Einrohrheizung
ein etwas anderes System
Geschichte der Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Solartechnik
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| Hydraulischer Abgleich | |
Da es im Neubaubereich keine Einrohrheizungen
mehr geplant und gebaut werden, geht es im Folgendem um den Abgleich bestehender
Anlagen. Der Fachmann sagt in den meisten Fällen - Finger
weg und in Zweirohranlagen umbauen. Eine Einrohrheizung wird
man nach einer Haus- bzw. Wohnungssanierung (Wärmedämmung der
Außenwände und Geschossdecken, neue dichtschließende
Fenster) nie richtig in den Griff bekommen. Aber ein Abgleich ist aus
energetischer Sicht immer sinnvoll. |
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Außerdem
ist der Abgleich nicht nur nach der VOB
(Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen) Teil C – ATV DIN 18380,
der DIN
EN 14336
(Heizungsanlagen in
Gebäuden – Installation und Abnahme der Warmwasser-Heizungsanlagen
- 01-2005) und der EnEV
(Energieeinsparverordnung) vorgeschrieben, sondern auch Grundvoraussetzung
für eine effizient arbeitende außentemperaturgesteuerte Anlage. Natürlich
muss diese Leistung auch beauftragt und bezahlt werden. |
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Bei einigen Fördermaßnahmen ist der Abgleich zwingend vorgeschrieben und muss entsprechend von einem Fachbetrieb bescheinigt werden. |
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Bei der Einrohranlage
bleibt die Strangwassermenge anders als bei einer Zweirohranlage gleich,
es handelt sich um ein volumenstromkonstantes System.
Wenn bei diesem System das Thermostatventil die Heizwasserzufuhr zum Heizkörper
drosselt, so wird mehr Heizwasser durch den Bypass am Heizkörper
vorbeigeführt. Dadurch steigt die Vorlauftemperatur zum nächsten
Heizkörper und er wird mit mehr Wärme versorgt bzw.
überversorgt. Dieser Vorgang setzt sich bis zum
letzten Heizkörper des Heizkreises fort. Ebenso wirken sich andere
Störungen (z. B. überhöhte Strangvolumenströme) aus,
die damit zu ansteigenden Rücklauftemperaturen führen.
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Um eine Einrohranlage nachträglich
abgleichen zu können, müsste eine neue Rohrnetzberechnung
der einzelnen Kreise durchgeführt werden (die notwendigen Berechnungsprogramme
werden von den einzelnen Armaturenherstellern zur Verfügung gestellt),
um die Ringvolumenströme einigermaßen genau zu ermitteln. Jetzt
könnten mit manuell einstellbaren Strangregulierventilen
oder Volumenstromregler
die Volumenströme konstant gehalten werden. |
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Da sich in der Praxis der Einsatz von
manuell einstellbaren auf Grund der aufwendigen Berechnungen und komplizierter
Messungen der Volumenströme als zu aufwendig erwiesen hat, ist der
Einsatz von Volumenstromreglern der einfachere Weg. Ein weiterer Vorteil
dieser Ventile ist, dass sich die einzelnen Kreise nicht gegenseitig beeinflussen
können bzw. automatisch ausgeglichen werden. |
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hydraulischer
Abgleich - Zweirohrheizung - Kurzfassung |
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