| Solarflüssigkeit |
Einfaches
Wasser eignet sich hervorragend für den Wärmetransport.
Da aber in Mittel- und Nordeuropa im Winter die Gefahr besteht, dass
der Solarkreis einfriert und dass durch die dabei auftretende Ausdehnung
des Eises die Rohre und die Kollektoren beschädigt werden, wird
das Wasser mit speziellen Frostschutzmitteln angereichert.
Diese Frostschutzmittel müssen auch im Sommer chemisch stabil bleiben,
wenn die Solarflüssigkeit im Extremfall in den Kollektoren in einen
dampfförmigen Aggregatzustand übergeht (Stagnationszustand);
nach Möglichkeit sollen sie den Siedepunkt heraufsetzen auch bei
hohen Temperaturen nicht auscracken. Die Dauertemperatur sollte mindestens
170 °C aushalten können. Stillstandstemperaturen
können bis 320 °C erreicht werden. |
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Die Zusätze
dürfen nach DIN 4757 Teil 1 nicht giftig, ätzend oder reizend
sein; heute werden meist biologisch abbaubare Propylenglykol-Gemische
verwendet. Je höher die Glykol-Konzentration in der Solarflüssigkeit,
desto extremere Temperaturen kann die Anlage ohne Schaden überstehen,
desto schlechter aber auch die Wärmeträger-Eigenschaften der
Solarflüssigkeit. Also ist das Mischungsverhältnis für
die Gegend so niedrig wie möglich auszulegen. Eine Solarflüssigkeit
sollte auch korrosionsmindernde Stoffe beinhalten. |
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Frostschutzmittel
sollen eine physiologisch unbedenkliche, eingefärbte, klare Flüssigkeit
auf Basis einer wässerigen Lösung von 1,2-Propylenglykol und
höheren Glykolen, die als Wärmeträger in Solaranlagen,
speziell bei höherer thermischer Belastung, Verwendung findet.
Das Produkt soll mit entionisiertem (vollentsalztem) Wasser (VE-Wasser)
auf eine Frostsicherheit von ca. -27 °C eingestellt. Die Anforderungen
der DIN 4757, Teil 3, für solarthermische Anlagen werden dann erfüllt. |
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Es wurden spezielle
Frostschutzmittel für den Einsatz in Solarkollektoren als Wärmeübertragungsmedium
entwickelt. Sie sind gesundheitsunschädlich und haben eine doppelte
Aufgabe zu erfüllen: Bei tiefen Temperaturen im Winter muß
die Sole flüssig bleiben und gleichzeitig die Metalle der Solaranlage
vor Korrosion schützen. Auch darf sich das Fluid nicht
entmischen, damit die Frostsicherheit bestehen bleibt. |
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Da Wasser-Frostschutzmittel
eine höhere Viskosität und Dichte
besitzen, muß mit einem höheren Druckabfall beim Durchströmen
der Anlage gerechnet werden. Zum Berechnen der Zuschläge gibt es
Diagramme für die Wärmeübergangszahl und den relativen
Druckverlust – im Vergleich mit reinem Wasser. Diese Kurven sowie
weitere physikalische Daten befinden sich in den technischen Unlagen
der Hersteller. Außerdem hat ein Wasser-Glykol-Gemisch einen höheren
Ausdehnungskoeffizient.
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Frostschutzmittel
enthalten Korrosionsinhibitoren, die die Metalle der
Solaranlage, auch bei Mischinstallation, vor Korrosion dauerhaft schützen
Zur Prüfung der Wirksamkeit der Inhibitorenkombination sollte die
in Fachkreisen bekannte Korrosionsprüfmethode ASTM D 1384 (American
Society for Testing and Materials) zur Anwendung kommen. Glykol-Wassergemische
ohne Zusatz von Inhibitoren können wegen der korrosionsfördernden
Eigenschaften, die stärker als bei Wasser allein sind, nicht verwendet
werden. |
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Unterhalb einer
vom Hersteller festgelegten Konzentration kann es zu einem Wachstum
von Mikroorganismen in der Sole kommen, welche zu organischen
Ablagerungen führen können. Die Frostsicherheit sollte auf
einen Stockpunkt von -34 °C (entsprechender Eisflockenpunkt: -27
°C) eingestellt werden. Wie Versuche ergaben, übt diese Einstellung
unter mitteleuropäischen Winterbedingungen keine Sprengwirkung
auf metallische Anlagenbauteile aus, da sich beim Abkühlen unterhalb
des Kristallisationspunktes ein Eisbrei bildet. Bei Wasserzusätzen
verringert sich natürlich die Frostsicherheit. |
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Damit die Betriebssicherheit
und der Wirkungsgrades einer thermischen Solaranlage
auf Dauer gewährleistet ist, ist sie regelmäßig zu überprüfen.
Eine Inspektion sollte jährlich und eine Wartung alle 3 bis 5 Jahre
durchgeführt werden. Der Abschluss eines Inspektions-
und Wartungsvertrags ist für alle thermischen
Solaranlagen daher sehr empfehlenswert. |
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Zusätzlich
ist nach den ersten Betriebswochen eine erste Inspektion
mit der Kontrolle aller wesentlichen Funktionen der Anlage durchzuführen.
Diese Nachkontrolle sollte aber noch Bestandteil des gesamten Auftrages
sein oder sollte im Angebot besonders aufgeführt werden. |
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| In einem Inspektions-
oder Wartungsprotokoll werden die wesentlichen Anlagenparameter
festgehalten, um Veränderungen (z. B. Anlagenbetriebsdruck, MAG-Vordruck,
pH-Wert) erkennen zu können. |
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Für die Erstinspektion
ist auf Daten (Fülldruck, Anlagenbetriebsdruck, Regler- und Pumpeneinstellungen,
usw. ) der Anlagendokumentation der Inbetriebnahme zurückzugreifen. |
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| Flüssigkeit für Erdwärmetauscher und Erdsonden | ||||
Wenn auf der Kalt-
oder Kühlwasserseite die Temperaturen unter +2 bis +3
°C kommen, dann mussdem Wasser ein Frostschutzmittel beigemischt
werden. Damit auch der Korrosionsschutz gewährleistet ist, werden
Mischungen aus Wasser und Alkoholen (Glykole) verwendet. Diese haben
unterschiedliche toxische und thermodynamische
Eigenschaften. Heute wird immer noch der Begriff "Sole"
verwendet, obwohl es sich nicht um Wasser-Salz-Gemische handelt und
somit falsch ist. |
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Glykole gibt es
mit unterschiedlichen Eigenschaften. Die Art des Mittels
und das Mischungsverhältnis wird von den Geräteherstellern
vorgegeben. Auch darf später nicht eine andere Glykolart nachgefüllt
werden. |
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| Bei der Anwendung von Glykolen als Frostschutz sind folgende Punkte zu beachten: | ||||
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Glykol-Solarfluid-Frostschutz
- TYFOROP Chemie GmbH |
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Solar
und Erdsonden-Frostschutz - Glysofor |
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Glykolsol
N - Kälte- und Wärmeträgerflüssigleit
-Pro Kühlsole |
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Frost-
und Korrosionsschutz Tyfocor® L
- TYFOROP Chemie GmbH |
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