine Messung der Druckdifferenz DeltaP zweier benachbarter Räume oder eines geschlossenen Luftverbunds und Außenluft möglich (Kontrolle des Unterdrucks). Dies ist bei einem gleichzeitigen Betrieb von raumluftabhängiger Feuerstätte (z. B. Kaminofen im Wohnzimmer) und einer Abluft- bzw. Lüftungseinrichtung (z. B. Dunstabzugshaube in der Küche, Kontrollierte Wohnungslüftung) in einem geschlossenen Luftverbund
Entsprechende Druckverläufe können mit dem integrierten Datenlogger aufgezeichnet und am PC ausgewertet werden.

Vorteile:

  • 4 Pa-Test ([4/8 Pa-Test] Feststellen und Nachweis der ausreichenden Verbrennungsluftversorgung)
  • Datenübertragung
  • Messwertauflösung 0,01 Pa
  • Druckmessungen bis zu ±100 hPa mit internem Sensor
  • Druckmessungen bis 25 bar (auch andere Druckbereiche konfigurierbar) mit externem Sensor (Option)
  • Langzeitdruckmessungen bis 8 h
  • bis zu 5 Minuten je Messung
  • speichern der Messungen und Übertragung von Messungen auf den PC über RS 232-Schnittstelle
  • Automatische Temperaturkompensation über Mikroprozessor, gleichzeitige
  • Anzeige von Druck und Messzeit während der Messung

Der 4/8 Pa-Test wird inzwischen als Option in allen wichtigen Abgasmessgeräten angeboten. Deshalb ist ein separates Gerät dafür nicht mehr gefragt.

Druckmessgerät DC 410 - 4 Pa - Wöhler Messgeräte Kehrgeräte GmbH
Druckmessgerät - MRU DM 9504 - MRU · Messgeräte für Rauchgase und Umweltschutz GmbH

 
 
Abgas-/Rauchgasthermostat
Rauchgasthermostat zum Einbau in das Rauchrohr
Thermostat mit Anlegefühler an das Rauchrohr
Quelle: PROSAT - Heiztechnik

Der Rauchgasthermostat wird in das Rauchrohr eines Festbrennstoffkessels zur Überwachung bzw. Feststellung der Rauchgastemperatur eingebaut, wenn ein Öl- oder Gaskessel mit dem Festfoffkessel mit einem gemeinsamen Schornsteinzug betrieben werden. Sobald der der Feststoffkessel in Betrieb ist, schaltet der Öl- oder Gasbrenner ab. Der Einstellbereich liegt z. B. zwischen 40 - 215 °C. Derartige Installationen sind heutzutage nicht mehr üblich.

Bei Holzvergaserkessel verhindert der auf ca. 65 °C eingestellte Rauchgasthermostat, dass das Verbrennungsluftgebläse bei abgebranntem Brennstoff unnötig in Betrieb verbleibt, das gilt auch für die Umwälzpumpen (Rücklaufanhebung - Ladepumpe).
Eine andere Verwendung ist die Verriegelung einer unterdruckverursachenden Lüftungsanlage in Kombination mit Kamin- oder Kachelöfen.
Auch zum Ein- und Ausschalten der Ladepumpe zwischen Kessel und Pufferspeicher in Verbindung mit dem Anschluss eines Laddomats kann ein Rauchgasthermostat eingesetzt werden. Hier kann ein Anlegefühler von außen an das Rauchrohr angebracht werden, da es sich um keine sicherheitsrelevante Einrichtung ist. Der Rauchrohrthermostat startet die Pumpe, sobald das Rauchrohr seine Betriebstemperatur erreicht hat. Der Einstellbereich liegt zwischen 50 - 120 °C. Die Pumpe wird wieder ausgeschaltet, wenn sich das Rauchrohr abgekühlt hat.
 
 
Dunstabzugshauben (Wrasenabzug) gibt es in den verschiedensten Bauformen, damit sie zu den Küchenbauweisen und Herdtypen passen. Die am meisten eingesetzte Bauform sind die Wand- und Unterbauhaube. Die Inselhaube ist die modernste Ausführung für freistehende Küchenblocks.
Bauarten
Unterbauhaube: Die Haube ist platzsparend und kann unter fast jedem Küchenschrank montiert werden. Sie eignet sich besonders zum Nachrüsten.
Wandhaube: Sie werden an die Wand angebracht und gibt es in Kasten- oder Pyramidenform.
Zwischenbauhaube: Sie werden zwischen zwei Hängeschränke angebracht und sind meistens hinter einer zur Küchenzeile passenden Front versteckt. So hat man einen unauffälligen Wrasenabzug, der die Gesamtoptik der Küche nicht zerstört.
Flachschirmhaube: Die Flachschirmhaube (Teleskophaube) wird unter einen Oberschrank montiert. Um die Kochdämpfe besser aufzunehmen, kann der Schirm kann bei Bedarf herausgezogen werden.
Kopffreihaube: Die Kopffreihaube wird wie die Wand- oder Inselhaube direkt über der Kochstelle senkrecht bzw. in einem schrägen Winkel angebracht, damit man sich nicht daran stoßen kann.
Inselhaube: Eine Inselhaube (Inselesse) eignet sich vor allem für Kochinseln, da sie an der Decke montiert wird und somit frei im Raum montiert werden kann.
Versenkbare Dunstabzugshaube: Diese versenkbare Abzugshaube kann mit einer Fernsteuerung ein- und ausgefahren werden. Sie werden hauptsächlich über Kochinseln angebracht.
Abluftdecke: In Großküchen ist die Küchenabluftdecke üblich. Aber diese Deckenlüfter können auch über Kochinseln angebracht werden.
Für den Anschlusses gibt es zwei Möglichkeiten:
  •  Bei dem Fortluftanschluss wird die Wrasen (Luft) nach dem Strömen durch den Fettfilter durch die Außenwand oder über das Dach nach außen abgeführt. Für eine ausreichende Außenluftzufuhr muss gesorgt werden.
  •  Bei dem Umluftanschluss wird die durch die Filter gereinigte Luft wieder in den Raum geleitet. Hier muss zusätzlich zum Fett- oder Grobfilter ein Aktivkohlefilter integriert werden, der die Geruchstoffe aufnimmt.
Bei dem Umluftbetrieb wird keine Verbindung nach außen benötigt, was bei der heutigen luftdichten Bauweise auch nicht sinnvoll wäre. Außerdem bleibt die Wärme des Kochvorgangs im Gebäude.
Aber nach Aussage vieler Betreiber bleibt auch der Bratgeruch und die Feuchtigkeit in der Wohnung, weil ein Teil der Wrasen an der Haube vorbei gehen. Außerdem wird der höhere Wartungsaufwand und die teuren Aktivkohlefilter als negativ genannt.
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Kopffreihaube
Unterbauhaube
Inselhauben
Dachhaube
Deckenhaube
Wärmegedämmter dichtschließender Mauerkasten

DUO Abluft- und Zuluftsystem
Bei einem gleichzeitigen Betrieb von raumluftabhängiger Feuerstätte (z. B. Kaminofen im Wohnzimmer) und einer Abluft- bzw. Lüftungseinrichtung (z. B. Dunstabzugshaube in der Küche in einem geschlossenen Luftverbund kann es zu gefährlichem Unterdruck kommen.
Das Duo Abluft- und Zuluftsystem bietet höchsten Lüftungskomfort in derer Küche. Während die Dunstabzugshaube Küchendünste und Gerüche über den Abluftkanal nach draußen führt, wird durch den Zuluftkanal die verbrauchte Luft durch Frischluft (Außenluft) ersetzt. Es entsteht nur ein geringer Unterduck. Die volle Leistung der Dunstabzugshaube bleibt nahezu erhalten, denn Frischluft wird automatisch zugeführt. Fenster und Türen können geschlossen bleiben.
Auf jedem Fall muss mit speziellen Druckmessgeräten (Druckcomputer) der Unterdruckgrenzwert von 4 N/m² (Pa) bzw. 8 N/m² (Pa)* über den 4/8 Pa-Test kontrolliert werden.


Duo Abluft- und Zuluftsystem
Quelle: Marley Deutschland GmbH


Nur eine Mauerdurchführung für Zu- und Abluft
- Marley Deutschland GmbH


Hybridfilter
Hybrid-Technik EcoSwitch
Quelle: berbel Ablufttechnik GmbH
DAS PRINZIP BERBEL
Kleine Wrasenkunde 3.0

Abzugshauben
Mauerkasten

Viele Bewohner haben Probleme mit dem Umluftbetrieb. Um das Problem zu lösen, wurde der Hybridfilter entwickelt, der für den Umluft- und Hybridbetrieb geeignet ist. Der Filter funktioniert wie ein Überdruckventil . Dabei wird nur so viel Luft in den Abluftweg gefördert, bis die entstehenden Widerstände bei reduzierten Abluftwegen den Luftstrom abbremsen. Die übrige sich aufstauende Luft gelangt durch den Hybridfilter gereinigt in den Raum zurück.
Bevor die Wrasen* in den Filter gelangen, müssen sie von Fett (Fettabscheidung) und Gerüchen (Umluftfilter) gereinigt werden.
* Im allgemeinen Sprachgebrauch werden Koch-, Brat- und Backdünste als Wrasen (Schwaden) bezeichnet. Diese bestehen aus Wasserdampf, Fettbestandteilen und Duftstoffe. Besonders diese Geruchsstoffe sind in Wohnungen unangenehm.

Der Begriff "Wrasen" wird auch in der Technik verwendet, so z. B. Dampf, der bei dem Ablöschen von Schlacke entsteht oder der aus Fernwärme-Lüftungsschächten (Dampfleitungen) herauskommt.

Die Hybrid-Technik EcoSwitch sorgt für eine strömungsoptimierte Lüfterleistung ohne "bremsende" Fettfilter. Das System besteht aus einer leicht zu reinigende Auffangschale aus Edelstahl, einem Hybridfilter und einem energieeffizienten Mauerkasten, der sich bei Betrieb automatisch öffnet und später wieder schließt.
Neuerdings sind diese Abzugshauben mit einer Steuerung ausgestattet. Durch das Berühren eines Sensor-Touch-Bedienfeldes wird der Umluft- oder Abluftbetrieb eingestellt. Im Sommer oder bei besonders intensivem Anbraten der Abluftmodus und im Winter der energiesparende Umluftbetrieb empfohlen. Außerdem ist EcoSwitch besonders geeignet, wenn im Wohnraum eine Feuerstelle (z. B. Kaminofen) betrieben wird, weil diese Steuerung es ermöglicht, im Winter den Umluftmodus einzuschalten und das Fenster geschlossen zu lassen.

Eine Dunstabzugshaube mit speziellen Fettabscheidern kann auch in eine vorhandene Lüftungsanlage eingebunden werden. Hier wird aber eine fachgerechte Planung vorausgesetzt, damit das Kanalsystem nicht durch Fettablagerungen verunreinigt wird.
Wenn in der Wohnung bzw. im Haus ein Kaminofen betrieben wird, sind besondere Vorschriften zu beachten. Am sichersten ist hier der Umluftbetrieb.
Kondenswasser-sammler
Quelle: Dietmar Grummt
Kondenswasser-abscheider
Quelle: Naber GmbH
Ein besonderes Problem ist das Kondenswasser, das besonders dann entsteht, wenn die Fortluft senkrecht durch einen Dachraum über das Dach abtransportiert wird. Wenn eine Wärmedämmung an den Rohren und Dachdurchführungen fehlt oder unzureichend ist, kondensiert die feuchtwarme Luft an den Rohrwandungen und läuft in das Kanalsystem und in die Abzughaube zurück.
Der Kondeswassersammler (KWS) bzw. Kondenswasserabscheider (KDA) muss senkrecht und möglichst nahe über dem Ausblasstutzen der Dunstabzugshaube positioniert werden.
In größeren Anlagen ist auch der Einsatz eines Kondensatzsammlers mit einem Siphonablauf möglich. Diese Bauteile werden auch in Luft-Erdwärmetauscher eingesetzt.
Wärmegedämmte Dachdurchführung
Kondensat-ablauf mit Siphon
Quelle: Westaflex werk GmbH
Quelle: Maico Elektroapparate-Fabrik GmbH
Wetterschutzklappe
Quelle: Maico Elektroapparate-Fabrik GmbH
Elektrische Verschlussklappe als Wetterschutz und Kaltluftsperre bei abgeschaltetem Ventilator.
Besonders in in windstarken Gegenden ist es sinnvoll diese Klappen in Verbindung mit Dunstabzugshauben einzubauen, damit keine Geräusche auftreten und keine Kaltluft in in das Gebäude kommt.
Die Klappe öffnet und schließt beim Ein-und Ausschalten des Ventilators. Mit einem Endlagenschalter spricht  der Ventilator erst bei vollständig geöffneter Verschlussklappe an.
Für senkrechte Rohrführung werden Verschlussklappen mit Stellmotor in das Rohr eingesetzt.
Verschlussklappe
Quelle: Maico Elektroapparate-Fabrik GmbH
 
 



Kochfeldabzugssystem - Classic
Quelle: BORA Holding GmbH / BORA Lüftungstechnik GmbH

Kochfeldabzugssystem

Es muss nicht immer eine Dunstabzugshaube sein. Mit einem Kochfeldabzugssystem werden die Dämpfe (Wrasen), Gerüche und Fettpartikel direkt am Kochfeld nach unten abgesaugt. Die Querströmung (ca. 4 m/sek) ist größer als die Steiggeschwindigkeit (ca. 1 m/sek) der Kochdünste. Dadurch ist gewährleistet, dass keine Gerüche, besonders bei einer offenen Küche, in die Wohnung kommen. Durch diese Luftabsaugungsart ist das Kochen auch vor dem Fenster, unter Dachschrägen und Kücheninsel ohne störende Haube möglich. Dies ist besonders in Einraumwohnungen von Vorteil.
Die ausgeklügelte Technik des Kochfeldabzugssystems mit leise laufenden Motoren, die im Sockel der Küche eingebaut sind, ist auf höchster Stufe der Schallpegel sehr leise und der Schall wird mit einem integrierten Schalldämpfer noch weiter gedämmt.
Alle drei beweglichen Teile der Absaugung, die aus Edelstahl hergestellt sind, lassen sich leicht und ohne Werkzeug per Hand ausbauen und in der Geschirrspülmaschine reinigen. Die HiLight- und Induktionskochfelder bestehen aus schwermetallfreier Glaskeramik.

Leider wird dieses System nur in drei speziellem Kochfeldvarianten angeboten. Vom Aufbau her, müsste es auch nachträglich einzubauen sein.

Kochfeldabzug - Film

Fenster-Kipp-Regler
In Wohnungen oder Häusern, in denen eine Dunstabzugshaube oder ein Kochfeldabzugssystem betrieben wird, muss in der Regel Außenluft in den Raum eingebracht werden. Hier ist es sinnvoll und hier besonders in der kalten Jahreszeit, das Fenster, das geöffnet werden muss, einstellbar öffnen zu können. Hier bieten sich einfache Kipp-Regler an.
Diese einfachen Bauteile sind auch bei Ofenheizern beliebt, weil sie die überheizten Räume nur durch das vorsichtige Öffnen der Fenster in den Griff bekommen.
Diese Bauteile sind auch für die Nachtlüftung in Schlafzimmern geeignet.
Natürlich kann man das Fenster auch mit einer Fensterantriebstechnik auf die gewünschte Stellung öffnen.

Liedeco Kippregler Montageanleitung - Video


Kipp-Regler zur Einstellung der Fensteröffnung
Quelle: Schneider Versand GmbH

 

 
 
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