Rohrverschraubungsarten

Geschichte der Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Solartechnik

Abkürzungen im SHK-Handwerk

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Klemmverschraubung

 

 

 

 

 

 

Klemmverschraubung
Die Klemmverschraubung wurde als Alternative zu den flach- oder konischdichtenden Verschraubungen auf den Markt gebracht und besteht in der Regel aus drei Bestandteilen:
  • Überwurfmutter
  • Körper
  • Dichtungs- bzw. Klemmring
Diese Art von Verbindung (z. B. metallisch dichtende Verbindung zwischen Kupferrohr und Fitting).hat den Nachteil, dass sie nur minimalem Druck standhalten kann und dass eine Wiederverwendung aufgrund der Konstruktion des Dichtungsringes schwierig ist, weil sich der Klemmring verformt. Diese Verbindung sollte grundsätzlich mit einem offenen Ringschlüssel verarbeitet werden.
Bei weichen und halbharten Kupferrohren müssen Stützhülsen verwendet werden.
Die Einsatzgebiete sind
  •   Heizung
  •  Solartechnik
  •  Trinkwasser kalt und warm
  •  Gas- und Flüssiggasinstallation
  •  Heizölinstallation
  •  Regenwassernutzungsanlagen
  •   Druckluft
Für Trinkwasser- und Gasinstallationen müssen Klemmringverbindungen das DVGW- Prüfzeichen tragen!
 

Klemmringverschraubungen
(Greif-Typ-Rohrverschraubung mit Scharniereffekt)

Klemmringverschraubungen (Greif-Typ-Rohrver-schraubung mit Scharniereffekt)
Eine verbesserte Art der Klemmringverschraubung nennt man Greif-Typ-Rohrverschraubung. Diese hat zwei Klemmringe, wobei durch das Festziehen der Verschraubung der vordere Klemmring gespannt wird und die Dichtwirkung entsteht. Die Oberfläche des Rohres und der Verschraubungskörper werden gegeneinander gepresst.
Am hinteren Klemmring wird das Rohr in einem Bereich knapp außerhalb der Stelle, an der das Rohr von das Klemmringnase gehalten und umspannt wird, wodurch ein radialer Scharnier- oder Halteeffekt eine bessere Vibrationsbeständigkeit gewährleistet.
Durch diese Konstruktion ist im Vergleich zur Schneidringverschraubung eine De- und Wiedermontage der Rohrverschraubung nach der Montage ohne Beschädigung möglich.

Bördelverschraubung
Bördelverschraubung
Die Bördelverschraubung war die nächste Variation von Rohrverschraubungsdesigns. Diese Verschrau- bung besteht in der Regel aus einer Überwurfmutter, einer Hülse und einem Körper mit einem kegelförmigen Ende.

Um das Rohr für die Montage vorzubereiten, sind in der Regel spezielle Bördelwerkzeuge erforderlich. Außerdem kann das Bördeln des Rohrs zu Belastungskerben am Ansatz der Bördelung führen oder Längsrisse an dünnen oder brüchigen Rohren verursachen.


Schneidringverschraubungen: ein Schneidring
 
Schneidringverschraubungen: zwei Schneidringe
 

Schneidringverschraubungen
Können im Gegensatz zu den originalen Klemmver-schraubungen bei Anwendungen mit höherem Druck eingesetzt werden. Diese Verschraubungen bestehen aus Überwurfmutter, Körper und Schneidring(en) mit einer scharfen Kante, die in die Oberfläche des Rohrs eingreifen und dadurch einen festen Halt erzeugen.

 

 

 

 

Schneidringverschraubungen können einen oder zwei Schneidringe haben. Bei Schneidringverschrau- bungen mit einem Schneidring erfüllt die Nase des Schneidrings zwei Funktionen: Eingreifen in das Rohr und Dichtungselement für den Körper. Bei Schneidringverschraubungen mit zwei Schneidringen wird der Griff vom hinteren Schneidring und die Dichtung vom vorderen Schneidring erzeugt.

 

 

 

offene Ringschlüssel
Quelle: Beta Werkzeuge
Klemmring-, Schneidring- und Bördel-Verschraubungen sollten nur mit einem offenen Ringschlüssel bearbeitet werden. Dadurch wird gewährleistet, dass die Überwurfmutter sich nicht verzieht bzw. oval wird und die Verbindung nicht undicht wird.
Hydraulikschrauber
Quelle: TorcUP Schraubtechnik Deutschland GmbH
Für spezielle Anwendungen gibt es auch spezielle Werkzeuge. Wobei es sich bei diesen Anwendungen sicherlich nicht um einfache Verschraubungen handelt.
Dieses offene Maul-Einsteckwerkzeug oder Ringschlüssel wird eingesetzt, wenn das Eckmaß der Schrauben ganz wenig Spielraum bietet. Bei der Druckbeaufschlagung fährt der Hydraulikkolben im Zylindergehäuse des TX-Schraubers aus und führt eine Schraubbewegung um die eigene Achse aus.
Quelle: SERTO GmbH
 

Isolierverschraubung (galvanisches Trennstück)
Der Einbau einer Buntmetallarmatur (Rotguss, Messing) soll nach der DIN 1988-7 angeblich ausreichen, um  Rohrwerkstoffe unterschiedlicher Potenziale, z.B. verzinkter Stahl und Edelstahl, vor elektrochemischer Korrosion zu schützen. Aber schon bei Flüssigkeiten mit hoher elektrischer Leitfähigkeit (Elektrolyt) und bei Trinkwasser mit Härtegraden >15 °dH, die eine vermehrte Inkrustation erzeugen, ergibt sich ein Korrosionsrisiko. Durch den Einsatz einer Isolierverschraubung kann die Korrosion nicht stattfinden, da die metallischen Kontaktflächen gegenseitig isoliert sind, weil sie aus gleichartigem Material bestehen.
Kyburz ® Isolierverschraubung
Quelle: INRAG AG
 
Bauteile einer Isolierverschraubung
Quelle: Viega GmbH & Co. KG
Wenn der Speicher oder Wärmetauscher und die Rohrleitungen aus verschiedene Werkstoffen bestehen und sich berühren, kann es  zu Kontaktkorrosion kommen. Durch die Verwendung eines Isolierschraubteiles wird die Kontaktkorrosion durch die isolierende Kunststoffschicht und die Anschlüsse aus zu Rohrleitung und Speicher passenden Werkstoffen verhindert. Außerdem wird z. B. der TW-Speicher vor vagabundierenden Strömen geschützt und ein vorzeitigem Abbau der Opferanode wird verhindert. Das Isolierschraubteil trennt die Leitung elektrisch auf und verhindert auf diese Weise einen schädlichen Stromfluss. In diesen Fällen darf der TW- Erwärmer selbst nicht in den Potenzialausgleich mit einbezogen werden.
Die Isolierverschraubung besteht aus einem Gehäuse und einer Hülse. Die Hülse ist durch eine isolierende Kunststoffschicht stabil und unlösbar mit dem Gehäuse verbunden und mit Ihrem Innengewinde an den Speicher oder Wärmetauscher montiert. Die Rohrleitung wird dann mittels Einlegeteil und Überwurfmutter an das Aussengewinde des Isolierschraubteils geschraubt.
Durch eine unzulässige Mischinstallation (Galvanische Spannungsreihe) bzw. durch Fehlströme (nicht geerdete Anschlussleitungen, kein Potentialausgleich) treten bei einer Kontaktkorrosion treten bei den Anschlüssen starke Korrosionsschäden auf.
Ist eine Mischinstallation nicht zu vermeiden, so sind in jedem Fall, in Fließrichtung gesehen, das edlere nach unedleren Werkstoffen einzusetzen. Welches Metall edler ist, ergibt sich aus der elektrochemischen Spannungsreihe. eingesetzt. Bei den  wichtigsten Metalle ergibt sich folgender Verlauf:
Magnesium (Mg) – Aluminium (Al) – Zink (Zn) – Chrom (Cr) – Eisen (Fe) – Zinn (Sn) – Blei (Pb) – Kupfer (Cu) – Gold (Au)
Je weiter zwei Elemente in der Spannungsreihe auseinander sind, umso schneller wird das undedlere Material verbraucht. Durch Isolierverschraubungen ist eine elektrische Trennung herzustellen.
Korrosion an Speicheranschlüssen
Quelle: Austria Email AG
Quelle: Viega GmbH & Co. KG
Wenn bei einer Reparatur ein Teilstück einer Rohrleitung mit anderem Material mit Isolierverschraubungen ausgetauscht wird, dann müssen die Teile, die untereinander elektrisch leitfähig verbunden waren,  nach VDE 0100 mit einem Potenzialausgleich mit einem Erdungsleiter NYM-J 1 x 6 mm2 zu verbinden.
Isolierverschraubung für Heizöl - doppelt und einfach isoliert
Quelle: INRAG AG
Die Isolierverschraubung trennt Kupferleitungen in Heizölleitungen elektrisch auf. Sie unterbindet Ströme und daraus resultierende Magnetfelder. Sie wird bei Tankanschlüssen für Heizöl eingesetzt und trennt Spannungen bis 1500 Volt (VSM) respektive 3000 Volt (VDS).

Steckfitting
Schnitt - Fitting mit Legende
Quelle: Zewotherm
Quelle: Geberit GmbH


Tectite® Steckfitting aus Messing für Kupferrohr
Quelle: Seppelfricke Armaturen GmbH

Stecksysteme

Immer häufiger werden Stecksysteme angeboten. Einige sind nachträglich wieder lösbar. In der Praxis werden bevorzugt unlösbare Verbindungen von den Fachbetrieben eingesetzt. Eigentlich sind auch nur unlösbare Systeme zu tolerieren.
Das abgebildete Zewo-Stecktechnik basiert auf einem metallischen Pressring (Halterungshülse), der sich im Inneren der Steckfittinge befindet. Dieser Pressring wird aus einem besonderen Stahl gefertigt, der durch eine Spezialwärmebehandlung eine enorme Presskraft erreicht. So springt beim Einschieben des Rohres in den Steckfitting eine Sperre heraus und der Pressring verpresst mit absoluter Sicherheit das Rohr auf dem Stützkörper des Fittings. Dabei nimmt der Pressring perfekt die dimensionalen Veränderungen auf, die sich im Rohr ergeben können.

Die absolut dichte, nicht lösbare Verbindung garantiert eine hohe Sicherheit. Die Verbindungen sind absolut sicher gegen Zugbewegungen, aber auch gegen Temperaturwechsel und Druckbelastungen.
Nachteilig wirken sich die oft sehr geringen Querschnitte in den Fittings negativ auf den Durchfluss aus.
Auch das System "PushFit" von Geberit entspricht diesen Ansprüchen.

Leider wird bei diesen Systemen der Hinweis, dass nur eingetragene Installateurbetriebe an Trinkwasserleitungen arbeiten dürfen, nicht angegeben.

Konisch- oder flachdichtende Verschraubungen gibt es für alle möglichen Verbindungestechniken, so z. B. Gewinde-, Löt-, Klebe- und Pressverbindungen und in allen Materialarten, so z. B. Messing, Rotguss, Edelstahl, Kunststoff.
Flachdichtende Verschraubung
Quelle: Georg Fischer GmbH
Quelle: heco GmbH
Temperguss-Fittings sind in den DIN 2950, die Stahlfittings in den DIN 2606 bis 2619 und 2980 bis 2993 genormt. Abgedichtet werden sie durch Werg (Hanf) und Mennige oder Mangankitt (Manganesit, Fermit u.a.) oder Gewindeband aus Kunststoff.
Flachdichtende Verschraubungen mit Dichtung werden dort eingebaut, wo Bauteile in eine Rohrleitung passgenau eingebaut (dazwischen- gesetzt) werden, so z. B. Pumpen oder die Bauteile zu schwer sind bzw. sich beide Seiten nicht bewegen lassen. Eigentlich sind es "Ersatzflanschen" für kleinere Nennweiten. Bauteile mit einseitigem Anschluss haben in der Regel konischdichtende Verschraubungen, weil das Bauteil einseitig bewegt werden kann.
Die Baulängen und z-Masse der Temperguss-Verschraubungen beziehen sich auf die fertig montierte Verschraubung mit einem Dichtring von 2 mm bzw. 3 mm Dicke. Die Wahl des geeigneten Dichtrings richtet sich nach den Betriebsanforderungen. Die flachdichtende Verschraubung kann radial demontiert und wieder montiert werden
Bei kegelig (metallisch [konisch]) dichtenden Verschraubungen sind die Dichtflächen vor dem Zusammenbau zu reinigen und mit einem Schmierstoff (bei Trinkwasser ausschließlich nach DIN 30660 geprüft z.B.: Gewindedichtpaste [z. B. Fermit]) zu behandeln.
Bei einer Wiederverwendung von kegelig dichtenden Verschraubungen übernehmen die Hersteller keine Gewähr für Dichtheit .
Auch Verschraubungen müssen, wie auch Flanschverbindungen, grundsätzlich spannungsfrei eingebaut werden. Da lösbare Verbindungen durch Verwindungen und thermischen Beanspruchungen undicht werden können, dürfen sie nicht verdeckt bzw. "unter Putz" verlegt werden. Sie müssen mit dem jeweilig notwendigen Werkzeug zugänglich sein.
Auch heutzutage werden immer noch Gewindefittings verwendet. Die Gewinde für Rohre, Armaturen, Fittings und sonstige Rohrleitungsteile sind international und national genormt. Die Größenangaben der Fittings (z. B. R 1/2) verhält sich parallel mit den Nennweitenangaben der Rohre (z. B. DN 15)
Bei den Gewindearten unterscheidet man zwischen
  •  Anschlussgewinden: Diese Rohrgewinde dichten im Gewinde gemäss ISO 7-1 bzw. prEN 10226-1 (die in der jeweils gültigen nationalen Ausgabe, DIN 2999, BS 21)
  •  Befestigungsgewinde: Diese Gewinde dichten nicht im Gewinde gemäss ISO 228-1
Daraus ergibt sich der Unterschied, dass das Rohrgewinde nach ISO 7-1 im Gewinde gedichtet wird, und zwar überwiegend durch metallische Pressung (kegelig/zylindrisch) der im dichtenden Bereich gänzlich formschlüssigen Gewindeflächen, wobei durch Dichtmittel (Hanf/Fermit, Teflonband) die Dichtwirkung verbessert und die Hohlräume luft- und wasserdicht werden.
Das Rohrgewinde nach ISO 228-1 ist ein rein mechanisches Befestigungsgewinde. Die Abdichtung, der damit zu verbindenden Teile, erfolgt über Weichdichtungen (Flach-, Quetschdichtungen) oder über metallische Passflächen.
Das Material der Temperguss-Fittings ist eine Eisen-Kohlenstoff-Legierung, die die Eigenschaften von Gusseisen (Vergiessbarkeit) und Stahl (Festigkeits- und Zähigkeitseigenschaften) in sich vereint. Durch die chemische Zusammensetzung der Schmelze wird eine ausgezeichnete Vergiessbarkeit erreicht und somit besonders für die Herstellung komplizierter Formen und für die Fertigung von Teilen mit sehr geringen Wanddicken geeignet ist.
Da Temperguss im gegossenen Zustand hart, spröde und nicht bearbeitbar ist, wird das Gefüge erst durch eine anschliessende Wärmebehandlung gebrauchsfähig. Eine Langzeit-Glühbehandlung (Tempern) sorgt für eine sehr gute Bearbeitbarkeit und sehr gute Zähigkeitseigenschaften bei gleichzeitig ausreichend hoher Festigkeit. Dabei wird zwischen zwei Temperguss-Sorten unterschieden
  •  Schwarzer Temperguss wird in einer inerten Atmosphäre (Schutzgas oder Vakuum) geglüht und hat ein gleichmässiges Gefüge mit höherem Kohlenstoffgehalt
  •  Weisser Temperguss wird in einer oxidierenden Atmosphäre geglüht und der Kohlenstoffgehalt der Randzone stark reduziert und das Gefüges entkohlt, was ausschlaggebend für eine bessere Verzinkbarkeit bzw. einer Legierungsbildung der Zinkschicht ist,  für eine höhere Festigkeit bei gleicher Dehnung sorgt und durch zusätzliche Wärmebehandlung zu einer bedingten Schweiss- und Lötbarkeit führt.
Zum Korrosionsschutz werden die Temperguss-Fittings verzinkt. Wobei entweder die Schmelztauchverzinkung oder die galvanische Verzinkung angewendet wird. Das Schmelztauchverfahren wird bevorzugt verwendet, weil sich dabei eine gute Oberflächenlegierung mit einer gleichmässige Schichtdicken (mindestens 500 g/m2 bzw. 70 µm) ergibt. Bei der galvanischen Verzinkung bildet sich nur eine Deckschicht (maximal 25 µm) und keine Legierungsbildung mit dem Werkstoff, was in der Praxis zum Abplatzen bei Ausdehnungsvorgängen führen kann.
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Da lösbare Verbindungen (Verschraubungen, Langewinde) durch Verwindungen und thermischen Beanspruchungen undicht werden können, dürfen sie nicht verdeckt bzw. "unter Putz" verlegt werden. Sie müssen mit dem jeweilig notwendigen Werkzeug zugänglich sein. Ein wenig Fermit auf die Gewindegänge der Überwurfmutter und auf den Konus führen dazu, dass man diese Verbindung auch Jahre später problemlos wieder lösen kann. Alte Verschraubungen lassen sich durch das Erwärmen mit Heißluft, oder besser mit einer Flamme, auch ohne Gewaltanwendung wieder lösen.
 
 
Die Errichtung einer Trinkwasserinstallation und wesentliche Veränderungen an diesen dürfen nur von Installationsbetrieben durchgeführt werden, die in das Installateurverzeichnis eines WVU eingetragen sind.
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Genutetes Rohrleitungssystem
Genutetes Rohrleitungssystem
Quelle: Victaulic Europe
Bei dem genuteten Rohrleitungssystem von Victaulic werden die Rohre ohne Schweißen, Flanschen oder Gewindeschneiden verbunden. Das System ist für rollgenutete oder gefräste Standardrohre oder rollgenutete dünnwandige Rohre ausgelegt. Die Bearbeitung der Rohrenden kann entweder als Vorfertigung in der Werkstatt oder auf der Baustelle mit den entsprechenden Werkzeugen durchgeführt werden. > mehr
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Rohrkupplungen
Rohrkupplung - DVGW zugelassen
Eine Alternative zu konventionellen Rohrverbindungstechniken für Kunststoff- und Metallrohre ist die Rohrkupplung. Alle glattendigen Rohre können mit wenigen Handgriffen verbunden werden. Die montagefertig angelieferte Kupplung wird über die Rohrenden geschoben, ausgerichtet und in eine beliebige radiale Montageposition gedreht. Ein wechselseitiger Anzug der beiden Schrauben mit einem Drehmomentschlüssel gewährleistet eine sichere Montage. Die Dichtzuverlässigkeit ist auch bei leichten Achsversätzen, Auswinkelungen und sogar bei Rohrabständen bis zu 35 mm gewährleistet. Auftretende Druckschläge, Vibrationen und Körperschall werden deutlich gedämpft.
Rohrkupplung als Steckmuffe
Quelle: Dr. Werner Röhrs KG

 

 

Neue Rohrkupplung
Die Röhrs-Rohrkupplung ist ein Kupplungselement für steckbare Rohre, die überall dort besondere Vorteile aufweist, wo besonders hohe Drücke auftreten. Sie besteht im Wesentlichen aus verschiedenen Federkegelscheiben, deren Anzahl vom Rohrleitungsdruck abhängt und deren Wirkungsweise ebenfalls vom Rohrleitungsdruck abhängt.
Vorteile:
  • Einfache Montage, da die Rohrenden nur zusammengesteckt werden müssen.
  • Die Rohrenden brauchen nicht mehr bearbeitet werden.
  • Durchmessertoleranzen der Rohre werden aufgenommen.
  • Leichte kostensparende Montage möglich, da nur Steckverbindung.Einteiliges Bauelement.
  • Hohe Betriebssicherheit, da die Federkegelscheiben eine hohe Spreizwirkung gewährleisten. Ohne Werkzeug montierbar, da einfache Steckverbindung.
Rohrkupplungen (Verbindungs- und Reparaturschellen)
Quelle: Straub Armaturen Service GmbH
Rohrkupplungen können als Verbindungschellen oder Dichtschellen (Reparaturschellen) verwendet werden. Hierzu gibt es in verschiedenen Versionen (mit einem Gelenk, einteilig oder zweiteilig, offen) für Heizungs-, Wasser- und Abwasseranlagen.
Mit diesen Kupplungen können Rohrleitungen aus gleichem Material oder verschiedener Materialien verbunden werden. Offene Kupplungen können auch auf bestehenden Rohrleitungen ohne Aus- und Einbau der Rohre als Reparaturschellen montiert werden. Wichtig ist in allen Fällen, dass die passenden Kupplung inpunkto nicht zugfest, zugfest und Temperaturbeständigkeit ausgewählt werden. Je nach Ausführung ist der Temperaturbereich von -20 °C bis +100 °C (je nach Dichtungsmaterial [EPDM, NBR]) und die Drücke können bis 16 bar gewählt werden.
Edelstahldichtbänder
Quelle: Gebo Armaturen GmbH
Edelstahldichtbänder werden zum Abdichten von Löchern, Rissen und porösen Stellen in wasser- und gasführenden Leitungen eingesetzt. Sie sind geeignet für
  • Stahlrohr (Gewinde-, Siederohr)
  • Kupferrohr
  • Edelstahlrohr
  • Gussrohr
  • duktiles Gussrohr
  • Faserzementrohr
  • kurzfristige Reparatur von PVC-Rohr und PE-Rohr
Druckstufen: Wasser PN 16, Gas PN 4; Temperaturen: Wasser bis 90 °C, Gas –5 bis +50 °C. Die Dichtmanschette aus EPDM ist für Wasser (KTW) oder NBR für Gas (DIN DVGW) zugelassen
Edelstahldichtbänder - Gebo Armaturen GmbH
eine Alternative zum Schweißen und Löten - Gebo-Verbinder
Klemmverschraubungen
Arten von Rohrverschraubungen
Rohrverschraubungen - Fa. Voss
Steckverschraubungen für Edelstahlwellrohre - Fa. Würth
Schneidringverschraubungen
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Arbeitstechniken Rohr
Rohrnetzberechnung
Rohrnetzberechnung mit Abgleich
Rohrnetzberechnung - Arbeitsblatt
Rohrleitungssysteme
Rohrdämmung
Rohrdämmung nach der EnEV 2009
Rohrgewindeverbindung
Rohrbefestigungen
Rohrbruch- und Leckortung
Fittings - Temperguss
 
Hinweis! Schutzrechtsverletzung: Falls Sie meinen, dass von meiner Website aus Ihre Schutzrechte verletzt werden, bitte ich Sie, zur Vermeidung eines unnötigen Rechtsstreites, mich umgehend bereits im Vorfeld zu kontaktieren, damit zügig Abhilfe geschaffen werden kann. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis: Das zeitauf-wändigere Einschalten eines Anwaltes zur Erstellung einer für den Diensteanbieter kostenpflichtigen Abmah-nung entspricht nicht dessen wirklichen oder mutmaßlichen Willen. Die Kostennote einer anwaltlichen Abmah-nung ohne vorhergehende Kontaktaufnahme mit mir wird daher im Sinne der Schadensminderungspflicht als unbegründet zurückgewiesen.
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