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Bevor man an die
richtige Holzlagerung denken kann, muss erst einmal
Holz geerntet und lagergerecht bearbeitet
werden. Das Holz kommt aus der Durchforstung und Ernte
von Waldholz. Auch stärkeres Holz aus der Landschaftspflege
wird als Brennholz angeboten. |
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Waldholz |
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Schlagabraum |
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Kronenholz |
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Das Brennholz
ist hauptsächlich Schwachholz und
Waldrestholz, das bei der Produktion von
möglichst hochwertigem Stammholz anfällt. Bei
diesem Schlagabraum handelt es sich minderwertige
Sortimente und Rückstände, die noch in Kronenderbholz,
Reisholz und Rinde unterteilt
werden. Aber auch nicht verwertbare Baumstämme
werden als Brennholz angeboten.
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Bei Durchforstungsmaßnahmen,
die in Abständen von ca. 10 Jahren wiederkehrend durchgeführt
werden, fällt Schwachholz an. Es handelt
sich dabei um konkurrierende, kranke oder minderwertige
Bäume. Da es sich um Holz mit geringem Brusthöhendurchmesser
(BHD) zwischen ca. 7 und 20 cm handelt, ist es als Industrieholz
nicht zu gebrauchen. Es wird zu Hackschnitzel
(mit Feinästen, aber meist ohne Nadeln) oder zu stückigem
Brennholz (nach dem Entfernen des Reisholzes mit
weniger als ca. 7 cm Durchmesser) verarbeitet.
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Das Waldrestholz
(Schlagabraum) das Holz, welches nach der
Holzernte übrig bleibt, weil es nicht industriell oder
anderweitig genutzt werden kann. Hier können das Kronenmaterial
oder die kurzen Stammabschnitte zu Hackschnitzeln
oder Scheitholz aufgearbeitet werden. Das Reisholz (inkl.
Nadeln) und auch ein Teil der anfallende Rinde (bei Waldentrindung)
verbleiben in vielen Fällen im Wald.
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Die Aufarbeitung
des Schlagabraums zu stückigem Brennholz oder Hackschnitzeln
erfolgt durch den Forstbetrieb, einen Lohnunternehmer
oder private Nutzer (Selbstwerber).
Die Selbstwerber bekommen eine begrenzte Teilfläche
als "Flächenlos" zugewiesen
und führen die Aufarbeitung in Eigenregie durch. |
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Zum Fällen der Bäume
wird eine Motorsäge und selten eine Axt
verwendet. Zur Weiterverarbeitung werden verschiedene Äxte benötigt.
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Für die verschiedenen Einsatzzwecke
werden unterschiedliche Äxte angeboten. Bei der Arbeit im Forst
kommen vor allem die Universal-Forstaxt, die Iltisaxt
und die Sappiaxt in Frage, da diese Äxte leicht
sind und für das Entasten verwendet werden können. Die Sappiaxt
besitzt einen Sappihaken, um schwächeres Holz
zu wenden oder vorzuliefern. Die Holzfälleraxt
wird dagegen heute außer bei Holzfällermeisterschaften kaum
noch benützt. Bei häufigen Keilarbeiten oder
wenn das Holzspalten bereits im Wald manuell erfolgen
soll sind andere, schwerere Axttypen vorteilhafter, während eine
normale Spaltaxt oder eine Iltisaxt hierbei leicht
beschädigt und unbrauchbar werden kann. |
Bei der Wahl der Axt ist auch
auf den richtigen Stiel zu achten. Er ist aus Eschen-
oder Hickoryholz, bei Spezialäxten auch aus Vinyl.
Die Stiellänge wird individuell abgestimmt, sie sollte ungefähr
gleich der Armlänge sein. Je größer die Kraftausübung
sein soll, desto länger ist der Stiel. |
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Quelle:
TFZ - Technologie- und Förderzentrum Bayern |
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Für das Spalten
von Hand werden Spaltäxte und Spalthammer
mit dazugehörigen Keilen verwendet. Bei großen
Klötzen aus Weich- und Hartholz wird ein Spalthammer mit seinem
großen Gewicht verwendet. Bei kleineren Klötzen, die man
mit einem Schlag spalten kann, wird die leichtere Spaltaxt verwendet.
Für Hartholz wird eine etwas dickere Klinge als für Weichholz
gewählt. Es gibt auch Spaltäxte, die für beide Holzarten
geeignet sind. Die Spaltäxte müssen für den Zweck geeignet
sein, damit sie beim Treiben von Keilen nicht beschädigt
und unbrauchbar werden. |
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Das Holz wird immer noch zu
einem großen Teil in Handarbeit mit der Axt
gespalten. Bei größeren Holzmengen werden zunehmend mechanische
Holzspalter angewendet. |
Für die gewerbliche
Zerkleinerung bzw. Spaltung von gerücktem
Holz zu ofengängigen Holzstücken werden hauptsächlich
Keilspalter eingesetzt. Diese können als Schlepperanbaugeräte
mit Zapfwellenantrieb ausgeführt sein. Bei dem Keilspalter wird
ein Spaltkeil hydraulisch über einen Hubkolben in das eingeklemmte
Holz getrieben. Das Holzstück kann auch gegen einen fest stehenden
Keil oder eine Klinge gedrückt werden. Diese Geräte gibt es
in vertikaler und horizontaler Ausführung.
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Bei dem Spiralkegelspalter
wird das Holz an einen rotierenden Spiralkegel gedrückt, der direkt
von einer Schlepperzapfwelle oder einem Elektromotor angetrieben wird.
Der Kegel besteht aus spiralförmigen Windungen, die sich selbsttätig
in das arretierte Holzstück hineinbohren und dieses in Faserlängsrichtung
aufspalten. Wegen der hohen Unfallgefahr dürfen
diese Geräte in Deutschland inzwischen nicht mehr vertrieben werden. |
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horizontaler
Keilspalter |
vertikaler
Keilspalter |
Spiralkegelspalter |
| Quelle:
TFZ - Technologie- und Förderzentrum Bayern
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Die Motorsäge
(Kettensäge) ist das wichtigste
Gerät zum Fällen von Bäumen
und dem Zuschneiden der Holzscheitlängen.
Auf Grund des hohen Unfallrisikos, ist
es für Selbstwerber in den meisten
Bundesländern vorgeschrieben, einen "Motorsägenschein"
vorzulegen, bevor man von der Forstverwaltung Holz zugewiesen
bekommt. |
In einem Lehrgang
zum Motorsägenschein (Kettensägeschein) bei
dem Forstamt oder der Landwirtschaftlichen
Berufsgenossenschaft wird der richtige Umgang
mit der Motorsäge und die dazugehörenden Unfallverhütungsvorschriften
vermittelt. |
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Motorsäge
- Kettensäge |
Quelle:
TFZ - Technologie- und Förderzentrum Bayern |
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Motorsäge |
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Motorsägen
für die Selbstwerbung haben eine Leistung von 1,5
bis 3 kW in Frage. Diese Sägen sind mit einer
elektronischen Zündanlage, Kettenbremse
und automatischen Kettenschmierung ausgestattet.
Es sollte immer eine Sicherheitskette, die die Rückschlaggefahr
der Motorsäge vermindert, verwendet werden, .Die empfohlene
Schwertlänge liegt bei 30 bis 40 cm
(Profisägen bis 120 cm). |
| Die Säge sollte folgende Sicherheitsmerkmale
erfüllen: |
- Antivibrationsgriffe
- Sicherheitskette (reduzierte
Rückschlaggefahr)
- Schutzköcher (verhindert
Verletzungen an der scharfkantigen Kette beim Transport)
- Gashebelsperre (verhindert
eine Gefährdung durch ungewolltes Gasgeben)
- Kettenfangbolzen (ist am Ketteneinlauf
montiert und fängt eine gerissene Kette auf)
- Kettenbremse (bietet Schutz,
falls die Säge unerwartet nach oben ausschlägt.
Diese Gefahr besteht vor allem, wenn versucht wird, mit
der Schienenspitze zu sägen)
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| Weitere Ausstattung |
- ein Kombinationsschlüssel
zum Wechseln der Zündkerze und zum Kettenspannen
- eine Feile zum Nachschärfen
der Kette (mit Feilhilfe)
- ein Doppelkanister für
Kraftstoff und Kettenschmieröl
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Für den gelegentlichen
Gebrauch bei wenig Holzarbeiten werden auch Elektro-Kettensägen
und Akku-Kettensägen angeboten. Hier gelten die
gleichen Regen wie sie bei Motorsägen vorgeschrieben sind. |
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| Eine
fachgerechte Lagerung über zwei bis drei Jahre
ist entscheidend für einen guten Wirkungsgrad bei der Verbrennung.
Um ein Wassergehalt von unter 20 % zu erreichen, sollten die Holzscheite
nicht zu groß sein. Eine Dicke von 7 bis 10 cm und eine Länge
von 33 bis 50 cm ist je nach der Art des Ofens bzw. Kessels zu empfehlen.
Der Heizwert von Scheitholz (ca. 4,0 und 4,5 KWh/Kg)
ist abhängig von der Holzsorte bzw. Holzart. |
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Beispiel
- Holzlagerung |
Quelle:
Unopor |
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Ratschläge
zur Holzlagerung |
• Das Holz sollte
nach dem Schlagen auf gebrauchsfertige Stücke gesägt
und gespalten werden
• Kleinere Holzscheite trocknen schneller aus
• Damit das Holz nicht vermodert, sollte nicht
direkt auf dem Boden gelagert
• Für die richtige Belüftung von unten
eignen sich hervorragend Als Unterlage eignen sich Paletten
oder Vierkanthölzer
• Das Holz muss genügend Luft zum Trocknen
bekommen und nicht dem Regen oder Schnee ausgesetzt
werden
• Bei der Abdeckung mit Planen als Holzmieten
sollte zwischen dem lagernden Holz und der Plane eine
kleine Luftschicht bestehen
• Das Lagern unter Vordächern oder Holzlagerhütten
ist eine Alternative
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Die Mindestlagerungsdauer
vor dem Verbrennen beträgt |
• bei Fichte
> 1 Jahr
• bei Birke,
Linde und Erle > 1 1/2 Jahre
• bei Eiche,
Buche und Obstbäume > 2 Jahre
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Auf Grund der
langen Trocknungszeit ist ein Holzvorrat vorausplanend
und kontinuierlich anzulegen. |
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Beispiele verschiedener
Lagerarten |
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Quelle:
DUD_ |
Quelle:
der wahre Madmax |
Quelle:
Schwani |
Quelle:
Gerolf Lange |
Quelle:
Harry Crumb |
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| Bei der Verbrennung von nassem Holz
entstehen schädliche und geruchsintensive Emissionen. Auch der Heizwert
sinkt und die Feuerungsanlage inklusive Schornstein kann verteeren. Es
besteht Glanzruß
und die Gefahr eines Rußbrandes
steigt extrem. |
Der durchschnittliche Heizwert
von lufttrockenen Holzarten (ca. 15%) |
| Holzsorte |
kWh/Raummeter |
kWh/Festmeter |
kWh/kg |
| Robinie |
2100,00 |
3000,00 |
4,10 |
| Eiche |
2100,00 |
2900,00 |
4,20 |
| Buche |
2100,00 |
2800,00 |
4,00 |
| Ulme |
1900,00 |
2800,00 |
4,10 |
| Birke |
1900,00 |
2700,00 |
4,30 |
| Ahorn |
1900,00 |
2600,00 |
4,10 |
| Kiefer |
1700,00 |
2300,00 |
4,40 |
| Lärche |
1700,00 |
2300,00 |
4,40 |
| Douglasie |
1700,00 |
2200,00 |
4,40 |
| Esche |
1900,00 |
2900,00 |
4,10 |
| Fichte |
1500,00 |
2100,00 |
4,50 |
| Erle |
1500,00 |
2100,00 |
4,10 |
| Tanne |
1400,00 |
2000,00 |
4,50 |
| Weide |
1400,00 |
2000,00 |
4,10 |
| Pappel |
1200,00 |
1700,00 |
4,10 |
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Herstellung
und Lagerung - Hackschnitzel |
Bevor die Hackschnitzel
gelagert werden können, müssen sie erst einmal mit
Hilfe eines Hackers aus Rest- und
Schwachholz (mit Feinästen, aber meist ohne Nadeln)
hergestellt werden. |
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Güte
der Hackschnitzel |
Quelle:
Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft |
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Dieses Rest-
und Schwachholz eignet sich in vielen
Fällen nicht für die Nutzholzproduktion und
auch nicht für Brennholz in Kaminöfen
oder Grundöfen.
Eine möglichst gleichmäßige Größe
der Hackschnitzel und ein geringer Wassergehalt
sind Voraussetzungen für den Einsatz in den Heizanlagen.
Das verwendeten Heizkessel sollten der Größe,
Wassergehalt und Feinanteil der Hackschnitzel angepasst
werden können. Für eine emissionsarme
Verbrennung ist es wichtig, nur "gutes"
Holz, so z. B. kein Abraumholz oder verschmutztes
und morsches bzw. faules oder sehr nasses Holz verwendet
werden. Auch der Rindenanteil sollte
nicht zu hoch sein, da sich durch Rinde der Ascheanfall
erhöht. Naturbelassenes Holz ohne Rinde weist in
der Regel nur einen geringen Aschegehalt
von etwa 0,5 bis 1 % auf. |
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| Trocknung von Hackholz |
- Grundsätzlich nur trockenes, lagerfähiges
Hackgut (< 30 %) verwenden
- Hackholz nach des Schlagens mindestens
einen Sommer lang an einem luftigen, sonnigen Platz lagern
- In sonnigen Lagen kann das Material mit
den Nadeln liegen bleiben
- In niederschlagsreichen Sommermonaten empfiehlt
sich eine Abdeckung des Hackholzes
|
Hackholz,
das über einen Sommer zwischengelagert wird, hat
zum Zeitpunkt des Hackens im Spätsommer einen Wassergehalt von
25 bis 30 %. |
Herstellung
von Hackschnitzel |
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mobile
Hacker |
Quelle:
TFZ - Technologie- und Förderzentrum Bayern |
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Die Herstellung
von Hackschnitzel (grobes oder feines Schüttgut)
kann durch schnelllaufende Hacker und Schredder
(Häcksler) oder langsamlaufende Zerspaner (Trommelreißer)
erfolgen. Bei den Hackern (Scheiben-, Trommel-
oder Schneckenhacker) werden die Baum- oder Astteile
parallel zum Schneidaggregat zugeführt. |
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Häcksler/Schredder |
Quelle:
Posch GmbH |
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Bei einem Schredder
(Häcksler) und Zerspaner können
die Holzreste in Wirrlage zugeführt werden. Bei
dem Zerkleinern des Hackholzes wird
es stark zersplittert und bekommt eine
raue Oberfläche, dadurch wird
es im Frischzustand biologisch schnell abgebaut
und wird deswegen für die Brennholzbereitung nicht
eingesetzt. Sie werden bevorzugt zur Aufbereitung
von Mulchmaterial oder Kompostsubstraten
verwendet. |
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Die Hackertechnik
beeinflusst die Hackschnitzelgröße und -form,
die für die Verwertungs, Transport- und Lagereigenschaften wichtig
sind. Deswegen werden folgende Eigenschaften gefordert: |
- Gleichmäßige Kantenlängen
zur Verbesserung der Fließ- und Fördereigenschaften
- Vermeidung von Überlängen durch
vollständige Erfassung auch der feinen Zweige und Stiele (zur
Vermeidung von Brückenbildung im Lager)
- Saubere Schnittstellen und geringe Faser-
oder Rindenbeschädigung zur Verringerung der spezifischen Oberfläche
des Hackguts (bessere Lagerfähigkeit)
- Vermeidung von Fremdstoffaufnahme
|
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Quelle:
Althaus AG Ersigen |
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Der Scheibenhacker
zerkleinert das Holz mit mehreren Messern,
die radial auf einer Schwungscheibe angeordnet
sind. Mobile haben zwischen zwei und vier Messer. Das Holz
wird über eine oder mehrere gegensinnig rotierende,
profilierte Einzugswalzen auf diese Scheibe zugeführt,
dabei ist die Zuführrichtung in einem Winkel von ca.
45° zur Scheibenebene, um den Kraftaufwand beim Schnitt
zu senken. Durch Messerschlitze in der Schwungscheibe gelangen
die abgetrennten Schnitzel auf die Rückseite der Scheibe
und werden dort über Wurfschaufeln (Windflügel)
in den Auswurfkanal geschleudert. |
Die Schnittlänge
der Schnitzel wird hauptsächlich durch die Höhe
des Überstandes der Messerklingen über dem Scheibenrad
bestimmt. Zur Erhöhung der Schnittlänge und zur
Anpassung an eine begrenzte Antriebsleistung können
einzelne Messer vollständig zurückgesetzt
werden. |
Bei der Herstellung
von Grobhackgut bis 150 mm Schnittlänge
wird eine Distanzplatte zwischen Scheibe und Messerhalterung
angebracht. Durch Variation der Einzugsgeschwindigkeit lässt
sich hierbei die tatsächliche Schnittlänge einstellen.
Quelle: TFZ - Technologie- und Förderzentrum
Bayern
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Bei einem Trommelhacker
sind 2 bis 8 durchgehende oder 3 bis 20 versetzt angeordnete
Einzelmesser auf einer rotierenden, geschlossenen
oder innen hohlen Trommel befestigt. Die
Holzzufuhr erfolgt rechtwinklig zur Trommelachse,
wobei der Schnitt in einer Position stattfindet, in der
ein Winkel von ca. 25 bis 35° zum Gegenmesser vorliegt. |
Wie bei den Scheibenhackern
kann die Hackgutlänge durch Vor- oder
Zurücksetzen der Messer verändert werden. Meistens
werden Trommelhacker jedoch mit einer Nachzerkleinerungseinrichtung
in Form eines auswechselbaren Prallsiebes sowie einer zusätzlichen
Gegenschneide ausgerüstet. Bei solchen Bauformen wird
der Hackgutaustrag durch ein Gebläse unterstützt. |
Die Trommelhacker
werden in den höchsten Leistungsklassen angeboten;
dies betrifft sowohl den maximalen Holzdurchmesser, der
bei mobilen Geräten bis zu 450 mm betragen kann, als
auch die technische Durchsatzleistung, die bei maximal 100
m3/h liegen kann. Quelle:
TFZ - Technologie- und Förderzentrum Bayern |
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Quelle:
Althaus AG Ersigen |
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Bei Schneckenhacker
rotiert eine konisch verlaufende, meistens waagrecht liegende
Schnecke in einem langgestreckten, ebenfalls
konisch verlaufenden Trichter. Der Grat
der Schneckenwindungen besteht aus einer aufgeschweißten
Hartmetallkante, die zu einem glatten Messer angeschliffen
wurde. Durch Rotation wird das Holz vom spitzen Ende des
Schneckenkegels erfasst und eingezogen,
wobei es unter ständigem Kraftschluss geschnitten wird.
Der Austrag erfolgt wie bei den Scheibenhackern über
Wurfschaufeln, die am hinteren Ende an der Schneckenwelle
aufgeschweißt sind. Die Hackgutlänge
lässt sich beim Schneckenhacker kaum beeinflussen,
sondern entspricht der Steigung der Schneckenwindungen. |
Auch ist die Beschickung
auf Grund des relativ engen Einzugstrichters bei sperrigem
Material schwieriger als bei den anderen Hackertypen. |
Quelle:
TFZ - Technologie- und Förderzentrum Bayern
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Alle drei Verfahren
werden in stationärer, aber auch in mobiler
(versetzbarer) Ausführung für die Erzeugung
von Waldhackschnitzeln angeboten. Bei der Einsatzplanung
ist ein bestimmter Mindestplatzbedarf für das
Arbeiten im Wald oder am Betriebshof zu berücksichtigen, die in
den technischen Unterlagen der Hersteller angegeben sind. |
Lagerung
von Hackschnitzel |
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Quelle:
TFZ - Technologie- und Förderzentrum Bayern |
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| Bei der Lagerung des
Schüttgutbrennstoffes "Hackschnitzel"
(biogenes Material) gibt es einige Risiken. |
- Verlustrisiko > Substanzverlust durch
biologische Prozesse
- Brandrisiko > Selbstentzündung
- Gesundheitsrisiko > Pilzwachstum und
Pilzsporenbildung
- Umweltrisiko > Geruchsbelästigung
- Qualitätsrisiko > Wiederbefeuchtung
bzw. Umverteilung des Wassergehaltes
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Diese Risiken treten
hauptsächlich bei feuchten Holzhackschnitzeln
oder Rinde auf Grund biologischer Vorgänge
auf. Deswegen sollte nur trockenes Holz zu Hackschnitzel
verbarbeitet werden. |
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Luftkollektortrocknung |
Quelle:
TFZ - Technologie- und Förderzentrum Bayern |
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Waldhackschnitzel
sollten möglichst schnell auf < 30 % Wassergehalt
heruntergetrocknet werden. Kleinere Hackschnitzel-Heizungsanlagen
arbeiten nur mit trockenem Hackgut (10 - 30 % Wassergehalt).
Die natürliche Trocknung erfolgt
durch Konvektion. Dabei steigt warme Luft aus dem
Hackschnitzelhaufen auf Grund der dieTemperaturdifferenz
zwischen der Schüttungs- und der Umgebungstemperatur
auf und transportiert die Feuchtigkeit ab. Deswegen muss
das Schüttgut gut belüftet
werden. Damit die Trocknung beschleunigt wird, kann die
Abwärme von Kraftwerken (Biogasanlagen,
BHKW) genutzt oder Solarsysteme (Luftkollektoren),
die auf dem Gewächshausprinzip basieren, verwendet
werden. |
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Satz-
oder Kastentrockner |
Quelle:
TFZ - Technologie- und Förderzentrum Bayern |
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Die Lagerung kann
in Außenlager und in Lagerräumen
(Kellerraum, Anbau, unterirdischer Raum), Lagerschuppen,
Heizzentralen und in Silos durchgeführt
werden. Einige Pelletlagerbehälter
und Pelletentnahmesysteme
eignen sich auch für die Lagerung und Entnahme von Holzhackschnitzel. |
| Empfehlungen für
die Hackschnitzellagerung |
- Trockenes Holz hacken:
Eine Vortrocknung des zu hackenden Holzes auf einem geeigneten Lagerplatz
kann den Wassergehalt innerhalb einiger Monate auf 30% senken. Ein
idealer Lagerplatz zum Vortrocknen sollte gut durchlüftet werden
und besonnt sein, waldnah liegen, trockenen Untergrund aufweisen
sowie ganzjährig anfahrbar sein
- Hohe
Hackschnitzelqualität: Grobes, scharfkantiges Hackgut
mit Kantenlängen von etwa 5 cm, das wenig Grünanteile
und Feinmaterial enthält, bietet geschüttet genügend
Zwischenräume, in denen die Luft gut zirkulieren kann und die
Feuchtigkeit abgeführt wird. Es trocknet deutlich schneller
als zerbreites, feines Material mit hohen Nadelanteilen
- Außenlager sollten
auf trockenen Untergrund angelegt werden und sonnig
und gut durchlüftet liegen. Die Haufen sind in Form von Spitzkegeln
auszubilden, um die Durchfeuchtung bei Regen möglichst gering
zu halten. Bewährt hat sich die Abdeckung mit Vlies, das den
Regen abfließen lässt, aber eine Verdunstung des Wassers
aus dem Lagerhaufen zulässt
- Überdachte
Innenlager sollten hoch und gut belüftet sein, um
eine Kondensation über dem Hackschnitzelhaufen zu verhindern.
Gut geeignet sind beispielsweise kostengünstige Lagerhallen
in Rundholzbauweise. Luftdurchlässige Seitenwände und
unter Umständen ein Boden aus Rundholzbohlen gewährleisten
den Abzug der warmen, feuchten Luft und stellen die Zufuhr kalter
Außenluft sicher. Bewährt hat sich auch eine Lagerung
in Draht- oder Holzgitterkästen. Die Hackschnitzel sollten
zur Vergrößerung der Trocknungsfläche auch hier
dammförmig aufgeschüttet werden. Bei einer Lagerung im
Bunker ist ein Abluftsystem vorzusehen. Die Abluft kann direkt in
den Brennraum geleitet werden, wodurch schädliche Schimmelsporen
verbrannt werden
- Kurze Lagerdauer:
Die Hackschnitzel sollten nur kurze Zeit gelagert werden (Anhaltswert
drei Monate). Durch eine entsprechende räumliche Ordnung ist
die Verwendung in der Reihenfolge der Einlagerung zu gewährleisten
(Prinzip: first in - first out)
- Kontakt
mit Schimmelsporen vermeiden: Hackschnitzellager sind möglichst
entfernt von Arbeits- und Wohnplätzen unter Beachtung der Hauptwindrichtung
anzulegen. Kleider, Nahrungs- oder Genussmittel sollten nicht in
Räumen aufbewahrt werden, in denen Hackschnitzel lagern.
Quelle: Bayerische Landesanstalt
für Wald und Forstwirtschaft
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Beschickungs-
und Entnahmesysteme |
Die Lagerbeschickung
und -entnahme von Hackschnitzeln erfolgt
in Großanlagen durch entsprechende Ladefahrzeuge
(Schlepper, Gabelstapler, Radlader, Teleskoplader). Bei einer
Hackschnitzelbereitung am Lagerraum erfolgt ein direkter Eintrag über
den Wurfförderer des Hackers. Für den automatischen
Betrieb der Feuerungsanlage werden spezielle Austragssysteme
für die Brennstoffentnahme aus dem Silo oder Lagerraum
eingesetzt. |
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Silo-
und Raumaustragssysteme für quadratische und runde Lagerquerschnitte
bei kleineren und mittleren Hackschnitzellagern |
Quelle:
TFZ - Technologie- und Förderzentrum Bayern |
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Federkernaustragung |
Quelle:
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Blattfederrührwerke
sind bei kleineren Feuerungsanlagen mit Hochbehältern
sind vorgefertigte Silo-Unterbau-Austragseinrichtungen weit
verbreitet. Um Förderunterbrechungen durch Brückenbildung
zu vermeiden, wird dabei ein möglichst großer
Entnahmequerschnitt angestrebt. Das wird häufig durch
Blattfederrührwerke erreicht, bei denen sich ein Blattfederpaar
im Falle einer Hohlraumbildung am Siloboden entspannt und
während der Rührarbeit radial ausbreitet. Dadurch
werden auch weiter außen liegende Brennstoffschichten
gelockert und ausgetragen, bis die hohl liegende Schüttung
von oben nachrutscht. Unterhalb der Rotationsebene der Blattfedern
arbeitet eine Entnahmeschnecke, die sich in einem nach oben
offenen Bodenschacht befindet. Je nach Wartungsansprüchen
verläuft die Austragsebene entweder waagerecht oder
als schiefe Ebene. |
| Quelle: TFZ - Technologie-
und Förderzentrum Bayern |
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Drehschnecken
bewerkstelligen neben der Lockerungsarbeit auch den radialen
Transport beispielsweise der feuchten oder trockenen Hackschnitzel
zum zentralen Entnahmepunkt.
Konusschnecken arbeiten dagegen in geneigter
Stellung und erfüllen eher eine Rührwerksfunktion
für den selbsttätig nachrutschenden meist trockenen
Hackschnitzelbrennstoff. Der Wirkdurchmesser dieser auch
als Pendelschnecke bezeichneten Rühreinrichtung kann
bei 2 bis 5 m liegen.
Bei rechteckigen Siloquerschnitten besteht bei diesen Austragssystemen
jedoch der Nachteil, dass der Lagerraum nie vollständig
automatisch entleert werden kann. |
Dreh-
oder Austragsschnecken sind am äußeren
Grat der Schneckenwendel meist mit Mitnehmern bestückt,
die das Lockern und Ablösen des Brennstoffs aus dem
Materialverbund im Lager unterstützen. Für besonders
hohe Förderleistungen werden auch Schneckenpaare verwendet,
die den Brennstoff von zwei Seiten her zum Drehpunkt hin
fördern. |
| Quelle: TFZ - Technologie-
und Förderzentrum Bayern |
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Schubböden
decken den gesamten (rechteckigen) Lagerbodenbereich ab.
Sie besitzen eine oder mehrere Schubstangen mit Mitnehmern,
die horizontal vor- und zurückbewegt werden. Die Schubstangen
werden mit Hydraulikzylindern angetrieben, die außerhalb
des Lagerraums arbeiten. Durch die keilförmige Form
der Mitnehmer wird der Brennstoff in Richtung einer stirnseitig
oder mittig verlaufenden Querrinne geschoben, in der sich
z. B. ein Schnecken- oder Kettenförderer befindet,
der den Brennstoff dann zur Feuerung transportiert. Schubböden
zeichnen sich u. a. durch hohe Betriebssicherheit und Unabhängigkeit
von Form und Größe des Brennstoffs aus,
sie werden deshalb auch häufig in größeren
Feuerungsanlagen verwendet. In Kleinanlagen kommt das Schubbodenprinzip
lediglich als vorgefertigter Silo-Unterbau für kleinere
Hochlager zum Einsatz, es kann aber auch in Wechselcontainern
verwendet werden. |
| Quelle: TFZ - Technologie-
und Förderzentrum Bayern |
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Bei der Förderung
von Biomasse wird zwischen pneumatischen Systemen
(Förderung im Luftstrom) und mechanischen Systemen
unterschieden. In der Praxis der Kleinfeuerungen
ist die mechanische Förderung mit Schnecken
am meisten verbreitet, sowohl zur Entnahme als auch zur
Anlagenbeschickung. Der Förder-durchsatz ist dabei
unter anderem von der Neigung der Förderstrecke abhängig;
sie bestimmt die Füllhöhe zwischen den Schneckenwindungen.
Feinere Materialien (Pellets, Körner) neigen bei Gefällestrecken
zudem zum Zurückrieseln (Schlupf), was ebenfalls die
Förderleistung mindern kann.
Für größere Anlagenleistungen
oder bei problematischeren Materialien (z. B. gröberes
Hackgut) kommen auch andere Systeme wie
z. B. Kratzkettenförderer, Schwingförderer (Vibrorinnen)
oder Förderbänder zum Einsatz. |
Quelle:
TFZ - Technologie- und Förderzentrum Bayern
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Bauart
und Verwendung von Schneckenfördersystemen |
Quelle:
TFZ - Technologie- und Förderzentrum Bayern
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Bei dem Einbau einer
Pelletheizung und der Einrichtung einer Pelletlagerung sind Vorschriften
bezüglich „fester Brennstoffe“ zu beachten. Hier gelten
die Heizraumrichtlinien
(ab 50 kW) bzw. ab 15 t Lagermenge ist ein separater
Lagerraum vorgeschrieben. Dabei sind die gesetzlichen Vorschriften
der Feuerungsverordnungen
(FeuVO) der Bundesländer zu beachten und die allgemeinen Brandschutzbestimmungen
einzuhalten. Bei der Lagerung kleinerer Mengen gibt es spezielle Lösungen.
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| Die Lagerung von Pellets gibt es folgende Möglichkeiten |
- Lagerraum - umbauter Raum (z. B. alter
Heizöllagerraum)
- Sacksilo
- Lagertank (Silos, Pelletboxen)
- Erdtank
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| Festmeter – Holz |
Massives Holz mit den Kantenlängen
1m x 1m x 1m (1 m3) bezeichnet man als Festmeter (FM). Da Brennholz
nie ohne Luftzwischenräume geliefert bzw. gelagert werden kann,
wird diese Maßbezeichnung in der Praxis nicht verwendet. |
Bei der Maßbezeichnug
"Festmeter" wird zwischen Vorratsfestmeter
(VFM) - Holz mit Rinde - und Erntefestmeter (EFM) –
Rinden- und Holzernteverluste abgezogen – unterschieden. In der
Praxis wird mit Raummeter gerechnet. |
Raummeter – Holz |
Scheitholz (Kaminholz) wird
mit der Maßbezeichnung "Raummeter" gehandelt. Die alte
Bezeichnung ist Ster. Ein Raummeter (RM) hat die Lagermaße 1 m
x 1 m x 1 m (1 m3), wobei im Gegensatz zum Festmeter die
Luftzwischenräume der gestapelten Holzscheite mitgerechnet werden.
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So entspricht ca. 1,6
Raummeter 1 Festmeter |
In einigen Gegenden wird auch
mit dem Schüttraummeter (SRM) gehandelt. Hier
werden ofenfertigen Holzscheite (25 cm oder 33 cm lang) oder Hackschnitzel
in einen Behälter mit den Maßen 1 m x 1 m x 1 m geschüttet.
Dadurch entstehen größere Zwischenräume. Also ist dieses
Maß kleiner gegenüber einem Raummeter. |
So sind ca. 0,7 Raummeter
ein Schüttraummeter (33cm Holzscheite) und etwa 0,4 Festmeter |
Es gelten folgende Richtwerte
zur Umrechnung |
Umrechnungszahlen
für Holzraummaße |
1,0
Festmeter (FM) |
1,6
Raummeter/Ster (FM) |
2,0
bis 2,4 Schüttraummeter (SRM) |
0,7
Festmeter (FM) |
1,0
Raummeter/Ster (FM) |
1,4
bis 1,6 Schüttraummeter (SRM) |
0,5
Festmeter (FM) |
0,7 Raummeter/Ster (FM) |
1,0
bis 1,2 Schüttraummeter (RM) |
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Quelle: TFZ
- Technologie- und Förderzentrum Bayern |
Das alte Holzraummaß
"Klafter" wird nicht mehr verwendet. Das
Maß entspricht einen Stapel Scheitholz von ca.
1,8 m Länge und Höhe und einer Tiefe von ca. 0.9 m. Was ca.
3 - 4 Raummeter (Ster) bzw. ca. 2–3 Festmetern entspricht. Dieses
Holzmaß ist nicht einheitlich geregelt und je nach Gegend unterschiedlich
und liegt zwischen 1,8 bis 3,9 m3.
Das Klafter war auch ein Längenmaß,
dabei wurde die Länge zwischen den Fingerspitzen der ausgestreckten
Arme eines Mannes (regionsabhängiges 1,70 - 1,90 m) gemessen. |
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Feuchtigkeitsmesser |
Quelle:
Wetekom |
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Um die Feuchtigkeit
zu überprüfen, wird in der Praxis häufig
die Leitfähigkeitsmessung (Elektrische
Widerstandmessung) eingesetzt. |
| Dabei werden zwei
Elektroden in das Holz eingelassen. Der vom Gerät erzeugte
Messstrom fließt durch die Elektrode in das Holz und
über die zweite Elektrode wieder zurück zum Gerät. |
Je leitfähiger
das Holz (Feuchtigkeit, Salze usw.) umso mehr Strom fließt
zurück. Es wird ein Wert in Digis ausgegeben. |
Ein Tipp aus der Praxis:
Bei dieser Art der Feuchtemessung sollte ein Holzscheit
vor der Messung noch einmal gespalten werden.
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Feuchtigkeitsmessgerät
mit Sucher- und Nadelmodus
für die Messung von Feuchte in Holz
und Baustoffen. |
| Baustoffe und Holz
mit glatter Oberfläche werden im Suchermodus
(kapazitive Messung). Holz mit rauer Oberfläche
im Nadelmodus (Leitfähigkeitsmessung)
evtl. auch mit Einschlag-Elektroden für
Tiefenmessungen in Hölzern. |
Das Messgerät
ist auch für geeignet, um Feuchtigkeitsdifferenzen
im Estrich zu erkennen. Dabei erfolgt die Messung
zerstörungsfrei und schnell. Bei zu hohen Feuchtewerten
erübrigt sich eine zerstörende Messung im Trockenschrankverfahren
oder mit der CM-Methode. Innerhalb eines Raumes können
große Feuchtedifferenzen vorhanden sein, deshalb ist
eine zerstörungsfreie Messung vorteilhaft um die kritischen
Stellen für eine genauere Untersuchung zu ermitteln.
Die Zahl der notwendigen, aber zeitaufwendigen, Messungen
wird reduziert. |
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