| Schwerkraftheizung |
||||||||||||||||||||||
Bei
der Schwerkraftheizung bildet die Temperaturdifferenz zwischen Vor-
und Rücklauf der Heizrohre eine geringe Druckdifferenz. Das zu
den Heizkörpern strömende Wasser ist etwas leichter und damit
ist der Leitungsdruck hier auch geringfügig höher als der
Druck in den Rücklaufleitungen. Diese kleine Druckdifferenz wird
genutzt, um das Wasser zu den Heizkörpern zu transportieren. |
||||||||||||||||||||||
| . |
||||||||||||||||||||||
| der Umtriebsdruck (wirksame Druck) hängt ab
|
||||||||||||||||||||||
| Je
höher die Temperaturdifferenz, je höher das Temperaturniveau
und je größer die Anlagenhöhe, desto größer
ist der Umtriebsdruck. |
||||||||||||||||||||||
| Da
die notwendigen Faktoren bei bei Niedertempratur- und Etagenheizungen
einen ungünstigen Wert haben, sind solche Anlagen für Schwerkraftheizungen
ebensowenig praktikabel wie Fußbodenheizungen. |
||||||||||||||||||||||
| Aber in Gebieten ohne Stromanschluss oder mit häufigem Stromausfall sind solche Anlagen in Verbindung mit offenen Anlagen auch heute noch eine Lösung. Neuerdings werden auch wieder Anlagen mit Festbrennstoffwärmeerzeuger und Wassertasche als offene Anlage gebaut und hier bietet sich evtl. auch eine Schwerkraftheizung an. | ||||||||||||||||||||||
| Auch
Solar- und TW-Zirkulationsanlagen können mit dem Schwerkraftprinzip
gebaut werden. |
||||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||
Nach
den Vorgaben der EnEV sind solche Anlagen nur noch schwer einzusetzen. |
||||||||||||||||||||||
| Berechnungsgrundlagen
(bitte anklicken) |
||||||||||||||||||||||
Wasser
und seine Eigenschaften:
Dichte, Dichtetabelle, Anleitung für eine einfache Dichtemessung
und -berechnung, Mengeneinheiten für Wasser, Dichteanomalie |
||||||||||||||||||||||
In
der Schwerkraftheizung wird der wirksame Druck (Umtriebsdruck)
von der Temperaturdifferenz zwischen Vorlauf
und Rücklauf, der Anlagenhöhe (Mitte
Kessel - Mitte Heizkörper der jeweiligen Etage) und dem Temperaturniveau
errechnet. Je höher die Anlage und je größer die Temperaturdifferenz,
desto größer ist der Umtriebsdruck. Diese physikalischen
Gegebenheiten ergeben, dass eine Schwerkraftheizung als Etagenheizung
nur mit oberer Verteilung gebaut oder als Niedertemperaturheizung
nicht eingesetzt werden kann. |
||||||||||||||||||||||
| Aufgrund des geringen Umtriebsdruckes müssen die Rohre mit großem Querschnitt verwendet werden. Durch die großen Rohrquerschnitte ist das Wasservolumen in Schwerkraftheizungen viel größer als in einer Pumpenheizungsanlage. Außerdem sind diese Anlagen sehr träge. | ||||||||||||||||||||||
![]() |
||||||||||||||||||||||
| Videos aus
der SHK-Branche |
SHK-Lexikon |