Mobile Heizstationen

Nicht nur bei einem Heizungs-, Kälte-, Klima- oder Lüftungsanlagenausfall, sondern auch bei der Reparatur, Sanierung oder Erneuerung der Anlagen, bietet sich die "Mobile Wärme" oder "Mobile Kälte" an. Spezialfirmen bieten die notwendigen Heizzentralen mit passender Software, Kaltwassersätze, Klimaanlagen und Lüftungsgeräte zur Vermietung an.

   

Mobile Wärme
Nicht nur bei einem Heizungsausfall, sondern auch bei der Reparatur, Sanierung oder Erneuerung der Heizungsanlage, bietet sich die "Mobile Wärme" an. Spezialfirmen vermieten mobile Heizzentralen mit Warmwasser-, Öl-, Gas-, Elektro-Antrieb und helfen zusätzlich bei der An- und Ablieferung, Installation und Inbetriebnahme der Geräte. Das Produktangebot umfasst u. a. Übergangsheizungen, Notfallheizungen bei Heizungsausfall, Trocknungshilfe (z. B. zum Estrich und Bautrocknung), eigenständige Einrichtungen bei Events in Zelten (Zeltheizung mieten) oder Lagerhallen und Bereitstellung von Prozesswärme.

   

Vollelektronisch gesteuerte mobile Elektro-Heizzentrale
Quelle: Qio GmbH

Besonders wichtig ist die Versorgungssicherheit der Gebäudeheizung und Warmwasserbereitung in Krankenhäusern, sozialen Einrichtungen, Seniorenwohnanlagen oder Hotels. Aber auch die Energiebereitstellung unmittelbar dort, wo Wärme in großen Leistungsbereichen für die Versorgungssicherheit unverzichtbar ist. Fahrbare digitalisierte Heizzentralen speisen die Wärme am Kraftwerk oder im Stadtgebiet direkt ins Netz ein. Bei Umstellungsarbeiten am Versorgungsnetz, während laufender Instandhaltungsarbeiten oder bei der Erneuerung von Fernwärmeleitungen haben sich die Heizgeräte bewährt.

In kleineren Anlagen und in Einfamilienhäusern werden in der Regel vollelektronisch gesteuerte mobile Elektro-Heizzentralen, die auf einem rollbaren Gestell montiert sind, eingesetzt, wenn die Kessel oder die Wärmepumpen noch nicht in Betrieb genommen wurden. Das wird immer dann notwendig, wenn ein Funktionsheizen bzw. Belegreifheizen des Estrichs einer Fußbodenheizung angesagt ist.

   

Im folgendem Beispiel wird der Einsatz einer mobilen digitalisierte Heizzentrale QHZ 150 in einer Wohnanlage mit 38 Einheiten, in der in einem Teil des Objekts die Warmwasserversorgung aufgrund eines Rohrbruchs ausgefallen ist, beschrieben.
Wie alle Qio-Heizzentralen verfügen diese standardmäßig über einen zusätzlichen Heizkreis zur Trinkwassererwärmung.Ein Mitarbeiter des verantwortlichen SHK-Fachbetriebs stellen die bauseitigen Anschlüsse an der Trinkwasserversorgung her. Somit kann unmittelbar nach dem Eintreffen des Qio-Technikers die mobile Heizzentrale QHZ 150 passend positioniert, die Verbindungsleitungen optimal verlegt, die Strom- und Wasserversorgung hergestellt und die Heizzentrale in Betrieb genommen werden. Ein inkludierter Schalldämpfer minimiert die Lärm- und Abgasbelästigung der Anwohner aus dem Betrieb der Heizzentrale.


Die mobile digitalisierte Heizzentrale QHZ 150 sichert die Warmwasserversorgung
Quelle: Qio GmbH

Im Betrieb der Heizzentrale punktet Qio mit der online stets transparenten Betriebsführung über das Anlagen-Monitoringportal QioLive. Damit hat man die Heizzentrale via Smartphone, Tablet oder PC stets im Blick, ohne persönlich vor Ort sein zu müssen.
Während die mobile Heizung zuverlässig die Warmwassererzeugung übernimmt, dokumentiert QioLive den Betrieb der mobilen Heizzentrale, informiert die Fachverantwortlichen detailliert über relevante Temperaturen, Systemdruck und zum Füllstand des integrierten Heizöltanks, meldet Auffälligkeiten im Betrieb per E-Mail und SMS und präzisiert dabei mögliche Fehlerquellen. Dies unterstützt und entlastet den ausführenden SHK-Fachbetrieb bei der Wahrnehmung seiner Betreiberpflichten. QioLive ist in allen mobilen Heizzentralen verfügbar und ohne Mehrpreis inkludiert. Unmittelbar mit der Inbetriebnahme ist QioLive für die Mitarbeiter des ausführenden Fachbetrieb verfügbar, und im Rahmen der Einweisung die Handhabung schnell erläutert. Die intuitive Bedienung macht die Nutzung einfach.

Für einen störungsfreien Betrieb der mobilen Heizzentrale ist eine sichere Brennstoffzufuhr besonders wichtig. Deswegen kann ein mobiler Heizöltank zur Verfügung gestellt werden. Der doppelwandige Stahlbehälter (1.000 l, 3.000 l, 5.000 l) mit energieunabhängiger kontinuierlicher Vakuumleckage-Überwachung ausgestattet.


Mobile Heizöltanks - QHT
Quelle: Qio GmbH

Ein großes Mannloch ermöglicht jederzeit den freien Zugang zum Innenbehälter und lässt so auch optimale Reinigung zu. Ein spezielles witterungsgeschütztes Schließsystem verhindert ein Aufbrechen von Vorhängeschlössern. Durch eine spezielle Saugkombination lässt sich der Tank zu Batterietanks zusammenschalten und erhöht somit Lagerkapazitäten für Aggregateversorgungen am Wochenende.
Zweifache Stapelbarkeit und das Grundmaß der Europalette sorgen für kostengünstigen und wirtschaftlichen Transport. Der Tank ist von allen Seiten mit Staplern befahrbar. Zusätzlich ermöglichen vier Kranösen auf den Ecken, das Heben mit Kette.

Mobile Heizzentralen mieten - Qio GmbH

QIOLIVE - Das Kommunikations- und Monitoring-Portal für Mobile Wärme

   


QioLive
Quelle: Qio GmbH
Mobile Wärme in neuer Dimension

Die IT-Plattform dient zur Visualisierung und Kommunikation der Betriebsdaten mobiler Heizzentralen via Smartphone oder PC. Auffälligkeiten im Anlagenbetrieb werden mittels Hinweis oder Warnung zeitnah übermittelt und detailliert dargestellt. Zudem werden bei Störungen mögliche Fehlerquellen konkret benannt und Möglichkeiten zur Lösung beschrieben. Wichtige Anlagendaten werden im Zeitverlauf visualisiert und damit bewertbar.
Das Kommunikations- und Monitoring-Portal ist ein Alleinstellungsmerkmal (USP) im Bereich der mobilen Wärme.

   

Fernüberwachungs-Tool QioLive
Mit einem von überall aus steuerbaren Heizprogramm optimiert Qio das Monitoringportal QioLive seiner mobilen digitalisierten Heizzentralen. Das erleichtert dem SHK-Handwerk vor allem die professionelle Estrichtrocknung (Funktionsheizen bzw. Belegreifheizen).
Mithilfe des Monitoringprogramms QioLive können Qio-Kunden die Anlagen, die sie im Betrieb haben, von der Ferne aus "beobachten". Sie haben die wichtigsten Daten stets im Blick, bekommen Füllstände angezeigt und ggf. Fehlermeldungen direkt aufs Handy oder per E-Mail geschickt. Selbst präzise benannte Abweichungen vom Regelbetrieb werden erkannt und der Mieter kann umgehend reagieren. Bei Abweichungen oder Störungen im Regelbetrieb bekommt er sogar eine Nachricht geschickt und natürlich inklusive eines Hinweises auf die mögliche Fehlerquelle und Anleitung zu deren Beseitigung. Gerade in Zeiten von Homeoffice war diese Fernüberwachung Gold wert. Im Zuge einer umfassenden Systemoptimierung geht Qio nun einen weiteren Schritt, um seinen Kunden aus dem SHK-Handwerk die Arbeit zu erleichtern.
Es nun auch möglich, individuelle Heizprogramme anzulegen, von überall aus zu starten und zu verändern. Das ist z. B. bei der Estrichtrocknung von großem Vorteil, da hier die Heiztemperatur ständig verändert werden muss. So spart der Handwerker die häufige, persönliche Anfahrt und somit lästigen Aufwand, Zeit und Geld.
Mit Mietbeginn der Heizzentrale erhält jeder Kunde seinen persönlichen Zugang zum Portal. Anders als bei einer App, die auf einem Gerät fest installiert werden muss, ist der Zugang zum QioLive-Portal von jedem Gerät aus mit jedem Betriebssystem und zu jeder Zeit möglich. Die besonders übersichtliche und benutzerfreundliche Oberfläche liefert dem User innerhalb kürzester Zeit sämtliche Antworten auf offene Fragen zur aktuellen Kesseltemperatur und Vor- wie Rücklauf- sowie die Trinkwassertemperatur, der Anlagendruck und der aktuelle Füllstand des Öltanks in unterschiedlichen Darstellungsvarianten. Im Bereich Meldungen sieht der Verantwortliche aktuelle Hinweise auf mögliche Störungen, Warnungen oder Fehler in der Anwendung. Neu im QioLive-Portal ist das Heizprogramm. Damit kann die Vorlauftemperatur für einen bestimmten Zeitraum tageweise festgelegt werden. Es gibt zudem die Möglichkeit, eine Vorlauftemperatur für unbestimmte Zeit zu fixieren. Der Anwender entscheidet außerdem, ob das Heizprogramm sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt gestartet werden soll. Das ist bei der Estrichtrocknung Gold wert.
Systemoptimierung ja, Mehrkosten nein. Qio bietet sein Monitoringportal QioLive als Inklusivleistung an. Neben der Implementierung des neuen Heizprogramms wurden auch Alarmfunktionen überarbeitet.
So erfüllen die mobilen Heizzentralen von Qio mit Wärmeleistungen von 21 kW, 150 kW, 350 kW und 600 kW nicht nur alle grundlegenden Anforderungen bei der Überbrückung von Baumaßnahmen an der stationären Wärmeversorgung, sondern verschaffen Anwendern auch noch einen klaren Wettbewerbsvorteil.

   

Möglichkeiten mit dem Kommunikations- und Monitoring-Portal

   

• Monitoring wichtiger Betriebsdaten nahezu in Echtzeit und historisch (Kessel-, VL-/RL- sowie Trinkwasser-Temperatur, Anlagendruck und Füllstandsanzeige Tank)
• Darstellung aller Betriebsdaten in fünf Intervallzeiträumen
• Dokumentation des Anlagenbetriebs sowie aller Warn- und Störungsmeldungen
• Unmittelbare Übermittlung von Auffälligkeiten im Anlagenbetrieb
• Detaillierte Fehlermeldungen sowie Hilfestellung zur Wiederinbetriebnahme nach Anlagenstillstand
• Anlagen-Verantwortlicher und E-Mail- sowie SMS-Versand auf Basis der Vertragsdaten, editier- und erweiterbar
• Visualisierung aktueller und Sicherung historischer Betriebsdaten
• flexibles Usermanagement kunden-interner QioLive-Nutzer
• Sicherung der Brennstoffversorgung durch vierstufiges Eskalationsmanagement; Einbindung externer Brennstofflieferanten

   

Online-Regelung (optional):

   

• Heizprogramme zur Estrichtrocknung in QioLive anlegen, bearbeiten und dokumentieren
• Fixierung der Vorlauftemperatur zur Steuerung der Wärmemengenzufuhr

   

   

QioLive - Fernüberwachungs- und Regelungsportal für mobile Heizzentralen
- Oio GmbH

Qio optimiert Fernüberwachungs-Tool QioLive seiner mobilen Heizzentralen
- PRMaximus |Verein für Public Relation

   
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Mobile Heizstationen werden zur Notbeheizung eines Gebäudes bei dem Ausfall oder Austausch eines Heizkessels eingesetzt. Auch die zentrale Warmwasserversorgung kann kurzzeitig sichergestellt werden. Diese Einrichtungen gibt es mit Leistungen von 3 kW bis 2.500 kW. Sie können gas-, öl- oder elektrisch beheizt werden. Neuerdings kommen auch Heizstationen zum Einsatz, die mit Biogas- und .festen Brennstoffen beheizt werden und oftmal auch stationär weiter genutzt werden.
Mobile Gastherme
Anhänger-Heizzentrale
Container-Heizzentrale
Quelle: HOTMOBIL DEUTSCHLAND GMBH
Die kleineren Anlagen sind in der Regel elektrische Wärmetauscher, die auf einem rollbaren Gestell montiert sind und in Einfamilienhäusern eingesetzt werden, wenn der Kessel oder die Wärmepumpe noch nicht in Betrieb genommen wurden. Das kann z. B. notwendig werden, wenn ein Funktionsheizen bzw. Belegreifheizen des Estrichs einer Fußbodenheizung angesagt ist.
Bei der Renovierung einer Heizzentrale oder dem Ausfall einer Kesselanlage in einem größeren Wohn- oder Gewerbeobjekt kommen gas- oder ölbeheizte Heizstationen zum Einsatz, die in kleineren Ausführungen in einen Anhänger und für einen großen Leistungsbedarf in Containern untergebracht sind. Diese Stationen übernehmen die vollständige Beheizung der Gebäude und stellen außerdem die Warmwasserversorgung sicher.
Eine mobile Heizstation hat folgende Einrichtungen
  • Wärmeerzeuger
  • integrierter Sicherheitstank, Ölvorwärmung
  • integrierte Abgasanlage
  • Pumpsysteme
  • Druckhaltesystem
  • witterungsgeführte oder konstante Vorlauftemperatur
  • eigenständige Regelung mit Anschlussmöglichkeit eines Speicherrtemperaturfühlers
  • zusätzlicher Öltank
  • außen liegende Signallampen für den jeweiligen Betriebszustand
  • 50 Meter Elektrokabel, Anschluss 400 V 16 A oder 230 V 16 A
  • Datenfernüberwachung möglich

mobile Heizstation
Quelle: Laing ITT Lowara Deutschland GmbH
Die mobile Elektroheizungsstation kann bei zu spät geliefertem Kessel, Kesselausfall, Heizungsstörungen oder Kesselwechsel über flexible Anschlussschläuche direkt an das vorhandene Heizungssystem angeschlossen werden. Aber auch bei der Auf- oder Trockenheizung oder der Inbetriebnahme einer Wärmepumpe ist der Einsatz möglich. Auch wenn eine Wärmepumpe die notwendigen Temperaturen zum Funktionsheizen bzw. Belegreifheizen  des Estrichs einer Fußbodenheizung nicht erreicht, ist der Einsatz sinnvoll.
  • Komplett vormontiert, inkl. Regelungen und Sicherheitseinrichtungen
  • Einfache und sichere Bedienung
  • Universell einsetzbar als Not- oder Baustellenheizung, zur Frostsicherung oder Warmwasserbereitung

Mobile Heizgeräte für die Bauheizung/Bautrocknung

Neben den Geräten, die die Raumluft direkt beheizen, werden für größere Projekte auch mobile Heizstationen eingesetzt, die die Wärme über Warmluft in das Gebäude geben. Diese werden einerseits zur Beheizung während des Innenausbaus und auf der anderen Seite auch zur Bautrocknung eingesetzt.
Eine Winterbauheizung ist eine wichtige Voraussetzung für effiziente und qualitativ einwandfreie Arbeit während der kalten Jahreszeit. Außerdem ist ein Rohbau besonders frostempfindlich und für gewisse Arbeitstechniken gelten Mindesttemperaturen (Frostsicherung mit +5 – 8 °C).
Auch die Bautrockung wird durch diese Geräte beschleunigt, indem sie die natürliche Verdunstung der Baufeuchtigkeit fördern und damit die Trocknungszeiten ganz erheblich senken.
Aber auch im Sommer kann eine Baubeheizung notwendig werden, um die Raumtemperatur an die Bedingungen der verwendeten Baumaterialien anzupassen.

Bauheizung - Kebro BmbH

Bautrockner
Quelle: KEBRO GmbH

Gasheizgebläse

Quelle: GÜDE GmbH & Co. KG

Gasheizgebläse

Gasheizgebläse

Das Gasheizgebläse ist für den mobilen Einsatz vorgesehen und kann auch im Sommer als Lüfter verwendet werden. Die Geräte werden hauptsächlich zum Heizen und Trocknen von Neubauten, in der Landwirtschaft und in Lagerräumen eingesetzt. Die Räume müssen gut belüftet sein.
Sie sind mit einer Piezozündung, thermoelektrischer Zündsicherung und einem Thermoschalter ausgestattet. Der Anschluss an eine Flüssiggasflasche bzw. -anlage (Butan-/Propan) erfolgt durch einen Druckminderer, Gasschlauch und Schlauchbruchsicherung.
Die Auslegung der Heizgeräteart und der Heizleistung richtet sich nach der Größe und Art  des zu beheizenden Raumes. Auschlaggebend ist immer die Heizlastberechnungen nach DIN EN 12831.
Die Faustformeln für Gebäude und Hallen gehen von einer max. Temperaturdifferenz von 30 K aus. Für davon abweichenden Temperaturerhöhungen ist die nach der Formel ermittelte Leistung je 5 K um 17 % zu reduzieren oder zu erhöhen.


Hinweis! Schutzrechtsverletzung: Falls Sie meinen, dass von meiner Website aus Ihre Schutzrechte verletzt werden, bitte ich Sie, zur Vermeidung eines unnötigen Rechtsstreites, mich umgehend bereits im Vorfeld zu kontaktieren, damit zügig Abhilfe geschaffen werden kann. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis: Das zeitaufwändigere Einschalten eines Anwaltes zur Erstellung einer für den Diensteanbieter kostenpflichtigen Abmahnung entspricht nicht dessen wirklichen oder mutmaßlichen Willen. Die Kostennote einer anwaltlichen Abmahnung ohne vorhergehende Kontaktaufnahme mit mir wird daher im Sinne der Schadensminderungspflicht als unbegründet zurückgewiesen.
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