Luftkollektoren
haben den selben Aufbau wie der von Flachkollektoren einer
thermischen Solaranlage. Sie bestehen aus einem Kollektorgehäuse,
einer transparenten Abdeckung, einem Absorber und einer rückseitigen
Wärmedämmung. Bei der Auswahl der Materialien der
Komponenten und die Witterungsbeständigkeit sind dieselben
Grundregeln wie bei einem Flachkollektor zu beachten. |
| Solar-Luft-Kollektoren
können zur Beheizung und/oder Belüftung von Gebäuden
eingesetzt werden. Die vom Prinzip her einfachen Solar-Lüftungssysteme
arbeiten nach dem „Wärmefallen-Prinzip“ oder
auch „Wintergarten-Prinzip“. Komplette Gebäude
oder Teilfassaden können mit einem Glasvorbau und integrierten
Luftkollektoen versehen werden. |
| Diese
Kollektoren gibt es aber auch als Kollektoren für die
Aufdachmontage und als Kleinpaneele für
die Hauswand. |
| Im Sommer
wird die vertikale Luftbewegung im verglasten Bereich für
den Luftaustausch genutzt. Die im Winter eingefangene Strahlungswärme
unterstützt die Gebäudeheizung über die kontrollierte
Wohnungslüftung. Die Einstrahlintensität wird durch
automatische Jalousiensysteme geregelt. |
| Die solare
Energie aus der Luft kann auch zur Kühlung über
eine Adsorptionswärmepumpe genutzt werden.
Die Effektivität der solaren Lüftung ist von der
Strahlungsintensität, den Gebäudekonstruktion und
der verwendeten Haustechnik abhängig. |
| Den Solar-Luft-Kollektor
gibt es in verschiedenen Aufführungen, ja sogar viele
Eigenbauten. Besonders hat sich speziell perforiertes schwarzes
Aluminiumblech bewährt, das auch die diffuse Einstrahlung
(bei bedecktem Himmel) in Wärme umgewandelt. Die Perforation
lässt eine gute Zirkulation zu. Dadurch wird der Luftkollektor
relativ gleichmäßig erhitzt.
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Die seit
1992 in Deutschland entwickelten und gefertigten Absorberbleche
erhöhen die Zulufttemperatur, abhängig von der Luftwechselrate,
um bis zu 30 °C. und sind weltweit in verschiedensten
Ausführungen (auch
ohne Glasabdeckung) im Einsatz. Die Effizienz
wurde bei vielen Mess-Studien nachgewiesen. Im Solarluftkollektor
wurde, ohne Vorerwärmung, bereits im März 2006 eine
Temperatur von über 70° C. gemessen. Bei 1maligem
Luftwechsel in der Minute, sank die Temperatur erst nach über
90 Minuten Ventilatorlaufzeit auf 55° C. DRYTEC |
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