| Aus vielen Landwirten
werden zunehmend Energiewirte. Neben der Nahrungsmittelproduktion
wird, politisch gewünscht und gefördert (Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz
[EEWärmeG]), die Biomasseerzeugung ein zweites und
immer öfter ein erstes Standbein. |
So stellen sie z.
B. die Rohstoffe für die Erzeugung Biokraftstoff,
Biogas und biogene Festbrennstoff und stellen die Flächen für
die Erzeugung von elektrischem Strom (PV-, Windkraft-Anlagen) zur Verfügung. |
| Die Betätigungsfelder der Energiewirte
sind sehr vielfältig. |
- Herstellung biogene Brenngase
- Biogas zur Strom- und Wärmeerzeugung
- Biomethan als Kraftstoff
- Strom aus Erneuerbaren Energien
- biogene Brennstoffe
- Flüssigbrennstoffe (Pflanzenöl,
Biodiesel, Bioethanol)
- biogene Festbrennstoffe
- Biomasse aus schnellwachsenden Pflanzen
(Riesen-Chinaschilf (Miscanthus floridulus), Mais, Raps, Stroh aus
Getreidepflanzen)
- Holz aus betriebseigenem Wald (Brennholz)
oder aus Heckenschnitt (Hackschnitzel
aus schnell wachsenden Hölzern wie z. B. Pappeln und Weiden)
- Nutzung der Wasserkraft (Mini-Wasserkraftwerke)
- Bioreaktoren
(Biomeiler)
|
|
Eine Biogasanlage
erzeugt durch die Vergärung von Biomasse Biogas.
Hierzu werden in landwirtschaftlichen Biogasanlagen meist Pflanzensilage
und Gülle vergoren. Das entstandene Gas
wird vor Ort in einem Blockheizkraftwerk
(BHKW) zur Stromerzeugung genutzt. Als Nebenprodukte fallen Wärme
und ein Gärrest, der als Dünger verwendet wird, an.
> mehr |
|
| |
Der Strom einer
netzgekoppelten Photovoltaik-Anlage
wird in das Netz eingespeist und an den jeweiligen Netzbetreiber
verkauft. Dadurch handelt es sich in den meisten Fällen um
eine unternehmerische Tätigkeit. |
|
|
Immer mehr Landwirte
betreiben eigene Windkraftanlagen oder beteiligen
sich an der Erstellung und Nutzung dieser Anlagen in Form von Windparks.
Oft beschränkt sich aber auch die Beteiligung nur auf die
Verpachtung der notwendigen Aufstellungsflächen.
> mehr |
|
|
Kleinwindkraftanlage |
Quelle:
ZACK Gesellschaft für innovative Heizungssysteme mbH |
|
Kleinwindkraftanlagen
(max. 70 kW; Anlagen für private Haushalte leisten zwischen
0,4 bis 30 kW) für private und gewerbliche Zwecke zur
Nutzung von Windkraft sind von vielen Herstellern schon in
Betrieb bzw. in der Entwicklung. Hier wird eine einfache robuste
Bauweise, die eine Lebensdauer von 20 Jahre und ein annehmbares
Preis-/ Leistungsverhältnis hat, angestrebt. Auch sollte
die Amortisationszeit, je nach Standort, bei ca. 8 bis 12
Jahren liegen. >
mehr |
| . |
|
|
|
Mini-Wasserkraftwerke
gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Es gibt Inselsanwendungen,
d. h. es ist keine öffentliche Stromversorgung vorhanden. Außerdem
wird der Wunsch, Strom zum Eigengebrauch oder/und zur Einspeisung
in das öffentliche Stromnetz zu erzeugen, immer aktueller.
Natürlich sind solche Lösungen als Beitrag zur CO2-Reduzierung
sinnvoll. >
mehr |
|
|
Biomeiler |
Quelle:
Naturinsel Drachenmühle |
|
Bioreaktoren
und Biomeiler können genutzt werden um Warmwasser,
Methangas und Biomasse zu erzeugen. >
mehr |
|