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| Die Heizflächen können in drei
Gruppen eingeteilt werden: |
- Radiatoren, Rohrheizkörper, Plattenheizkörper
(Wärmeabgabe durch Konvektion und Strahlung)
- Konvektoren, Ventilatorkonvektoren, Rippenrohre
(Wärmeabgabe hauptsächlich durch Konvektion)
- Fußboden- und Wandflächenheizungen,
Deckenheizungen (Wärmeabgabe hauptsächlich durch Wärmestrahlung)
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| Für die Auslegung der Heizflächen wird
mit folgenden Systemtemperaturen (Vorlauf-/Rücklauftemperatur)
gerechnet: |
- nach alter Norm: 90 / 70 °C (Auslegungsparameter
in Altbauten
- nach neuer Norm: 75 / 65 °C
- Niedertemperatur: 70 / 50 °C ÷
70 / 55 °C
- Brennwert: 60 / 45 °C ÷ 55 /
45 °C
- Fußbodenheizung.: 45 / 35 °C
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Quelle:
Bosch Thermotechnik GmbH |
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Radiatoren
(Gliederheizkörper) bestehen aus einzelnen
Guss- oder Stahlgliedern
gleicher Größe, die entsprechend der Heizflächen-auslegung
aneinandergereiht angeordnet sind. Die Verbindung der einzelnen
Glieder eines Gussradiators erfolgt durch
Nippel mit Rechts- und
Linksgewinde. Die Stahlradiatoren
werden in zusammen-geschweißten Blöcken,
aber auch zusätzlich durch Einzelglieder ergänzt,
eingesetzt. |
Die Gliederheizkörper
gibt es in verschiedenen Ausführungen. |
- Gussradiator
- Stahlradiator
- Stahlröhrenradiator
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Radiator-Standardtypen
sind so genannten DIN-Radiatoren, deren
Glieder-Abmessungen und Wärmeleistungen in der DIN
4703 "Raumheizkörper", Teil 1 "Maße
von Gliederheizkörpern" genormt sind. |
Alle Heizkörper-Hersteller
haben aber auch modernere Formen dieser Heizkörpertypen.
Außerdem gibt es Radiatoren aus Aluminium. |
| Radiatoren
geben einen großen Teil der Wärme durch Wärmestrahlung
ab. Der Strahlungsanteil nimmt ab, je größer
die Bautiefe ist. Daher sollten diese Heizkörper möglichst
„flächig“ gewählt werden, denn je
größer die sichtbare Fläche ist, desto größer
ist auch die effektive Wärmeabgabe durch Wärmestrahlung.
Wenn die Radiatoren in Niedertemperatur-Systemen eingesetzt
werden, dann müssen sie entsprechend groß ausgelegt
werden. |
In Wasserheizungen
werden Gussradiatoren bis max. 120 °C
und einem Betriebsüberdruck von 6 bar (PN 6) und in
Dampfanlagen bis max. 133 °C und 2 bar (PN 2) eingesetzt.
Stahlradiatoren werden nur in Wasserheizungen
bis max. 110 °C und 4 bar (PN 4) und bei 6 bar (PN 6)
mit max. 120°C betrieben. |
Stahlröhrenradiatoren
bestehen aus senkrechten Rohren und können mit 10 bis
12 bar betrieben werden. Diese Radiatoren gibt es auch in
waagerechter Ausführung (Fensterbankradiatoren),
mit liegend angeordnete Rohrreihen mit einer Sitzfläche
oder senkrecht einreihig als Raumteiler.
Neben den Rohrheizkörpern werden sie auch als Handtuchradiatoren
genutzt. |
| Die Radiatoren
sollten nach den Normeinbaumaßen
eingebaut und möglichst nicht verkleidet
werden. Ansonsten sind die entsprechenden Leistungsminderungen
bei der Heizflächenauslegung zu berücksichtigen.
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Nostalgie-Gussradiator |
Quelle:
HG-TEC GmbH |
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Die ersten
Gussradiatoren wurden in der Mitte des 19. Jahrhunderts
in den USA gefertigt. Diese wurden liegend angeordnet in
den ersten Dampfheizungungen verwendet.
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1898
werden von der Main-Weser-Hütte die erste Gussradiatoren
in Europa hergestellt. Sie werden mit Dampf
oder Wasser betrieben. Heutzutage werden
hauptsächlich Stahlradiatoren verwendet. Diese sind
leichter, preisgünstiger, bruchsicher, aber weniger
korrosionsbeständig. |
Aber auch heutzutage
werden die "Nostalgie"-Gussradiatoren
noch für die Renovierung von Altbauten eingesetzt. |
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Zusammenbau
(Nippeln) von Radiatoren (Gliederheizkörper) |
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Die Maße
der Radiatoren (Guss-, Stahl- und Stahlröhrenradiator)
sind in der DIN 4703-1 festgelegt. Die notwendigen
Heizköpergröße wird durch passende Blöcke
oder das Zusammenbauen von Einzelgliedern hergestellt. Dabei
ist je nach Material eine nahezu beliebige Länge
machbar. Die lieferbaren Blockgrößen können
bei den verschiedenen Herstellern variieren. Natürlich
können nur Glieder gleicher Bauart zusammengenippelt werden.
Da diese Technik immer mehr in Vergessenheit gerät, im
folgenden eine Arbeitsanleitung. |
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| Werkzeuge |
Material |
- Nippelstange(n)
- Wendeeisen oder Drehmomentschlüssel
- Schmirgelpapier
- flache Eck-Rohrzange 1 1/2
" (schwedisches oder amerikanisches Modell)
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- Nippel R 1 1/4 Rechts-/Linksgewinde
- Dichtungen
- 2 Anschlussstopfen R 1 1/4
Rechtsgewinde
- Luftventilstopfen R 1 1/4
Linksgewinde
- Blindstopfen R 1 1/4 Linksgewinde
- Schalbrett oder 2 Rohre
DN 40
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Arbeitsschritte |
- Die Radiatorenblöcke werden auf eine
ebene Auflagefläche (Schalbrett, 2 Rohre)
gelegt, dabei müssen sich die Links- und
Rechtsgewinde gegenüberliegen.
- Die Dichtflächen mit
einem feinen Schmirgelpapier (oder einem Kalksandstein)
von Lack- und Rostresten bzw. Baustellenschmutz reinigen. Das
Metall von den Dichtflächen soll nicht geschmirgelt werden.
- Die Nippel (R 1 1/4) auf
einer Seite etwa einen Gewindegang in die Gewinde des ersten Block
einschrauben und je eine Radiatorendichtung raufschieben.
Die Dichtungen dürfen nicht zusätzlich eingefettet (Fermit).
Die Linksgewinde sind mit Kerben auf den Nippeln gekennzeichnet.
- Nun wird der zweite Block
an die Nippel herangezogen und die Nippelstange
in den Heizkörper eingeführt, bis der Steg
der Stange in die Noppen im Nippel
fasst. Deshalb wird vorher die Einstecktiefe
am Radiator abmessen und markiert, wenn die Stange
keine Skala für die Gliederzahl hat.
- Der Gegenblock wird herangezogen
und gleichzeitig die Nippelstange von Hand ohne Wendeeisen gedreht
bis die Nippel in die ersten Gewindegänge des Gegenblocks
gedreht sind. Dabei dürfen die Nippel nicht verkannten (also
mit Gefühl arbeiten). Der Einsatz von zwei Nippelstangen
erleichtert das Zusammenschrauben.
- Nun werden die die Blöcke durch wechselseitiges
Drehen zusammenfügt und am Schluss
mit dem Wendeeisen oder Drehmomentschlüssel
(Anzugsmoment 22 bis 24 Nm) angezogen. (Ungleichmäßiges
Einschrauben führt zu Undichtigkeiten und zu starkes Anziehen,
besonders bei Gussradiatoren, zu Schäden).
- Nun werden die Nabenstirnflächen
gereinigt und die Anschlußstopfen
mit aufgeschobenen Dichtungen.eingeschraubt. Vor dem Festziehen
sind die Dichtungen radial auszurichten, damit
der gesamte Dichtungsquerschnitt beim Endanzug wirken kann. Zum
Schluss die Stopfen mit "Gefühl" anziehen. Bei
"antiken" Gussheizkörpern werden die Anschlussstopfen
auch mit Hanf und Fermit eingedichtet.
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Bei einer
Heizfläche, die vor einer bodengleichen
Fensterfläche angeordnet ist, muss mit einem
zusätzlichen Strahlungsschirm versehen
werden. Dieser Strahlungsschirm darf nicht demontierbar
sein und darf einen äquivalenten U-Wert von 0,9 W/m²
K nicht überschreiten. |
Da diese Forderung
in der alten Wärmeschutzverordnung
(WSV) vorgeschrieben war, aber nicht in die EnEV
übernommen wurde, besteht hier immer wieder ein Streitfall.
Letztendlich entspricht diese Forderung dem Stand
der Technik bzw. allgemeine anerkannte
Regeln der Technik (aRdT) und ist weiterhin
gültig. Natürlich sagt das auch der gesunde
Menschenverstand. |
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Strahlungsschirm
für Radiatoren |
Quelle:
Bosch Thermotechnik GmbH |
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| Strahlungsschirm für
Radiatoren |
| Der Strahlungsschirm
besteht aus einem Gehäuse aus lackiertem Stahlblech
und eingebauter Styropor-Dämmung.
Er wird auf die Standkonsolen aufgehängt. Die Befestigung
erfolgt über die Laschen des Strahlungsschirms und
mit Klemmteilen an die Radiatoren. Bei Radiatoren
bis zu 3 Säulen ist ein vorgeschriebener
Abstand einzuhalten. |
Nach Aussage der
Hersteller ergeben die richtig angebrachten Strahlungsschirme
keine Leistungsminderung, wenn die Abdeckung
(Fensterbank) > 10 cm ist. |
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Strahlungschirm
für Plattenheizkörper |
| Quelle:
Bosch Thermotechnik GmbH |
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Strahlungsschirm
für Plattenheizkörper |
Die Strahlungsschirme
werden aus Stahlblech mit innen
liegender Reflexionsfolie gefertigt. Zur
Versteifung sind die Strahlungsschirme mit einer
umlaufenden Abkantung versehen (Tiefe 20 mm). |
Zur Befestigung
bei allen mehrreihigen Heizkörpern werden zur
Aufhängung Adapter verwendet, wobei die Schirme
direkt am Heizkörper angebracht
werden. |
Ein Strahlungschirm
kann bis zu 5 % Leistungsminderung
je nach der Heizkörperbauart verursachen. Hier
muss in den technischen Daten der Hersteller nachgesehen
werden. |
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Rohrheizkörper
sind die einfachste Art von Heizflächen. In früheren
Zeiten wurden diese Heizkörper handwerklich angefertigt.
Heutzutage werden sie in allen möglichen Formen als
Bad-Heizkörper (Handtuchtrockner)
oder als Raumteiler angeboten. |
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| Die Wärmeleistungen der
Bad-Heizkörper sind den Herstellerunterlagen zu entnehmen. |
Bei den Bad-Heizkörpern,
die zum Trocknen von Handtüchern
genutzt werden, ist mit einer erheblichen Leistungsminderung
zu rechnen. Je nach dem Überdeckungsgrad
ist mit Leistungsverlusten von 10 % bis 40 % zu rechnen. |
| Diese Heizkörper
können in das Warmwasserheizungs-system eingebunden
werden, was bei Fußboden-heizungen nicht zu empfehlen
ist, da auf Grund der niedrigen Temperaturen
nur eine sehr geringe Heizleistung erreichbar ist. Sinnvoll
kann der Einsatz einer elektrischen Heizpatrone
sein, die höhere Temperaturen erreichen und auch
außerhalb der Heizperiode das Bad kurzzeitig erwärmen
kann.
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Auch in Trinkwasser-
und Pufferspeichern werden Glattrohr-Wärmetauscher
eingesetzt. |
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Bad-Heizkörper |
Quelle:
Bosch Thermotechnik GmbH |
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Rippenrohrheizkörper
bestehen aus berippten Rohren, die
früher aus Gusseisen und heutzutage aus Stahl
ausgeführt sind. Diese einfachen Heizkörper
geben auf kleinerem Raum eine größere Wärmemenge
ab als glatte Rohre (Rohrheizkörper). |
| Es wird zwischen folgenden Bauarten
unterschieden: |
- Bei den Bandrippenrohren
sind die Rippen schraubenförmig mit oder ohne
Wellung auf das Rohr aufgewickelt
- Bei den Scheibenrippenrohren
sind einzelne Scheiben auf dem Rohr befestigt. Hierzu
gehören auch die gusseisernen Rippenrohre
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Rippenrohre
werden in untergeordneten Räumen als Heizkörper
und in Fußleistenheizungen, aber auch als Rippenrohr-Wärmetauscher,
meistens aus Kupfer oder Edelstahl, in TW- und Pufferspeichern
eingesetzt. |
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"Antiker"
Rippenrohrheizkörper (Guss) |
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Plattenheizkörper
(Flachheizkörper) |
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Flachheizkörper
- plan (glatt)
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Flachheizkörper
- profiliert |
Quelle: Bosch Thermotechnik
GmbH
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Anschluss
in der Mitte |
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Plattenheizkörper
(Flachheizkörper) bestehen aus glattem oder profiliertem
Stahlblech. Auf der Rückseite der einzelnen Platten
können zur Erhöhung der Wärmeabgabe Konvektions-bleche
oder Konvektionslamellen angebracht werden. Zwei oder
mehr Platten können hintereinander angeordnet und
zu einem Heizkörper verbunden werden. Man spricht
dann von zwei- oder dreilagigen Plattenheizkörper.
Andere Bezeichnungen dieser Heizkörperart können
auch Flach- oder Flächenheizkörper, Kompaktheizkörper,
Heizwand oder Wärmeplatte sein. |
Einfache Plattenheizkörper
geben den größten Teil (bis ca. 90 %) der Wärme
durch Wärmestrahlung ab. Der Strahlungsanteil
nimmt ab, je mehr Platten hintereinander angeordnet sind.
Daher sollten diese Heizkörper möglichst „flächig“
gewählt werden, denn je größer die sichtbare
Fläche ist, desto größer ist auch die
Wärmeabgabe durch Wärmestrahlung. Bei den Heizplatten
mit Lamellen ist der Konvektionsanteil
über 50 %. Diese Tatsache ich bei der Planung zu
beachten. |
Plattenheizkörper
können für Niedertemperatur-Heizungen eingesetzt
werden. Die Heizkörper müssen dann aber entsprechend
der gewählten Vorlauftemperatur ausgelegt werden
und vergrößern sich erheblich. |
Da die Wärmeleistung
einer Einzelplatte relativ gering ist, gibt es verschiedene
Ausführungen. Die Anordnung von mehrlagigen Platten
ergeben eine Leistungssteigerung und durch das Anbringen
von Konvektionsblechen bzw. Lamellen) auf der Rückseite
der Platten wird die Leistung nochmals erheblich gesteigert.
So ergeben sich viele Variationsmöglichkeiten und
in Verbindung mit den verschiedenen Bauhöhen und
Baulängen sind sie immer passend für die Fensterbreiten
einplanen. |
Inzwischen gibt
es Montagesets mit PC-Lüfter für
zwei- oder dreilagige Platten, die die Wärmeleistung
auch im Niedrigsttemperatur-bereich (Wärmepumpenbetrieb)
erheblich anheben. |
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Die Kurzbezeichnungen
geben das Schema der Platten- und Konvektionsschachtanordnungen
(von vorn nach hinten) an.
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Konvektoren
bestehen aus waagerecht liegende Heizrohren, auf denen Lamellen
zur Vergrößerung der wärmeabgebenden Fläche
aufgezogen sind. In der Praxis haben sich aufgrund des besseren
Strömungsverhalten des Wassers und der Luft ovale Rohre
durchgesetzt. |
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Die Heizrohre mit den Lamellen
befinden sich in einem Schacht. Je höher der Schacht
ist, desto stärker ist die Kaminwirkung und somit die Wärmeabgabe.
Der Schacht ist bei Fertigkonvektoren aus Blech und fest mit den Heizrohren
verbunden. Der Schacht kann aber auch durch eine Nische mit einer vorgehängten
Verkleidung gebildet werden. In Räumen mit Fußbodenheizung
und bodentiefen Fenstern werden hauptsächlich Unterflurkonvektoren
eingesetzt. Konvektoren geben die Wärme fast ausschließlich
als Warmluft (Konvektion) ab. |
Der Unterflureinbau
von Konvektoren mit natürlicher Konvektion sind
mit Roll-Rosten abgedeckt und eignen sich als alleinige Raumbeheizung
oder nur als Kaltluftabschirmung
vor kalten Außenflächen (Außenwand + Fenster, bodengleiche
Fenster). Diese Heizkörper sind auch im Niedertemperaturbereich
einzusetzen. |
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Gebläse-/Ventilator-Konvektor |
Der Gebläsekonvektor
(Ventilatorkonvektor) ist wie ein Konvektor aufgebaut.
Aber um eine Leistungssteigerung und eine gezielte
Wärmeabgabe zu ermöglichen, wird die Luftumwälzung
durch einen oder mehreren Ventilatoren unterstützt. Diese Heizgeräte
sind nicht nur für den Umluftbetrieb einzusetzen,
sondern auch mit entsprechenden Zusatzteilen als dezentrale
Lüftung (Mischluft- oder Außenluftbetrieb) einsetzbar.
Somit sind die besonders gut in Niedertemperatursystemen
(Brennwert, Wärmepumpe) geeignet. |
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Niedertemperatur-Konvektor |
Quelle:
Kampmann GmbH |
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Der Niedertemperatur-Konvektor
ist ein Niedertemperatur-Heizkörper mit Ventilatorunterstützung
und speziell für den Einsatz in Nieder- und Tieftemperatur-Heizsystemen,
z. B. bei Wärmepumpen, konzipiert. |
Er hat einen Wärmetauscher
aus Kupfer/Aluminium mit gewellten Lamellen. Ein energiesparender,
geräuscharmer EC-Motor mit Stufenschaltung zur Schnellaufheizung
unterstützt die Wärmeabgabe bei den niedrigen
Temperaturen. Das Gerät kann auch für einen kondensatfreien
Kühlbetrieb eingesetzt werden. |
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Die mittleren Übertemperatur
beeinflusst die Leistung eines Heizkörpers.
Diese ergibt sich aus der Heizkörper-Vor- und
Rücklauftemperatur und der Raumtemperatur
(Norm-Raumtemperatur). Da die Betriebsbedingungen in der Praxis nicht
immer mit der Heizkörper-Normheizleistung ( DIN
EN 442 - 75/65/20) übereinstimmen, muss die Heizkörperleistung
umgerechnet (Niedertemperaturfaktor) werden, um die
Norm-Raumheizlast zu erreichen. > hier
ausführlicher |
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| Der Einbau einer Fußbodenheizungsanlage
muss bereits bei der Planung des Hauses Berücksichtigung finden.
Leider gibt es immer wieder Situationen, wo sich der Bauherr erst in
einem fortgeschrittenen Baustadium für die Fußbodenheizung
entscheidet. |
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Auch wenn in einem Haus oder
einer Wohnung nur eine Heizkörperheizung vorhanden
ist, können kleine Flächen (z. B. Badezimmer)
mit einem warmem Fußboden ausgestattet werden. Jeder Armaturenhersteller
bietet verschiedene Systeme zur Fußbodentemperierung
an. Diese Systeme werden in der Regel in den Heizkörperkreis eingebunden. |
Bei allen Systemen muss die
von der Anlage gefahrene Vorlauftemperatur für
den Fußbodenaufbau und dem Rohrmaterial der Fußbodenheizung
geeignet sein. Alle Multibox-Ausführungen sind
im Rücklauf am Ende des Fußboden-Heizkreises
anzuschließen. Dabei ist die Flussrichtung zu beachten. Je nach
dem Rohrleitungsdruckverlust können Heizflächen
bis ca. 20 m2 bzw. eine Rohrlänge
von 100 m bei 12 mm Innendurchmesser angeschlossen
werden. Bei Heizflächen >20 m2 bzw. Rohrlängen
>100 m sollten zwei gleich lange Heizkreise mit z. B. einem T-Stück
an die Multibox angeschlossen werden. Ein geräuscharmer
Betrieb wird gewährleistet, wenn der Differenzdruck
über dem Ventil den Wert von 0,2 bar nicht überschreitet. |
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Multibox
K-RTL |
Quelle:
TA Heimeier |
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Multibox
K wird für die Einzelraumtemperaturregelung
von z. B. Fußbodenheizungen und Wandheizungen in Verbindung
mit Niedertemperaturheizungsanlagen eingesetzt |
Multibox
RTL wird für die Maximalbegrenzung
der Rücklauftemperatur bei z. B. Radiatorheizungsanlagen
zur Temperierung von Fußbodenflächen eingesetzt.
Hier wird ausschließlich die Rücklauftemperatur
geregelt. |
Multibox
K-RTL wird für die Einzelraumtemperatur-regelung
und Maximalbegrenzung der Rücklauftemperatur
bei z. B. Radiatorheizungsanlagen eingesetzt. Die Box kann
auch in Wandheizungen eingesetzt werden. |
Mit der Absperr-/Regulierspindel
kann ein hydraulischer Abgleich vorgenommen
werden. |
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| Verschiedene
Arten der Fußbodentemperierung |
| Quelle:
TA Heimeier |
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Das
integrierte Thermostatventil, in Verbindung mit dem
Thermostat-Kopf, ist ein stetiger Proportionalregler
(P-Regler) ohne Hilfsenergie. Es benötigt keinen elektrischen Anschluss
oder sonstige Fremdenergie. Die Änderung der Raumlufttemperatur
(Regelgröße) ist proportional zur Änderung des Ventilhubes
(Stellgröße). Steigt die Raumlufttemperatur z. B. durch Sonneneinstrahlung
an, so dehnt sich die Flüssigkeit im Temperaturfühler aus
und wirkt über das Kapillarrohr auf das Wellrohr im Ventil-Anschlussstück.
Dieses drosselt über die Ventilspindel die Wasserzufuhr im Fußboden-Heizkreis.
Bei sinkender Raumlufttemperatur verläuft der Vorgang umgekehrt.
In Verbindung mit thermischen oder motorischen Stellantrieben erfolgt
die Einzelraumtemperaturregelung über entsprechende Raumthermostate.
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Der integrierte Rücklauftemperaturbegrenzer
ein stetiger Proportionalregler (P-Regler) ohne Hilfsenergie.
Die Änderung der Temperatur des durchfließenden Mediums (Regelgröße)
ist proportional zur Änderung des Ventilhubes (Stellgröße)
und wird durch Wärmeleitung auf den Fühler übertragen.
Steigt die Rücklauftemperatur z. B. auf Grund reduzierter Heizleistung
der Fußbodenheizung durch Fremdwärmeeinflüsse an, so
dehnt sich der Dehnstoff im Temperaturfühler aus und wirkt auf
den Membrankolben. Dieser drosselt über die Ventilspindel die Wasserzufuhr
im Fußboden-Heizkreis. Bei sinkender Mediumtemperatur verläuft
der Vorgang umgekehrt. Das Ventil öffnet, wenn der eingestellte
Begrenzungswert unterschritten wird. |
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| Wandheizungen gab es schon vor Jahrhunderten,
allerdings waren sie anders aufgebaut. Man baute eine Wand zweischalig
auf und leitete die Rauchgase einer Feuerstätte hindurch. Auch
Fußböden wurden und werden zum Teil heute noch in Fernost
auf diese Art beheizt.
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Ein beträchtlicher Teil
der Raumumfassungsflächen besteht aus Wänden. Können
diese Flächen für eine Beheizung eingesetzt werden, so steigt
die Behaglichkeit und die Betriebstemperatur kann erheblich gesenkt
werden. Das fördert den Einsatz alternativer Energien und der Brennwerttechnik.
mehr > |
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"Heizende"
Fensterscheiben |
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Quelle:
Helmut Hachtel GmbH |
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Diese Spezialscheiben
sind besonders für den Einsatz in Wintergärten
und Badezimmerfenster geeignet. Sie können
die Heizlast, die eine Fußbodenheizung
nicht in die Räume bringen kann, durch Infrarotstrahlung
ergänzen. |
- Die raumseitige Scheibe
besteht aus Einscheiben-Sicherheitsglas und ist auf
der zum Scheibenzwischenraum zugewandten Seite mit
einer speziellen Beschichtung ohne Heizdrähte
versehen.
- Die Außenscheibe
kann aus Floatglas, Einscheiben-Sicherheitsglas oder
Verbund-sicherheitsglas bestehen. Sie wird im Regelfall
mit einer Wärmedämmbeschichtung versehen.
- Der Abstandhalter
wird als sog. "Warm-Edge-System" aus Kunststoff
geliefert und ist in den gängigen Breiten von
8 bis 27 mm lieferbar: Beachtliche Reduktion der Heizwärmeverluste
im Randbereich der Isolierglasscheibe gegenüber
"normalem" Isolierglas durch Beseitigung
der Wärmebrücken.
- Die Gasfüllung
im Scheibenzwischenraum besteht je nach Kundenwunsch
aus Argon oder Krypton.
- Der Ug-Wert
nach DIN EN 673 beträgt 1,2 W/m2K.
- Der Kabelanschluss
wird aus dem Randverbund herausgeführt.
- Das Isolierglas ist elektrisch
berührungssicher und entspricht
der Schutzklasse 2
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Deckenheizung
- Deckenkühlung |
Grundsätzlich können Kühldecken
auch als Heizflächen betrieben werden. Sie werden
in Strahlungs- und Konvektionsdecken
unterteilt. Wobei es auch Systeme gibt, die einen fließenden Übergang
von der reinen Strahlungsdecke zur reinen Konvektionsdecke darstellen. |
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Kühldeckenelement
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Quelle:
Stulz |
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Für alle
Deckenkonstruktionen gibt es passende Kühlsysteme
aus den Werkstoffen Stahl, Kupfer, Aluminium oder Kunststoff.
Deckenkühlung kann direkt mit dem Deckenputz an der
Rohbetondecke, in Verbindung mit einer abgehängten
Gipskartondecke, als abgehängte Metallpaneeldecke
oder einer offenen Rasterdecke realisiert werden. Eine
verputzte glatte Deckenuntersicht ist ebenso möglich
wie beliebig geometrische Formen bei Metalldecken. Beleuchtung,
Luftdurchlässe usw. lassen sich problemlos in die
Decke integrieren. |
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Thermische
Bauteilaktivierung / -
Betonkernaktivierung |
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Beispiele
für oberflächennahe Bauteilaktivierung |
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Die thermische
Betonkernaktivierung, (thermische Bauteilaktivierung),
bezeichnet Systeme, die Gebäudemassen
zur Temperaturregulierung nutzen. Diese
Systeme werden zur Heizung und Kühlung verwendet,
indem Rohrleitungen (Kunststoffrohre) in Massivdecken
oder auch in Massivwänden verlegt werden, durch die
Wasser als Heiz- bzw. Kühlmedium fließt. Die
gesamte durchflossene Massivdecke bzw. -wand wird dabei
als Übertragungs- und Speichermasse thermisch aktiviert.
Das System kann als Grundlast oder zur vollen Beheizung
und Külung eingesetzt werden. |
Die aktivierten
Bauteile nehmen über ihre gesamte Fläche
je nach Heiz- oder Kühlfall Wärme auf oder geben
sie wieder ab. Durch die vergleichsweise großen
Übertragungsflächen können die Systemtemperaturdifferenzen
niedrig gefahren werden, sodass das Medium nicht so stark
erwärmt werden muss, wie z. B. das Wasser einer herkömmlichen
Zentralheizung mit Heizkörpern. Aufgrund dieser geringeren
Vorlauftemperaturen können zum Heizen z. B. Wärmepumpen
besonders effizient eingesetzt werden. Zum Kühlen
eignen sich alternative Energien, wie z. B. die freie
Rückkühlung über Erdwärmetauscher,
Grundwasserkühlung oder Kaltwassersätze. |
Die massiven
Bauteile nehmen aber auch die Wärme vom
Medium oder von den Räumen auf, diese wird gespeichert
und gibt sie zeitversetzt an den Raum oder das Medium
weiter. Dadurch kommt es zu einer Phasenverschiebung zwischen
der Energieerzeugung und -abgabe. Die Tagesleistungsspitzen
werden dadurch abgeflcht, d.h. diese Lastspitzen werden
abgesenkt und teilweise verschoben, zu Zeiten, in denen
keine Raumnutzung vorliegt. Im Sommer wird z. B. die Nachtabkühlung
zur Kühlung des Mediums genutzt und dem Bauteil Wärmeenergie
entnommen. Tagsüber werden die Räume durch Wärmefluss
in die nun abgekühlten Wände gekühlt. Die
Kühlung erfolgt somit bedarfsgerecht am Tage, die
maximale Tagestemperatur wird gesenkt und diese tritt
zu einem späteren Zeitpunkt auf, also ohne Kühlung.
Dadurch ist die thermische Bauteilaktivierung besonders
für Bürogebäude geeignet. |
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Ein HEATBALL®
ist keine Lampe, passt aber in die gleiche Fassung (E27)! Besonders
nach den Studien und Testuntersuchungen bezüglich der Energiesparlampen
wird der Ruf nach den alten "Glühbirnen"
in den Größen 75 (Verbot ab 2010) und 100 W (Verbot ab 2009)
wieder lauter. |
Z. B. in Passivhäusern
macht die Wärme, die durch Glühlampen in die Räume eingetragen
wird, einen erheblichen Anteil der Heizenergie aus, besonders dann,
wenn die Sonne bzw. das Tageslicht als "Wärmequelle"
ausfällt. Der Austausch von Glühlampen durch Energiesparlampen
nimmt diesen Teil, der nun anderweitig zugefuhrt werden muss. Außerdem
tauscht man die Glühbirnen mit die vielen
Nachteilen der Energiesparlampen aus.
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Heatball®
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Quelle:
DTG Trading GmbH |
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Ein Heatball ist
ein elektrischer Widerstand, der zum Heizen gedacht ist.
Heatball ist Aktionskunst! Heatball ist Widerstand gegen
Verordnungen, die jenseits aller demokratischen und parlamentarischen
Abläufe in Kraft treten und Bürger entmündigen.
Heatball ist auch ein Widerstand gegen die Unverhältnismäßigkeit
von Maßnahmen zum Schutze unserer Umwelt. Wie kann
man nur ernsthaft glauben, dass wir durch den Einsatz von
Energiesparlampen das Weltklima retten und gleichzeitig
zulassen, dass die Regenwälder uber Jahrzehnte vergeblich
auf ihren Schutz warten. |
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Aber letztendlich
ist der Beschluss der EU, die Produktion und den Verkauf
der Glühbirnen zu verbieten, vollkommen überzogen.
Die Kosten für die Beleuchtung eines
privaten Haushalts belaufen sich auf 1,5
% des Energiebedarfs. Die EU-Kommission
begründet ihr Verbot damit, dass ca. 95 % der Energie
einer Glühlampe als Wärme freigesetzt werden und
die Lichtausbeute nur ca. 5 % ist. |
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Alternativen
sind z. B. Halogenlampen, die ca. 30 Prozent Energie
sparen, die aber 2016 auch verboten werden. Weil sie wie die Glühlampen
mehr Hitze als Licht erzeugen. Eine andere Alternative
sind LEDs, also Licht emittierende Dioden. Diese können
evtl. die Leuchtmittel der Zukunft werden, sind aber noch zu teuer sind
und werden nicht in Massen gefertigt. |
Also muss man zur
Zeit die Kompaktleuchtstofflampen (Energiesparlampen)
verwenden, die nach Herstellerangaben ca. 80 % sparsamer als Glühlampen
sein sollen. Nur haben Testreihen ergeben, dass diese Werte in den meisten
Fällen nicht stimmen. Außerdem ist das erzeugte Licht
nicht angenehm, die Lampen gasen während des Betriebes
Giftstoffe (Phenol) aus und sind nur als Sondermüll
zu entsorgen, weil in den Lampen viele Giftstoffe
(z. B. Quecksilber) enthalten sind, die bei dem Zerbrechen freigesetzt
werden. |
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Glühbirne/Glühlampe/Glühlicht |
Der
Beschluss der EU, die Produktion und den Verkauf der Glühbirnen
zu verbieten, ist vollkommen überzogen. Die Kosten für die
Beleuchtung eines privaten Haushalts
belaufen sich auf 1,5 % des Energiebedarfs.
Die EU-Kommission begründet ihr Verbot damit, dass ca. 95 % der
Energie einer Glühlampe als Wärme freigesetzt werden und die
Lichtausbeute nur ca. 5 % ist. Aber nur die Glühlampe
hat ein sonnenlichtähnlicheres Spektrum.
So hat z. B. eine moderne Halogenglühlampe bei
einer Farbtemperatur von 3200 K (Kelvin) einen sichtbaren Anteil von
über 10 % und der visuelle Wirkungsgrad einer
Halogenglühlampe mit Wärmerückgewinnung
liegt bei etwa 15 %. Der Wirkungsgrad der Energiesparlampe
liegt bei max. 30 %. |
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Quelle:
Quelle: Phrontis/Wikipedia |
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Im
19. Jahrhundert lösten
die Gaslampen die Kerzen
und die Petroleum- oder Öllampen
ab. Gleichzeitig wurde versucht, mit elektrischem
Strom Licht durch glühende
Drähte zu erzeugen. Es wurde
mit Platindrähten und Kohlestiften experimentiert.
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Hierbei
wurden aus Glaskolben die
Luft ausgepumpt, um die Oxidation
zu vermeiden. Aber das Platin verglühte
sehr schnell und die Vakuumpumpen konnten
kein ausreichendes Vakuum herstellen.
Ein weiteres Problem war die Stromversorgung,
weil nur Batterien zur Verfügung standen.
1866 entdeckte Werner von Siemens das Prinzip
des Dynamos und durch Dynamomaschinen
(Lichtmaschine), die mit einer Dampfmaschine
angetrieben wurden, konnte ein konstanten
Stromfluss geliefert werden. |
Danach
gab es viele Entwicklungen, bis Thomas Alva
Edison 1880 das Basispatent
für die Glühlampe erhielt. Die Entwicklung
ging immer weiter. So hat z. B. 1911 Irving
Langmuir entdeckt, dass durch
die Verwendung eines Argon-Stickstoff-Gemischs
in einer Glühlampe die Lebensdauer des
Wolfram-Glühfadens verlängert
wird. Und 1936 wird Krypton
als Füllgas benutzt. 1958 wird erstmals
Xenon für Hochleistungslampen
verwendet. |
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| Da die meisten Glühlampen
einen birnenförmigen Kolben haben, werden
sie auch als Glühbirne bezeichnet. |
In einem mit Gas
(Edelgas(Argon)-Stickstoff-Gemisch) gefüllten
Glaskolben, der den Draht
vor einer Verbrennung an der Luft schützt,
.wird durch einen Glühfaden
bzw. Glühwendel (z.
B. Wolframwendel) elektrischer Strom
geleitet und dadurch zum Glühen gebracht,
wodurch eine Lichtemission
(Helligkeit) entsteht. Die Glühwendel
ist auf einem Traggerüst
befestigt, welches vom gläsernen Quetschfuß
gehalten wird. Der Strom wird über
den Gewindesockel (E27
oder E14) durch die Entladungsröhre
und den Quetschfuß zum Traggerüst
in die Glühwendel geleitet. Glühlampen
mit höheren Leistungen haben zusätzlich
einen Wärmereflektor,
damit die Fassung nicht zu warm wird.
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Die
"normale" Glühlampe geht auf
die Entwicklung von Edison zurück. Deshalb
werden die kleinen Gewinde
mit E(dison)14,
ein normales Gewinde (Abbildung)
E(dison)27
und ein großes Gewinde
(mit mehr als 200 W Leistungsaufnahme) E(dison)40
bezeichnet.. |
Der
Nachteil der Wolfram-Glühbirnen
ist der hohe Einschaltstrom.
Dabei fließt ein 5 bis 10 mal höherer
Strom zum Zeitpunkt des Einschaltens als für
den späteren Betrieb erforderlich sind.
Weil Wolfram ein s. g. Kaltleiter ist, nimmt
er Widerstand im Metall bei höheren Temperaturen
zu. Deshalb gehen die meisten Glühbirnen
beim Einschalten der Lampe
kaputt. Auch Spannungsschwankungen
und Erschütterungen
im Betrieb führen zur Verkürzung
der Lebensdauer. |
Ein
Vorteil der Glühlampen
ist die Lichtfarbe. Die Farbtemperatur
liegt zwischen ca. 2300 K bis zu ca. 2700
K (Kelvin). Diese Temperatur wird als angenehm
und gemütlich empfunden.
Es ist im Vergleich zum Sonnenlicht wesentlich
gelblich/rötlicher als das Tageslicht,
dessen Farbtemperatur bei etwa 5000 bis 6500K
liegt. Die Farbtemperatur von Glühlampen
ist davon abhängig, welche Spannung an
der Glühbirne anliegt. Eine höhere
Spannung bedingt dabei eine höhere
Farbtemperatur der Glühbirne,
senkt aber gleichzeitig auch die Lebensdauer
von Glühbirnen erheblich ab. |
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Leifi
- Ernst Leitner, Uli Finckh, Frank Fritsche |
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Wenn es keine Energiesparlampen
oder LED-Leuchtmittel sein sollen, dann gibt
es folgende Alternativen zu den Standard-Glühlampen: |
- Standard-Hochvolt-Glühlampen
- Krypton-Hochvolt-Glühlampen
- Hochvolt-Halogenglühlampen
- Niedervolt-Halogenglühlampen
- Niedervolt-Halogenglühlampen mit Wärmerückgewinnung
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