Da die Kupferleitungen
in den Kollektoren über den Vor- und Rücklauf der Solarleitung,
auch aus metallischen Rohren, mit der Solarpumpe und dem Speicher verbunden
sind, reicht der übliche Blitzschutz bei thermischen Solaranlagen
nur auf eine Blitzschutzdose für den Kollektorfühler
nicht aus. Über die Steuerleitungen der Solarpumpe besteht eine
Verbindung zur Regelungselektronik. |
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Sowohl direkte Blitzeinschläge
als auch Überspannungen durch Ladungsverschiebungen
gefährden die Regelungselektronik. Deswegen sollten die am Schichtenspeicher
ankommenden metallischen Leitungen in den Potentialausgleich einbezogen
werden. Dieser innere Blitzschutz in Kombination mit
einer äußeren Blitzableitung bietet erst
einen sicheren Schutz. |
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In der DIN
EN 62305 (VDE 0185-305) 2006-10 „Blitzschutz“ und
den Beiblättern zur Normenreihe sind die Vorgaben
für den Blitzschutz festgelegt und die DIN 18014:2007-09
"Fundamenterder" befasst sich u. a. mit der Erdung von Blitzschutzanlagen. |
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Das Risiko
eines direkten Blitzeinschlages wird durch die Montage
eines Kollektorfeldes auf einem geneigten Dach nicht erhöht.
Bei der Montage auf einem Flachdach sieht es anders
aus. Hier sind die Kollektoren die höchsten
Punkte und daher potenzielle Einschlagpunkte.
Hier sind Schutzmaßnahmen notwendig. Ausreichenden Schutz bietet
die Erdung der metallenen Komponenten über eine außen verlegte
Erdungsleitung (unter Beachtung des Trennungsabstands zu anderen metallischen
Bauteilen), die mit dem Fundamenterder oder einer anderen geeigneten
Erdungseinrichtung verbunden wird. |
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| Äußerer Blitzschutz | |||||||||||||||||||||||||
Technische Anlagen auf Gebäudedächern
(z.B. Solar- Lüftungs- oder Satellitenempfangsanlagen) werden mit
einer äußere Blitzschutzanlage abgesichert.
Ein Haus mit Spitzdach erhält in der Regel auf dem First sowie
an den Orten einen Blitzableiter zur Regenrinne. Fallrohre sind nicht
ausreichend blitzstromtragfähig. |
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Wie z. B. eine Fangeinrichtung berechnet und erstellt wird, kann nur ein Fachmann planen, damit die Gebäudeversicherung im Versicherungsfall auch bezahlt. Blitzeinschläge wird es immer geben. Man sollte dem Blitz leichte Ziele anbieten, die einem Einschlag standhalten. Fangeinrichtungen sind Stangen, Drähte, Seile oder Metallteile der zu schützenden Anlage, die als Einschlagstellen vorgesehen sind. |
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Ihre Oberfläche muss elektrisch leitfähig sein und müssen an Luft korrosionsbeständig sein. Üblich sind Aluminiumlegierungen, nicht rostender Stahl V2A oder Kupfer. Die Materialstärke der Fangein-richtungen muss gewährleisten, dass die große Energie von Blitzen nicht zum Abschmelzen der Fangeinrichtungen führt. |
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| Zu der Ermittlung von Eintrittstellen für einen direkten Blitzeinschlag wird das Blitzkugelverfahren angewendet, das in der IEC 62305-3 beschrieben wird. Das Verfahren legt den gefährdeten Blitzeinschlagbereich als Kugel fest, dessen Mittelpunkt die Spitze des Blitzes ist. Die Oberfläche der Kugel stellt eine Äquipotentialfläche eines elektrischen Feldes dar. Die Wahrscheinlichkeiten werden in vier Blitzschutzklassen festgelegt. Dabei liegt der Scheitelwert eines Blitzstroms unterhalb einer vorgegebenen Stromstärke. Eine Blitzkugel mit einem bestimmten Radius wird einer entsprechenden Blitzschutzklassen zugeordnet. |
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Jede Blitzschutzanlage
muss einer Überprüfung nach dem Blitzkugelverfahren standhalten
können. Dabei wird an einem maßstäblichen Modell
oder mit Hilfe einer maßstäblichen Zeichnung
der Anlage das Blitzkugelverfahren durch Abrollen einer
Kugel dargestellt. |
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Ein Blitz schlägt
nicht in die zu schützende Anlage ein, sondern wird von den nach
dem Blitzkugelverfahren konstruierten Fangeinrichtungen
abgefangen. |
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Die Fangwahrscheinlichkeit
ist bei kleineren Blitzströmen geringer. Die
Blitzschutzklasse I ergibt den besten Blitzschutz. |
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| Innerer Blitz- und Überspannungsschutz | |||||||||||||||||||||||||
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| Feinschutz | |||||||||||||||||||||||||
Alle elektronischen Geräte
sind durch Überspannugen gefährdet. Das betrifft Telefonanlagen,
Computer, Drucker, elektronische Steuerungen usw. Diese Stromkreise
sollten mit einer geeigneten Feinschutz-Überspannungsschutzeinrichtungen
abgesichert werden. Feinschutz allein ohne vorgeschaltete Ableiter kann
bei auftretenden Überspannungen überlastet sein. Welche Absicherungen
im Einzelfall vorgesehen werden, muss in jedem Haus gesondert überprüft
werden. |
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| Die meisten Versicherungsgesellschaften schreiben einen Blitzschutz und eine jährliche Wartung der Anlage vor. | |||||||||||||||||||||||||
Da es bei vielen Gewittern auch
zu Hagelschlag kommt, ist die
Hagelbeständikeit der Kollektoren bzw. das Beschattungssystem
ein wichtiger Faktor bei der Auswahl. |
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Natürlich muss die Gebäudeversicherung
auch alle Risiken beinhalten (Sturm, Blitzschlag, Hagelschaden, Überspannung,
Feuer, Marderverbiss, Vandalismus, Diebstahl, ....). Hier kann der Nachweis
einer Blitzschutzanlage, der Nachweis einer Windlastberechnung und die
Hagelbeständigkeit der Kollektoren nach DIN EN 12975-2 gefordert
werden. Bei der Versicherung von Photovoltaikanlagen
kann evtl. eine spezielle Versicherung notwendig werden. |
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Bestandsschutz
- elektrische Anlagen - Sven Bonhagen |
RCD
(Residual Current Protective Device) - alt Fi-Schalter
- Fehlerstromeinrichtung
ohne Hilfsenergie |
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Hinweis!
Schutzrechtsverletzung: Falls
Sie meinen, dass von meiner Website aus Ihre Schutzrechte verletzt werden,
bitte ich Sie, zur Vermeidung eines unnötigen Rechtsstreites, mich
umgehend bereits im Vorfeld zu kontaktieren, damit
zügig Abhilfe geschaffen werden kann. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis:
Das zeitaufwändigere Einschalten eines Anwaltes zur Erstellung
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einer anwaltlichen Abmahnung
ohne vorhergehende Kontaktaufnahme mit mir wird daher im Sinne der Schadensminderungspflicht
als unbegründet zurückgewiesen. |
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