Passive Gebäudekühlung (-heizung)

Geschichte der Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Solartechnik

Abkürzungen im SHK-Handwerk

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Wandbegrünung - Uni Köln

Fassadenbegrünung

Quelle: Arch. DI Hubert Riess

Beschattung

Quelle: SOMFY GmbH

Quelle: Peter Vetsch

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Erdwärmetauscher - Luft

energy-21

Luftbrunnen

thermische Bauteilaktivierung

Effiziento Haustechnik GmbH

Dachkühlung
Quelle: Ökoservice GmbH
Schema - Dachteich

ZinCo GmbH

adiabate Kühlung

Günther Kälte Klima GmbH

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Grundstruktur solarer Klimatisierung

Quelle: Solarserver.de / Fraunhofer ISE

Funktionsprinzip Solare Kühlung

Quelle: Solution

 

Qua'a Empfangshalle
Quelle: lrz-muenchen.de
Zur Gebäudekühlung können passive und hybride Systeme ohne mechanische Hilfsmittel Einfluss auf die Raumtemperatur nehmen. Die natürliche Lüftung, bauliche Maßnahmen und Sonnenschutz kann man unter den passiven Systemen zusammenfassen.
 
Reduktion von Wärmelasten - passive Systeme
  • Glasanteil
  • Sonnenschutz
  • Energiesparende Geräte
  • Tageslichtnutzung
  • Nachtlüftung
  • Weißanstrich des Gebäudes
Natürliche Lüftung ist im mitteleuropäischen Raum eine Möglichkeit der Gebäudekühlung. Hierbei können über offene Fenster große Luftbewegungen erreicht werden. Natürliche Lüftung ist abhängig von Lüftungsöffnungen und Druckdifferenzen. Die Druckdifferenzen kommen durch Temperaturunterschiede und Windanfall zustande. Daher ist es am effektivsten die Nachtstunden zur Kühlung der Räume zu nutzen. Selbst im Hochsommer an heißen Tagen kühlen die Nächte fast immer unter 20°C ab. Zwischen Innen- und Außenluft entsteht nun durch das Abkühlen der Außenluft eine Druckdifferenz, die dafür sorgt, dass kühle Luft in die Räume gelangt.

Die Regulierung des Sonneneinfalls in das Gebäude ist eine der einfachsten, günstigsten und wirkungsvollsten Methoden der Gebäudekühlung. Durch die Vermeidung oder Verminderung der direkten Sonneneinstrahlung kann die größte Kühllast begrenzt werden. Der Sonnenschutz kann durch vorspringende Bauteile, Dachüberstände, starre und bewegliche Sonnenschutzanlagen, Sonnenschutzgläser.

Bewegliche Sonnenschutzvorrichtungen sind am besten geeignet. Am sinnvollsten sind äußere, steuerbare Sonnenschutzanlagen, so z.B. Jalousien, Markisen.
Richtige Sonnenschutzgläser haben einen geringen Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert). Der g-Wert gibt an, wie viel Sonnenenergie über das Glas ins Gebäudeinnere gelangt. Der g-Wert setzt sich zusammen aus der Sonnenenergie im Wellenbereich zwischen 300 nm und 2500 nm von der der Anteil der Reflexion und der Anteil der Absorption der Gläser abgezogen wird. Je größer der Reflexions- und Absorptionsgrad ist, desto geringer ist die Energie, die in den Innenraum gelangt.
Eine begrünte Fassade kann einen aktiven Sonnenschutz bieten. Die Fassadenbegrünung steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der energetischen Optimierung des Gebäudes. Im Sommer soll die Fassade begrünt sein, während das Sonnenlicht im Winter die Glasfassade ungehindert passieren kann. Ein zweiter Effekt ist die Erzeugung von Verdunstungskälte zur Verbesserung des Mikroklimas innerhalb des Gebäudes und im unmittelbaren Gebäudeumfeld. Kletterpflanzen müssen unter extremen Bedingungen in Pflanzkübeln wachsen können. Hier soll sich der Blauregen (Wisteria sinensis) und Knöterich am besten eignen. Efeu und Wilder Wein ist wegen der Saugwurzeln an Glasfassaden nicht geeignet.
Auch die Begrünung von Dächern hat ein großes Potenzial, durch Verdunstung die Oberflächentemperaturen zu reduzieren und damit das Mikroklima innerhalb und um das Gebäude zu verbessern.
Auch helle bzw. weiße Gebäudeanstriche können die Häuser kühler halten. Dadurch könnte man mit ca. 20 % weniger Energie für die Kühlung auskommen. Ein gutes Beispiel sind die Gebäude in den südlichen Ländern.

Die rein passiven Systeme zur Gebäudekühlung können in Wohnhäusern auch im Hochsommer ein angenehmes Raumklima schaffen. Gerade für in gemäßigten Klima ist keine Klimaanlage notwendig, wenn man Kombinationen aus den verschieden Möglichkeiten der passiven Kühlung nutzt.

Gewerblich genutzten Gebäuden dagegen ist es nicht so einfach, ein angenehmes Raumklima mit rein passiven Systemen zu erreichen, da dort noch ein Wärmeeintrag aus anderen Wärmequellen in die Raumluft stattfindet, der in Wohngebäuden wenig bis gar nicht vorhanden ist. so z.B. Maschinen, Computer, Lampen.
 
Natürliche Wärmesenken - hybride Systeme
  • adiabatische Kühlung
  • Erdwärmetauscher
  • Luftbrunnen
  • Grundwasser
Adiabate Abluftkühlung

In den Klimaanlagen kann Regenwasser zur Kühlung des Gebäudes in den Sommermonaten verwendet. Bei der adiabaten Abluftkühlung wird Wasser in den Abluftstrom des Gebäudes versprüht und die Zuluft über einen Wärmetauscher vorgekühlt. Bei der Verwendung von Regenwasser anstelle von Trinkwasser in den Klimaanlagen wird zugleich Wasser und Abwasser gespart. Wirkungsvoller ist das Einsprühen von Wasseraerosolen oder über einen Flächenbefeuchter direkt in die Zuluft. Dieser Prozess der Gebäudeklimatisierung ist derart effektiv, dass noch bei Außentemperaturen von bis zu 30°C die Zuluft auf 21–22°C vorgekühlt werden kann, ohne auf technisch erzeugte Kälte zurückgreifen zu müssen.

Erdwärmetauscher - Luft
Der Erdwärmetauscher besteht aus Rohren, die nahezu horizontal im frostfreien Erdreich verlegt werden. Dies ist rund um die Baugrube oder auch unter offenen Flächen wie dem Garten möglich. Bei Einfamilienhäusern beträgt die Länge maximal 30 bis 50 Meter. Die Aufenthaltsdauer der Luft im Erdwärmetauscher ist entscheidend. Der Durchmesser der Rohre beträgt 150-200 Millimeter.
Der Luftbrunnen ist keine neue Erfindung. Schon in der Antike wurden solche Systeme hauptsächlich zur Kühlung von Gebäuden in den heißen Gegenden eingesetzt. Er sorgt für eine ökologische Kühlung des Gebäudes mit i.d.R. bis zu 16°C Einströmtemperatur (bei bis zu 30°C Außentemperatur).
Grundwasser
Betonkernaktivierung, auch thermische Bauteilaktivierung genannt, bezeichnet Systeme, die Gebäudemassen zur Temperaturregulierung nutzen. Diese Systeme werden zur alleinigen oder ergänzenden Heizung und Kühlung verwendet, indem Rohrleitungen (Kunststoffrohre) in Massivdecken oder auch in Massivwänden verlegt werden, durch die Wasser als Heiz- bzw. Kühlmedium fließt. Die gesamte durchflossene Massivdecke bzw. -wand wird dabei als Übertragungs- und Speichermasse thermisch aktiviert.
Eine wichtige Eigenschaft ist, dass die aktivierten Bauteile über ihre gesamte Fläche je nach Heiz- oder Kühlfall Wärme aufnehmen oder abgeben. Aufgrund der vergleichsweise großen Übertragungsfläche können die Systemtemperaturdifferenzen niedrig gehalten werden, sodass das Medium nicht so stark erwärmt werden muss wie beispielsweise das Wasser der Zentralheizung mit Heizkörpern. Aufgrund dieser geringeren Vorlauftemperaturen können zum Heizen z.B. Wärmepumpen effizient eingesetzt werden. Zum Kühlen eignen sich Umweltenergien, wie freie Rückkühlung über Flächenkollektoren, Grundwasserkühlung oder auch Kaltwassersätze.

Verdunstungskühlung (adiabatische Kühlung)

Die meisten indirekten Wärmeeinträge finden über das Dach statt. Es ist immer sinnvoll, diese Wärme nicht in ein Haus zu lassen. Auch die beste Außendämmung verhindert das Eindringen von Wärme nicht, wenn sich z. B. die Dachfläche stark aufheizt. Der Einsatz einer Verdunstungskühlung (adiabatische Kühlung) ist hier eine Alternative zu aufwendigen Kühlsystemen und kann mit einer natürlichen Nachtlüftung kombiniert werden.
Eine Dachberieselung ist eine Art der Verdunstungskühlung auf Flachdächern. Es ist möglich über Düsen auf dem Dach, das Dach zu berieseln und so mit Wasser zu bedecken. Die Berieselung findet in der Nacht statt. Tagsüber kann dieser Wasserfilm verdunsten, wobei viel Wärmeenergie verbraucht wird, die somit das Gebäude nicht aufheizen kann.
Bei zirkulierenden Wasserschichten wird Wasser über die Dachoberfläche geleitet. Durch die Geschwindigkeit, die durch die Bewegung entsteht, steigert sich der Verdunstungsprozess und damit auch die Kühlleistung. Das Wasser wird in Zisternen gespeichert und zirkuliert von da aus über ein Leitungssystem auf das Dach und kühlt dieses ab. Das Wasser läuft in einem „geschlossenen“ Kreislauf über die Regenrinne zurück in die Zisterne. Auch erwärmte Wasser kann noch genügend Kühlung erreichen. Der Einsatz eines Erdkollektors kann das Zisternenwasser abkühlen bzw. direkte in das Leitungssystem geleitet werden.
Dachkühlung + Dachkühlung - Ökoservice GmbH
Ein Dachteich ist eine einfachere Lösung im Gegensatz zu der Berieselung oder zirkulierender Wasserschichten. Hierbei werden Dachteiche auf Flachdächern installiert. Diese müssen allerdings während des Tages beschattet werden, z.B. durch eine bewegliche Dämmung, um eine Überhitzung zu vermeiden.
Dachbegrünung - ZinCo GmbH
Wird ein Luftstrom in einem raumlufttechnischen Gerät durch Wasserzerstäubung befeuchtet, kühlt sich die Luft bis zu 2,5 K ab. Der Zustandsverlauf der adiabaten Kühlung läßt sich sehr einfach im h-x-Diagramm nachvollziehen.

Solare Kühlung
"Überschüssige“ Sonnenenergie kann zur Kühlung von Gebäuden oder Geräten besonders in der heißen Tageszeit genutzt werden. Die Solare Kühlung spart Strom und hat im Gegensatz der solaren Heizung keine Speicherprobleme: Der Kühlbedarf steigt und fällt im Verhältnis mit dem Angebot an Sonnenenergie.
Bei der solaren Kühlung werden je nach Anwendung verschiedene Verfahren eingesetzt. Kühlschränke können nach dem Prinzip der Wärmepumpe oder nach thermoelektrischen Verfahren betrieben werden. Gebäude und Räume werden gekühlt, indem man der warmen Raumluft durch Adsorption an geeigneten Materialien Wasser entzieht und sie damit kühlt (Verdunstungskälte). Damit die Adsorptionsmaterialien wieder Feuchtigkeit aufnehmen können, werden sie durch Wärme getrocknet, die der Sonnenkollektor liefert. Der gleiche Sonnenkollektor kann also im Sommer zur Kühlung und im Winter zur Heizungsunterstützung eingesetzt werden.
Die solare Kühlung wird auch zunehmend in Mitteleuropa eingesetzt. Ein besonderer Einsatzbereich ist die "passive Gebäudekühlung". In tropischen und subtropischen Gegenden wird die solare Klimatisierung schon länger eingesetzt.
Unter dem Motto "Helfen statt Haben" engagieren sich Schüler und Lehrer der Staatlichen Berufsschule Altötting seit Ende der siebziger Jahre in verschiedenen erfolgreichen Entwicklungshilfeprojekten, so entwickelten sie einen Sorptions-Kühlschrank.

Transparente Wärmedämmung (TWD)
In unserem Klima ist nur die transparente Wärmedämmung (TWD) von energetischer Bedeutung. Dabei ist die Einstrahlung auf eine Außenwand eine Form der passiven Sonnenenergienutzung.
Eine Außenwand mit einer transparenten Wärmedämmung (TWD) erreicht eine positive Energiebilanz. Diese arbeitet nach folgendem Prinzip:
Das Sonnenlicht durchdringt eine Glasscheibe und die transparente Wärmedämmung und wir an einer dahinter liegenden schwarzen Wand von kurzwelliger in langwellige Strahlung umgewandelt. Die Wand erwärmt sich. Diese Wärme gelangt langsam durch die Wand an deren Innenseite. Die Wandtemperatur steigt über 20 °C und wirkt wie eine Flächenheizung. Diese „Heizung“ wird durch Verschattungseinrichtungen geregelt. Vor allem im Sommer ist eine Verschattung und Hinterlüftung dieser Konstruktion notwendig und die Südwand wird kühl gehalten. Durch einen erhöhten Luftwechsel in den Nachtstunden (Nachtkühlung) kann die Masse der TWD-Wand tagsüber zur passiven Raumlufttemperaturkühlung in den Sommermonaten verwendet werden.
Die Systeme zur transparenten Wärmedämmung haben sich in Großprojekten bewährt, ist aber wegen der relativ hohen Investititionskosten (vor allem bedingt durch die erforderliche Verschattungseinrichtung) nicht sehr verbreitet. Entwicklungen dieser Bauelemente zur passiven Sonnenenergienutzung haben vor allem die Reduzierung der Kosten zum Ziel, so durch die Verwendung günstiger Materialien (Wabenstrukturen aus Pappe, Abdeckung durch transparente Kunststoffe) oder andere Ansätze wie die Anreicherung von Putzen durch transparente Zusätze, so genannte Aerogele.

Natürliche und mechanische Nachtlüftung
Das Klima in Mittel- und Nordeuropa (einige Regionen ausgenommen) bietet gute Voraussetzungen für die passive Kühlung mit natürlicher und mechanischer Lüftung, weil auch während der heißesten Sommertage die Nächte unter 20°C abkühlen. Auch der Einsatz eines Erdwärmetauschers oder ein Luftbrunnen kann die Außentemperatur absenken. Mit diesen Temperaturen können bei richtigen Rahmenbedingungen die Wärmelasten des Tages abgeführt werden.
Die wichtigsten Rahmenbedingungen sind:
  •  Begrenzung der Wärmelasten - Kühllasten (Summe aus internen und externen Lasten)
  •  Speichermasse im Gebäudeinneren
  •  Ein auf die Nachtlüftung abgestimmtes Lüftungskonzept
Da bei diesem Lüftungskonzept die Wärme überwiegend nur nachts abgeführt werden kann, muss vor allem die Überwärmung der Räume tagsüber vermieden werden. Dazu ist die Reduktion der Wärmelasten auf ein möglichst geringen Wert eine wichtige Voraussetzung (passive Gebäudekühlung). Ergibt die Summe aus internen und externen Lasten max. 150 Wh/m²d, so kann man davon ausgehen, dass diese Lasten durch eine Nachtlüftung abgeführt werden können.
Bei der natürlichen Lüftung werden Lüftungsöffnungen und Druckdifferenzen zwischen innen und außen benötigt. Eine Thermik über mehrere Geschosse (z. B. Treppenhaus, Wohngalerie) kann hilfreich sein. Der thermische Auftrieb wird nur dann wirksam, wenn die Raumluft wärmer ist als die Außenluft bzw. eine Druckdifferenz durch den Windanfall erzeugt wird. Es können Luftwechselraten von über 10 h-1 erreicht werden. Der große Vorteil bei der natürlichen Lüftung liegt im ausreichender Luftaustausch bei geringen Betriebskosten. Natürlich müssen die Lüftungsöffnungen am Tage geschlossen sein.
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Der „Qua’a“ ist ein zentraler Raum im Obergeschoss, der dem Gästeempfang dient. Traditionell setzt er sich aus drei ineinander übergehenden Räumen zusammen: Einem geschlossenen, höher gelegenen Nischen, den Iwanen. Dieses Raumsystem bildet einen geschlossenen Kreislauf für die zirkulierende Luft, die im Innenhof durch den Springbrunnen weiter abgekühlt wird. Die heißer werdende Luft steigt in einem hohen Turm, dem „Shuksheika“, auf und kann dort über Lüftungsklappen, den „Mashrabiya“, austreten. Im Winter können die Öffnungen geschlossen werden, um die warme Luft im Innenbereich zu halten. Quelle: ARCHITEKT HASSAN FATHY - lrz-muenchen.de

 

 

 

Die passive solare Architektur ist nicht neu, sie wird in allen Teilen der Erde schon seit Jahrtausenden angewandt. Ein Beispiel mag das antike Griechenland vor rund 2.500 Jahren geben, das damals ebenfalls in einer Energiekrise steckte. Als Lösung für das Problem des immer knapper und teurer werdende Brennholzes wurde die verglaste Südfläche mit weitüberstehendem Vorbau entwickelt. Sokrates beschrieb dies so: "In Häuser, die nach Süden blicken, dringt die Sonne im Winter durch die Vorhalle bis in die Wohnräume vor und wärmt sie. Im Sommer jedoch hält das Dach der Vorhalle die Sonne ab und spendet kühlenden Schatten."  mehr > hier ein paar Beispiele   Quelle: Buch der Synergie - Achmed A. W. Khammas
Ein Beispiel ist das Heliotrop-Haus
Heliotrop®
Holzkonstruktion des Heliotrop
Drehkranz
Heliotrop-Solarpanel
Quelle: Rolf Disch
Heliotrop-Haus
Das Hauskonzept entspricht dem Prinzip der Sonnenblume. Diese Blume dreht ihre Blütenköpfe und Blätter nach dem Sonnenstand von Osten nach Westen. Die Frucht bleibt in der Oststellung stehen.
Dem drehbaren Solarhaus Heliotrop® liegt die Idee zugrunde ein Gebäude zu konstruieren, das höchsten Ansprüchen an Architektur und Umweltschutz genügt und dennoch ohne lästige Einschränkungen seinen Bewohnern exklusiven Wohnkomfort bietet.
Das Heliotrop® ist nicht nur ein architektonisch außergewöhnliches Wohn- und Geschäftshaus, es repräsentiert vielmehr ein Konzept, das in jeder Hinsicht so ressourcenschonend wie möglich vorgeht. Erstmals wurde der zukunftsweisende Plusenergiehausstandard zu einem einzigartigen Wohnerlebnis komponiert.
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Das Grundgerüst des Hauses, das aus Fichten-Brettschichtholz besteht, windet sich in einer Höhe von  6 m zylinderförmig um eine 14 m hohe, tragende Zentralsäule, in der die Elektrostationen untergebracht sind. Die Räume sind über eine Wendeltreppe an der Zentralsäule zu erreichen.

Die Wohn- und Arbeitsräume sind umlaufend, ansteigend in einer 18-eckigen Spiralkonzeption angeordnet und sind so alle miteinander verbunden. Die optimale Ausrichtung nach dem Sonnenstand wird durch einen Drehkranz mit Schwenklager und einem Elektromotor möglich. Eine passive Kühlung kann bei Bedarf durch das Drehen der großen Glasflächen des Hauses aus der Sonne erfolgen.
Auf der zentralen Säule ist über der Dachterrasse ein zweiachsig nachgeführtes Fotovoltaik-Solarkraftwerk angebracht, das fünf bis sechsmal soviel Strom erzeugt, als im Haus selbst verbraucht wird. Dadurch wird es zu einem Plusenergiehaus. Durch die Konstruktion des Hauses wird das Haus durch die Sonne, Vakuumröhren-Kollektoren und einem Erdwärmeaustauscher beheizt und Trinkwasser erwärmt. Hierzu kann auch ein Pufferspeicher eingesetzt werden.
Dass in diesem Haus auch die Abfälle und Fäkalien kompostiert und das Abwasser durch eine Teichklärung wiederverwendet werden, ist wohl auch eine Selbstverständlichkeit.
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Adiabate Kühlung

Adiabate Abluftkühlung
Solararchitektur
Erdwaermetauscher - Luft
Erdwärmetauscher - Flüssigkeiten
Bäume und Pflanzen lassen Städte atmen
Stadtklimamodell - am Beispiel Berlin
Die moderne Architektur sorgt für eine Hitzespirale
Passive Kühlkonzepte für Büro- und Verwaltungsgebäude mittels luft- bzw. wasserdurchströmten Erdreichwärmetauschern
Darstellung im h,x-Diagramm  - Institut für Luft- und Kältetechnik GGmbH
Klimadaten
Klima in Städten
Dachbegrünung
Luftbrunnen
Kühllastberechnung
Thermische Bauteilaktivierung
Passive Sonnenenergienutzung / Trombe Wand
Kühlungseffekt des SolarVentils
Raumkühllastermitlung - Formblatt
Thermisch aktivierte Fassade
Luft-Erdwärmetauscher
Adsorptiponskältemaschine
Raumkühlung
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das neue Videoportal von HaustechnikDialog mit vielen interessanten Informationen und Anleitungen aus der Haustechnik
Videos aus der SHK-Branche
SHK-Lexikon
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Hinweis! Schutzrechtsverletzung: Falls Sie meinen, dass von meiner Website aus Ihre Schutzrechte verletzt werden, bitte ich Sie, zur Vermeidung eines unnötigen Rechtsstreites, mich umgehend bereits im Vorfeld zu kontaktieren, damit zügig Abhilfe geschaffen werden kann. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis: Das zeitaufwändigere Einschalten eines Anwaltes zur Erstellung einer für den Diensteanbieter kostenpflichtigen Abmahnung entspricht nicht dessen wirklichen oder mutmaßlichen Willen. Die Kostennote einer anwaltlichen Abmahnung ohne vorhergehende Kontaktaufnahme mit mir wird daher im Sinne der Schadensminderungspflicht als unbegründet zurückgewiesen.

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