| Ursachen für die
Entstehung von Glanz- oder Hartruß |
- ungeeignete
Feuerstätte
- falscher Brennstoff für
die Feuerstätte
- feuchter Brennstoff
- falsche Bedienung
- Verbrennungsluftmangel
- Unterschreitung des Taupunktes
der Rauchgase
- falsche Größe
des Brennstoffes
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Da im Ruß
keine Feuchtigkeit und sonstige nichtbrennbare Bestandteile
mehr enthalten sind, brennen die festen Rußschichten und
Teerbeläge im Schornstein noch besser als der eingesetzte
Brennstoff. |
Der Schornsteinbrand
entsteht durch das Eintragen von Funken über die Züge
der Feuerstätte in den Schornstein, die bei der Verbrennung
von langflammiger Brennstoffe oder Nadelhölzern entstehen. |
Da bei einem
Schornsteinbrand Temperaturen von 1.000 bis 1.300 °C
auftreten können. Darf niemals Wasser, zum Löschen
verwendet werden. So werden z. B. aus 10 Liter Löschwasser
schlagartig 17.000 Liter Wasserdampf. Durch
den dadurch entstehenden Druck kann der Schornstein auseinandergedrückt
werden. |
| Brandphasen |
| 1. Anfangsphase |
- Starke Rauchentwicklung
- Noch feuchter Ruß
- Temperatur von ca. 600 °C
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| 2. Durchbrandphase |
- Der Rauch
lässt nach, hört ganz auf
- Die Flammen schlagen aus der Schornsteinmündung
hinaus
- Temperatur von ca. 1000 °C
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| 3. Nachheizphase |
- Durchbrand
bis zum Mauerwerk
- Gefahr, dass sich der Ruß
aufbläht (7 - 9fach)
- Verengung des Querschnittes und
Hitze kann nicht entweichen
- Das Gebäude kann verqualmen
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Ausbrennarbeiten darf nur ein
Schornsteinfegermeister (einige sagen auch Kaminkehrermeister)
durchführen. Außerdem ist diese Tätigkeit der
Feuerwehr bzw. der Polizei mitzuteilen. |
Die Feuerwehr
bzw. der anwesende Schornsteinfeger lassen den Schornstein kontrolliert
ausbrennen. Da sich der Ruß aufbläht und
sich der Schornsteinquerschnitt verringert bis zulaufen kann,
kann es zu einer Schornsteinexplosion kommen.
Mal lässt eine Gütekette in den Schornstein mit dem
man den Ruß abschlagen kann oder wirft Fallgewichte (Ausbrennkugeln)
in den Schornstein. Deshalb sollte der Schornstein von
oben ausgebrannt werden. Dabei werden sogenannte Brennelemente
entzündet und mittels einer Gütekette immer tiefer
gelassen. Quelle:
Uwe L |
Eine Alternative
zum Ausbrennen ist das Ausschlagen. Hierzu
wird eine motorgetriebene Kette von der Mündung aus eingeführt
und reinigt den Kamin durch die kreisende (schlagende) Bewegung
der Kette. Diese Methode sollte man anwenden, wenn das Brandrisiko
(z. B. in Altbauten mit Holzbalkendecke) nicht abschätzbar
ist oder wenn man nichts über den Zustand des z. B. einschaligen
Schornsteins weiß. |
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Danach müssen
der Schornstein, die Feuerstätte und die angrenzenden Räume
auf ihre Feuersicherheit überprüft werden. |