Trinkwasser-Hausanschluss

die Geschichte der Heizungstechnik

Abkürzungen im SHK-Handwerk

Bosy-online-ABC

Schema einer Wasserzähleranlage nach DIN 1988/TRWI
Beispiel einer Wasserzähleranschlussgarnitur nach DIN 1988/DVGW-TRWI 1988
Quelle: Seppelfricke Armaturen GmbH
Beispiel einer Kombinierten Rückflusssicherung mit Freistromventil in Durchgangsform mit Symbolen nach DIN EN 1717
Quelle: Gebr. Kemper GmbH + Co. KG
Sicherungsarmaturen gemäß DIN EN 1717
Quelle: Gebr. Kemper GmbH + Co. KG
Hauswasser-Druckminderer
Quelle: Honeywell GmbH
Schema einer Haushaltswasserzähleranlage nach DIN 1988/TRWI
Gemäß den AVB-Wasser (Allgemeine Bedingungen für die Wasserversorgung von Tarifkunden) und den DIN 1988 (DVGW-TRWI 1988 Technische Regeln für Wasser-Installationen) wird eine Hausanschlusseinrichtung nach DIN 18012 gefordert.
Entsprechend den AVB-Wasser sind vom Kunden Zählerplätze nach den anerkannten Regeln der Technik zur Verfügung zu stellen. Der Aufstellungsort muss jederzeit frei zugänglich und frostfrei sein.
Aufgrund europäischer Richtlinien und des nationalen Energiewirt-schaftgesetzes muss der Wasserverbrauch jeder Wohnung oder wirtschaftlichen Einheit eines Gebäudes [WE] separat abgerechnet werden. Es gibt auch die Möglichkeit der direkten Wasser-verbrauchsabrechnung über so genannte Haushaltswasserzähler für jede WE an. Der Montageplatz/Montageort soll eine zusammen-hängende Anbringung aller Haushaltswasserzähler ermöglichen.

Die Kundenanlage beginnt an der Ausgangsseite der Wasser-Hauptabsperreinrichtung (HAE). Sowohl die Wasserzähler als auch die Haushaltswasserzähler sind Eigentum der Wasserversorger. Die notwendigen Halte- bzw. Einbauvorrichtungen der Zähler gehören zur Kundenanlage und werden vom zugelassenen VIU (Vertrags-Installations-Unternehmen) für die erforderliche Zählergröße vorgerichtet. An dieser Stelle sollte auch eine Probenahmestelle vorhanden sein, damit das Wasser, das der Versorger liefert, beprobt werden kann.

 

Nach den europäischen Richtlinien, der Trinkwasser Verordnung (TrinkwV) sowie dem nationalen Regelwerk ist die öffentliche Wasserversorgung dauerhaft vor Verunreinigung durch rückfließendes Wasser aus der Hausinstallation abzusichern.     

Unterliegen bestehende Trinkwasseranlagen ansonsten dem Bestandschutz, ist dieser in diesem Fall aufgehoben. Altanlagen müssen ebenfalls dauerhaft vor Verunreinigung durch rückfließendes Wasser aus der Hausinstallation abgesichert sein.
Die Wahl der Sicherungsarmatur erfolgt nach den Vorgaben der DIN EN 1717 und den Gefahrenklassen der anzuschließenden Trinkwasserinstallation bzw. der DIN 1988 / DVGW-TRWI 1988.
Der Einbau dieser Sicherungseinrichtung erfolgt unmittelbar hinter dem Wasserzähler oder der ausgangsseitigen Wartungsarmatur. Der werksseitig in einer Hauswasserstation eingebaute Rückflussverhinderer erfüllt diese Aufgabe nicht!

Als dauerhafte Rückflusssicherung haben sich die kontrollierbaren Rückflussverhinder in Durchgangsform nach DIN EN 1717 Typ EA sowie DIN EN 13959 und gültiger DIN/DVGW-Prüfnummer bewährt.
Alternativ ist auch die Verwendung einer Sicherungskombination KRV nach DIN EN 1717 bestehend aus Schrägsitzventil und kontrollierbarem Rückflussverhinderer in Durchgangsform mit Membransicherung möglich.

Die bisher bekannte und übliche Kombination – Freistromventil, Rückschlagventil; (KFR-Ventil - kombiniertes Freistromventil mit Rückflussverhinderer) sollen so eingebaut werden, dass sich der Absperrkörper oberhalb des Dichtungssitzes befindet. Nach der DIN EN 1717 müssen Rückflussverhinderer = o. < DN 50 in jeder Lage arbeiten.

 

 

Wasser- und Haushaltswasserzähler sind spannungsfrei einzu-bauen. Deshalb ist ein Zähleranschlussbügel mit längenveränderlichen Anschlussstücken, ein- und ausgangsseitigen Absperrarmaturen und einer Rückflusssicherung bauseits vorzuhalten.
Alternativ kann auch eine komplette Wasserzähleranschlussgarnitur verwendet werden.
Wasserzähle- Garnituren - Seppelfricke Armaturen GmbH
Wasserzähler-Einbaugarnitur - Gebr. Kemper GmbH + Co. KG

 

 

 

Bauseitiger Druckminder ab einem Ruhedruck von 5 bar (örtlich verschieden) unmittelbar hinter der Hauptabsperreinrichtung bzw. Wasserzähleranlage einzubauen. Davor ist grundsätzlich ein Feinfilter einzusetzen.

 

 

Die erforderlichen Absperrarmaturen müssen in druckverlustarmer Ausführung gewählt werden, DIN/DVGWgeprüft sein und mit einer gültigen DIN/DVGW-Prüfnummer bzw. –Stempelaufdruck versehen sein.
Neben den bekannten strömungsgünstigen Schrägsitzventilen können auch Kugelhähne mit 90°-Grad-Schließung verwendet werden, wenn sie als Absperrorgane zur Wartung dienen. Alternativ lassen sich solche Armaturen mit Untersetzungsgetriebe ausstatten.

 

 

Trinkwasserfilter
So sollten Filter nicht aussehen
Quelle: Honeywell GmbH
 
Quelle: Honeywell GmbH
 
Entwässerungsleitung

Obwohl das Trinkwasser beim Verlassen des Wasserwerkes kristallklar ist, kann es auf seinem oft kilometerlangen Transportweg zum Verbraucher verschiedene Partikel wie Rostteilchen und Sandkörner aufnehmen. Diese Teilchen sind häufig von der Rohrwandung im öffentlichen Versorgungsnetz losgelöste Inkrustrierungen und Ablagerungen, die dann vom Trinkwasser mitgeführt werden. Auch bei Montagearbeiten im Rohrnetz lässt sich nicht völlig ausschließen, das Feststoffpartikel ins Rohrnetz gelangen. Es ist deshalb unvermeidlich, dass mit dem angelieferten Trinkwasser gelegentliche unerwünschte Partikel in die Installation eingespült werden. Derartige Partikel können fremdstoffinduzierte Korrosionsschäden in Form von Mulden- und Lochfraß in den Leitungen der Hausinstallation verursachen, im Laufe der Zeit Brausköpfe und Perlatoren verstopfen oder die Funktion von heute immer genauer und präziser arbeitenden Armaturen stören.
Es gibt technische Regeln für Trinkwasserinstallationen, die den Einbau eines Filters nach DIN EN 13443-1 unmittelbar hinter dem Wasserzähler vorschreiben, um die vor beschriebenen Funktionsstörungen und Korrosionsprobleme in der Hausinstallation zu vermeiden. Bei metallener Leitung ist ein Filter zwingend einzubauen, bei Kunststoffleitungen ist der Einbau empfohlen.
Mit der Installation alleine ist es jedoch nicht getan, da diese Geräte bestimmungsgemäß dem Trinkwasser solche ungelösten Stoffe entziehen und in regelmäßigen Abständen gewartet werden müssen, d.h. Filtereinsätze müssen, auch aus hygienischen Gesichtspunkten, regelmäßig gereinigt werden, da es auf den Filterflächen zu Verkrustungen, Steinbildung und Biofilmansiedelungen mit mikrobiologischer Kontamination kommen kann.
Als Stand der Technik ist bekannt, dass der Einsatz eines Filters mit wechselbarem Filterelement aus hygienischen und betriebstechnischen Gründen in 6-monatigen Abständen ausgewechselt werden muss. Die Wiederverwendung manuell gereinigter Filtereinsätze ist aus Gründen der Trinkwasserhygiene nicht zulässig. Im Unterschied zu Wechselfiltern muss bei rückspülbaren Filtern das zu reinigende Filterelement nicht ausgetauscht werden. Die Reinigung des Filtereinsatzes wird hier mittels einer Rückspülung in umgekehrter Fliessrichtung durchgeführt. Für Rückspülfilter werden nach den technischen Regeln für Trinkwasserinstallationen Rückspülintervalle von nicht länger als zwei Monaten gefordert. Viele rückspülbaren Filter können heute aber auch mit endverbraucherfreundlichen Rückspülautomatiken nachgerüstet werden, damit der leider oft vernachlässigte Filter am Hauswassereingang dennoch seine Reinigung erfährt ohne ständig im Bewusstsein des Bewohners zu bleiben. Quelle: Arnd Bürschgens

Ein Trinkwasserfilter (gemäß DIN 19632 mit einer unteren Durchlassweite von 80 – 120 µm) wird unmittelbar hinter der Hauptabsperreinrichtung bzw. Wasserzähleranlage eingebaut. Aus hygienischen Gründen sollte zur Vermeidung von häufigen Filterwechseln ein rückspülbarer Wasserfilter mit Edelstahl- oder Silber-Siebeinsatz gewählt werden.
Trinkwasserfilter können als Einzelgerät oder in einem Kombigerät mit Rückflussverhinderer, Feinfilter und Druckminderer montiert werden. Die Kombination lässt sich platz- und zeitsparend einbauen.

Filterausführungen
Man unterscheidet zwischen Feinfilter mit ausspülbarem Filtereinsatz (Filterkerze) und rückspülbare Feinfilter.

Die Feinfilter mit ausspülbarem Einsatz haben den Nachteil, dass der Filtereinsatz bedarfsabhängig bzw. alle 6 Monate durch einen neuen Filtereinsatz ersetzt werden. Diese regelmäßige Wartung muss durch einen Fachbetrieb durchgeführt werden. Wenn kein Wartungsvertrag vorhanden ist, wird der Austausch immer wieder "vergessen". Dann wird der Widerstand im Filter extrem hoch (der Durchfluss verringert sich langsam) und es können sich Biofilme bilden, was die gesamte Anlage unhygienisch macht.
Die rückspülbaren Feinfilter werden durch eine manuelle Betätigung saubergespült. Dieser Vorgang sollte alle 2 Monate durchgeführt werden und kann durch den Betreiber der Anlage vorgenommen werden. Durch eine vollautomatische Rückspülung mit einem Rückspülautomaten (wahlweise mit Netzanschluss oder Batteriebetrieb) wird ein regelmäßiges Reinigen gewährleistet.

Grundsätzlich sollte ein Spülanschluss (z. B. ein entsprechen großer Schlauch, der in einen Abwasseranschluss [Bodenablauf, Waschbecken) geleitet werden kann) vorhanden sein. Besser ist ein direkter Anschluss mit einem Siphon (Geruchsverschluss), wobei ein offen sichtbarer Durchfluss (freier Auslauf) vorhanden sein muss. Ein Rückspülen in einen Wassereimer ist m.M. nach nicht fachgerecht und fördert die "Vergesslichkeit"!

Hauswasser-Station - Honeywell GmbH
Grundsätzlich sollte ein Spülanschluss, z. B. ein Schlauch, der in einen Abwasseranschluss geleitet werden kann, vorhanden sein. Besser ist ein direkter Anschluss mit einem Siphon, wobei ein offen sichtbarer Durchfluss vorhanden sein muss. Ein Rückspülen in einen Wassereimer ist m. M. nach nicht fachgerecht!
Hauswasser-Station - Honeywell GmbH
Die Anbindung der Wasser-Inneninstallation an das Trinkwasser-Versorgungsnetz erfolgt unter Beachtung und Einhaltung der gültigen technischen Regeln, insbesondere der gültigen Trinkwasser-Verordnung (TrinkwV), der DIN EN 806, DIN EN 1717 sowie DIN 1988 / DVGW-TRWI 1988 und DIN EN 12502.
Ab einem Ruhedruck von 5 bar ist für die nachgeschaltete Trinkwasseranlage unmittelbar hinter der Hauptabsperreinrichtung bzw. Wasserzähleranlage ein Druckminderer einzubauen.
Kommen metallene Leitungen in der Trinkwasseranlage zum Einsatz, so schreiben die DIN 1988 / DVGWTRWI 1988 den Einbau eines Filters gemäß DIN 19632 mit einer unteren Durchlassweite von 80 – 120 µm unmittelbar hinter der Hauptabsperreinrichtung bzw. der Wasserzähleranlage vor. Wird die Trinkwasseranlage mit Kunststoffleitungen errichtet, so soll ein Filter nach DIN 19632 eingebaut werden.
Da der Einbau des Wasserfilters zur Verhinderung von fremdstoffinduzierten Korrosionsschäden durch die technischen Regeln vorgegeben ist, kann aufgrund der in Trinkwasseranlagen vorhandenen metallenen Armaturen generell auf einen Filter nicht verzichtet werden.
Übrigens gilt der ermäßigte Mehrwertsteuersatz bei dem Setzen der Tinkwasser-Hausanschlüsse vom Versorger.
Jegliche Änderung oder Erweiterung sowie die Herstellung der Wasserinstallation muss vor Beginn der Arbeiten nach den AVB – Wasser (Allgemeinen Bedingungen für die Versorgung mit Wasser) und AVB –WasserV dem Wasserversorger mitgeteilt werden.
Die Errichtung einer Trinkwasserinstallation und wesentliche Änderungen an diesen dürfen nur von Installationsbetrieben durchgeführt werden, die in das Installateurverzeichnis eines WVU eingetragen sind.

Leckageschutz
Systeme zur Leckage-Erkennung, Leckage-Meldung und Leckagesicherung sind besonders in Altanlagen sinnvoll bzw. werden von den Versicherungen nach dem ersten Wasserschadensfall vorgeschrieben. Diese Systeme können zentral oder dezentral in besonders gefährdeten Anlagenteilen bzw. sensiblen Räumen eingesetzt werden.
Leckagesicherung
Quelle: Gebr. Kemper GmbH + Co. KG
Leckagesicherung
Quelle: Hans Sasserath & Co. KG
ZEWA-Wasserstop
Quelle: JUDO Wasseraufbereitung GmbH
In hochsensiblen Gebäudeteile im gewerblichen, aber auch privatem Bereich, können die Sicherungen vorgeschrieben werden, damit Wasserschaden vorgebeugt werden kann.
Bei Leckagen in einem Trinkwassersystem, die durch einen Rohrbruch oder an Schwachstellen der Verbindungstechniken entstehen, kann unbemerkt über Stunden oder Tage Wasser in die Räume austreten.

Besonders Versorgungsleitungen in Technikräumen im Keller ohne Bodenablauf, in Dachzentralen oder in Schachtinstallationen sind Bereiche, die besonders geschützt werden sollten.

Diese Systeme werden auch eingesetzt, um einer Verschwendung von Wasser zu vermeiden. Nicht nur geplatzte Leitungen, sondern auch durch defekte Spülkästen, tropfende Armaturen oder geöffnete Gartenanschlüsse können zu einem erheblichen Wasserverbrauch führen. Aber auch bei einer längeren Abwesenheit kann, trotzt einer Überwachung durch den Nachbarn, eine spezielle Urlaubsfunktion sinnvoll sein.
Die Geräte sollten folgende Funktionen haben:
  •  Abschalten bei dem Überschreiten einer Gesamtwassermenge (einstellbar auf 150 l, 300 l, 600 l oder 1200 l) die ohne Unterbrechung entnommen wurde
  •  Abschalten beim Überschreiten eines maximalen Wasserdurchflusses, der wahlweise auf die Werte 1 m³/h, 2 m³/h, 4 m³/h oder 8 m³/h einstellbar ist
  •  Abschalten bei der Entnahme einer Wassermenge, die eine wahlweise Entnahmezeit von 0,5, 1, 3 oder 12 Stunden ohne Unterbrechung überschreitet
  •   Urlaubsschaltung: Wenn in einer eingestellten Zeit keine Wasserabnahme stattfindet, wird abgeschaltet. Hier ist vorher abzuklären, ob während des Urlaubs Wasser gebraucht wird, so z.B. für automatische Bewässerungssysteme oder/und Blumen gießen
verschiedene Systeme
Quelle: Seppelfricke Armaturen GmbH
Der SEPP-Safe® Leckagedetektor überprüft die gesamte Trinkwasserinstallation in Gebäuden bis zu einem max. Anschlußwert von 2,5 m³/h. Es werden Rohrbrüchen und kleinste Undichtigkeiten im Rohrnetz frühzeitig erkannt. Bei einer Leckage wird die Wasserzufuhr unterbrochen und die Störung im Display signalisiert.
Es handelt sich um ein lernfähiges System. In einer voreingestellten Lernphase (167 Stunden) wird die individuelle Ge- und Verbrauchsverhalten wie max. Entnahmezeit und max. Entnahmemenge ermittelt.
Bei einer Undichtigkeit oder einem außergewöhnlichem Wasserverbrauch gibt eine Störabschaltung und die Wasserzufuhr wird in der gesamten Hausinstallation geschlossen.
Außerdem stehen folgende Funktionen zur Verfügung:
  •  Tropfen-Überwachung - tropfende Armaturen
  •  Fließzeitüberwachung - Überwachung der max. Entnahmezeit
  •  Volumenüberwachung - Überwachung der max. Entnahmemenge
  •  MIN- Drucküberwachung - Rohrbruch
  •  Urlaubsüberwachung
  •  2 Stundentaste

Die Leckage-Erkennung und Leckage-Meldung von leitfähigen Flüssigkeiten beschränkt sich nicht nur auf Wasserschäden. Es gibt viele Bereiche in der Haustechnik und Industrie, in denen verschiedenartige Anwendungsfälle vorkommen.
Kapazitive Sensoren
Konduktive Sensoren
Wassersensor
Quelle: Jola Spezialschalter K. Mattil & Co. KG
Um einen Leckageschutz fachgerecht ausführen zu können, sind ausreichende Kenntnisse notwendig, um das jeweils passende System einsetzen zu können.
Das kapazitive Messprinzip wird bevorzugt für die Detektion von elektrisch nicht leitfähigen (isolierenden) Flüssigkeiten eingesetzt. Es können jedoch auch elektrisch leitfähige Flüssigkeiten detektiert werden. Elektrisch nicht leitfähige Flüssigkeiten sind hauptsächlich organische Flüssigkeiten wie Öle und Lösungsmittel. Eine Elektrodenanordnung bildet einen Messkondensator, wobei das Dielektrikum entweder Luft oder Flüssigkeit ist. Die Dielektrizitätskonstante von Luft ist 1 und die Dielektrizitätskonstante der zu delektierenden Flüssigkeit ist größer. Für die kapazitiven Sensoren muss die Dielektrizitätskonstante größer als 2 (Type CPE) bzw. 1,8 (Typen OWE und COW) sein.

Das konduktive Messprinzip wird für die Detektion von elektrisch leitfähigen Flüssigkeiten eingesetzt. Es ist für die Detektion von elektrisch nicht leitfähigen Flüssigkeiten nicht geeignet.
Elektrisch leitfähige Flüssigkeiten sind hauptsächlich wässrige Lösungen von Salzen, Säuren oder Laugen. Die Moleküle dieser Stoffe dissoziieren im Wasser zu positiven und negativen Ionen, welche der wässrigen Lösung die elektrische Leitfähigkeit verleihen. Der konduktive Leckage-Detektor erkennt, wenn eine elektrisch leitfähige Flüssigkeit präsent ist, und es erfolgt ein Meldesignal. Die Messung erfolgt mit Wechselstrom, damit eine präzise Ansprechempfindlichkeit sichergestellt ist und galvanische Prozesse an den Elektroden unterbunden werden. Der konduktive Leckage-Detektor enthält eine integrierte Auswertelektronik mit galvanisch getrennten Stromkreisen.

.
In besonders sensiblen Anwendungsfällen kann eine Leckagesonde in Verbindung mit einem geeigneten Auswertegerät zur konduktiven Leckageüberwachung von elektrisch leitfähigen Flüssigkeiten eingesetzt werden. Hier können bei Prozesstemperaturen von -20 °C bis +60 °C Leitfähigkeiten ab 1 µS/cm erfasst werden. Die Leckagesonden sind auch für die Leckagesicherung mit Leitungsüberwachung gemäß Wasserhaushaltsgesetz (WHG) zugelassen. Dieses System kann nur über ein Auswertegerät eine Warnmeldung ausgeben.
Leckagesonde
Quelle: IST e. K.
Waterswitch
Quelle: Kemo-Electronic GmbH
Ein fachfaches System ist ein Gerät, das "Alarm" über einen Relaiskontakt gibt, wenn die Sensor-Drähte mit Wasser in Berührung kommen.
Bei dem Modul "Waterswitch" werden die beiden Kabel mit 2 blanken Metallteile rostfrei verbunden. Die Schraubenköpfe müssen dort montiert werden, wo die Luftfeuchtigkeit überwacht werden soll.
Auf der einen Seite kann die elektrischen Energieversorgung mit einem 9 V Steckernetzteil (stabilisiert und eine Leistung von mindestens von 100 mA) oder einer größeren Batterie durchgegeführt werden. Auf der anderen Seite kann entweder ein akustischer oder optischer Alarm aktiviert oder ein trinkwasserzugelassenes Magntventil durch ein sekundäres Relais geschaltet werden.
.
Die beschriebenen Geräte dürfen nur durch entsprechendes, qualifiziertes Fachpersonal eingebaut, angeschlossen und in Betrieb genommen werden!
.
.
das neue Videoportal von HaustechnikDialog mit vielen interessanten Informationen und Anleitungen aus der Haustechnik
Videos aus der SHK-Branche
SHK-Lexikon
.

Die Errichtung einer Trinkwasserinstallation und wesentliche Veränderungen an diesen dürfen nur von Installationsbetrieben durchgeführt werden, die in das Installateurverzeichnis eines WVU eingetragen sind.

Arbeiten an und in elektrotechnischen Anlagen dürfen nur von Installationsbetrieben durchgeführt werden, die in das Installateurverzeichnis eines Energieversorgersunternehmens (EVU) bzw. Verteilungsnetzbetreibers (VNB) eingetragen sind. Eine Elektrofachkraft (EFK) darf im eingeschränktem fachbezogenen Bereich Bauteile anschließen.

 
Hinweis! Schutzrechtsverletzung: Falls Sie meinen, dass von meiner Website aus Ihre Schutzrechte verletzt werden, bitte ich Sie, zur Vermeidung eines unnötigen Rechtsstreites, mich umgehend bereits im Vorfeld zu kontaktieren, damit zügig Abhilfe geschaffen werden kann. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis: Das zeitaufwändigere Einschalten eines Anwaltes zur Erstellung einer für den Diensteanbieter kostenpflichtigen Abmahnung entspricht nicht dessen wirklichen oder mutmaßlichen Willen. Die Kostennote einer anwaltlichen Abmahnung ohne vorhergehende Kontaktaufnahme mit mir wird daher im Sinne der Schadensminderungspflicht als unbegründet zurückgewiesen.

Brennstoffzellen - Photovoltaik -Solar - Topliste 

Besucherzähler
Gelistet bei den ENERGIE-TOP10 von energieportal24.de!Energieliga.deGelistet bei den ENERGIE-TOP10 von energieportal24.de!