Lüftungstechnik
Heizungstechnik
Sanitärtechnik
einfache Messgeräte

Lüftungstechnik

Bedienungsanleitung

Quelle: Wöhler GmbH

Das Flügelradanemometer ist ein mobiles, batteriebetriebenes Gerät zur Messung der Strömungsgeschwindigkeit, Temperatur und der relativen Luftfeuchte. Es eignet sich zur Bestimmung der Strömungsgeschwindigkeit und des Volumenstroms an Luftdurchlässen von RLT-Anlagen. Das großflächige Flügelrad sorgt hierbei für eine gute Mittelwertmessung. Es gibt verschiedene Messprogramme, so z. B. die Schleifenmessung.
Anwendungen
  • Messung der Luftgeschwindigkeit, Temperatur und Luftfeuchte am Luftauslass
  • Detektion von größeren Leckstellen in der Gebäudehülle, z.B. an Fenstern, Steckdosen etc. in Verbindung mit Gebäudedichtheitsmessungen

Vorteile

  • parallele Messung von Geschwindigkeit, Temperatur und Luftfeuchte ermöglicht umfassende Beurteilung des Luftstroms
  • Messungen an großen Luftauslässen möglich - integrierte Mittelwertbildungüber acht Messpunkte
  • automatische Berechnung des Luftvolumenstroms
  • Hold-Funktion
  • verschiedene Maßeinheiten wählbar (°C, °F, %RH, m/s,Ft/m, M³/m, cfm, cm, inch)
  • Hintergrundbeleuchtung
  • Eingabe der Kanalfläche (Höhe x Breite, Durchmesser oder Fläche)
  • MIN/MAX
  • Stativanschluss (Flügelrad und Gerät)

Bedienungsanleitung

Quelle: Wöhler GmbH

Das Lüftungsmessgerät dient der rückwirkungsarmen Überprüfung der Ab- und Zuluftauslässe an Lüftungsanlagen.

Der Luftvolumenstrommesstrichter verfügt über ein Hitzdrahtsensorelement, das den gesamten Querschnitt bedeckt . Ein durch den Querschnitt tretender Luftstrom kühlt den vorgeheizten Heizdraht und bewirkt eine Änderung des Stromflusses durch den temperaturabhängigen Widerstandsdraht. Der Luftstrom wird ausgewertet; dies ermöglicht eine reaktionsschnelle, präzise Messung und die Erkennung von Schwankungen im Luftvolumenstrom. Durch den geringen Strömungswiderstand des Messtrichters ist eine Rückwirkung auf den zu messenden Luftvolumenstrom im Gegensatz zu Trichtermessungen mit Punktsonden vernachlässigbar: (2,5 Pa bei 100 m3/h). Die Beurteilung punktförmiger Lecks bei der Gebäudedichtheitsmessung ist ebenso möglich.

Anwendungen
  • schnelle und präzise Messung an Zu- und Abluftelementen
  • äußerst rückwirkungsarme Überprüfung der Ab- und Zuluftventile (mit Messtrichter 340 x 340 mm) an Lüftungsanlagen

Vorteile

  • der Einfluss des Messtrichters auf den einzustellenden Lüftungsstrang ist im Vergleich zu gebräuchlichen Messtrichtern vernachlässigbar gering
  • reaktionsschnelle Messung
  • Erkennung von Schwankungen im Luftvolumenstrom
  • Erfassung des gesamten Strömungsprofils durch flächig angeordneten Hitzedraht, physikalische Mittelwertbildung - in der Regel erheblich genauere Messung gegenüber Messtrichtern mit Punktsonden

Luftstrommessung - Strömungsvisualisierung
Strömungsprüfer für Luft, mit Gebläseball, Röhrchen und Gummikappen
Strömungsprüfer Dräger Flow-Check
Strömungsprüfer Dräger Flow-Check-Set
Quelle: Drägerwerk AG & Co. KGaA, Lübeck
Rauchpatronen eignen sich besonders gut, um Luftströmungen im nicht mehr messbaren Bereich (< 0,05 m/s) darzustellen. Diese werden in der Klima-, Lüftungs- und Schornsteintechnik eingesetzt. Besonders bei dem Nachweis eines Kaltlufteinfalls von kalten Außen- und Fensterflächen, der oft als störend bei Fußbodenheizungen empfunden wird.
Smokedec-Rauchpatronen erzeugensind einen wirbelnden Rauch, der bei der Überprüfung von Klima- und Lüftungsanlagen und bei der Suche nach Leckstellen in Kanalsystemen eingesetzt wird.
Der Rauch ist völlig ungiftig, enthält kein Oel und hat die gleiche Dichte wie die umgebende Luft. Dadurch kann das natürliche Steigen und Fallen von Luftströmungen beobachtet werden. Die Patronen ergeben eine ausreichende Menge Rauch, der kontinuierlich an die Luft abgegeben wird. So lassen sich auch Luftbewegungen bei kleinsten Geschwindigkeiten sicher verfolgen.

Die Röhrchen in dem Dräger-Strömungsprüfer enthalten ein mit Schwefelsäure imprägniertes poröses Trägermaterial. Nach Öffnen der Glasspitzen wird mit Hilfe eines kleinen Gebläseballs Luft durch das Röhrchen gedrückt. Mit dem Wasserdampfgehalt der Luft bildet sich dabei ein stark verdünntes Schwefelsäureaerosol, das als weißer Rauch an der Austrittsöffnung des Röhrchens deutlich sichtbar wird. Dieser Rauch wird von der Luftströmung getragen, da sich dessen spezifisches Gewicht nur unwesentlich von dem der Luft unterscheidet. Der Strömungsprüfer kann mehrfach verwendet werden und wird bis zum nächsten Einsatz mit den mitgelieferten Gummikappen verschlossen.
Mit der Nebelwolke, die mit dem Strömungsprüfer Dräger Flow-Check erzeugt wird, werden auch die kleinsten Luftströmungen sichtbar gemacht.
Ein kleines Heizelement im Kopf des Gerätes erhitzt ein speziell entwickeltes, höher-molekulares Alkoholgemisch, das sich in einer Patrone befindet. Beim Austritt kondensiert das entstehende Gas zu einem Nebel. Nach dem jeweiligem Einsatzfall werden per Knopfdruck einzelne, kleine Nebelwolken oder durch das permanente drücken oder feststellen des Knopfes ein kontinuierlicher Nebel erzeugt. Die Flüssigkeitsmenge einer Patrone reicht, um etwa drei Minuten lang kontinuierlich Nebel zu erzeugen. Quelle: Drägerwerk AG & Co. KGaA
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Wandströmungen lassen sich auch mittels aufgeklebter Wollfäden relativ einfach sichtbar machen. Hier gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten:
Woll- und Garnfäden:
Je nach Strömungsgeschwindigkeit werden Fäden aus Nähgarn oder Wolle auf die Oberfläche des Messbereiches geklebt. Die Fäden können sehr einfach und schnell an jeder beliebigen Stelle angebracht werden und ermöglichen eine Strömungsvisualisierung auch über größere Gebiete.
Fluoreszierende dünne Fäden:
Dünne Nylonfasern werden mit einem UV-Farbstoff getränken und auf die Messoberfläche geklebt. Während sich die einzelnen Fasern in Strömungsrichtung ausrichten, werden sie mit einem UV-Stroboskop zum Fluoreszieren gebracht, wodurch die Strömung sehr gut sichtbar wird. Das Anbringen der sehr filigranen Fasern ist jedoch deutlich aufwendiger als bei Woll- oder Garnfäden. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass sich die Nylonfasern nicht statisch aufladen.

Bedienungsanleitung

Quelle: Wöhler GmbH

Das digitale Schallpegelmessgerät erlaubt eine automatische oder manuelle Messung in sechs Messbereichen von 30 bis 130 dB. Hintergrundgeräusche werden unterdrückt, so dass selbst in lauter Umgebung eine genaue Messung des Schallpegels möglich ist. Das Gerät verfügt über eine PC-Schnittstelle zur kontinuierlichen Datenübertragung.
Vorteile
  • Genauigkeitsklasse 3 L
  • verschiedene Messbereiche und Abtastraten
  • Hold-Funktion zum Einfrieren des Messwerts
  • PC-Schnittstelle (seriell RS 232) für kontinuierliche Datenübertragung
  • Stativanschluss

Anwendungen

  • Schallentwicklung an Abgasanlagen
  • Lärmmessung an Arbeitsplätzen
  • Beurteilung des Schallpegels in Büro- und Wohnräumen

Bedienungsanleitung

Quelle: Wöhler GmbH

Der Druckcomputer ermöglicht die Messung kleinster Druckunterschiede. Mit der Verwendung von Staurohren an den entsprechenden Messpunkten können damit Strömungsgeschwindigkeiten von 0,1 bis 120 m/s gemessen werden.
Durch die Benutzung einer Kapillare ist eine Messung der Druckdifferenz Delta P zweier benachbarter Räume möglich (Kontrolle des Ünterdrucks).
Entsprechende Druckverläufe können mit dem integrierten Datenlogger aufgezeichnet und am PC ausgewertet werden.
Vorteile
  • jetzt auch mit Nachweis ausreichender Verbrennungsluftversorgung - TÜV-geprüft
  • Datenübertragung
  • Messwertauflösung 0,01 Pa

Das Staurohr hat den Vorteil, dass eine relativ kleine Durchgangsbohrung in der Kanalwand ausreicht, um jederzeit eine Messung durchzuführen. Im Vergleich zu anderen Methoden der Geschwindigkeitsmessung hat die Methode Staurohr/Mikromanometer (oder Schrägrohrmanometer) den Vorteil, dass es keinen Durchfluß des Messmediums durch das Messgerät gibt. Das schließt Druckverluste im Messsystem aus. In der Praxis bedeutet das, dass es keine Begrenzung der Entfernung gibt, so z. B. zwischen Staurohr und Mikromanometer.

 


Bedienungsanleitung

Quelle: Wöhler GmbH

Der Klimadatenlogger bietet in Verbindung mit einem externen Temperaturfühler die ideale Lösung für die Langzeitdatenaufnahme der Kennwerte Feuchte, Raumtemperatur, Wandtemperatur und Druck. Durch den äußerst geringen Energieverbrauch können die Messwerte über zwei Jahre kontinuierlich aufgezeichnet werden. Mit der dazugehörigen PC-Software (Excel-Makro) können standardmäßig Auswertungen wie z.B. die Taupunkt-Abstandsbestimmung durchgeführt werden.

Benutzererweiterungen der Software sind nahezu beliebig möglich.
Anwendungen
Klimadatenlogger zur Analyse bei Feuchteproblemen in Gebäuden
Vorteile
  • Abtastrate einstellbar: 30 s bis 4 h für Aufzeichnungsintervalle von 2 Tagen bis zu 3 Jahren
  • Multifunktional: 2 x Temperatur, Luftfeuchte, Druck
  • Sehr reaktionsschnell
  • PC- / Druckerschnittstellle

Beschreibung

Quelle: Luftdicht.de

Lüftungslogger-Stift

Der Lüftungslogger-Stift ist ein kleines Gerät in der Größe und Form eines USB-Speicherstifts zur kontinuierlichen Aufzeichnung von relativer Luftfeuchte und Temperatur. Er zeichnet die Raumklimadaten für eine anschließende Analyse auf.

Durch diese Daten kann beurteilt werden, ob richtig und ausreichend gelüftet wurde.

 

 


Bedienungsanleitung

Quelle: Wöhler GmbH

Das CO2 Messgerät misst auch die Lufttemperatur, den Taupunkt, die Luftfeuchte, und die Feuchtekugeltemperatur und ist somit das ideale Gerät zur umfassenden Beurteilung der Raumluftqualität.
Vorteile
  • misst den CO2-Gehalt, die Lufttemperatur, den Taupunkt, die Feuchtekugeltemperatur und die Luftfeuchte und ist somit das ideale Gerät zur umfassenden Beurteilung der Raumluftqualität
  • CO2-Messung erfolgt nach dem NDIR-Verfahren (nichtdispersive Infrarot-Absorption)
  • eignet sich besonders zur Überprüfung der Wirkung von Klima- und Belüftungsanlagen in Besprechungs- und Tagungsräumen, Schule, Kindergärten

Anwendungen

  • umfassende Beurteilung der Raumluftqualität durch kombinierte Messung und Bestimmung
    -des CO2-Gehalts
    -der Lufttemperatur
    -des Taupunkts
    -der Feuchtkugeltemperatur
  • Bestimmung des natürlichen Luftwechsels durch CO2-Injektion als Tracergas

Bedienungsanleitung

Quelle: Wöhler GmbH

CO-Messung der Raumluftkonzentration in der Umgebungsluft sowie Kontrolle von Abgasaustritt an Feuerstätten -auch zur MAK-Wert-Messung geeignet.
 Vorteile
  • elektrochemischer CO-Sensor
  • hohe Unempfindlichkeit gegenüber Störgrößen
  • akustischer Alarmwert (frei einstellbar)
  • mit Temperaturanzeige
  • Displaybeleuchtung
  • sehr klein und leicht
Anwendungen
  • im häuslichen Bereich zur Überprüfung von Gasöfen, Heizgeräten, Zentralheizungen, Wasserboilern
  • zur Kontrolle der Luftqualität (z.B. in Tiefgaragen)

Bedienungsanleitung

Quelle: Wöhler GmbH

Das Vielfachmessgerät zur Bestimmung von Luftfeuchtigkeit, Lufttemperatur und Oberflächentemperatur. Gleichzeitig berechnet es den Taupunkt, die Temperaturdifferenz zwischen Taupunkt und Oberflächentemperatur (Taupunktabstandsmessung) und die Feuchtkugeltemperatur. Die Beurteilung des Raumklimas sowie des Schimmelbildungspotenzials ist nunmehr mit nur einem Gerät möglich.
Es werden jeweils drei Einzelwerte auf dem Display gleichzeitig angezeigt. Erschweren ungünstige Lichtverhältnisse das Arbeiten, kann zusätzlich eine Display-Hintergrundbeleuchtung eingestellt werden. Mit Hilfe des zuschaltbaren Laserstrahls wird der Messfleck für die Oberflächentemperaturmessung bestimmt. Über eine RS 232-Schnittstelle lassen sich die Daten zum PC übertragen und dort bequem auswerten.
Anwendungen
  • Bauschadensanalyse
  • Beurteilung des Schimmelbildungspotenzials
  • Raumklimamessungen
  • Behaglichkeitsmessungen
Vorteile
  • multifunktionales Messgerät für die Beurteilung des Raumklimas
  • Bestimmung von Luftfeuchtigkeit, Lufttemperatur und Oberflächentemperatur durch Infrarotmessung
  • Bestimmung von:
    -Feuchtkugeltemperatur
    -Taupunkttemperatur
    -Taupunktabstands
  • Abstand / Messfleck 8:1 für IR-Oberflächentemperatur einstellbarer Emissionsfaktor 0,30...0,99
  • PC-Schnittstelle (RS232) zur Datenübertragung und bequemen Auswertung

Bedienungsanleitung

Quelle: Wöhler GmbH

Das Hygrotemperaturmessgerät ist ein mobiles, batteriebetriebenes Gerät zur schnellen Bestimmung der Raumluftfeuchte in Wohnräumen und an Arbeitsstätten. Es dient zur Kontrolle von Klimasteuerungen, zur Bauschadenanalyse, zur Erkennung möglicher Schimmelpilzpotenziale. Es misst die aktuelle Luftfeuchte und Temperatur und ermittelt daraus die Taupunkt- und Feuchtkugeltemperatur.
Anwendungen
  • schnelle Bestimmung der Raumluftfeuchte in Wohnräumen und Arbeitsstätten
  • Kontrolle von Klimasteuerungen
  • Messung der Materialausgleichsfeuchte
  • Bauschadensanalyse, Schimmelpilzproblematik
  • misst die aktuelle Luftfeuchte und Temperatur und errechnet daraus die Taupunkt- und Feuchtkugeltemperatur
Vorteile
  • Bestimmung von Taupunkt- und Feuchtkugeltemperatur
  • externer Fühler mit Spiralkabel
  • Hold Funktion
  • MIN, MAX und AVG
  • Hintergrundbeleuchtung
  • Stativanschluss

Feuchtigkeitsmesser
Quelle: Wetekom
Um die Feuchtigkeit in Flächen zu überprüfen, wird in der Praxis häufig die Leitfähigkeitsmessung (Elektrische Widerstandmessung) eingesetzt.

Dabei werden zwei Elektroden in den Baustoff eingelassen. Der vom Gerät erzeugte Messstrom fließt durch die Elektrode in den Baustoff und über die zweite Elektrode wieder zurück zum Gerät.

Je leitfähiger der Baustoff (Feuchtigkeit, Salze usw.) umso mehr Strom fließt zurück. Es wird ein digitaler Wert ausgegeben.

 


Bedienungsanleitung

Quelle: Wöhler GmbH

Ein Infrarot-Thermometer misst berührungslos eine Oberflächentemperatur. Die meisten Infrarot-Thermometer haben einen zusätzlichen Laser-Spot, mit dem der genaue Messbereich erkannt werden kann.
Ein Infrarotthermometers erfasst mit einem Sensor emittierende, reflektierte und durchgelassene Wärmestrahlung einer Fläche und wandelt diese Information in einen Temperaturwert um. Dabei muss der Emissionsfaktor des Materials bekannt sein und eingestellt werden.
Der Emissionsfaktor beschreibt die von einer Fläche ausgehende infrarote Wärmestrahlung, die von der Eigentemperatur des Materials bestimmt ist. Die (typische Anwendung) und angemalte oder oxidierte Oberflächen haben Die meisten Geräte haben einen fest eingestellten Emissionsfaktor von 0,95. Da aber die meisten organischen Materialien einen Faktor von 0,90 haben, muss der passende Wert eingestellt werden. Auch die Reflexionen von benachbarten Körpern oder durch Transmission (Durchlässigkeit des Objektes) beeinflussen das Messergebnis.
Bei hochglänzenden Metalloberflächen kann nur ein Temperaturtrend gemessen werden. Eine genaue Messung auf polierten Flächen ist nicht möglich. Um ein einigermaßen genaues Messergebnis zu erreichen, kann man die zu messende Fläche mit schwarzem Klebeband abkleben oder die Oberfläche wird schwarz angestrichen.

Bedienungsanleitung

Quelle: Wöhler GmbH

Die Inspektionskamera mit ihrem kleinen beweglichen Farbkamerakopf ermöglicht eine Videoanalyse von engen Rohren, Schächten und Spalten. Darüber hinaus eignet sie sich auch hervorragend zur Kanalinspektion. Die Linse schaut genau hin, wenn es um das Aufspüren von Rissen oder defekten Schweißnähten oder Dichtungen geht und liefert dem Monitor ein glasklares Bild.
Mit nur 40 mm Ø ist der Kamerakopf so klein, dass er überall hineinpasst. Darüber hinaus ist er von links nach rechts um 180° schwenk- und sogar um 360° drehbar. Diese Beweglichkeit ermöglicht Ihnen ganz neue Einblicke in defekte Abwasserrohre, Luftleitungen, enge Zwischendecken oder Schornsteine. Hinzu kommt: Die Innovation aus dem Hause Wöhler ist lichtstark, wasserdicht und einfach zu bedienen: Ein Knopfdruck und das Gerät ist einsatzbereit.
Die Übertragung erfolgt auf einen Farbmonitor, der brillante Bilder liefert. So können Schwachstellen sofort erkannt und beurteilt werden. Ein integrierter Videoausgang zur Dokumentation der Bilder ist ebenfalls vorhanden. Die Stromversorgung des Videoinspektionssystems geschieht mit Akkus oder wahlweise auch im Netzbetrieb. Immer mit von der Partie: Der handliche Hartschalenkoffer, in dem Kamera, Monitor und Zubehör untergebracht sind.
Vorteile
  • Flexibel: Erstmals ist die Optik drehbar um 360°, schwenkbar um 180° und ermöglicht so eine maximale Bewegungsfreiheit der Linse: Selbst kleinste Mängel bleiben nicht mehr verborgen
  • Kleinbauend: Der Kopf misst 60 mm in der Länge, 40 mm im Durchmesser
  • Wasserdicht: Eine Klarsichtkuppel schützt die Linse vor Spritzwasser und ermöglicht den Einsatz in Abwasser- und Fallrohren
  • Bogengängig: 87°-Bögen werden von der Kamera, die in Rohren und Kanälen bis zu 180 mm Durchmesser verwendbar ist, spielend gemeistert
  • Lichtstark: Die Kamera liefert selbst im Dunklen gestochen scharfe Bilder aus dem Inspektionsbereich
  • Genau lokalisierbar: Bei der VIS 320 ist die Längenmarkierung auf der Schubstange ablesbar, bei der VIS 330 erfolgt die Metrierung elektronisch mit einer Auflösung von 0,04 Meter und wird auf dem Monitor eingeblendet
  • Vielseitig einsetzbar: Die Kamera ist ein unerlässliches Hilfsmittel in verschiedenen Bereichen der Schadstellenanalyse, Gebäudediagnostik und Überprüfung industrieller Anlagen
Anwendungen
Überprüfung und Schadstellenanalyse von:
  • Abwasser- und Fallrohren
  • Lüftungs- und Abgasleitungen
  • Schornsteinen
  • Zwischendecken
  • Schächten
  • Vorwandinstallationen
  • Industriellen Anlagen

Quelle: Testo
Wärmebildkamera
In der Bauwerksdiagnostik un
d bei der vorbeugenden Instandhaltung ist die Thermografie ein wichtiges Verfahren, Bauwerke z. B. hinsichtlich ihrer Wärmedämmung individuell untersucht zu können. Auch Wärmebrücken, Mängel in der Hüllenkonstruktion, Feuchtenester, aber auch Leckagen an Wasser-, Heizungs- und Lüftungsrohrsystemen können zuverlässig aufgespürt werden.
Mit der Wärmebildkamera wird thermische Energie an Objekten gemessen und bildlich dargestelt. Diese thermische oder infrarote Energie wird durch Lichtwellen übertragen. Dieses elektromagnetische Spektrums nimmt man als Wärme wahr.
Jedes Objekt, dessen Temperatur über dem absoluten Nullpunkt liegt, strahlt thermische Energie (messbare Wärme) ab. Aus diesem Grunde können auch sehr kalte Objekte, so z. B. Eiszapfen, thermografisch erfasst werden, wenn die Kamera innerhalb dieses Temperaturbereiches thermische Energie erfasst.
Wärmebildkameras erfassen die infrarote Strahlung präzise und berührungslos und erzeugen aus den erfassten Daten bildliche Darstellungen als Wärmebilder (Thermogramme). Mit dieser Technik können Baukonstruktionen zuverlässig auf ihre Dämmeigenschaften und Dichtigkeit untersucht werden.
Quelle: Mair Heiztechnik
Thermobild einer FBH
Quelle: Munters Euroform GmbH
Thermofolie/Wärmebildfolie
Um wärmeführende Rohrleitungen im Fußboden- und Wandbereich sichtbar zu machen, können Folien mit einer Spezialbeschichtung eingesetzt werden. Diese Wärmebildfolie zeigt innerhalb von Sekunden einfache Bildkontraste (Verfärbung). Das Temperaturfenster liegt zwischen 22 und 30 °C.
Die Thermofolie (Wärmebildfolie) kann eingesetzt werden, um die richtige Stelle für Bohrungen im Estrich oder der Wand zu finden, Rohrabstände zu ermitteln oder Rohrundichtigkeiten zu orten.
Beim CM-Messverfahren (Feuchtemessung) bietet diese Folie zusätzlichen Schutz, da die verlegte Fußbodenheizung sichtbar gemacht werden kann und somit kann eine Probeentnahme des Estrich völlig gefahrlos entnommen werden.
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Infrarot-Thermografie
Mittels Erfassung der ermittierten Strahlungsenergie entsteht eine bildhafte Darstellung des Leitungsverlaufs. Die Thermografie liefert absolut zuverlässige Messdaten für die Leckortung, Gebäudethermografie und Zustandsanalyse.

Quelle: Cosmos Data
Quelle: Brennenstuhl
Metall- und Stromsuchgerät
Bei vielen Arbeiten auf der Baustelle ist es wichtig, Kabel und Leitungen, die "unter Putz" oder im Erdreich verlegt sind, zu erkennen bzw. zu wissen, wo Leitungen liegen, bevor man den Bohrer oder das Kernlochbohrgerät ansetzt.
Universalgeräte sind zum Lokalisieren und Auffinden von Kabel und Leitungen in Wänden und in der Erde, sowie zum Auffinden und Zuordnen von Sicherungen und Sicherungsautomaten geeignet. Auch Unterbrechungen und Kurzschlüsse in Leitungen und Bodenheizungen lassen sich einfach Lokalisieren. Metallische Wasser und Heizungsrohre können ebenfalls aufgespürt werden. Die meisten Geräte bestehen aus einem Sender und Empfänger.
Diese Geräte werden in je nach Einsatz in verschiedenen Preisklassen angeboten. Oftmals reicht schon ein einfaches Messgerät, um Schäden auszuschließen und hohe Schadensersatzkosten zu vermieden.
 
 

 


Heizungs-/Solartechnik
Refraktometer
Quelle: Wagner & Co
Glykomat

Quelle: Georg Pforr GmbH & Co. KG

Aräometer
Quelle: Leo Kübler GmbH
Digital-PH-Wert-Messer
Quelle: WUEKRO GmbH
Messung pH-abhängiger, elektrochemischer Potentiale mit Hilfe von pH-Metern

Quelle: Macherey-Nagel

Infrarot-Thermometer

Quelle: Wöhler GmbH

Quelle: ROBUSTUS - Bodenlegerwerkzeuge

Quelle: Wöhler GmbH

Luftdruckprüfer

Quelle: INOCAL Wärmetechnik GmbH

Duspol

Quelle: Benning

Kompass
Quelle: Heinz Zölzer GmbH

Quelle: Wagner & Co.

Diese Messinstrumente gehören zur Grundausstattung für die Wartung thermischer Solaranlagen.
Handrefraktometer

Das Handrefraktometer bestimmt die Frostsicherheit von Wasser-Propylen-glykol-, Wasser-Ethylenglykolgemischen und die Dichte von Wasser- Batterie-säuregemischen.

 Messbereiche:
  • Propylenglykol 0° bis -50°C
  • Ethylenglykol 0° bis -50°C
  • Batteriesäure 1,15-1,30 g/cm³
Die Messung ist zwar weitgehend temperaturunabhängig, jedoch erzielen Sie den exaktesten Wert bei einer Mediumtemperatur von 20°C.
Zur Schnellmessung kann auch ein "Glycomat" oder ein Aräometer eingesetzt werden.

Digitaler pH-Wertmesser
Durch das Entfernen der Schutzkappe wird das Gerät eingeschaltet und die Elektrode in die Probelösung eingetaucht. Nachdem die Elektrode einige Sekunden bewegt wurde, zeigt das Gerät einen stabilen Wert. Nach dem Gebrauch muss die Elektrode in destilliertes- oder entionisiertes Wasser getaucht werden und nach kurzem Rühren wird das Wasser vollständig von der Glühlampe mit einem Stofftuch entfernt.
Kalibrieren: Die Elektrode wird mit destilliertem- oder entionisiertem Wasser gereinigt und danach in eine 6.86 pH-Pufferlösung getaucht. Wenn die Anzeige nicht zwischen 6.80 – 7.00 pH liegt, wird an der kleinen Schraube auf der Rückseite die Anzeige auf 6.90 pH gebracht.
Wiederum reinigen und die Elektrode in eine 4.01 pH-Pufferlösung tauchen. Wenn die Anzeige nicht zwischen 3.90 – 4.10 pH liegt, an der kleinen Schraube auf der Rückseite drehen bis die Anzeige auf 4.00 pH steht.
Wiederum reinigen und die Elektrode erneut in die 6.86 pH-Pufferlösung tauchen. Wenn die Anzeige korrekt ist, ist die Kalibrierung abgeschlossen. Wenn sie nicht korrekt ist, muss das Ganze wiederholt werden.

pH-Fix-Indikatorstäbchen
Am einfachsten kann der pH-Wert mit Lackmuspapier oder pH-Fix-Indikatorstäbchen in einer Probe direkt vor Ort schnell und einfach bestimmt werden. Sie sind jederzeit sofort einsetzbar und benötigen keine Kalibrierung.
Farbfixierte Indikatoren: Im Gegensatz zu herkömmlichen Indikatorpapieren sind die Indikatorfarbstoffe bei pH-Fix Stäbchen chemisch an die Cellulosefaser gebunden. Durch dieses patentierte Verfahren wird das Ausbluten der Farbstoffe selbst in stark alkalischen Lösungen sicher verhindert. Die Probe wird nicht verunreinigt und lässt sich für weitere Untersuchungen verwenden.

Infrarot-Thermometer
Ein Infrarot-Thermometer misst berührungslos eine Oberflächentemperatur. Die meisten Infrarot-Thermometer haben einen zusätzlichen Laser-Spot, mit dem der genaue Messbereich erkannt werden kann.
Ein Infrarotthermometers erfasst mit einem Sensor emittierende, reflektierte und durchgelassene Wärmestrahlung einer Fläche und wandelt diese Information in einen Temperaturwert um. Dabei muss der Emissionsfaktor des Materials bekannt sein und eingestellt werden.
Der Emissionsfaktor beschreibt die von einer Fläche ausgehende infrarote Wärmestrahlung, die von der Eigentemperatur des Materials bestimmt ist. Die (typische Anwendung) und angemalte oder oxidierte Oberflächen haben Die meisten Geräte haben einen fest eingestellten Emissionsfaktor von 0,95. Da aber die meisten organischen Materialien einen Faktor von 0,90 haben, muss der passende Wert eingestellt werden. Auch die Reflexionen von benachbarten Körpern oder durch Transmission (Durchlässigkeit des Objektes) beeinflussen das Messergebnis.
Bei hochglänzenden Metalloberflächen kann nur ein Temperaturtrend gemessen werden. Eine genaue Messung auf polierten Flächen ist nicht möglich. Um ein einigermaßen genaues Messergebnis zu erreichen, kann man die zu messende Fläche mit schwarzem Klebeband abkleben oder die Oberfläche wird schwarz angestrichen.

Thermofolie/Wärmebildfolie
Um wärmeführende Rohrleitungen im Fußboden- und Wandbereich sichtbar zu machen, können Folien mit einer Spezialbeschichtung eingesetzt werden. Diese Wärmebildfolie zeigt innerhalb von Sekunden einfache Bildkontraste (Verfärbung). Das Temperaturfenster liegt zwischen 22 und 30 °C.
Die Thermofolie (Wärmebildfolie) kann eingesetzt werden, um die richtige Stelle für Bohrungen im Estrich oder der Wand zu finden, Rohrabstände zu ermitteln oder Rohrundichtigkeiten zu orten.
Beim CM-Messverfahren (Feuchtemessung) bietet diese Folie zusätzlichen Schutz, da die verlegte Fußbodenheizung sichtbar gemacht werden kann und somit kann eine Probeentnahme des Estrich völlig gefahrlos entnommen werden.

Vielfachmessgerät 
Das Vielfachmessgerät zur Bestimmung von Luftfeuchtigkeit, Lufttemperatur und Oberflächentemperatur. Gleichzeitig berechnet es den Taupunkt, die Temperaturdifferenz zwischen Taupunkt und Oberflächentemperatur (Taupunktabstandsmessung) und die Feuchtkugeltemperatur. Die Beurteilung des Raumklimas sowie des Schimmelbildungspotenzials ist nunmehr mit nur einem Gerät möglich.
Es werden jeweils drei Einzelwerte auf dem Display gleichzeitig angezeigt. Erschweren ungünstige Lichtverhältnisse das Arbeiten, kann zusätzlich eine Display-Hintergrundbeleuchtung eingestellt werden. Mit Hilfe des zuschaltbaren Laserstrahls wird der Messfleck für die Oberflächentemperaturmessung bestimmt. Über eine RS 232-Schnittstelle lassen sich die Daten zum PC übertragen und dort bequem auswerten.
Anwendungen
  • Bauschadensanalyse
  • Beurteilung des Schimmelbildungspotenzials
  • Raumklimamessungen
  • Behaglichkeitsmessungen
Vorteile
  • multifunktionales Messgerät für die Beurteilung des Raumklimas
  • Bestimmung von Luftfeuchtigkeit, Lufttemperatur und Oberflächentemperatur durch Infrarotmessung
  • Bestimmung von:
    -Feuchtkugeltemperatur
    -Taupunkttemperatur
    -Taupunktabstands
  • Abstand / Messfleck 8:1 für IR-Oberflächentemperatur einstellbarer Emissionsfaktor 0,30...0,99
  • PC-Schnittstelle (RS232) zur Datenübertragung und bequemen Auswertung

Luftdruckprüfer
Eine Kontrolle des Vordruckes des Ausdehnungsgefäßes kann mit diesem Luftdruckprüfer durchgeführt werden. Der Messbereich liegt zwischen 0 – 4,5 bar. Üblicherweise beträgt der Vordruck werkseitig bei Gefäßen im Heizungsbereich 1,5 bar und bei Solaranlagen zwischen 2,5 bis 3 bar. Eine exakte Einstellung auf Grund der Anlagenauslegung ist auf alle Fälle erforderlich. Achten Sie vor Inbetriebnahme, dass der Zeiger auf der „0,5 bar“Position ist. Ist dies nicht der Fall, so drücken Sie einfach den Metallknopf links oberhalb des Gerätes. Hiermit wird die Anzeige auf den Ausgangspunkt gebracht. Nun können Sie die Messung durchführen. Nach der Messung wieder Metallknopf angeführt betätigen.

Zweipoliger Spannungsprüfer (Duspol)

Der zweipolige Spannungsprüfer hat gegenüber dem einpoligen Phasenprüfer oder Prüfschraubendreher den Vorteil, dass man festestellen kann, wie hoch die Spannung ist (das ist beispielsweise wichtig zum Unterscheiden von 230 V und 400 V) ob tatsächlich Spannung anliegt (die Glimmlampe des Phasenprüfers leuchtet auch bei Aufladung der Leitung oder einer Blindspannung) ob Null- und Schutzleiter angeschlossen sind, wobei man die beiden Leitungsarten allerdings nicht unterscheiden kann.

Zum Messen werden die beiden Prüfspitzen vom Duspol angelegt, z.B. an den beiden Kontakten einer Steckdose. Wenn die Glimmlampe vom Duspol leuchtet, liegt Spannung an. Zudem zeigt das Meßwerk an der Skala die Spannungshöhe an, beispielsweise 230 V oder 400 V. Bei anderen Fabrikaten wird möglicher-weise anders gearbeitet, z.B. zeigen einige Prüfer die Spannung erst an, wenn man vorher einen Knopf am Prüfer gedrückt hat. Die genaue Anleitung ist deshalb der beiligenden Gebrauchsanleitung zu entnehmen. Auf keinen Fall dürfen die Prüfspitzen während der Messung berührt werden, da sie unter Spannung stehen können. Aus Sicherheitsgründen darf der Duspol nur so verwendet werden, dass man mit jeder Hand einen der beiden Handgriffe anfasst.

Für die Montage
Kompass
Bevor der Standort der Sonnenkollektoren fixiert wird, sollte man einen Kompass einsetzen. Der Spiegel am Kompass bietet den Vorteil eines genauen und übersichtlichen Peilens der Richtung und die gleichzeitige Beobachtung der Kompasskapsel. Durch das Drehen um die eigene Achse muss sich die rote N-spitze der Nadel zwischen den Südmarken der Kapsel einpendeln.

Sonnenbahnindikator
Der Sonnenbahnindikator ist ein einfaches Gerät, um an einem Standort für Solarkollektoren oder -module die mögliche Beschattung zu erkennen. Durch ein Okular kann der Bereich des Sonnenlaufs vom Morgen bis zum Abend im Lauf der Jahreszeiten auf eine Sonnenbahnfolie projiziert werden. So kann man die Beschattungen durch Gebäude oder Landschaft genau beurteilen. Anhand des integrierten Kompasses wird der Sonnenbahn-Indikator präzise ausgerichtet.

Druckmessung

 

 

 

 

 

 

Zur Druckmessung in Flüssigkeiten werden Manometer oder Hydrometer verwendet. Nur der Druck in der Erdatmosphäre wird mit einem Barometer durchgeführt. Barometer. Die Wirkprinzipien der Manometer sind unterschiedlich. Diese sind u. a. folgende

• Formänderung von Röhren- oder Plattenfedern (Bourdon-Rohr)
• Messung der Länge einer Flüssigkeitssäule im Schwerefeld (U-Rohr- und Schrägrohrmanometer)
• Verschiebung, Durchbiegung und Dehnung einer Membran bzw. eines Zylinders (induktive, kapazitive oder piezoelektrische Druckaufnehmer)

Je nach Bauform können Absolut- oder Differenzdrücke gemessen werden.
Der Druck einer ruhenden Flüssigkeit konstanter Dichte im Schwerefeld nimmt linear mit der Tiefe zu

(delta)p = p1 - p2 = g ·p· h

In der Formel sind p die Dichte der Flüssigkeit in kg/m3 und g die örtliche Fallbeschleunigung in m/s2. Also ist die Höhe h einer Flüssigkeitssäule die Grundlage der Druckmessung.
 
 
 
Druckmessung - BOKU - Universität für Bodenkultur
Barometer
Mit einem Barometer wird der Luftdruck in der Atmosphäre gemessen. Heutzutage wird er in HektoPascal (HPa) angegeben. Aber auf vielen Skalen findet man noch die Angaben in Millimeter Quecksilbersäule ( mm HG) oder Millibar (mbar). Damit man die Luftdruckwerte vergleichen kann, wird an unterschiedlichen Orten der Anzeigewert immer bezogen auf Meereshöhe genannt. Es wird hierbei also nicht der tatsächliche Luftdruck gemessen, sonderen korrigiert um die Differenz von Meereshöhe zum Meßort. Dabei nimmt der Luftdruck je 8 Meter um ca. 1 HPa ab.
Barometerarten
  • Flüssigkeitsbarometer (Quecksilber- und Wetterglas [Goethe-Barometer])
  • Dosenbarometer und Röhrenbarometer
  • Sturmglasbarometer
Mit der Erfindung des Quecksilberbarometers im Jahre 1643 von Evangelista Torricelli begann die Luftdruckmessung. Dabei handelt es sich um ein senkrechten Rohr, das mit Quecksilber gefüllt und am oberen Ende luftdicht verschlossen ist. Das untere Ende ist in ein Vorratsgefäß getaucht, das auch Quecksilber enthält. Die Flüssigkeit fließt aufgrund des Eigengewichts nach unten. Dabei bildet sich am oberen Ende ein Unterdruck. Die Flüssigkeitssäule bleibt bei einer bestimmten Höhe stehen, weil der Luftdruck der Flüssigkeitssäule entgegenwirkt. Quecksilber erreicht unter Normalbedingungen eine Höhe von 760 mm. Nach dem Erfinder wurde die Einheit Torr genannt > 1 Torr = 1 mm Hg - ca. 133,32 Pa.

 

Quelle: D. Tusche Glashütte Görlitz
Ein Wetterglas (Goethe-Barometer) wird schon seit Jahrhunderten als Messgerät für Luftdruckschwankungen verwendet. So konnte z. B. in der Seefahrt ein Wetterwechseln vorhergesehen werden.
Es besteht aus einem mit Wasser gefülltem nach oben geschlossenem Glasbehälter von dem ein von unten ein dünnes Rohr (Schnabel) seitlich nach oben abgeht. Man vergleicht den auf die dünne Öffnung des Schnabels wirkenden Luftdruck mit dem im Inneren der geschlossenen Flasche befindlichen Luftdruck. Wenn der äußere Luftdruck sinkt, kommt ein Tiefdruckgebiet (schlechtes Wetter), so überwiegt der innere Druck den äußeren und die Flüssigkeit steigt im dünnen Schnabel. Steigt der äußere Luftdruck kommt ein Hochdruckgebiet (Schönwetter), dann sinkt das Wasser im Schnabel. Diese Anzeige ist aber ungenau, weil die Wasserstandsveränderungen auch von der Umgebungstemperatur beeinflusst wird.
Heutzutage ist das Wetterglas "nur" noch ein Modegegenstand.
Wetterlagen
Quelle: D. Tusche Glashütte Görlitz

 

 

 

 

Dosen- und Röhrenbarometer bestehen aus einem evakuierten oder mit Gas gefüllte Blechbehälter bzw. Röhre. Der Zeigerausschlag wird durch das Ausbeulungs- bzw. Krümmungsverhalten umgesetzt.

Das Dosenbarometer besteht aus einer luftleer gepumpten Dose, die mit einer Schraube auf dem Boden eines Gehäuses befestigt ist. Der Luftdruck bewegt einen gewellten Deckel auf und ab. Dabei wird bei steigendem Luftdruck der Deckel zusammengedrückt und bei fallendem Luftdruck dehnt er sich wieder aus. Diese Bewegung wird von einem in der Mitte der Oberseite angebrachten kleinen Stift auf eine gebogene Feder übertragen.

Das Röhrenbarometer wurde 1849 von Eugène Bourdon (Bourdonfeder) patentiert. Das Wirkprinzip basiert auf der Tatsache, dass eine gebogene Röhre auf ihrer Außenseite eine größere Fläche besitzt als auf der Innenseite. Dadurch besteht auf der Außenseite in Abhängikeit vom Luftdruck eine stärkere Kraftwirkung. Die Röhre krümmt sich immer mehr, wenn der Luftdruck steigt. Die Bewegung der beiden Röhrenenden dreht einen gezahnten Sektor, der seine Drehbewegung auf einen Zeiger überträgt.
Barometer - Freunde alter Wetterinstrumente

 

 

 

 

Röhrenbarometer
Quelle: Freunde alter Wetterinstrumente
Sturmglas(-Barometer)
Das Sturmglas(-Barometer) eigentlich kein "richtiges" Barometer, weil die Flüssigkeit (Kupfersulfat- oder Campher-Alkohol-Lösung) nicht direkt auf den Luftdruck reagiert. Das Sturmglas wird seit 1750 auf Segelschiffen für die Sturmwarnung verwendet. Bis heute gibt es keine genaue Erklärung für die Funktionsweise.
Dänisches Sturmglas
Quelle: E. S. Soerensen/Stig Larsen
Das Sturmglas besteht aus einer hermetisch abgeschlossenen Glasröhre mit einer gesättigten, farblosen Kupfersulfat- oder Campher-Alkohol-Lösung. Bei Wetteränderungen wachsen in dieser Lösung Kristalle, in der Größe und Form auf das Wetter schließen lassen.

Für die Funktionsweise gibt es verschiedene Erklärungen.

  • Bei einem offenen Glas kann das Kristallwachstum durch einen sinkenden Luftdruck entstehen, der eine Sturmfront ankündigt. Je geringer der Luftdruck ist, desto geringer ist die Menge an Fremdstoffen, die in einer Flüssigkeit gelöst sein können, ohne dass diese übersättigt. Der verminderte Luftdruck führt somit zu einer vorübergehenden Übersättigung der Lösung, und es bilden sich temporär Kristalle.
  • Da das Sturmglas aber hauptsächlich mit einer hermetisch abgeschlossenen Glasröhre verwendet wird, kann der Luftdruck keinen Einfluss auf die Kristallbildung bzw. Veränderung oder Auflösung der Kristalle haben. Man geht davon aus, das die Größe der Kristalle in dem Glas von dem Auftreten elektromagnetischer Längstwellen (Sferics - kleine elektromagnetische Impulse, die bei Gewittern entstehen) beeinflusst werden. Das Sturmglas zeigt also Sferics und somit den Aufzug eines Tiefdruckgebietes (Schlechtwetter), an.
Das Sturmglas soll eine Wettervorhersage über einen Zeitraum von ca. 24 bis 36 Stunden erlauben.
Quelle: E. S. Soerensen/Stig Larsen
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Farn-ähnliche Kristalle bilden sich
Farn-ähnliche Kristalle verschwinden
Sternkristalle schweben nach unten
Kristalle überall in der Flüssigkeit
Klare Flüssigkeit
Kalt und stürmisch
Wärmer
Frost
Gewitter/Regen
Heiter und trocken
Die Farn-ähnlichen Kristalle sind auf der Windseite (Luv-Seite) am höchsten.
Quelle: E. S. Soerensen
Manometer
Heizungsmanometer
Solar-Manometer
Quelle: CALEFFI Armaturen GmbH
Das "normale" Heizungsmanometer hat eine Skala bis 4 bar. Ein roter Zeiger muss auf den Mindestdruck der Anlage eingestellt werden. Die 3 bar-Markierung entspricht dem Ansprechdruck der Sicherheitsventils. In alten Anlagen können auch noch 2,5 bar-Ventile vorhanden sein. In diesem Fall muss der Ansprechdruck (2,5 bar) mit einem wasserfesten Rotstift markiert werden.
Das Solarmanometer sollte mindestens 6 bar (Heizung 4 bar) anzeigen können und einen einstellbaren roten Zeiger haben, damit der maximal zulässige Druck der Anlage eingestellt werden kann. Aber auch der Mindestdruck sollte mit einem wasserfesten Stift markiert werden.

Der Druckknopfhahn ist eine Absperrung von Hydro- und Manometern in Heiz-, Solar- und Kühlwassersystemen.. Eine Druckmessung erfolgt nur bei gedrücktem Kolben, ansonsten ist das Hydro- oder Manometer drucklos. Dieser Betriebszustand schützt das Messgerät vor Verschmutzungen und hohen Systemtemperaturen.

 

 

 

Druckknopfhahn
Quelle: Pneumatex AG
Wassersackrohr
Wassersackrohre (DIN 16 282) werden eingebaut, um Druckmessgeräte vor Druckschläge der Anlage und vor zu starker Erwärmung zu schützen. Das Wassersackrohr (U-Rohr, Trompetenrohr) wird am Anschlusszapfen des Druckschalters (Druckbegrenzer) oder an dem darunter vorgeschalteten Absperrventils (Wartungsventil) am Manometer montiert.
Diese Bauteile sind für Temperaturen bis 400 °C und Nenndrücke bis 160 bar zulässig. Das Rohr ist eine Kühlstrecke für Flüssigkeiten, Gase und Dämpfe bei der Druckmessung. Im gebogenen Teil des Wassersackrohres bildet sich ein Kondensat, das ein Eindringen der heißen Anlagenflüssigkeit in das Druckmessgerät verhindert.

Das Trompetenrohr ist für die senkrechte und das U-Rohr für die waagerechte Druckentnahme vorgesehen.

Vor Inbetriebnahme der Druckleitung muss eine Sperrflüssigkeit eingefüllt werden.
Hydrometer
Hydrometer

In offenen Wasser-Heizungsanlagen oder anderen offenen Anlagen (z. B. Speicher) werden Hydrometer (Wasserstandsanzeiger) eingesetzt. Das Ziffernblatt hat eine Meter-Skala und der maximale Wasserstand sollte mit einer roten Marke gekennzeichnet sein.

Mit einem Prüfhahn können die Druckmessgeräte (Hydro- und Manometer) auf Funktion geprüft werden. Dieser 3-Wege-Hahn macht das Messgerät drucklos, ohne die Anlage zu entleeren, um so die Nullstellung zu überprüfen.

 

Es ist auch möglich einen Absperrhahn / Entlüftungshahn in die Druckleitung zum Mano- und Hydrometer einzubauen. Durch Freigabe des Hubes wird die Zuleitung geschlossen und das Manometer entlüftet. Ein Feststellriegel bewirkt eine Dauerfreigabe der Mano- bzw. Hydrometer-Druckleitung.
Prüfhähne
Entlüftungshahn
Quelle: Parker Hannifin Europe SALR
U-Rohr- und Schrägrohrmanometer
Quelle: ELECTRO-MATION GMBH
Das U-Rohrmanometer wird zur Messung kleiner Drücke oder kleiner Druckdifferenzen eingesetzt, so z. B. Gasdruckeinstellung an Gasheizgeräten oder Differenzdrücke an Ventilatoren oder Filter.

Dieses einfache Druckmessgerätes besteht aus zwei senkrecht stehenden und zu einer U-Form verbundenen Rohre. In diesem U-Rohr befindet sich eine Sperrflüssigkeit (gefärbtes Wasser). Wenn an den beiden Rohren verschieden große Drücke (p1 und p2) anliegen, so verschiebt sich die Sperrflüssigkeit aus der Nulllage, so dass in den beiden senkrechten Schenkeln eine Höhendifferenz ?h entsteht. Mit der Dichte rs der Sperrflüssigkeit und unter der Annahme, dass in den beiden Zuleitungen zum U-Rohr-Manometer das gleiche inkompressible Fluid mit gleicher Dichte vorliegt.

U-Rohr-Manometer
Quelle: der Brunnen de
Quelle: ELECTRO-MATION GMBH
Das Schrägrohrmanometer wird zur Messung kleiner Drücke oder kleiner Druckdifferenzen eingesetzt, so z. B. zur Messung der Druckdifferenz im Abgas- oder Rauchrohr eines Heizkessels.
Bei dem Schrägrohrmanometer ist ein Schenkel schwach steigend angeordnet. Eine kleine Höhendifferenz ändert daher die Länge der Flüssigkeitssäule stark. Bei der Kalibrierung und Messung muss die Neigung des Messschenkels gleich sein. Um dieses zu erreichen, sind die Geräte mit Justierschrauben und Libellen ausgerüstet. Das Messgerät kann auf den Kessel oder auch mit Magneten an der Heizkesselverkleidung angebracht werden.

 

Bodenthermometer
Dieses Messgerät wird als Auflege-Thermometer für Boden-Luft-Messungen eingesetzt. Es findet in der Betonverarbeitung zur Ermittlung der Abbindetemperatur bzw. der Abbindegeschwindigkeit und in der Fußbodenverlegetechnik Verwendung.
Bodenthermometer
Quelle: Bitherma - Franz Wagner & Sohn GmbH
Das Gehäuse beinhaltet ein Zweikammermesssystem, sodass hier unabhängig voneinander die Bodentemperatur und die Lufttemperatur gemessen werden. Der temperaturempfindliche Boden überträgt den Wärmewert auf die Messspirale und wird durch einen roten Instrumentenzeiger dargestellt. In der oberen Messkammer (perforierten Belüftungslöcher) befindet sich das Messelement zur Erfassung der Lufttemperatur. Diese wird durch einen blauen Instrumentenzeiger angezeigt.

Um zeitunabhängig die höchste Boden- und die niedrigste Lufttemperatur zu ermitteln, kann das Thermometer zusätzlich mit einem Minimum- und Maximum-Schleppzeiger ausgerüstet werden. An jedem Istwertanzeiger befindet sich eine Mitnehmerfahne, welche den farblich zugeordneten, am Deckglas montierten Schleppzeiger bei Temperaturveränderungen auf den höchsten bzw. niedrigsten Temperaturwert mitzieht.


Differenzdruckmessgerät
Quelle: Oventrop GmbH & Co. KG
Das Einregulieren und der damit verbundene hydraulische Abgleich von Heizungs- und Kühlanlagen gehört zum Umfang einer Erstellung oder Sanierung dieser Anlagen. Das neue "OV-DMPC"-Messsystem vereinfacht die Einregulierung Vorort.
Der Differenzdruckmesscomputer " OV-DMC 2" mit USB-Schnittstelle ist zur Durchflussmessung von Oventrop Regulierventilen konzipiert. Das Gerät hat eine wasser- und staubgeschützten Tastatur und einen für den Praxiseinsatz netzunabhängigen, aufladbaren Akkusatz. Außerdem sind alle zur Durchflussmessung erforderlichen Zusatzelemente (z. B. Bedienschlüssel, Messadapter)   in einem Servicekoffer vorhanden.

In dem Gerät sind alle Kennlinien aller Oventrop Einregulierventile gespeichert. Dadurch wird z. B. nach Eingabe der Ventilnennweite und der Voreinstellung der Durchfluss angezeigt. Zur besseren Handhabung ist der Nullabgleich automatisiert. Wenn kein Voreinstellwert des Strangregulierventils errechnet ist, kann der Computer diesen ermitteln. Über die Eingabe der Ventilnennweite und des gewünschten Durchflusses wird der Differenzdruck ermittelt, vergleicht die Soll- und Istwerte und zeigt im Display die erforderlichen Voreinstellungen an.

Alle bei der Messung ermittelten Daten werden gespeichert und können über einen PC mit Betriebssystem Windows verarbeitet werden. Der Oventrop-Software-Ausdruck "Messprotokoll" dokumentiert z. B. die bei der Einregulierung nach VOB C - DIN 18380 gewonnenen Daten.
Der Differenzdruckmessbereich liegt zwischen –0,05 bis 200 kPa.
Quelle: PCE Deutschland GmbH
Das digitale Druckmessgerät eignet sich besonders zur Messung an Hydraulik- oder Pneumatikanlagen. Das Hochleistungsinstrument mit Mikroprozessor-Kontrolle garantiert äußerste Genauigkeit und hohe Zuverlässigkeit. Mit kurzer Ansprechzeit, sowie staub- und spritzwassergeschütztem Gehäuse ist das Druckmessgerät besonders in der vorbeugenden Instandhaltung einsetzbar. Alle Modelle besitzen eine Silikoneinlage, die das Druckmessgerät bzw. dessen Sensorik vor dem Eindringen von Flüssigkeiten schützt. Das Messgerät wird werkskalibriert ausgeliefert, kann aber laborkalibriert und mit einem ISO-9000-Zertifikat ausgestattet werden. Die Kalibrierung beinhaltet ein Prüfprotokoll. So kann es Druckmessgerät in Ihren betriebsinternen Prüfmittelpool nach ISO aufnehmen.

Eigenschaften

  • verschiedene Einheiten wählbar
  • Anzeige von Unter-, Über- und Differenzdruck
  • Min-, Max-, und Data-Hold-Funktion
  • RS-232 Schnittstelle für Luft und alle nicht aggressiven / explosiven Gase und Flüssigkeiten
  • 15 mm LCD-Display
  • Edelstahl-Schlauchadapter und Schläuche
Hydraulischer Abgleich - einfach gemacht  - Wilhelm Schauerte GmbH & Co. KG

Messung mit Sensoren, montiert mit Anklemmschuhen und Messumformer, befestigt mit einer QuickFix-Rohrbefestigung

Immer öfter wird eine Durchluss- oder/und Wärmemengenmessung in vorhandenen Anlagen (Heizung, Solar, Kühlung) gewünscht. Wenn kein Einbau eines Messgerätes machbar bzw. gewünscht wird oder nur eine vorübergehende Messung, z. B. für den hydraulischen Abgleich, notwendig wird, dann bietet sich ein mobiles Ultraschall Energie-Messgerät zum Aufschnallen an.

 

 

Laufzeit
Bei dem HybridTrek-Verfahren wird der Volumenstrom des Mediums wird mit dem Laufzeitdifferenzverfahren gemessen. Wenn der Gas- oder Feststoffanteil während der Messung zeitweise ansteigt, ist eine Messung mit diesem Verfahren nicht mehr möglich.
Ein Durchflussmessumformer schaltet während der Messung automatisch zwischen Laufzeitdifferenz-verfahren und NoiseTrek um, ohne dass der Messaufbau geändert werden muss.
 
 
Laufzeitdifferenzverfahren
Bei dem Laufzeitdifferenzverfahren werden Ultraschallsignale verwendet, um mit Hilfe des Laufzeitdifferenzverfahrens den Durchfluss eines Mediums durch ein Rohr zu messen. Ultraschallsignale werden von einem Sensor ausgesendet, der auf der Rohrleitung installiert ist, auf der gegenüber-liegenden Seite des Rohres reflektiert und von einem zweiten Sensor empfangen. Die Signale werden abwechselnd in und entgegen der Flussrichtung gesendet.
Da das Medium, in dem sich der Ultraschall ausbreitet, fließt, ist die Laufzeit der Ultraschallsignale in Flussrichtung kürzer als entgegen der Flussrichtung.
Die Laufzeitdifferenz wird gemessen und erlaubt die Bestimmung der mittleren Strömungsgeschwindigkeit auf dem von Ultraschallsignalen durchlaufenen Pfad. Durch eine Profilkorrektur kann das Flächenmittel der
Strömungsgeschwindigkeit errechnet werden, das proportional zum Volumenstrom ist.
Die empfangenen Ultraschallsignale werden auf Verwendbarkeit für die Messung geprüft und ihre Verlässlichkeit bewertet. Der gesamte Messzyklus wird durch die integrierten Mikroprozessoren gesteuert. Störsignale werden eliminiert. Quelle: H. Hermann Ehlers GmbH
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Wasser hat eine kinematische Viskosität (Zähigkeit) von  1 m/s bei 20 °C. Den meisten Kühl- und Solaranlagen werden dem Wasser Inhibitoren beigemischt. Diese Frost- bzw. Korrosionsschutzmittel, meistens Propylenglykol, sollen die Korrosion und/oder das Einfrieren dieser  Anlagen verhindern. Auch in behandelten Heizungsanlagen befinden sich zunehmend Inhibitoren, um eine Korrosion und Verschlammung zu verhindern.
Durch diesen Beimischungen ergeben sich, je nach dem prozentualem Mischungsverhältnis, andere physikalische Stoffwerte gebenüber dem reinem Wasser.
Die geänderten Stoffwerte führen dazu, dass die angezeigte Durchflussmenge in einem Volumstrommessgerät, z. B. bei taconova-Setter, von der tatsächlichen Durchflussmenge abweicht.  Hier müssen Korrekturwerte für die kinematische Viskosität des Wasser/Frostschutz-Gemisches für die Bestimmung des tatsächlichen Durchflusses verwendet werden. Diese Werte sind aus den Produktunterlagen und Diagrammen der Hersteller von Inhibitoren zu entnehmen. >>> mehr

Feuchtigkeitsmessgerät mit Sucher- und Nadelmodus für die Messung von Feuchte in Holz und Baustoffen.

Baustoffe und Holz mit glatter Oberfläche werden im  Suchermodus (kapazitive Messung). Holz mit rauer Oberfläche im Nadelmodus (Leitfähigkeitsmessung) evtl. auch mit Einschlag-Elektroden für Tiefenmessungen in Hölzern.

Das Messgerät ist auch für geeignet, um Feuchtigkeitsdifferenzen im Estrich zu erkennen. Dabei erfolgt die Messung zerstörungsfrei und schnell. Bei zu hohen Feuchtewerten erübrigt sich eine zerstörende Messung im Trockenschrankverfahren
oder mit der CM-Methode. Innerhalb eines Raumes können große Feuchtedifferenzen vorhanden sein, deshalb ist eine zerstörungsfreie Messung vorteilhaft um die kritischen Stellen für eine genauere Untersuchung zu ermitteln. Die Zahl der notwendigen, aber zeitaufwendigen, Messungen wird reduziert.

 


Metall- und Stromsuchgerät
Bei vielen Arbeiten auf der Baustelle ist es wichtig, Kabel und Leitungen, die "unter Putz" oder im Erdreich verlegt sind, zu erkennen bzw. zu wissen, wo Leitungen liegen, bevor man den Bohrer oder das Kernlochbohrgerät ansetzt.
Universalgeräte sind zum Lokalisieren und Auffinden von Kabel und Leitungen in Wänden und in der Erde, sowie zum Auffinden und Zuordnen von Sicherungen und Sicherungsautomaten geeignet. Auch Unterbrechungen und Kurzschlüsse in Leitungen und Bodenheizungen lassen sich einfach Lokalisieren. Metallische Wasser und Heizungsrohre können ebenfalls aufgespürt werden. Die meisten Geräte bestehen aus einem Sender und Empfänger.
Diese Geräte werden in je nach Einsatz in verschiedenen Preisklassen angeboten. Oftmals reicht schon ein einfaches Messgerät, um Schäden auszuschließen und hohe Schadensersatzkosten zu vermieden.
Quelle: Cosmos Data

Kollektor-Ausrichtung
Kollektor-Neigung
Einstahlwinkel der Sonne (Östereich)

Sanitärtechnik
 

einfache Messgeräte
Eine Setzwaage kann mit einfachen Mittteln schnell hergestellt werden. Mit Hilfe eines gleichschenkligen Dreiecks und einem Lot können waagerechte Flächen problemlos ausgerichtet werden. Die Fläche ist waagerecht, wenn sich die Lotspitze auf die in der Mitte befindliche Markierung einpendelt. Dieses Messgerät ist der Vorläufer einer Wasserwaage.
Statt eines Dreiecks kann auch ein umgedrehtes "T" verwendet werden. In dieser Form ist es schon im vorletzten Jahrhundert als Messwerkzeug verwendet worden.
Aus der Forschung ist bekannt, dass auch die Pyramiden mit dieser Setzwaage (und einem umlaufenden Wassergraben) ausgerichtet wurden.

 

Prinzip einer Schlauchwaage
Quelle: Position-Control GmbH
Schlauchwaage
Quelle: STABILA Messgeräte Gustav Ullrich GmbH
Eine Schlauchwaage ist ein einfaches Messgerät, das aus einem durchsichtigen Schlauch besteht, der mit einer gefärbten Flüssigkeit gefüllt ist. Dieses Messgerät wird überall dort eingesetzt, wo eine Wasserwaage nicht ausreichend lang oder ein Laser-Gerät nicht einsetzbar ist, so z. B. für das Ausjustieren und Anzeichnen gleicher Höhen in Neubauten (Meterriss).

Die Schlauchwaage arbeitet nach dem Prinzip der komunizierenden Röhren. Die Oberfläche einer ruhenden Flüssigkeit stellt sich als waagrechte Ebene ein und hat somit an beiden Schlauchenden die gleiche Flüssigkeitshöhe.

Mit einer elektronischen Schlauchwasserwaage kann ein Mann eine ganze Etage vermessen. Wenn der Wasserstand die Messmarke erreicht hat, wird das über ein Signal angezeigt.
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Quelle: HEDÜ GmbH
 
Kommunizierende Röhren (Gefäße) zeigen das "hydrostatische Paradoxon". Dabei steht eine Flüssigkeit in oben offenen und unten miteinander verbundenen Röhren oder/und Gefäße in gleicher Höhe, weil die Schwerkraft und der Luftdruck konstant sind. Dabei spielt die Röhren- oder Gefäßform keine Rolle, denn der Schweredruck (hydrostatische Druck) ist überall gleich.
Das Prinzip des Schwerdruckes findet man in der Haustechnik z. B. bei einem Siphon (Geruchsverschluss), dem Wasserstandsglas an Ausdehnungsgefäßen oder ND-Dampfkesseln oder bei dem Ausgleich des Flüssigkeitsstandes in Öllagerbehälter, in der Messtechnik z. B. bei einer Schlauchwaage, bei der Trinkwasserverorgung z. B. bei der Druckhaltung durch Wassertürme oder Hochbehälter und auch in Kanalschleusen.
Wasserwaagen (Richtwaagen) werden zur horizontalen oder vertikalen Ausrichtung eines Gegenstandes (Kessel, Heizkörper, Rohrleitungen, Regale, Mauern) verwendet. Sie haben eine oder mehrere eingefasste Libellen, die zu den Messflächen ausgerichtet sind.
Diese Prüf- bzw. Messgeräte gibt es in den verschiedensten Ausführungen und Materialien.
  •  Holz- oder Aluminiumwasserwaage ohne oder mit Magneten
  •  digitale Wasserwaage
  •  elektronische Wasserwaage
  •  Laser-Wasserwaage
digitale Wasserwaage
Quelle: HEDÜ GmbH
Quelle: STABILA Messgeräte Gustav Ullrich GmbH
Aluminiumwasserwaage mit Magneten
Quelle: HEDÜ GmbH
Pocket-Wasserwaage
Schnurwasserwaage
Kreuzwasserwaage
Laser-Wasserwaage
Quelle: STABILA Messgeräte Gustav Ullrich GmbH
Quelle: BRÜDER MANNESMANN WERKZEUGE GmbH
Die Laser-Wasserwaage ist zum Ausnivellieren von Linien und Punkten in einem Messbereich von 30 m geeignet. Das Gerät besteht aus einem Teleskopstativ mit Nivellierteller und einem  Umlenk- und Linienvorsatz.
Der Laserstrahl ist quasi eine Verlängerung der Wasserwaage. Das Gerät wird auf Baustellen, bei der Montage oder im unwegsamen Außenbereich eingesetzt. Mit dem Gerät können Linien für das Anreißen von Befestigungspunkten oder Sanitäranschlüsse erstellt oder der Meterriss ausnivelliert werden. Außerdem lassen sich rechte Winkel und Linien, z. B. für eine fliesengerechte Installation, erstellen.
Wasserwaagen und Wasserwaagenlibellen  - Dieter Schmid Feine Werkzeuge
Verschiedene Wasserwaagen - STABILA Messgeräte Gustav Ullrich GmbH

Luftstrommessung - Strömungsvisualisierung
Wandströmungen lassen sich auch mittels aufgeklebter Wollfäden relativ einfach sichtbar machen. Hier gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten:
Woll- und Garnfäden:
Je nach Strömungsgeschwindigkeit werden Fäden aus Nähgarn oder Wolle auf die Oberfläche des Messbereiches geklebt. Die Fäden können sehr einfach und schnell an jeder beliebigen Stelle angebracht werden und ermöglichen eine Strömungsvisualisierung auch über größere Gebiete.
Fluoreszierende dünne Fäden:
Dünne Nylonfasern werden mit einem UV-Farbstoff getränken und auf die Messoberfläche geklebt. Während sich die einzelnen Fasern in Strömungsrichtung ausrichten, werden sie mit einem UV-Stroboskop zum Fluoreszieren gebracht, wodurch die Strömung sehr gut sichtbar wird. Das Anbringen der sehr filigranen Fasern ist jedoch deutlich aufwendiger als bei Woll- oder Garnfäden. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass sich die Nylonfasern nicht statisch aufladen.
 
 

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Messen und Anreißen - Dieter Schmid Feine Werkzeuge
 
 
 
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