Umbau - Öltank
> Pelletbehälter |
Aufgrund des immer weiter
steigendem Heizölpreises werden vorhandene Ölzentalheizungen
auf andere Brennstoffe umgestellt. Hierbei ist die
Umstellung auf Pellets eine Option.
Dabei stellt sich immer wieder die Frage, warum nicht der vorhandene
unterirdische Heizöllagerbehälter nicht
als Pelletbehälter umgebaut werden kann. Der
Tank ist sicherlich schon getilgt und einige Arbeiten (Reinigung.
Entsorgung des Restöls und Auffüllung mit Sand oder Ausbringung
des Tanks) müssen bei einer Stilllegung sowieso
ausgeführt werden. |
Ein Kugeltank
sollte ohne große Probleme umgerüstet werden können.
Anders sieht es bei einem zylindrischen Öltank
aus Stahl aus. Hier sind größere
Umbauten notwendig. Im Folgendem einige Beispiele. |
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Umbau
eines Öltanks zum Pelletbehälter |
Quelle:
ReSys AG |
Hier ist der
Umbau eines alten Öltanks
zu einem Pelletslager dargestellt.
Der ursprüngliche Dom wurde mit einer Öffnung
von ca. 800 x 800 mm herausgeschnitten. Die Abmessungen
des Tanks betrugen 2,00 m (Durchmesser) x 2,80 m (Länge).
Die installierte Schnecke ist 2,25 m lang. Nicht sichtbar
ist die Trennwand (Spanplatte), die an den Winkeleisen
befestigt wurde und einen 80 x 80 cm Zugang zum Lagerraum
hat. Die Schrägen (nicht sichtbar) sind in einem
Winkel von 35° angebracht und bestehen aus glatt
beschichteten Platten. Die 45°-Füll- u. Absaugstutzen
wurden in die Lagertrennwand ganz oben eingesetzt
und ragen etwas in den neuen "Dom".
Der Tankausschnitt wurde nach Fertigstellung der "Innereien"
mit einer ca. 20 cm hohen Aufkantung versehen, über
der ein gleichförmiger Deckel zum Schutz gegen
Regenwasser liegt. > mehr |
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Umbau
- Kugeltank zum Pelletbehälter |
Quelle:
ReSys AG |
Die Umrüstung
eines Kugeltank (z.B. Haase - "Ich
bin zwei Tanks") ist mit einem Maulwurf möglich.
Diese Informationen dienen der Übersicht, wie und
mit was für Teilen der Kugeltank umgebaut werden
kann. |
Wenn möglich
kann der Tankdeckel folgendermaßen umgerüstet
werden. Direkt neben den Füll- und Entlüftungskupplungen
muss möglichst in der Mitte der Maulwurfadapter
installiert werden. Alle weiteren Einbauhinweise sind
in der Einbauanleitung
zu finden.
Wenn auf Grund des meist kleinen Deckeldurchmessers
die mittige Anordnung des Maulwurf- adapter nicht möglich
ist, können auch zwei Deckel angefertigt werden:
Einen nur für die Büllung mit den Befüllkupplungen
und einen zweiten mit dem Maulwurfadapter. Bei der Befüllung
wird der Deckel einfach ausgetauscht. > mehr |
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Bauteile
eines auf Pellets umgebauten Öltanks |
Quelle:
ReSys AG |
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Umbau
eines Öltanks zum Pelletbehälter |
Quelle:
HDG Bavaria GmbH |
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Ein stillgelegter, unterirdischer
Öltank wird zum Pelletlagerbehälter
umgebaut. In Zusammenarbeit mit der HDG,
einer Tankbaufirma, einem Tanksanierungsbetrieb und
einem Pellethersteller wurden die Probleme mit der
Luftfeuchtigkeit und dem Heizölgeruch
gelöst. Nun müssen nur noch die 25 m Entfernung
sowie die 4 m Höhenunterschied zwischen Öltank
und Heizraum überwunden werden. Hierzu wurde
der Saugschlauch in einen vorhandenen Versorgungsschacht
verlegt, der an eine 7 m lange Förderschnecke
angeschlossen wird. Nun können die 12 t Pellets
problemlos verbrannt werden.
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| Der Pelletslagerraum
selbst wurde durch folgende Schritte geschaffen:
1. Aufmauern eines eigenen Schachtes für die
Pelletssaugleitung und den Motor für das Schneckengetriebe
am Tankraumboden
2. Leerpumpen des restlichen Heizöls
3. Reinigung des Tanks und Entsorgung des Restöls
(etwa 100 l)
4. Kappen der bestehenden Ölleitung und Tankentlüftung
5. Auffräsen der stirnseitigen Tankwand für
die Installation der Förderschnecke
6. Umbau des Tankdeckels zur Befüllung für
Pellets
7. Installation von Förderschnecke, dazugehörenden
Motor und den Ansaugleitungen
8. Anschluss an Pelletskessel |
| Die zylindrische
Form des Öltanks machte die Installation von
den für Pelletslagerräumen typischen Rieselblechen
überflüssig. Die Förderschnecke ist
am Boden des Zylinders aufgelegt und entnimmt daher
immer das darüber liegende Material. Die Ansaugung
erfolgt durch entsprechende Leitungen, die in den
Motorenschacht geführt wurden. Dabei wurde durch
die Kelleraußenwand mittels einer Kernbohrvorrichtung
ein 150 mm Querschnitt-Rohr getrieben. Durch dieses
Rohr konnten die Ansaugleitungen problemlos geführt
werden. |
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| Eingebaute
Förderschnecke |
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2
Befüllstutzen für eine gleichmäßige
Befüllung des zylindrischen Tankraumes |
| Quelle:
Mag. Dr. Gerhard Schuster |
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