Das Potential
an Wasserkraft im unteren Leistungsbereich wird in Deutschland
viel zu wenig genutzt. Hier könnten viele Bäche, Quellen, Trinkwasserversorgungen,
Abwasserleitungen und Sammlerüberläufe zur Stromerzeugung genutzt
werden. Die Vorschriften aus dem Wasserrecht,
Wasserhaushaltsgesetz
(WHG) und den Landeswassergesetzen blockieren vorhandene Minikraftwerke
oder es werden keine Wasserrechte mehr erteilt. Bei uns haben wohl die
Fische immer noch und wieder die höchste Priorität, Dabei ist
es möglich, die Hindernisse, die durch Stauwerke entstehen, durch
Fischtreppen
zu umgehen. |
| Ein kurzer Blick in die Vergangenheit: |
Wasserräder
wurden in Mesopotamien schon vor 5.000 Jahren zum Schöpfen
von Wasser eingesetzt. Im 2. Jahrhundert vor Chr. werden
einfache Wasserräder (Stoßrad)
zum Antrieb von Getreidemühlen eingesetzt. Dabei
wurden die Mahlsteine ohne weitere Übertragungselemente direkt an
der Welle des Wasserrades angebracht. 100
vor Chr. soll es in Westanatolien wasserbetriebene Kornmühlen
gegeben haben. Große Wasserräder sind meist unterschlächtig.
Die Wasserräder
von Mühlen in Mitteleuropa sind meistens oberschlächtig..
Damit erzielten sie einen größeren Nutzeffekt, da nicht nur
die Strömungs-, sondern auch die Fallenergie des Wassers ausgenutzt
wurde. Die Wasserkraft
inform von Wasserrädern setzt sich als Antriebsquelle
für die verschiedensten Anwendungen im Mittelalter
bis ins 19. Jahrhundert immer mehr durch. Ab 1830 werden
die Wasserräder zunehmend durch leistungsstärkere
Maschinen (Turbinen) ersetzt. |
So ist z. B. der Anteil der Wasserkraft
an der Stromerzeugung in Deutschland ca. 5 %, in Österreich ca.
70 % und in Norwegen 99 %.
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Jedes Wasserkraftprojekt
ist eine Einzellösung, denn die Gegebenheiten sind
überall anders. Dadurch werden die Kraftwerke reletiv teuer, weil
es keine Massenprodution fertiger Anlagen gibt. Zum Einen werden Inselversorgungen
gewünscht und zum Anderen soll der erzeugte Strom in das öffentliche
Netz eingespeist werden. |
| Es gibt verschieden Arten
von Wasserkraftwerken |
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In diesen Kraftwerken werden folgende Turbinen
eingesetzt:
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- Kaplan-Turbine (Überdruck)
- Francis-Turbine (Überdruck)
- Pelton-Turbine (Gleichdruck)
- Durchström-Turbine (Gleichdruck)
- Rohr-Turbine
- Straflo- Turbine
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Kleinkraftwerk
- Wassermühle |
| Warum ist eine Technik,
die sich jahrhundertelang bewährt hat, in Vergessenheit geraten?
Bei diesen Bauwerken treibt fließendes Wasser ein Rad an, dass über
eine Welle, z. B. Mühlsteine, drehen lässt. Vor einigen Jahrzehnten
gab es auch entsprechende Wassermühlen, die ein
Generator zur Stromerzeugung genutzt haben. Durch die
aufkommende Technik (Dampfmaschine, Staudämme) kam diese relativ
einfach Technik aus der Mode. Inzwischen wird die Entwicklung
neuer Wasserräder für kleine, dezentrale Strommühlen
durch die EU wieder gefördert. Leider sind die Genehmigungsverfahren
solcher Anlagen sehr aufwendig, sodass viele Interesssenten abgestoßen
werden. Aber auch Windmühlen haben sich, ein wenig
umgebaut zu Windkraftanlagen, inzwischen wieder durchgestzt.
Warum soll das bei den Wassermühlen nicht auch machbar sein? |
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Wasserrad
mit integriertem Generator |
Quelle:
Hartmuth Drews Ing. (grad.) |
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Bei
dem Stoßrad sind die Schaufeln horizontal
in den Fluß eingetaucht. Dadurch wird nur die Bewegungsenergie
des Wassers genutzt. Dieses Prinzip ist schon seit dem 2.
Jahrhundert vor Chr. bekannt. |
Diese
ersten Wassermühlen wurden in unterschlächtiger
Ausführung betrieben. Dabei schlägt das
Wasser von unten an das Schaufelrad. Die
Drehung des Mühlrades wird nur durch die Strömung
des Wassers erreicht. Bei den einfachen Räder bestehen
die Schaufeln aus Holzbretter, die inzwischen durch speziell
gebogene Blechschaufeln einenbesseren Wirkungsgrad erzielen. |
 Bei
den mittelschlächtigen (rückschlächtigen)
Wasserräder wird das Wasser auf Nabenhöhe
zugeführt. Sie können als Zellenrad
oder Schaufelrad gebaut werden. |
 Bei
den oberschlächtigen Mühlen wird
das Wasser von oben auf das Rad zugeführt. Damit das
Wasserrad betrieben werden kann, muss immer ausreichend Wasser
und ein genügend großes Gefälle vorhanden
sein. Das Wasserrad besteht aus wasserdichten Zellen (Holzbrettern
oder Metall) und wird deswegen auch Zellenrad
genannt. Das Rad wird durch die Gewichtskraft des aufgenommenen
Wassers (Aufschlagwasser) in Bewegung versetzt. Wenn das Rad
stillstehen soll, wird das Wasser am Rad vorbeileitet. |
| Quelle
der Abbildungen: Tropfsteingrotte Alaunwerk Mühlwand-Reichenbach
e.V. |
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Schema
eines Speicherkraftwerks |
Quelle:
VSE |
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Speicherkraftwerke
(Druckwasserkaftwerke) nutzen die Energie
des Wassers, das in einer hoch gelegen Talsperre aufgestaut
ist. Mit hohem Druck strömt das Wasser durch Rohrleitungen
bzw. Druckstollen oder Druckschacht in die Turbinen (Francis-
oder Pelton-Turbinen), die sich im Maschinenhaus am Fuße
der Staumauer befinden. |
In der Talsperre
wird ein natürlich fließendes Gewässer,
Gletscher- oder Schneeschmelz- bzw. Niederschlagswasser aufgestaut.
Damit ein möglichst großer Höhenunterschied
erreicht wird, befindet sich dieser Speicher bzw. Stausee
meistens im Gebirge. |
Speicherkraftwerke
können in sehr kurzer Zeit in Betrieb genommen werden.
Deshalb werden sie oft in Spitzenlastzeiten
eingesetzt, um tages- und jahreszeitliche Schwankungen auszugleichen.
Außerdem sind diese Kraftwerke schwarzstartfähig
und können bei totalen Stromausfällen zum Anfahren
anderer Kraftwerke eingesetzt werden. |
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Pumpspeicherkraftwerk
(PW) |
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Schema
eines Pumpspeicherkraftwerkes |
Quelle: VDE |
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Um bei einer kurzzeitig
auftretenden hohen Leistungsnachfrage in einem Stromnetz (Spitzenlastzeiten)
zusätzlichen Strom bereitzustellen, werden u. a. Pumpspeicherkraftwerke
eingesetzt. Besonders bei dem zunehmenden Einsatz von Windkraft-
und Photvoltaikanlagen kann kurzfristig ein
zusätzlicher Bedarf an Strom notwendig werden. |
Dieses Kraftwerk besteht
aus einem oberen und einem unteren
Staubecken. Wenn keine hohe Stromnachfrage besteht,
wird das Wasser aus dem unteren Becken in das obere gepumpt.
Hierzu wird der nicht benötigte Strom
aus dem Netz verwendet. Sobald wieder ein höherer Strombedarf
besteht, wird durch das gespeicherte Wasser in den Kraftwerksturbinen,
wie in Speicherkraftwerken, wieder Strom erzeugt. |
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In Goldisthal
befindet sich das größte Pumpspeicherkraftwerk
Deutschlands mit einer Leistung von 1.060 MW
und eines der größten Europas. Es kann zu Sptzenzeiten
theoretisch ganz Thüringen 8 Stunden lang mit Strom versorgen.
Der Höhenunterschied zwischen der Talsohle (Unterbecken
- Talsperre Goldisthal) und der Bergkuppe (Oberbecken
- Farmdenkopfbecken) beträgt bis zu 300 m. |
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Pumpspeicherwerk
Goldisthal |
Quelle:
Gemeinde Goldisthal |
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Unterflur-Pumpspeicherwerke
(UPW) |
Das Problem in der
Zukunft wird zunehmend die Speichermöglichkeit für
den Strom sein, der in flachen Gegenden
aus Windenergie und Photovoltaik erzeugt
wird. Hier gibt es keine hochgelegene Pumpspeicher-seen, wie z. B. in
den Mittelgebirgen und im Alpenvorland. Es wird schon jetzt überlegt,
den Strom nach Norwegen zu schicken, um dort die Pumpspeicherkraftwerke
zu nutzen. |
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Unterflur-Pumpspeicherwerk |
Quelle: Universität
Duisburg-Essen |
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Eine Alternative
können Pumpspeicher-werke, die sowohl nahe am Verbraucher
und dem Ort der Erzeugung von Energie aus Wind- und Photovoltaik-Anlagen
liegen. In Gegenden, die nicht Übertage die erforderlichen
Höhenunterschiede haben, bieten sich
natürliche Begebenheiten oder durch den Bergbau vorhandene
Untergründe für die Erstellung von "Unterflur-Pumpspeicherwerke"
(UPW) bzw. "gravitative Untertage-Energiespeicher"
an. |
| Die Universität
Duisburg-Essen erarbeitet derartige Konzepte. |
- Untertage Pumpspeicher
- Tagebau Pumpspeicher
- Aquatische Pumpspeicher
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Die
einfachste Variante ist die Nutzung offener
Tagebaulöcher von der Braunkohleförderung.
Hier könnten schon während der Abbauphase in den
bis auf 400 Meter unter Gelände entstehenden Gruben speziell
konfigurierte Rohrsysteme verlegt oder Hohlräume gebaut
werden, die schrittweise bei der Wiederverfüllung mit
Turbinen in Zuleitungsfallrohren auszustatten sind. |
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Druckluftspeicherkraftwerk
(DLSKW) |
Eine Alternative
zu dem Pumpspeicherkraftwerk und der "Erdgas
als Stromspeicher-Technologie" ist das Druckluftspeicherkraftwerk
(Luftspeicher-Kraftwerk oder Druckluftspeicher-Gasturbinen-Kraftwerk).
Im Gegensatz zu dem PSKW arbeitet das DLSKW
(GuD-DLSKW) nicht mit Wasser, sondern mit Luft, die in unterirdische
(Salzstock)Kavernen eingepresst wird. Dadurch kann auch an der
Meeresküste bzw. im Flachland der von Offshore-Windparks
bzw. Windkraftanlagen erzeugt Strom
gespeichert werden. Außerdem wird im Gegensatz zu PSKW nur wenig
oberirdische Fläche gebraucht. |
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Isobares
GuD-Druckluftspeicherkraftwerk mit Wärmespeicher |
Quelle:
IWBT
Institut für Wärme- und Brennstofftechnik |
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Da die Wirkungsgrade
der Druckluftspeicher-kraftwerke noch sehr niedrg (ca, 45
%) sind, wird diese Technologie noch weiter erforscht. Besonders
die Rückgewinnung der bei der Luftkompression
entstehende Wärme (adiabates Druckluftspeichersystem)
kann die Wirkungsgrade erheblich erhöhen. |
Da diese erdgasbefeuerten
GuD-Kraftwerke auch ohne Druckluft- und Wärmespeicher
Strom erzeugen, können diese schnellstartfähiges
Backup-Kraftwerke (Schatten-kraftwerk) über ihre nachgeschalteten
Dampfturbinen zusätzlich Strom erzeugen oder bei leegefahrenen
Speichern eine gewisse Grundlast sicherstellen. |
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Erdgas
(Methan) als Stromspeicher |
Eine Alternative zu
den Pumpspeicherkraftwerken und Druckluftspeicherkraftwerken
ist die "Erdgas als Stromspeicher-Technologie".
Das Erdgasleitungsnetz bzw. die Erdgasspeicher
bieten eine enorme Speicherkapazität. Hier
lässt sich der zu bestimmten Zeiten überschüssige
Strom aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen
(regenerative Energie - Ökostrom) in Methan (Erdgas)
umwandeln und in das Leitungsnetz einspeisen. Dieses
Gas kann dann in Heizungsanlagen oder Blockheizkraftwerke (BHKW) und effiziente
Gaskraftwerke (GuD) oder auch Erdgasautos genutzt werden, wenn der Wind
und/oder die Sonne keinen Strom bereitstellt. |
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Solarfuel
im Energiesystem |
Quelle:
SolarFuel GmbH |
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Das Zentrum für
Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg
(ZSW) in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für
Windenergie und Energiesystemtechnik IWES haben die Grundlagen
für dieses Verfahren entwickelt. Die Entwicklung zur
Serienreife und Kommerzialisierung wird von der SolarFuel
GmbH mit Sitz in Stuttgart exklusiv übernommen. |
Bei diesem Verfahren
wird im ersten Schritt durch die Elektrolyse
Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Dann im zweiten
Schritt wird Wasserstoff mit Kohlendioxid
(CO2) zu Methan (CH4)
umgesetzt. Das direkt in das Erdgasnetz eingespeiste Gas wird
anschließend rückverstromt oder
als Gasprodukt genutzt. |
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Windstrom
zu Windgas |
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Windstrom
zu Windgas - Elektrolyseur |
Quelle:
Greenpeace Energy eG |
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In der
Zukunft wird es immer dringender, Ökostromüberschüsse
aus Photovoltaik- und Windkraft-Anlagen
sinnvoll zu verwenden bzw. zu speichern. Der Ausbau
der Stromnetze wird immer mehr abgelehnt
und Stromspeicher, so z. B. Pumpspeicherkraftwerke
(Wasser oder Druckluft) werden immer mehr abgelehnt, Batterien
können nur kurzfristig speichern. Deshalb wird erneuerbarer
Strom in Wsserstoff und
Methan umgewandelt. Das gesamte deutsche
Erdgasnetz steht mit sehr großen Speicherkapazitäten
zur Verfügung. Es kann als Speicher
für Ökostrom genutzt werden, denn
es ist jetzt schon 45 mal so groß ist
wie die Gesamtkapazität aller heute
in Deutschland bestehenden Pumpspeicherkraftwerke.
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Zur Zeit
liefert Greenpeace Energy
eG Erdgas, dem
nach und nach Wasserstoff beigemengt wird,
sobald dieser verfügbar ist. Aus technischen und regulatorischen
Gründen darf nur bis zu einer Obergrenze von 5
% Wasserstoff ins Gasnetz eingespeist
werden. Wasserstoff, der nicht eingespeist
werden kann, wir zu erdgasgleichem Methan
umgewandelt. In der Zukunft können erneuerbarer Wasserstoff
und erneuerbares Methan das fossile Erdgas
zu 100 Prozent ersetzen. > mehr |
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Schema
eines Laufwasserkraftwerkes |
Quelle: VSE |
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Laufwasserkraftwerke
arbeiten im Gegensatz zu Speicherkraft-werken mit einem geringeren
Druck, da sie hauptsächlich die Kraft des fließenden
Wassers in Flüssen nutzen. In den meisten Fällen
wird der Fluss durch eine Wehranlage aufgestaut
und das Oberwasser durch eine Turbine (vertikalachsige Kaplan-Turbinen
oder horizontale Rohrturbinen) in den unteren Flußlauf
(Unterwasser) geleitet. Auch der Einsatz von Wasserrädern
ist möglich. |
Diese Kraftwerke gibt
es in verschiedenen Ausführungen. |
-
Bei dem Ausleitungsbetrieb
wird das Wasser gesammelt bzw. aufgestaut und in ein separates
Maschinenhaus geleitet.
-
Bei dem Schwellbetrieb
wird das Wasser, bevor es durch die Turbine geleitet wird,
in einem Stausee mehrere Stunden gespeichert bzw. gesammelt.
-
Strom-Bojen
werden direkt in den Fluss gesetzt. Hier sind die Turbine
und der Generator direkt am Laufrad befestigt. Hierbei
wird der Fluss nicht aufgestaut und ist somit umweltschonender,
weil der Fluss nicht aufgestaut wird und keine aufwendige
Fischtreppen
notwendig sind.
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Quelle: Wolfgang
Weitlaner, pressetext.austria |
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Die Wellenkraftwerke
verwenden die Bewegungsenergie der Meereswellen und wandelt
diese mit verschiedene Methoden in Strom um. |
In einem offenen
Betongehäuse, das zum Meer hin ausgerichtet
ist, dringt Wasser in das Gehäuse ein und die vorhandene
Luft wird komprimiert. Dadurch entsteht ein Überdruck,
mit dem eine Windturbine angetrieben wird.
Bei dem Zurückströmen des Wassers entsteht ein Unterdruck,
der auch zum Antrieb der Windturbine genutzt wird. |
Neuerdings werden
verschiedene Schwimmkörper mit hydraulischen
Systemen, die sich auf und ab bewegen und Generatoren
antreiben, entwickelt bzw. eingesetzt. |
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Scheam
eines Gezeitenkraftwerkes |
Quelle: Brennstoffzelle.de
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Gezeitenkraftwerk
Saint Malo |
Quelle:
Markus Gailfuss, BHKW-Infozentrum Rastatt |
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Gezeitenkraftwerke
nutzen die Energie aus, die durch den Tidenhub
von Ebbe (Niedrigwasser) und Flut
(Hochwasser) vorhanden ist. Der Wasserstand ändert sich
alle 6 Stunden um eine Stunde zeitversetzt und kann an der
deutschen Nordseeküste 2 bis 3 m und
an der europäischen Atlantikküste bis zu
12 m (teilweise 18 m) betragen. Hier liegt auch ein
Nachteil dieser Stromerzeugung, weil diese nicht immer zur
gleichen Zeit möglich ist. Ein weiterer Nachteil kann
durch eine Verschlammung durch das Watt
(Sand und Schlick) entstehen. |
Diese Kraftwerke befinden
sich in den Staumauern, die trichter-förmige
Flussmündungen und Meeresbuchten vom Meer abtrennen.
Bei Ebbe sind diese Becken leer, wobei die
Durchgänge, in denen sich die Turbinen befinden, geschlossen
sind. Wenn die Flut den Höchststand
hat, werden die Turbinenleitungen geöffnet. Durch die
Strömung werden die Turbinen angetrieben
und das Becken wird gefüllt. Die Bewegungsenergie
(kinetische Energie) des Wassers wird in mechanische Energie
umgewandelt. Mit dieser Rotationsenergie
wird der Generator angetrieben und erzeugt. |
Die Durchgänge
werden bei dem höchsten Wasserstand der Flut,
wenn das Becken gefüllt ist, geschlossen. Sobald die
Ebbe den Tiefststand erreicht hat, werden
die Turbinenleitungen wieder geöffnet und das herausströmende
Wasser treibt die Turbinen wieder an. |
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Gletscherkraftwerke
grundsätzlich Speicherkraftwerke,
die durch das Schmelzwasser der dahinterliegenden Gletscher gespeist werden. |
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Hinweis!
Schutzrechtsverletzung: Falls
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