Ausdehnungsgefäße Druckhaltung |
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Jeder
Wärmeerzeuger benötigt
ein eigenes (kleines) Ausdehnungsgefäß,
das mindestens das Ausdehnungsvolumen des jeweiligen Wärmerzeugers
aufnehmen kann. Dadurch werden Verbindungsleitungen überflüssig
und es kann nicht zu Fehlzirkulationendurch durch die WE kommen. Außerdem
können Wartungs- und Inspektionsarbeiten
im abgesperrten Zustand durchgeführt werden. Das Ausdehnungswasser
der gesamten Anlage wird von einem zentralgesetzten,
ausreichend ausgelegten Gefäß aufgenommen. Jedes Ausdehnungsgefäß
muss durch ein Kappenventil
absperrbar sein, damit es für die jährliche
Wartung drucklos gemacht werden kann. |
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Auch
ein Pufferspeicher ist ein Wärmeerzeuger,
wenn er einen oder mehrere Wärmetauscher hat und vom Kesselkreislauf
(MAG) abgesperrt werden kann. Dieser Umstand ist bei dem Einplanen eines
zusätzlichen Ausdehnungsgefäßes zu
beachten. |
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Der Inhalt
der Anlage sollte nie geschätzt, sondern
möglichst genau berechnet bzw. ermittelt werden. Nur dann ist eine
fachgerechte Auslegung des bzw. der Gefäße möglich.
Zu klein ausgelegte Gefäße führen beim Aufheizen zu
einem zu hohen Druckanstieg und somit evtl. zu einem Abtropfen des Sicherheitsventils,
was bei dem Abkühlen der Anlage zu einem Unterdruck an den höchsten
Stellen der Anlage und somit zum Einsaugen von Luft führen kann. |
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Ein
Audehnungsgefäß kann nie zu groß sein
> aber bevor man "aufrundet", sollte es
schon genau berechnet werden |
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| Berechnung des Ausdehnungsvolumens | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Folgende Angaben müssen bekannt sein: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| – Totaler Inhalt VA der Anlage | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Falls der Inhalt in Altanlagen nur schwer zu ermitteln ist, erfolgt Bestimmung über die Nennleistung des Wärmeerzeugers (wenn ein Pufferspeicher vorhanden ist, dann ist dessen Inhalt dem angenommenen Inhalt hinzuzurechnen): | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| – Höchste Vorlauftemperatur tV und höchste Rücklauftemperatur tR, für welche die Anlage ausgelegt worden ist. Aus diesen zwei Werten wird als Basis für den thermischen Ausdehnungsfaktor f die mittlere Wassertemperatur tZ ermittelt. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Das Bruttoausdehnungsvolumen VN wird wie folgt berechnet: |
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| f = Thermischer Ausdehnungsfaktor | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| x = Zuschlagfaktor | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Berechnung
eines MAG nach DIN EN 12828 von Ing. Makus Schöpf |
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Fakten
zum Solar-MAG - Joachim Kolboske |
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Membran-Druckausdehnungsgefäße
- Reflex Winkelmann
GmbH + Co. KG |
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| Gefäßauswahl | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Das
mögliche Aufnahmevolumen des Gefäßes, welches zumindest
VN entsprechen muss, ist von den Druckgrenzen abhängig, innerhalb
derer das Gefäß arbeitet. |
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Herstellertabellen
erlauben eine Schnellbestimmung für Anlagen, bei denen der Ansprechdruck
des Sicherheitsventiles 3 bar beträgt. |
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| Für andere Ventilansprechdrücke oder zur genauen Auslegung sind folgende Angaben erforderlich: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| pA wird in Funktion der statischen Höhe der Anlage festgelegt: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die
statische Höhe Hst wird von der mittleren Höhe des Ausdehnungsgefäßes
bis zum höchsten Punkt der Anlage gemessen (1 m = 0,1 bar). |
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| Der Enddruck pe wird in Funktion des Ansprechdrucks p0 des Sicherheitsventiles bestimmt: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Für die Berechnung der minimal erforderlichen Gefäßgrösse VG gilt: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Im Grenzbereich ist das nächstgrößere Gefäß zu wählen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die
geltenden Vorschriften für geschlossene Anlagen (DIN EN 12282)
sind zu beachten, so muss z. B. der zulässige Betriebsüberdruck
der in der Anlage eingesetzten Komponenten zumindest dem Wert p0
entsprechen. |
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Online-Berechnung
- Reflex |
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Dimensionierung
von Expansions- und Druckhaltesystemen
- Berechnungstool - Anton Eder GmbH |
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Der
Strömungswiderstand der Ausdehnungsleitung darf
den Druckanstieg am Sicherheitsventil oder Sicherheitsdruckbegrenzer
nicht zum Ansprechen bringen. Es kann vorausgesetzt werden, daß
in aller Regel bei einer Fließgeschwindigkeit 0,5 m/s die Summe
der Widerstände in der gesamten Ausdehnungsleitung einschließlich
der Armaturen so niedrig ist, daß diese Forderung erfüllt
wird. |
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Dies
ist in der Regel erfüllt, wenn die Nennweite dem Anschluss des
Gefäßes entspricht. |
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Ein Nachweis
der Nennweite der Ausdehnungsleitung ist nicht erforderlich, wenn die
Zuleitungen zum Ausdehnungsgefäß einen Innendurchmesser
von 12 mm bis zu einer Nennwärmeleistung von 20
kW und 20 mm bis zu einer Nennwärmeleistung
von 350 kW haben. Bei Nennwärmeleistung über
350 kW ist die Ausdehnungsleitung unter Berücksichtigung einer
stündlichen Wasservolumenänderung von je 1 Liter je kW Nennwärmeleistung
und einer Strömungsgeschwindigkeit von 0,5 m/s zu berechnen. |
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| Vordruck | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Der
Vordruck in einem Membrandruckausdehnungsgefäß (MAG)
ist der Gegendruck, der getrennt durch eine Membrane dem Ausdehnungswasser
einer Anlage entgegenwirkt. Dadurch wird ein starker Druckanstig vermieden.
Ein Druckanstieg zwischen 0,1 bis 0,5 bar wird als normal angesehen.
Wenn eine Druckerhöhung unter 0,1 bar gewünscht wird, dann
muss das Gefäß entsprechend vergrößert werden.
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Der
Vordruck wird über ein Gaspolster (Stickstoff)
aufgebaut. Bei dem Temperaturanstieg in der Anlage
dringt das entstehende Ausdehnungswasser gegen den
Gasdruck in die Blase (Gefäß) ein. Bei der Abkühlung
und damit verbundener Volumenminderung stellt der auf die Blasenwandung
wirkende Gasdruck sicher, dass der Anlage das Ausdehnungswasser wieder
zugeführt wird. |
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Der
Vordruck muss mindestens dem hydrostatischem Druck
(Anlagenhöhe über dem MAG) angepasst werden. In der Praxis
sollte der Vordruck 0,3 bar über dem hydrostastischen Druck
liegen, da je nach der Art bzw. Material der Membrane mit Druckverlusten
zu rechnen ist. Ein zu niedriger, aber auch zu hoher Vordruck kann zu
Betriebstörungen führen. |
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In der
Praxis wird ein Vordruck von 1,5 bar in Verbindung mit einem 3-bar-Sicherheitsventil
als sinnvoll angesehen Dies besonders in Anlagen mit hohen Temperaturen
(z. B. Solar-Pufferspeicher) und wenn der Wärmeerzeuger (und Pufferspeicher)
im Dachgeschoss steht. |
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Der
Anlagendruck im kalten Zustand sollte 0,3 bar über dem
Vodruck liegen, damit eine ausreichende Wasservorlage
vorhanden ist, weil über Undichtigkeiten (z. B. undichte Armaturen,
automatische Be- und Entlüfter, Sicherheitsventil) Wasserverluste
auftreten können, die dann zu einem Druckverlust führen. Der
Anlagendruck im vollaufgeheizten Zustand muss 0,5 bar unter dem Ansprechdruck
des Sicherheitsventiles liegen, damit es nicht zu "Leckverlusten"
kommen kann. |
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| Besonders in größeren Heizungsanlagen muss das Ausdehnungsgefäß genau berechnet werden. Dies ist besonders in Kühl- und Solarsystemen notwendig, weil hier Frostschutzmittel eingesetzt werden, die zu einer erheblich höheren Ausdehnung gegenüber Wasser führen. |
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| Das MAG sollte einmal im Jahr gewartet bzw. überprüft werden. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Wasservorlage | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die
Wasservorlage soll die systembedingten Wasserverluste
einer Anlage von einer Wartung zur nächsten Wartung (einmal jährlich)
ausgleichen. Der Anlagendruck im kalten Zustand
sollte 0,3 bar über dem Vodruck liegen, damit eine ausreichende
Wasservorlage vorhanden ist, weil über Undichtigkeiten
(z. B. undichte Armaturen, automatische Be- und Entlüfter, Sicherheitsventil)
Wasserverluste auftreten können, die dann zu einem Druckverlust
führen. Der Anlagendruck im vollaufgeheizten Zustand muss 0,5 bar
unter dem Ansprechdruck des Sicherheitsventiles liegen, damit es nicht
zu "Leckverlusten" kommen kann. |
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Bei
einer genauen Berechnung wird die Wasservorlage mit 1 %
des Anlageninhalts angesetzt. In Kühlsystemen ist die Vorlage besonders
wichtig, weil die Flüssigkeit unter der Fülltemperatur liegen
kann. |
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| Das MAG sollte einmal im Jahr gewartet bzw. überprüft werden. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Der Anlagenbetriebsdruck
an der Solarstation sollte 0,8 bis 1,5 bar plus 0,1 bar pro
Meter statischer Höhe zwischen dem Manometer an der Solarstation
und dem höchsten Punkt der Anlage betragen. Die Anlage sollte luftfrei
gespült sein. Trotzdem scheidet sich nach der Inbetriebnahme
noch etwas in der Flüssigkeit gebunden Luft aus. Deshalb muss der
Fülldruck etwas höher (+0,1 bis 0,2 bar)
sein. |
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Die
notwendige "Wasservorlage" wird über
den richtigen Vordruck im MAG, der ca. 0,3 bar niedriger
als der Anlagenbetriebsdruck sein soll, eingestellt. Wenn das MAG unter
dem Manometer angeordnet ist, muss der Vordruck um die Höhendifferenz
(1 m = 0,1 bar) niedriger sein. |
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Nur wenn der höchste Bereich (Kollektorfeld) immer einen Überdruck hat, kann ein Sieden von Solarflüssigkeit während des Betriebes verhindert werden. Dadurch wird eine Dampfblasenbildung, die den Durchfluss reduzieren oder unterbrechen kann, in den Kollektoren ausgeschlossen. |
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Die Größe
des MAG's oder besser "Nutzvolumen" des MAG's
muss so groß sein, dass die durch die Erwärmung ausgedehnte
Flüssigkeit der Anlage und vor allem das Volumen
im Stagnationsfall (Dampf drückt die Kollektoren
und Teile der Solarleitung [Rücklauf] leer) aufgenommen werden
kann. In kleinen und mittleren thermischen Solaranlagen hat sich
der Einbau des MAG's auf der Druckseite
der Pumpe durchgesetzt. Hiebei ist die Schwerkraftbremse
in Fließrichtung vor dem MAG zu setzen, damit die Solarflüssigkeit
im Stagnationsfall möglichst über die Rücklaufleitung
in das MAG gedrückt werden kann. |
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In Kühlanlagen
sind Zwischengefäße vorzusehen, wenn Gefäßtemperaturen
von unter 5 °C auftreten, die meisten Gefäßhersteller
die niedrigste Temperatur mit + 5 °C
angeben. |
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Der
Ausdehnungsfaktor
ist höher, wenn dem Wasser Frostschutzmittel zugegeben
wurde. Die entsprechenden Werten sind von dem Mischungsverhältnis
abhängig. Bei Kühlanlagen muss der Inhalt der Anlage rechnerisch
ermittelt werden, denn Pauschalwerte aufgrund der Nennleistung des Kühlaggregates
ergeben keine zuverlässigen Ergebnisse. Für die Bestimmung
des Ausdehnungsvolumens muss mit der max. möglichen Umgebungstemperatur
gerechnet werden, welche die Kühlflüssigkeit bei Ausfall des
Kühlaggregates annehmen kann (ca. 30–35°C). |
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Der Vordruck in einem
Membrandruckausdehnungsgefäß (MAG)
sollte mindestens 1,5 bar betragen, damit die angeschlossenen
Geräte nicht auf Grund eines zu geringen Druckes abschalten.
Die Wasservorlage, d. h. der Fülldruck
sollte entsprechend hoch über dem Vordruck liegen und bei der
Auslegung berücksichtigt werden. Dies ist besonders wichtig,
wenn das Kühlmedium stark unter die Fülltemperatur absinken
kann. |
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Dimensionierung
Druckausgleichsbehälter
- Sole-EWT |
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Vorschaltgefäße
schützen die Membrane von Membrandruckausdehnungsgefäßen
vor unzulässiger Temperaturbelastung. Nach DIN 4807 Teil 3 und
DIN EN 13831 darf die Dauertemperatur an der Membrane 70 °C (spezielle
Solargefäße 110 °C) nicht überschreiten. In Kühlwassersystemen
sollte eine Temperatur von 0 °C vermieden werden. |
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Außerdem
kann die Installation eines Vorschaltgefäßes erforderlich
sein. Da ein Vorschaltgefäß die Aufgabe hat, Wärme abzugeben,
darf es grundsätzlich keine Wärmedämmung erhalten. Ein
Vorschaltgefäß ist immer dann erforderlich, wenn die Kollektoren
mehr Dampf erzeugen, als in den angrenzenden Rohrleitungen bis zur Solarstation
wieder kondensieren kann. |
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Das
Vorschaltgefäß in Heizungs- und Solaranlagen
wird von oben angeschlossen. Das heiße Ausdehnungswasser
> 70 °C ververdrängt das kühlere Wasser in die Membrane
des MAG's. In Kühlkreisläufen wird es von
unten angeschlossen. Das kalte Ausdehnungswasser < 0 °C
drängt das wärmere Wasser in die Membrane des MAG's. |
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Pauschal
gilt: |
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| Der
Einsatz von Vorschaltgefäßen zum Schutz des Ausdehnungsgefäßes
ist für jede Solaranlage zu empfehlen. Besonders trifft dies zu
bei allen Anlagen mit sehr kurzen Leitungswegen und/oder sehr geringen
Leitungsquerschnitten, oder bei großen Kollektorflächen bzw.
Kollektoren mit großem Inhalt (z.B. Vakuum Röhrenkollektoren).
Anlagen zur Heizungsunterstützung sollten prinzipiell mit Vorschaltgefäß
ausgerüstet werden. Das Gefäß sollte ca. 50 % des Nutzvolumens
des nachgeschaltetem MAG's haben. |
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Zur
Berechnung des Vorschaltgefäßes in Heizungsanlagen
ist entscheidend, welche Wassermenge über 70 °C aufgeheizt
wird. In der Regel werden dies etwa 50% des Anlagenvolumens (VA) sein.
Bei Anlagen mit Wärmespeichern sind bis 100% möglich. |
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Wasserschlagdämpfer
werden vor Geräten mit schnellschließenden Armaturen
(z. B. Waschmaschinen, Geschirrspüler, automatischen Druckspüler,
Gas-Kombiheizer, Einhebelarmaturen) eingesetzt, um Druckspitzen auf
ein zulässiges Niveau zu dämpfen. Unter ungünstigen Verhältnissen
können für eine 1/100 Sekunde Drücke bis 90 bar auftreten. |
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Die
Wirkungsweise der Wasserschlagdämpfer ist relativ
simpel: Basis ist ein Zylinder, der von einem Kolben mit doppelter Ringdichtung
in zwei Kammern unterteilt ist. In der geschlossenen Kammer befindet
sich komprimierte Luft. Die offene Kammer ist direkt mit der Trinkwasseranlage
verbunden und mit Wasser gefüllt. Bei Wasserschlägen wird
der Druck im Dopplereffekt von beiden Kammern und einer Gegenfeder ausgeglichen.
Die Wasserschläge werden bis zu 60 Prozent reduziert. Um die beste
Wirkung erzielen zu können, müssen die Dämpfer so nah
wie möglich hinter dem Auslöser der Wasserschläge installiert
werden. Dabei spielt es keine Rolle ob der Dämpfer hängend,
senkrecht oder waagrecht eingebaut wird. Übrigens: Eine optimale
Funktion wird erreicht, wenn am Anfang des Verteilernetzes ein richtig
dimensioniertes Druckminderventil installiert ist. |
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Ständige
Wasserschläge führen nicht nur zu lästigen Geräuschen,
sondern auch zu Kaltbrüchen in den Rohrnetzen. Vor allen Dingen
an hartgelöteten Bogen. |
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Wenn
eine in Bewegung befindlichen Wassermasse schlagartig gestoppt wird,
so z. B. bei schnell schließenden Armaturen, dann führt das
zu einer kurzzeitigen Druckspitze (Schlag) am Ort,
an der die Wassermasse auftrifft. |
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| Ausdehnungsgefäße - DIN 4807 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Teil
1 : Diese Norm gilt für Ausdehnungsgefäße in
wärmetechnischen Anlagen, mit deren Hilfe Volumenänderungen
flüssiger Medien ausgeglichen werden sollen. Unter flüssigen
Medien versteht man in diesem Zusammenhang : Wasser und Gemische aus
Wasser und Frostschutzmitteln ( z.B. in Kaltwassersätzen , Solaranlagen
). |
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Sie
schafft die begrifflichen Grundlagen für die übrigen Teile
dieser Normenreihe, beschreibt die Zusammenhänge mit den einschlägigen
gesetzlichen Vorschriften und enthält Angaben über Prüfung
und Kennzeichnung. |
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Teil
2 : Diese Norm enthält Anforderungen und gilt für
die Größenbestimmung, Abmessungen und Ausführung des
äußeren Korrosionsschutzes von Ausdehnungsgefäßen
in offener und geschlossener Ausführung in WW- und Heißwasserheizanlagen
mit direkter und indirekter Beheizung und in Kühlanlagen. |
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Teil
3 : Diese Norm gilt für die technischen Anforderungen
, die Konstruktion und die Prüfung von Membranen für offene
und geschlossene Ausdehnungsgefäße der Normreihe DIN 4807. Das offene Ausdehnungsgefäß ist mit dem Sicherheitsvor- und Rücklauf mit dem Heizkessel verbunden und muss bei Wärmedehnung das Ausdehnungswasser aufnehmen können. Da das Ausdehnungsgefäß die höchste Stelle der Anlage ist, also sich in der Regel auf dem Dachboden befindet, sind Schutzmaßnahmen gegen Einfrierung. Die Rohrleitungen müssen immer eine leichte Steigung haben, damit keine Luftblasen die Wasserzirkulation verhindern und die Schwerkraftwirkung besser anlaufen kann. Damit die Lufteintragung minimiert wird, sollte das Gefäß nichtdurchströmt angeschlossen werden. |
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| ein
wenig mehr über Druckhaltung
in Wassersystemen |
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Hinweis!
Schutzrechtsverletzung: Falls
Sie meinen, dass von meiner Website aus Ihre Schutzrechte verletzt werden,
bitte ich Sie, zur Vermeidung eines unnötigen Rechtsstreites, mich
umgehend bereits im Vorfeld zu kontaktieren, damit zügig
Abhilfe geschaffen werden kann. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis: Das zeitaufwändigere
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mutmaßlichen Willen. Die Kostennote einer anwaltlichen
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der Schadensminderungspflicht als unbegründet zurückgewiesen. |