Kanäle und Formstücke
Fa. DIT GmbH

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Metallkanäle
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Blechkanäle und Blechkanalformstücke
nach DIN EN 1505 und DIN 18379
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Blechkanäle und Blechkanalformstücke
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Blechkanäle und Blechkanalformstücke
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Flanschverbindungen
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Anordnung von Leitblechen in 90°-Bogenkanälen (nach DIN EN 1505 1)
Die Leitblechbefestigung erfolgt standardmäßig durch Leitblechdübel mit Dichtung
1) Leitblechanordnung nach DIN EN 1505
2) Kantenlänge b nach DIN 18379 (VOB Teil C)
Quelle: BerlinerLuft
Das Kanalsystem (Kanäle, Formstücke und Ein- und Auslässe) muss genau berechnet werden, damit die Luftverteilung problemlos stattfinden kann. Auch sollten sie so geplant werden, dass eine gute Einregulierung und Reinigung möglich ist.
Kanäle und die dazugehörigen Formstücke werden aus den verschiedensten Materialien hergestellt. Die Auswahl richtet sich nach Wirtschaftlichkeit, Beständigkeit gegen chemische Stoffe und nach ihrer Lebensdauer.
Metall: schwarze, verzinktes, kunststoffbeschichtetes, legiertes Stahlblech, Alu- und Kupferblech
Kunststoff: PVC, PE, PP, GFK
Andere: Asbestzementersatz-, Mineralfaser- und Kalziumsilikat-Platten
Am häufigsten wird verzinktes Stahlblech verwendet. Die Kanäle und Formstücke werden nach den Planervorgaben in speziellen Fertigungsbetrieben angefertigt, da diese die entsprechenden Maschinen haben und dadurch preiswert herstellen können.
Kanäle gibt es in rechteckiger, runder und ovaler Form. Die Form ist abhängig vom Einsatzort und dem Verwendungszweck.
Normen und Richtlinien
Die Luft- und Klimatechnik befindet sich bezüglich ihrer Normung und Verordnungen in einer Umbruchphase. DIN-Normen sind teilweise gestrichen und durch EN-Normen ersetzt. Obwohl grundsätzlich Vertragsfreiheit besteht, dürfen zurückgezogene DIN-Normen nicht angewendet werden.
Im Falle eines Rechtsstreits gelten nur die EN-Normen. Es besteht deshalb die Pflicht, immer wieder die Aktualität der Normen zu überprüfen.
In der Übersicht geltende Normen, die im Zusammenhang mit Luftleitungen beachtet werden sollten:
  • DIN EN 1505 Luftleitungen und Formstücke aus Blech mit Rechteckquerschnitt Maße
  • DIN EN 1507 Rechteckige Luftleitungen aus Blech-Festigkeit und Dichtheit
  • DIN EN 12097 Anforderungsstufen an Luftleitungsreinheit
  • DIN EN 12236 Aufhängungen und Auflager für Luftleitungen
  • DIN EN 12599 Prüf- und Meßverfahren für die Übergabe von lufttechn. Anlagen
  • DIN EN 13779 Lüftung von Nichtwohngebäuden
  • DIN 18379 VOB Teil C - Vergabe- und Vertragsordnung
  • DIN 18869 T4 Einrichtung zur Be- und Entlüftung gewerblicher Küchen
  • DIN 24193 T1 Kanalbauteile f. lufttechn. Anlagen -Winkelflansche Reihe 1
    DIN 24193 T2 Kanalbauteile f. lufttechn. Anlagen -Winkelflansche Reihe 2
  • DIN 1946 T4 Lüftungsanlagen in Krankenhäusern
  • VDI 2052 Anforderungen an Luftleitungen für Großküchen
  • VDI 2087 Luftleitsysteme - Bemessungsgrundlagen
  • VDI 2089 Technische Gebäudeausrüstung von Schwimmbädern
  • VDI 3803 Bauliche und techn. Anforderungen an zentrale RLT-Anlagen
  • VDI 6022 Hygienische Anforderungen an Lüftungsanlagen
Je nach dem Einsatzzweck werden die Luftleitungen aus verschiedenen metallischen Werkstoffen hergestellt. Die Kanale können in gefalzter und geschweißter Ausführung hergestellt werden.
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Quelle: Lindab GmbH
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Zusätzliche Korrosionsschutzanforderungen unter Beachtung der einschlägigen Korrosionsschutzrichtlinien je nach dem Einsatzzweck müssen beachtet werden. Die erforderlichen Schichtdicken sind abhängig vom Einsatzzweck und sind durch den Nutzer festzulegen.
Ausgeführt werden bei:
Stahlblech schwarz und verzinkt
- Untergrundvorbehandlung/waschen und passivieren
- grundieren oder primern
- lackieren
- pulverbeschichten
Grundlage für die Versteifungsanordnung an Kanalwandungen sind die Anforderung an die Bauteile nach DIN EN 1507 hinsichtlich der Grenzwerte für die Festigkeit und Formstabilität.
Im allgemeinen werden folgende Versteifungsmaßnahmen ausgeführt: Kanal- und Formteilwandungen bis zur Blechdicke 1,25mm erhalten generell ein Trapezsickenprofil.
Je nach Druckstufe und Bauteilabmessungen sind teilweise zusätzliche Seitenwandversteifungen erforderlich. Diese werden ausgeführt als
- innenliegende Rohrstützen
- innen- oder außenliegende Blechprofilschienen
- außenliegende Verrippungen (nur bei geschweißter
Ausführung im Bedarfsfall)
Je nach hygienischer Anforderung sind Kanäle und Formteile beim Transport und der Lagerung auf der Baustelle vor Verschmutzung zu schützen bzw. vor der Montage zu reinigen.
Entsprechend DIN EN 12097 sind die Anforderungen an die Sauberkeit der Bauteile in drei Anforderungsstufen unterteilt.
Zur Verringerung von Wärmeverlusten, zur Kondenswasserbildung bei Taupunktunterschreitungen und zur Verringerung der Schallabstrahlung müssen Luftkanäle und Luftleitungen gedämmt werden. Normalerweise werden die Anlagenteile nach der kompletten Montage mit dem Dämmmaterial versehen. Sollte dies aus Platzgründen nicht möglich sein, so werden vorgedämmte Bauteile eingesetzt.
Bei der Dämmung von Luftkanälen und Luftlleitungen unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Anwendungsfällen:
1. Außen- und Fortluftkanal
Um Kondensat auf der Außenseite der Rohrleitungen zu vermeiden, muss der Kanal mit dampfdiffusionsdichter Dämmung ummantelt werden (z.B. Armaflex). Es kann auch diffusionsoffenes Material (z. B. Mineralfaser) mit einer reißfesten dampfdichten abgeklebten Ummantelung eingesetzt werden. Eine Dämmschichtdicke von ca. 15 mm kann hier ausreichend sein.
2. Zu- und Abluftleitung durch kalte Räume
Hier müssen die Kanäle vor Wärmeverlusten geschützt und verhindert werden, dass auf der Innenseite der Abluftleitung Kondensat entsteht. Eine Durchfeuchtung der Dämmung ist nicht zu befürchten. Es können auch nicht diffusionsdichte Materialien verwendet werden. Die Dämmschichtdicke hängt von der Umgebungstemperatur ab. Wenn es sich um Aussentemperaturen (z. B. ungedämmter Dachboden) sollte eine Dämmung von ca. 50 mm angebracht werden. In unbeheizten Räumen (z. b. unbeheizten Keller) kann die Dämmung dünner ausgelegt werden.
3. Warme Luft in warmer Umgebung
Hier ist eine Wärmedämmung nicht notwendig, aber ein Schutz der Kanäle vor den chemischen Bestandteilen des Putzes an Wand- und Deckendurchführungen und eine Schallentkopplung durch eine dünne reißfeste Dämmung ist hier vorgeschrieben.
 
Quelle: Isover
Quelle: Missel

Reinigung - Luftkanäle/Luftleitungen
Quelle: Wöhler Messgeräte Kehrgeräte GmbH
Wenn eine Reinigung mit einem leistungsstarken Staubsauger nicht ausreicht, werden Kanalabschnitte der Lüftungsanlage, z.B. mit Absperrballons, abgedichtet. Danach wird eine bis zu 20 m lange flexible Welle eingeführt, an deren Ende eine rotierende Reinigungsbürste (Rotationsbürste) befestigt ist; die von einem elektronisch geregeltem Motor (Rechts-/Linkslauf) angetrieben wird. > mehr

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Leitungssysteme - Schrag GmbH
Auslegung Lüftungstechnischer Anlagen - Aerotechnik E. Siegwart GmbH
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