Über meinen
Ringgrabenkollektor haben wir schon mehrfach an anderer Stelle diskutiert.
Hier noch mal der Link: Ringgrabenkollektor.
Zur besseren Auffindbarkeit starte ich hier einen neuen Faden. |
Noch mal kurz zur Erklärung:
der hier vorgestellte Kollektor hat ein paar Besonderheiten gegenüber
den sonst bekannten Erdkollektoren für Sole-Wärmepumpen:
Es werden sehr lange Kreise verlegt mit größerem Rohrdurchmesser
als üblich. Hier werden 400m lange Kreise mit dem Durchmesser
40 x 3,7 mm verlegt. Als weitere Besonderheit wird das Material
PE 100 RC verwendet. Dieses kann ohne Sandbett verlegt werden. Gerade
an dieser Baustelle eine sehr wichtige Eigenschaft, wie die Bilder
zeigen werden. |
Für ein Einfamilienhaus
mit einer typischen Heizleistung von 6 kW reicht ein einziger Kreis
der genannten Dimensionen. Das hat den Vorteil daß man auf
einen Sammler und Sammelschacht verzichten kann. Das Rohr wird direkt
von Heizungskeller zu Heizungskeller verlegt. Dadurch wird der Kollektor
preiswert und effizient, zahlreiche Fehlerquellen werden ausgeschlossen.
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Für mein eigenes Bauprojekt
in einem Mehrfamilienhaus, über das ich hier berichte, habe
ich 3 von diesen Rohren verlegt. Werde eine Viessmann Vitocal 300-G
einbauen mit 12,1 kW. Eigentlich reichen also 2 Kreise. Habe mich
aber entschieden, 3 Kreise zu verlegen, weil erstens die WP sehr
knapp ausgelegt wird ( Heizlast voraussichtlich 13-14 kW ) und zweitens
das Klima am Standort auf 600m Höhe sehr kalt ist - Jahresdurchschnittstemeperatur
6,2° C. Der Boden ist hier monatelang gefroren, was die Leistung
pro Fläche vermindert. |
| Das
Rohr wurde als Ringbund geliefert. Zu meiner Überraschung
alle 3 Ringbunde auf einer einzigen Palette: Der Durchmesser
der Ringbunde liegt bei 1,60m. Das Gewicht pro Bund ist etwa
160 kg. |
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| Nahansicht
auf das Rohr. Aufschrift: Gerotherm MPM Erdreichkollektor
FAST PE-GT-RC DIN EN 13 244 PE 100 RC. Das Rohr ist grün
eingefärbt und mit Längenmarkierungen versehen.
Die versprochenen Zwischenabbindungen fehlen aber leider. |
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Diese langen Kreise müssen
natürlich erst mal verlegt werden. Hier zum ersten Mal in der
beschriebenen Form in einem Ringgraben.
Um das Haus herum, wie man es auf einem sehr kleinen Grundstück
machen kann, geht hier nicht mehr. Erstens zu viel Gefälle,
zweitens ist der Rohbau schon fertig. Ein 16 m langer Garagenanbau
ist daran gebaut, es bleiben seitlich nur geringe Grenzabstände.
Die Kreise werden deshalb auf der Wiese hinter dem Haus verlegt.
Eigentlich sollten 3 jeweils 60 m lange Ringgräben für
die 3 Kreise angelegt werden. Das Grundstück ist aber im hinteren
Bereich keine 20 m breit. Habe deshalb nur 2 Gräben vorgesehen,
einen für 2 Kreise und einen weiteren für den dritten
Kreis. |
Die Länge der Gräben
ergibt sich aus der Rohrlänge, Anzahl der Windungen pro Graben
und Länge der Zuleitung. Die Gräben sollten 1,50m breit
werden und jewiels 6 Windungen bekommen. Die Zuleitung ist im Haus
2 x 12 m lang. Der Vorbesitzer wollte zwar Wärmepumpe, hat
aber leider keine Leerrohre unter die Bodenplatte gelegt. Die Solerohre
müssen deshalb unter den Estrich. Draußen im Garten gehen
wir mit einem Stichgraben nochmals etwa 12m vom Haus weg. Für
den ersten Graben habe ich eine Grabenlänge von 117 m errechnet,
damit die beiden Kreise jeweils 3x herum können.
Die Ringbunde sind genau 402m lang. Nach Verlegung des ersten Kreises
blieben im Heizungskeller 2m übrig, vom zweiten Kreis waren
es etwa 4m. Hat also ziemlich genau gepasst. Man muß die Gräben
sorgfältig messen. |
Das Gelände steigt
leider hinter dem Haus an. Auf ebener Fläche hätte ich
eine Tiefe von 1,50 m gewäht. Der Stichgraben ist jetzt 1,10
- 1,30 m tief. Der Ringgraben hat eine Tiefe von minimal 1,30 m,
ansteigend auf 2,20 m an der tiefsten Stelle und dann wieder etwas
abfallend. Durchschnittliche Tiefe ist etwa 1,75 m. |
Habe den 25 Tonnen Kettenbagger
von einer örtlichen Baufirma geliehen. Mußte ein paar
Wochen warten, bis der Bagger frei war. Der sollte Freitag mittags
kommen und bis Samstag abends fertig sein. Mietpreis ist 60 Euro
pro Stunde plus Mehrwertsteuer. Dazu kommen Anfahrtskosten von 100
Euro pro Stunde. Den Fahrer, einen ehemaligen Angestellten der Firma,
habe ich selbst gestellt. Der Fahrer hat sich noch einen Helfer
mitgebracht, der allerdings spät kam und früh ging. |
| Eine
erste Probegrabung ließ Befürchtungen aufkommen,
daß es in der gewünschten Ausführung nicht
möglich ist, den Graben anzulegen: der Boden ist FELSIG.
Oben drauf liegt eine 20 cm dicke Schicht Mutterboden mit
nicht allzu vielen Steinen. Dann kommt eine Übergangsschicht,
die schon vorwiegend aus Steinen besteht. Nach 30-50 cm kommt
dann schon gewachsener Fels: |
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| Der
Fels ist zum Glück im oberen Bereich ziemlich mürbe
und rissig und lässt sich vom Bagger zerkleinern. An
einigen Stellen wurde es dann aber schon so hart daß
eine schmale Schaufel mit Felszähnen gerade noch ausreichte,
um den Fels wegzuknabbern. Tiefer als wir hier gegangen sind
hätten wir ohne Sprengung nicht gehen dürfen. Hier
noch ein Blick auf den "Erd"aushub: |
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Der Zeitaufwand für
das Ausschachten hat sich durch den Untergrund natürlich erheblich
erhöht. Wir sind nicht fertig geworden an dem Wochenende. Freitags
um ca 11:00 Uhr wurde begonnen. Abends um 19:00 Uhr war der Diesel
alle. Samstags nachmittags wurde der Bagger schon wieder abgeholt.
Wir konnten 16 Baggerstunden arbeiten und haben die ersten beiden
Kreise in dem langen Graben fertig verlegt. Der Graben wurde aber
nur notdürftig wieder verfüllt, die Oberfläche noch
nicht wieder hergerichtet. Für den dritten Kreis kommt der
Bagger in einer Woche wieder. |
| Nachdem
der Baggerfahrer wußte, wie es werden soll, war ich
die meiste Zeit gar nicht auf der Baustelle. Als sein Helfer
endlich kam mußte er nicht mehr selbst vom Gerät
steigen, um zu nivellieren. Die Grabensohle ist ziemlich eben,
denke da sind nicht mehr als 10cm Höhenunterschied. Der
Helfer hat auch mit einem Verdichter die Unebenheiten ausgeglichen.
Der fertige Graben sah dann etwa so aus: |
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Der harte
Boden hat natürlich auch Vorteile - die Grabenwände
sind ziemlich standfest. Sonst hätte man in einem so
tiefen Graben nicht ohne Sicherung arbeiten können. Am
Samstag mußte ich aber doch etliche Schubkarren Dreck
herausschaufeln, die über Nacht von der Grabenkante abgebrochen
waren.
Man braucht eine Menge Platz, von diesem Graben allein gab
es über 300 m³ Aushub:
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| Endlich
war der Ring aber fertig und es konnte mit der Verlegung losgehen.
Der Bagger hob zuerst die Transportpalette mitten auf den
Erdwall zwischen den beiden Gräben. Der Ringbund muß
zwingend auf der Insel liegen.
In die Palette wurde dann eine Schlüsselschraube gedreht
als Lagerung: |
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Obenauf
kam ein 2m langes Stück Bohle. In diese wurde mit einem
Stecheisen von unten eine Vertiefung eingelassen, die auf
die Schraube gelegt wurde. So haben wir eine Drehvorrichtung
für den Ringbund geschaffen. Das Rohr muß um die
eigene Achse gedreht werden. |
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Mit einem
Drahtseil hat der Bagger den ersten Ringbund auf die einfache
Drehvorrichtung gehoben. Hab es gleich probiert, das Rohr
ließ sich ganz leicht drehen. Allerdings hatte die Konstruktion
doch einige Mängel, wie wir dann feststellen mußten.
Erst mal ging es aber los. Haben erst mal einige Drehungen
gemacht und das abgewickelte Rohr bis in den Heizungskeller
gezogen. Dann weiter im Graben: |
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Zuerst
einer, dann zwei Mann drehen den Ringbund ab. Weil dieser
Graben so lang ist steht der nächste Mann oben auf dem
Aushub und gibt die Richtung vor. Der nächste steht im
Graben und bringt das Rohr in die ungefähre Position.
Als letzter stehe ich im Graben und benutze meinen Fuß
als wichtigstes Werkzeug, um das Rohr auszurichten und zu
fixieren, damit es nicht mehr verrutschen kann: |
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Das ist
sehr wichtig, denn sonst würde der Mann weiter vorne,
der noch mehr im Groben arbeitet, das Rohr durch Zug aus der
gewünschten Position verrutschen.
Wenn es einmal so am Boden liegt hat das Rohr keinerlei Fluchttendenzen
mehr. Es liegt absolut fest auf dem Boden und wird durch die
eigene Länge gehalten. Man kann nachher, wenn die Rohre
liegen, aber noch Feinjustierungen vornehmen. So sieht es
aus nachdem die 3 Umdrehungen des ersten Rohres liegen: |
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Das zweite Rohr wurde dazwischen
gelegt, am Ende also 121212.
Habe schon angedeutet daß die Drehvorrichtung Mängel
hatte. Hatte nicht bedacht daß die Schraube sich durch die
doch erheblichen Torsionskräfte in die Palette weiter eindreht.
Außerdem frisst sich der Kopf nach oben ins Holz. Nach einigen
Umdrehungen schwebte die Bohle nicht mehr frei in der Luft, sondern
hatte flächig Kontakt mit der Palette. Das Abwickeln wurde
deshalb nicht leichter, sondern schwerer. Deshalb haben also 2 Leute
abgewickelt. Wir hatten den Baggerfahrer und seinen Helfer, mich,
und noch 2 Leute, die gerade da waren. Die seitlichen Latten, die
ein Abspringen des Rohrs verhindern sollten, waren auch nicht besonders
gut befestigt. Wurde alles auf den letzten Drücker gemacht. |
Trotzdem ging es recht fix,
nach 45 Minuten lag das erste Rohr fertig im Graben. Die Schraube
wurde noch mal neu fixiert, das zweite Rohr wurde dann in nur 25
Minuten verlegt. Meine Mitstreiter an der Palette fanden es zwar
alles etwas mühsam, für mich war es aber ein voller Erfolg,
wenn man die kurze Verlegedauer bedenkt. Hatte mir das viel schwieriger
vorgestellt. |
Wir haben
ja noch einen Kreis zu verlegen. Da machen wir es besser.
In die Palette soll ein Stück Gewindestange, nach oben
und unten durch Mutter und Unterlegschraube gesichert. Dann
kann sich nichts mehr eindrehen. Die Vertiefung in der Bohle
soll auch neu gemacht werden, diesmal rund ausgeschnitten.
Denke daran, einen Bierdeckel in das Loch einzuschlagen, dann
gibt es auch oben kaum noch Reibung. Denke die 25 Minuten
vom zweiten Kreis können wir noch deutlich toppen. Das
umständlichste Stück war übrigens das im Haus,
da wir da durch 3 schmale Mauerdurchbrüche fädeln
müssen. Würde man es vor der Bodenplatte machen
wäre das alles viel einfacher.
Der fertige Kollektor sieht im Graben so aus: |
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Da der Aushub
so grobsteinig ist haben wir als unterste Schicht etwas Mutterboden
verfüllt. So sollte sich ein guter Kontakt zum Rohr herstellen
lassen. Das würde sonst ewig dauern, dieses steinige
Zeug setzt sich nicht gut.
Der Graben sollte 1,50m
breit. Das fertig verlegte Rohr hat aber im Mittel nur 1,30m
Abstand von Rand zu Rand. Da sind immer Felsnasen, die es
verhindern, bis direkt an den Rand zu kommen. Immerhin ist
die Tiefe im Mittel jetzt etwas größer als ursprünglich
geplant. |
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Der gewachsene Fels hat
Licht und Schatten. Hat etliche Baggerstunden mehr gekostet. Die
Wärmeleitfähigkeit nach unten ist mit Sicherheit überragend.
Rechne mit 1,6 W/mK auf den obersten 50cm, 2,4 W/mK bis 2m Tiefe
und darunten > 3 W/mK. Nachteilig ist dagegen, daß der
Boden sehr wenig Wasser enthält, in Kollektorebene vermutlich
<10%. Das ist sehr ungünstig für die Latentwärmenutzung
in Dauerfrostperioden. Die Eisradien werden viel größer.
Denke daß die Vorteile und Nachteile sich weitgehend aufwiegen. |
Hier hat die meiste Zeit
der Baggerfahrer allein gearbeitet, der Helfer wurde v.a. zum Nivellieren
gebraucht und hat mit Schaufel und Verdichter die Grabensohle begradigt.
Die eigentliche Verlegung läßt sich mit einer besseren
Drehvorrichtung ganz leicht mit 4 Leuten machen. Wenn man den Kollektor
als Spiralkollektor auf einer größeren, offenen Fläche
verlegt geht es mit Sicherheit auch mit 3 Leuten. Die Verlegung
fällt auf jeden Fall kaum ins Gewicht. |
| Es geht weiter - So,
am Samstag kam der Bagger wieder, um das Werk zu vollenden. |
Zwei Kreise waren im ersten
Anlauf verlegt worden in einen 117m langen Ringgraben. Für den dritten
Kreis hatte ich ursprünglich einen 60m langen Ringgraben geplant.
Das haben wir aber anders gemacht und statt eines Rings nur einen
Stichgraben gemacht von ca 50m Länge. |
Einerseits habe ich so mehr
Zwischenraum zwischen den Gräben - bei einem weiteren Ring wären
die Abstände klein geworden. Außerdem wollte ich auch mal was anderes
probieren, nämlich die Verlegung eines 400m langen 40er Rohrs in
einem geraden Graben. |
| Der Boden war wie schon vorher, unter einer Schicht
Mutterboden gewachsener Fels. |
Die Drehvorrichtung
hat mein Schreiner nochmals überarbeitet. Hatte ursprünglich
an eine Palette als obere, drehende Schicht gedacht. Wir hatten
dann eine Bohle genommen, weil die gerade herumlag. Die hatte
den Nachteil, daß der Ringbund eine Neigung hatte, zur
Seite wegzurutschen. Außerdem drehte sich die Schraube
in die Unterlage. Die Schraube wurde jetzt besser eingedreht.
Vorher saß sie nur in einem Brett der Palette, jetzt
wurde von unten noch ein Kantholz drangeschraubt. |
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Die obere Schicht
wurde durch eine gekreuzte zweite Bohle gegen Abrutschen gesichert.
Der innere Teil wurde so gestaltet, daß man auch mal kräftig
anpacken kann. Die äußeren senkrecht aufgeschraubten
Hölzer, die ein unbeabsichtigtes Abrollen verhindern sollten,
haben sich als unnötig herausgestellt. |
Der Graben ist diesmal noch
etwas breiter, etwa 1,80m an der Basis. In der Mitte wurde der Graben
an einer Stelle auf 2,50m verbreitert, damit man dort bequem den
Ringbund abstellen und abwickeln kann. |
Bei den ersten beiden Kreisen
hatten wir 5 Leute, die gerade zur richtigen Zeit da waren. Diesmal
konnten wir den Härtetest machen, es waren nur drei Leute da.
Wie es sich herausstellte ist das ausreichend. Das Abwickeln ist
durchaus eine mühsame Arbeit, aber in nur 35 Minuten war der
dritte Kreis komplett verlegt. |
Zuerst wurde wieder
das Rohr bis in den Heizungskeller gelegt. Dieser Teil ist
der mühsamste. Normalerweise sollte das Rohr vor dem
Ausschachten der Bodenplatte verlegt werden, es wäre
dann viel einfacher und das Rohr läge in einem Graben
unter der Bodenplatte anstatt wie hier unter dem Estrich.
Läßt sich nicht ändern, habe das Projekt so
übernommen. |
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Dann im Graben bis zum Ende.
Auf dem Rückweg muß das Rohr jeweils außen an der
Palette vorbei gelegt werden. Nachdem das Rohr fertig im Graben
liegt rückt man das dann noch zurecht. |
Es geht dann 3x hin
und her, sodaß wie bei der Ringgrabenverlegung am Ende
6 Rohre nebeneinander im Graben liegen. Hier war der Graben
ein Stück zu kurz. Der Rest wurde einfach als vierte
Schleife gelegt und dann das Ende bis in den Heizungskeller
gezogen. Am Ende des Grabens liegen deshalb 3 Schleifen, im
vorderen Teil dagegen 4. |
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Im Gegensatz zur Verlegung
im Ringgraben neigen die Schleifen am Ende des Grabens dazu,
sich selbständig zu machen. Sie werden mit dem Fuß
nach unten gedrückt und mit etwas Erde beschwert, dann
ist Ruhe.
Der Graben wird dann wie der erste verfüllt. Zuerst etwas
Mutterboden, damit das Rohr guten Kontakt bekommt. |
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Wie schon bei den
ersten Kreisen hat es auch diesmal pünktlich beim Beginn
der Verlegearbeiten im Graben begonnen, kräftig zu regnen.
Diesmal war es dazu mit etwa 13 Grad kühler, was man
u.a. an der größeren Steifigkeit des Rohrs bemerkte.
Aber wie gesagt ging es trotzdem mit nur 3 Leuten sehr fix. |
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Am Ende der ganzen Aktion sah der Garten so aus: |
Heute wurde das Gelände
noch einige Stunden geglättet, jetzt sieht es schon wieder
ziemlich gut aus. Fehlt nur noch der Bewuchs. Wir brauchen
allerdings später noch einmal einen Bagger für Abwassergräben
u.a., dann wird auch der Mutterboden vom Gebäudeaushub
noch auf der Kollektorfläche verteilt. |
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Habe übrigens auch
die Bodentemperatur im Graben mit einem Infrarotthermometer gemessen.
In 2m Tiefe hatte der Boden ca 10°, teilweise noch weniger.
Hier macht sich die Höhenlage bemerkbar, im Flachland dürfte
der Boden jetzt viel wärmer sein. |
An den beiden Wochenenden
ist der Bagger insgesamt 27 Stunden gelaufen. Wir haben mit Stichgraben
etwa 175m Graben ausgeschachtet mit einer durchschnittlichen Breite
von 1,50m und Tiefe 1,75m. Erdaushub also etwa 460 m³.
Der extrem ungünstige Felsboden hat die Baggerarbeiten sehr
behindert, es wäre sonst unvergleichlich viel schneller gegangen. |
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Über die Gesamtkosten
werde ich berichten, wenn die Rechnung des Bauunternehmens vorliegt.
Und natürlich auch über die Betriebserfahrungen. |
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Grüße
Frank |