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Hydraulische Weichen
werden in Mehrkesselanlagen oder in Einkesselanlagen mit geringem
Wasserumlaufvolumen zur Leistungsanpassung eingesetzt. Sie sollen
den Wärmeerzeuger und den Wärmeverbraucher hydraulisch
entkoppeln. Die Vorgänger der Weichen waren die offenen
Verteiler. |
Wenn die Wasserumlaufmenge
des Wärmeverbrauchers größer ist als die des Heizkessels
kann durch den Einbau der Weiche eine Unterversorgung der Verbraucher
vermieden werden. Es wird allerdings eine zusätzliche Pumpe
für den Verbraucherkreis benötigt. Die Kesselkreispumpe
muss auch ausreichend groß dimensioniert sein. Erforderlich
ist eine hydraulische Weiche bei Zweikreis-Anlagen (Fußbodenheizung
/ Heizkörper oder Anlagen mit mehreren Heizkörperkreisen),
wenn kein offener Verteiler vorgesehen ist, damit die Pumpen nicht
gegeneinander Arbeiten und es zu Strömungsgeräuschen kommt
bzw. ein vernünftiger hydraulischer Abgleich der Anlage möglich
ist. Die hydraulische Weiche kann, richtig konstruiert, auch als
Luftabscheider
und Entschlammungbehälter eingesetzt werden.
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| Die
Weiche ersetzt den früher üblichen offenen Verteiler. |
| Auch ein Pufferspeicher,
wenn er technisch notwendig ist, wirkt wie eine hydraulische
Weiche. |
| Vorteile: |
- Hydraulische Entkopplung bei
unterschiedlichen Volumenströmen
- Kesselkreis bzw. Wärmeerzeugerkreis verfügt immer
über eine konstante Durchflussmenge
- Sanfte Regelung (hoher Wirkungsgrad, geringste Emissionen)
- Hohe Leistungsspitzen der Verbraucher möglich
- Geringer Aufwand für Regelung, preiswerte Lösung
- als Entschlammungsbehälter einsetzbar
- als Luftabscheider einsetzbar
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| Funktion der Weiche |
Genau im Mittelpunkt
(vertikal) der hydraulischen Weiche befindet sich der Nullpunkt
der Heizungsanlage. Somit können zu jeder Betriebszeit unterschiedliche
Volumenströme fließen, ohne dass die verschiedenen Kreisläufe
voneinander hydraulisch beeinträchtigt werden.
Beim Austausch von Heizkesseln in vorhandene Rohrsysteme(Austausch
von Wärmeer-zeugern in Altanlagen) ist die Verringerung der
neuen Kesselleistung zur vorhandenen Leistung im Regelfall bis zu
40 % geringer. Im Normalfall sind die Pumpen in Altanlagen 2 bis
3fach überdimensioniert und dadurch ist die Wassermenge in
den Abnehmerkreisläufen viel zu groß.
Hier kann nur über die hydraulische Weiche ein vernünftiges
Abgleichen und Verteilen der unterschiedlichen Volumenströme
vorgenommen werden. Natürlich sollte die Pumpenleistung den
neuen Gegebenheiten der Anlage angepasst werden.
Mit Hilfe einer mehrstufigen oder besser elektronischen Pumpe kann
bei diesen Anlagen die Leistung genauestens dem Bedarf angepasst
werden. Dadurch senken sich die Kosten der Elektroantriebsenergie
in den meisten Fällen bis zu 70 %. |
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Um eine einwandfreie Funktion zu realisieren,
muß die hydraulische Weiche richtig dimensioniert sein. Dies
ist dann der Fall, wenn zwischen Primär- und Sekundärkreislauf
praktisch kein Druckabfall auftritt. Anders ausgedrückt kann
man auch sagen, die hydraulische Weiche ist dann richtig dimensioniert,
wenn in der Ausgleichsleitung die Nennwassermenge mit geringer Strömungsgeschwindigkeit
(bis ...0,2 m/s) strömt. Die durchströmte Querschnittsfläche
bei angenommener Strömungsgeschwindigkeit, oder die Strömungsgeschwindigkeit
bei gegebener Querschnittsfläche kann mit folgender Gleichung
berechnet werden: |
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V = Volumenstrom der Umwälzpumpe/Kesselkreispumpe (m3/h)
w. = Strömungsgeschwindigkeit
des Wassers in der hydr. Weiche (m/s)
A = Durchströmte Querschnittsfläche (m2) |
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| Volumenstrom |
Kesselleistung |
ca.
Abmessungen |
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deltat
= 15 K |
D |
KV/HV |
(m3/h) |
(kW)
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(mm) |
KR/HR |
4,0 |
70 |
100 |
Rp 1 ½ |
5,2 |
90 |
110 |
Rp
1 ½ |
5,7 |
100 |
120 |
Rp
1 ½ |
6,8 |
120 |
130 |
Rp
1 ½ |
8,6 |
150 |
150 |
DN
65 |
10,3 |
180 |
160 |
DN
65 |
13,0 |
250 |
180 |
DN
80 |
17,1 |
300 |
200 |
DN
100 |
20,0 |
350 |
220 |
DN
100 |
22,9 |
400 |
233 |
DN
100 |
25,1 |
440 |
243 |
DN
100 |
28,6 |
500 |
260 |
DN
100 |
30,3 |
530
| 270 |
DN
100 |
34,3 |
600 |
285 |
DN
125 |
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| Eine
eventuelle Überdimensionierung wird sich für das System
niemals negativ auswirken. |
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Betriebszustände
in der Hydraulischen Weiche |
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| mprim=
msek |
mprim>
msek |
mprim<
msek |
Der Volumenstrom
des Primärkreises
(Erzeugerkreises) und der des Sekundär-kreises (Verbraucherkreises)
sind gleich groß.
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Der Volumenstrom
des Primärkreises
ist größer als der des Sekundärkreises
– die Rücklauftemperatur im Primärkreis
steigt an.
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Der Volumenstrom
des Primärkreises
ist kleiner als der des Sekundärkreises
– der Vorlauf des Sekundärkreises ist
kälter als der des Primärkreises, da ihm
in der Weiche kaltes Rücklaufwasser beigemischt wird. |
Quelle:
Uponor GmbH |
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Die Hersteller unterscheiden bei
den hydraulischen Weichen zwischen Typ I und
Typ II. Der Unterschied liegt im Kesselanschluss. So
werden beim Typ I die Kesselanschlüsse vor der hydraulischen Weiche
zusammengezogen, beim Typ II hingegen wird jeder Wärmeversorger einzeln
an die Weiche angeschlossen. |
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Verteiler-Weiche |
Quelle:
COMFORT-SINUSVERTEILER GmbH |
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Auch in diesem Segment
gibt es Lösungen, die bei Platzmangel oder zur Minimierung
der Montagekosten eingesetzt werden können. Diese Verteilerweichen
sind für alle Brennwertgeräte und Pumpenbaugruppen
geeignet. Hier entfällt die Verrohrung zwischen Verteiler
und Weiche. |
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hydraulische Weiche |
Fa. Zortea
Gebäudetechnik GmbH |
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| ZORTEA-Weiche
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Die Zortea-Weiche
ist eine hydraulische Weiche mit besonderen Merkmalen gegenüber
den handelsüblichen Weichen. Die zwei Rohre haben inliegend
je einen Schlitz entsprechend der notwendigen Durchflussmengen
für den Ausgleich. Bei unausgeglichenen Druckverhältnissen
zwischen Energieerzeuger und Abnehmer quillt das Wasser heraus
oder es wird angesaugt. Durch den geraden Durchfluss in den
beiden Rohren ergeben sich keine Turbolenzen. Die Trennung
der Vor- und Rücklauftemperaturen wird um vieles verbessert. |
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flacher Verteiler |
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waagerechter
Einbau |
Fa.
Zortea Gebäudetechnik GmbH |
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Beim Sammeln
und Verteilen von Wärme und Kälte bestehen
hohe Anforderungen. Vor allen Dingen wenn unterschiedliche
Temperaturen transportiert und mehrere Wärme- bzw. Kältequellen
berücksichtigt werden müssen. |
| Dieses System hat folgende Vorteile: |
- Schnelle, flexible Planung
- Unkomplizierte Ausführung
- Einwandfrei funktionierende Hydraulik
- Problemloses Zusammenspiel der einzelnen Wärmeerzeuger/Abnehmer(keine
hydraulischen Blockaden)
- Einfache Rohrführung im Heizraum
- Minimale Betriebsunterbrechung bei Renovierung der Heizanlage
- Minimaler Energieverbrauch
- Nutzung bestehender Wärmequellen und Abnehmer dank
innovativer Kombinationsmöglichkeiten
- Tiefe Rücklauftemperaturen bei Brennwertkessel und
Fernheizungen
- Optimale Ausschöpfung der Potenziale im Gesamtsystem
- Geringer Stromverbrauch der Pumpen Platzsparend
- Flexible Montage - an der Wand, an der Decke, auf dem
Boden, um die Ecke speziell bei Sanierungskonzepten
- Geringer Platzverbrauch - sprich enormer Platzgewinn
- Niedrige Planungskosten dank einfachem Konzept
- Zukunftssicheres, ausbaubares System
- Sanierung von Heizzentralen ohne störende Betriebsunterbrechung
- Energieeinsparung dank optimaler Energienutzung
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Kaskadenverteiler |
Fa.
Zortea Gebäudetechnik GmbH |
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Kaskadenverteiler |
Durch die Kaskadenanordnung
lassen sich die verschiedenen Heizkreise gut einbinden, sodass
am Ende sehr niedrige Temperaturen erreicht werden. |
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Fa. Zortea
Gebäudetechnik GmbH |
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| Kostensenkung außerdem in vielen anderen
Bereichen: |
- dank Einsparungen im Bereich Elektroplanung und
Elektroinstallation (Elektronik-Schaltschränke)
- dank Einsparung von Regel- und Umschaltventilen (mechanisch, elektrisch,
mikroelektrisch), von Mischer und Elektronik (für Rücklaufanhebung),
von hydraulischen Weichen mit Isolierung
- dank kleinerer Pumpen (Richtwert 1 Watt/kW Heizlast)
- dank Verzicht auf zusätzliche Schieber und Flanschen, auf Mengenregler
und Strangventile usw.
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| Brennwertgeräte
einbinden (Seite 2 und 3) |
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| Die
Weiche nicht nur für die Hydraulik |
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hydraulische Weiche - Luftabscheider - Schmutzfänger |
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