Einzelraumregelung
(ERR)
Geschichte
der Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Solartechnik
Abkürzungen
im SHK-Handwerk
Bosy-online-ABC |
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Wichtige
Voraussetzungen für den sinnvollen Einsatz
einer Einzelraumregelung (ERR) sind,
neben der Vorschrift, diese nach der EnEV einbauen
zu müssen, eine fachgerechte Auslegung der Heizflächen
nach der Raumheizlastberechnung nach DIN
EN 12831, eine nach den Werten einer Rohrnetzberechnung
abgeglichene Anlage (hydraulischer
Abgleich) und eine dem Gebäude
(Bauart, Dämmung, Luftdichte) und der Anlage (Art
der Heizflächen [Radiatoren- oder Plattenheizkörper, Konvektoren,
Flächenheizung]) angepasste Heizkurve
der Heizungsregelung.
Die Temperatur des Heizungswassers sollte keine der Störgrößen
(Fremdwärme - Sonneneinstrahlung, interne Wärmequellen [elektrische
Geräte, Kaminofen, viele Personen]) sein. Eine verminderte
Wärmeabgabe (Absenkbetrieb) an den Heizflächen
sollte in erster Linie über die Systemtemperatur
und nicht über das Abwürgen
des Volumenstromes an den Heizflächen
sein. Außerdem sollte man über das richtige
Heizen und richtige
Lüften informieren. |
Es wird aber wohl
noch etwas Zeit ins Land gehen, bis auch der letzte Fachmann und die
Betreiber der Anlagen dieses verinnerlichen. |
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Es
kommen immer mehr zeitgesteuerte Ventilaufsätze
und Raumthermostaten zum Einsatz, um einzelne Räume
abzusenken oder ganz abzuschalten.
Besonders in Mehrfamilienhäusern kann es zu Problemen
mit der Umlaufwassermenge kommen. Wenn in diesen Anlagen
keine selbstregegelnde Pumpen eingesetzt werden, kann
es zu Geräuschen im Rohrsystem und/oder an den
Heizkörperventilen kommen. Außerdem würde sich der Volumenstrom
an den noch offenen Ventilen erhöhen, was wiederum im geringen
Umfang vermehrt zur Störgröße werden kann, also zum
weiteren Abwürgen der nächsten Heizkörper. |
Inwieweit
eine Einzelraumregelung in sehr gut gedämmten
und luftdichten Gebäuden, die mit einer Flächenheizung
(Fußboden- und/oder Wandheizung) ausgestattet sind und
in denen der Selbstregeleffekt
greift, sinnvoll ist, wird immer wieder diskutiert > Einzelraumregelung
- ERR - Ja oder Nein? |
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| Zentralgerät
- Heizungsregler |
Das Zentralgerät
(Heizungsregler) ist das Herz einer
Heizungs-, RLT- und Solaranlage.
Die einfachste Funktion in einer außentemperaturgeführten
Vorlauftemperaturregelung ist das Verarbeiten
der Eingangsimpulse, die von einem Außentemperaturfühler
(AF) und dem Vorlauftemperaturfühler
(VF) kommen. Der Sollwert für
den Regler wird von der Außentemperatur (Führungsgröße)
vorgegeben und durch die Heizkurve
(Heizkennlinie) dargestellt. Über den Regler wird ein Stellglied
(Mischventil)
angesteuert. Dieses versucht, die Vorlauftemperatur (VF - Regelgröße),
die aufgrund der Außentemperatur (AF) errechnetet wurde, herzustellen.
Eine Erweiterung zur besseren Regelung in gut gedämmten
und luftdichten Gebäuden ist der Einsatz von Sonnen-
(SF) und Windfühler (WF).
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Quelle:
Technische Alternative
Elektronische Steuerungsgerätegesellschaft m.b.H
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| Moderne
Regelgeräte bieten umfangreiche Optionen
zur Einstellung verschiedener Anlagenfunktionen. Eine
kompakte und vielseitig verwendbare Regelung für
Solar- bzw. Heizungsanlagen und den im Anlagenbereich
benötigten Pumpen und Ventilen ist heutzutage
Stand der Technik. |
Bei
der Universalregelung UVR 1611 gelangen
16 Fühlersignale über einen
Überspannungsschutz, Tiefpass und Multiplexer
zum A/D- Wandler des Prozessors. Über eine abstimmbare
Referenz kann die Wertigkeit des Messsignals errechnet
werden. Außerdem werden vom Rechner periodisch
alle Bedienelemente abgetastet, die Anzeige beschrieben,
sowie der CAN- Bus behandelt. Nach der Berechnung
der Temperaturen und der daraus resultierenden Verknüpfung
werden über Leistungstreiber die entsprechenden
Ausgänge geschaltet. Als Schutz vor einem Datenverlust
besitzt das Gerät einen nicht flüchtigen
Speicher (EEPROM) und für die Gangreserve der
Uhr einen Superkondensator (für ca. 3 Tage). |
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SDC-Regler
für Heizung, Solarintegration und Fernwärme |
Das SDC-Regelsystem
besteht aus einer Basisvariante, die zur Heizkreis-,
Kesselfolge-, Kessel- und Warmwasserregelung
mit Solar- und Multivalentregelfunktion
sowie zur Fernwärmeübergabe mit nachgeschalteter
Heizkreis- und Warmwasserregelung mit Solarintegration. |
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Smile -
SDC-Regler |
Quelle:
Honeywell GmbH |
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In der Grundfunktion
sind die SDCRegeltypen zentrale witterungsgeführte
Vorlauftemperaturregler für einen bzw. mehrere
Heizkreise. Raumaufschaltung bzw. Raumregelung
ist pro Heizkreis möglich. Die lastabhängigen
Kessel- bzw. Fernwärmeübergabetemperaturen werden
durch die nachgeschalteten Heizkreise sowie der Warmwassertemperatur-anforderung
bestimmt und ebenso von SDC geregelt. Jeder Regler kann
als eigenständiger (stand alone) Regler arbeiten.
Durch Buskommunikation ist ein Zusammenschluss
von bis zu 5 SDC-Reglertypen zu einem System möglich.
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Die Grundfunktionen
sind in einem unverlierbaren Programm enthalten. Alle
Parameter sowie Zeitprogramme sind mit vernünftigen
Grundeinstellungen für jeden Regelkreis vorbelegt
und erlauben bei Bedarf individuelle Anpassungen an die
Anlage und Nutzergewohnheiten. Dafür ist kein PC-Einsatz
nötig. |
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MAX!
Cube, Funk-Heizkörper-Thermostat, Fensterkontakte,
Eco-Taster |
Quelle:
ELV Elektronik AG |
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Zunehmend
wird eine (Fern-)Steuerung der Heizungsanlage
per Netzwerk, Internet
oder über App's vom Handy
(iPhone bzw. Tablet) angestrebt. Sinnvoll sind diese Einrichtungen
z. B. für Ferienhäuser bzw. Ferienappartments
oder wenn man unregelmäßig nach
Hause kommt. Aber auch technikbegeisterte Betreiber sind
auf der Suche nach geeigneten Lösungen. |
Eine kostengünstige
Möglichkeit ist das MAX!-System. Es
besteht aus folgenden Komponenten |
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App
für iPhone |
Quelle:
ELV Elektronik AG |
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Quelle:
ELV Elektronik AG |
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Das MAX!
Cube ist die Schnittstelle in
das Netz. Er bildet die Schnittstelle
zwischen den per bidirektionalem Funk verbundenen weiteren
Komponenten und dem Computer-Netzwerk im Haus. Hier werden
alle Konfigurationsdaten gespeichert und arbeite so
auch ohne Internet oder PC-Anschluss. Er enthält
einige System-Statusanzeigen und gibt Statusmeldungen
der Komponenten in das Netzwerk weiter. Diese können
dann auf dem jeweiligen Frontend (PC/mobiles Gerät)
ausgewertet werden. Der MAX! Cube enthält einen intelligenten
Webserver, der bei Netzwerk-einbindung eine automatische
Konfiguration vornimmt. |
Der MAX!-Funk-Heizkörper-Thermostat
ist werkseitig voreinstellt.
Über drei Tasten ist jederzeit eine manuelle Bedienung
möglich. Wobei bei dem nächsten programmierten
Umschaltzeitpunkt der Automatikbetrieb weiterarbeitet.
Eine sogenannte Boost-Funktion sorgt für schnelles
Aufheizen, so dass der Raum kurz ab dem programmierten
Zeitpunkt aufgeheizt wird. Lernt man einen Fensterkontakt
am Thermostaten an, so sorgt dieser für Absenkbetrieb
exakt für die Zeit, in der das Fenster zum Lüften
geöffnet ist. Per Funk via MAX! Cube und Software-Frontend
ist der Thermostat mit einem 7-Tage-Schaltprogramm mit
13 Regelungsphasen je Tag programmierbar. |
Der MAX!-Fensterkontakt
steuert alle im Raum befindlichen Thermostate gleichzeitig
an, wenn er ein Fensteröffnen registriert. Ein solcher
Kontakt gehört also an jedes Fenster bzw. an das
Fenster, das üblicherweise zum Lüften verwendet
wird. |
Der MAX!
Eco-Taster kann bei dem Verlassen des Hauses
bzw. Wohnung/Firma gedrückt werden und alle Thermostate
im Haus fahren auf Absenkbetrieb. Es
muss also nicht bei einem außerplanmäßigen
Absenken die Regelung neu eingestellt werden. |
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| Thermostatventil |
Mit dem Thermostatventil
ist ein einfaches Einzelraumregelsystem zu erstellen.
Sie erlauben die Einstellung einer tieferen
Raumtemperatur als die durch die Heizkurve
(Heizkennlinie) festgelegte (Schlafzimmer, nicht genutzte Räume)
und erfüllen die Vorgabe der EnEV, indem sie bei
Fremdwärne (Sonneneinstrahlung, interne Wärmequellen
[elektrische Geräte, Kaminofen, viele Personen]) schließen
und so energiesparend wirken. Eine Überhitzung
der Räume kann durch die Ventile nicht
verhindert werden, denn sie können nicht "kühlen". |
Die thermostatischen
Heizkörperregler sind P-Regler mit einer
relativ grossen bleibenden Regeldifferenz. Bei dem
Einsatz einer außentemperatur-
oder witterungsgeführten Vorlauftemperaturregelung
müssen die thermostatischen Heizkörperregler nur noch die
Feinregelung im Raum übernehmen. Dadurch macht sich die bleibende
Regeldifferenz nur noch beim Auftreten von Störgrössen
(Fremdwärme) bemerkbar. Dabei darf die Systemtemperatur
nicht als Störgröße wirken und der Volumenstrom muss
der Raumheizlast angepasst werden. So etwas nennt man auch hydraulischen
Abgleich. |
Die
Folge des fehlenden Abgleichs ist,
dass die Heizkreise (Heizkörper) mit höheren Widerständen nicht warm
werden. Die falsche "logische" Folgerung wäre, den
Pumpendruck zu erhöhen (höhere Schaltstufe, größere Pumpe). Dies bedeutet
aber einen höheren Stromverbrauch, evtl. extreme Fließgeräusche, Einbau
eines Überströmventils (Energievernichtung)
und Lufteinsaugung (Verschiebung des Nullpunktes).
Dadurch werden die Probleme noch größer. |
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Quelle:
Oventrop GmbH & Co. KG |
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| Der
Flüssigkeitsfühler im Thermostatkopf
reagiert auf die Abweichungen vom eingestelltem Sollwert
der Raumtemperatur. Bei steigender Raumtemperatur
dehnt sich die Flüssigkeit im Flüssigkeits-Fühlerelement
aus und drückt den Faltenbalg zusammen. Hierdurch
wird das Ventil stetig geschlossen und die Wärmeabgabe
des Heizkörpers durch weniger Volumemstrom reduziert.
Die Entlastungssicherung mit ihrer Feder sorgt bei
dem geschlossenen Ventil dafür, dass Kräfte,
die durch weitere Ausdehnung des Faltenbalgs entstehen,
kompensiert werden und nicht auf den Ventilstössel
weitergeleitet werden. Bei sinkender Raumtemperatur
dehnt sich der Faltenbalg wieder aus und das Ventil
öffnet durch die interne Feder im Ventileinsatz.
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So
entsteht eine stufenlose Betätigung des Heizkörperventils
mit einer feinen Regelung des Heizmittevolumenstromes
zum Heizkörper. Bei einem richtig durchgeführten
hydraulischem
Abgleich und der passenden Heizkurve
wird der Sinn dieser Einrichtung erfüllt,. Dieser
ist hauptsächlich, bei Fremdwärme
(Sonneneinstrahlung, interne Wärmequellen [elektrische
Geräte, Kaminofen, viele Personen]) zu
schließen. |
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Auslegung
des Thermostatventils |
Um ein befriedigendes
Regelverhalten des Regelventils zu
erhalten, muss es einen genügend großen Eigenwiderstand
gegenüber dem Druckverlust im System haben. Bei der Auslegung
von Regel- oder Thermostatventilen innerhalb
der Rohrnetzberechnung
müssen folgende Begriffe bekannt sein: |
- Proportionalbereich
- kV-Wert
- Ventilautorität
- (delta)pmax
maximaler Differenzdruck
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| Proportionalbereich |
Das thermostatisch
geregeltes Heizkörperventil ist ein Proportionalregler
(P-Regler), bei dem der eingestellte Wert am Thermostatkopf ein entsprechender
Hub zugeordnet ist. Wenn sich Raumlufttemperatur
ändert, dann kommt es zu einer proportionalen Änderung
des Ventilhubes. Der Fühler vergleicht
die vorhandene Raumtemperatur mit dem eingestellten Sollwert
und stellt über die Ventilspindel den Ventilhub den Volumenstrom
zum Heizkörper ein. Wenn also die Raumlufttemperatur absinkt, öffnet
das Ventil bzw. es schließt bei steigender Raumtemperatur. Dadurch
wird die Raumlufttemperatur innerhalb des Proportionalbandes
konstant gehalten. Bei einer Warmwasserheizung kommen Ventile mit einem
Proportionalbereich
(P-Band) von 2 K zum Einsatz. Bei einem P-Band
von 1 K und kleiner kommt das Ventil ins "Schwingen",
es arbeitet unstabil. |
| Der Proportionalbereich
(Regelbereich) ist die Temperaturänderung, die benötig
wird, um das Ventil so weit zu öffnen, dass der dimensionierte
Volumenstrom erreicht wird. |
| kV-Wert |
| Der kV-Wert
und der kVS-Wert kennzeichnet den Durchfluss
eines Ventils. Bei dem kV-Wert wird der Durchfluss
von Wasser in m3/h, in einem
Temperaturbereich von 5 °C bis 30 °C bei einem Druckverlust
von 1 bar (10.000 Pa) und einem entsprechenden Hub angegeben. |
Beziehung
zwischen kV-Wert und Druckdifferenz |
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m3/h |
aus
dem kV-Wert errechnet sich
der Druckverlust |
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Pa |
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Der Zusammenhang
des Proportionalbereichs (XP) in Abhängigkeit
vom kV-Wert kann in einem Ventil-Diagramm
nachvollzogen werden. |
Der kVS-Wert
gibt den Durchfluss von Wasser in m3/h
bei voll geöffnetem Ventil (maximaler
Hub und Durchsatz) an. |
| Ventilautorität |
| Die Ventilautorität
gibt das Verhältnis "a"
des Druckverlustes im Ventil zum Gesamtdruckverlust
in der Anlage an. |
Anteil
des Regelventiles am Gesamtdruckverlust |
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0,.. |
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Die Praxis hat gezeigt,
dass die Autoritäten "a"
bei Thermostatventilen in Warmwasserheizungsanlagen
von mindestens 0,3 bis 0,7 sein sollten.
Man kann auch sagen, dass das Ventil einen Druckverlust von 30 bis 70
% vom Gesamtdruckverlust haben sollte. |
| (delta)pmax
maximaler Differenzdruck |
Der maximale
Differenzdruck (Druckdifferenz zwischen Eingang und Ausgang
des Regelventils) wird von den Ventilherstellern angegeben und sollte
nicht überschritten werden, damit die Schließ- und exakte
Regelfähigkeit gewährleistet bleibt. Außerdem führt
eine zu hohe Druckdifferenz dazu, dass durch die Drosselung
an der engsten Stelle im Ventil mechanische Energie in Schallenergie
umgewandelt wird und damit zu lästigen Geräuschen
und Erosionskorrrosion führen. |
Eine zu
hohe Druckdifferenz entsteht auch, wenn viele der Thermostatventile
in einem Gebäude schließen. Der Grund
kann in Fremdwärme (Sonneneinstrahlung, interne
Wärmequellen [elektrische Geräte, Kaminofen, viele Personen]),
fehlender hydraulischer Abgleich und/oder in einer
zu hohe Heizkurve gegeben sein. Bei einer Umwälzpumpe
mit konstanter Fördermenge bzw. Förderhöhe
erhöht sich der Durchfluss an den noch offenen Ventilen, was nicht
nur zu Geräuschen, sondern auch zum Schließen weiterer Ventile
führen kann. |
In solchen Anlagen,
hier vor allen Dingen Heizkörperanlagen, sollten
grundsätzlich differenzdruckgeregelte bzw.
selbstregendelde Pumpen, die auch weniger Strom verbrauchen,
eingesetzt werden. Bei dieser Pumpentechnik ändert
sich die Pumpenkennlinie über die Verstellung
der Drehzahl. Überströmventile
sollten heutzutage der Vergangenheit angehören
oder wenigstens richtig eingesetzt werden. |
Voreinstellung
-Thermostatventil |
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| Diagramm
zur Ermittlung der Voreinstellung |
Quelle:
Oventrop GmbH & Co.
KG |
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Im
Rahmen einer Rohrnetzberechnung werden
die Einstellwerte der Thermostatventile,
die für den hydraulischen Abgleich
benötigt werden, ermittelt. Dabei errechnet sich
der notwendige Pumpendruck aus den
Druckverlusten des ungünstigsten Stromkreises
(der Kreis hat den größten Druckverlust).
Alle anderen Stromkreise (Heizkörper) haben kleinere
Druckverluste und müssen durch eine Voreinstellung
im Ventil (voreinstellbare Thermostatventile, Strangregulierventile)
auf den jeweils geforderten Volumenstrom gedrosselt
werden. |
Ein
falsches Ventil, eine falsche Einstellung
oder ein nicht durchgeführter Abgleich
führt zu mangelhaft funktionierenden Heizflächen,
da die Heizflächen mit höheren Widerständen
nicht warm und Heizflächen mit geringen Widerständen
überversorgt werden. Auch ein höherer Pumpendruck
kann diesen Fehler nicht beseitigen und führt
nur zu einen steigenden Stromverbrauch und Fließgeräuschen. |
| So
muss z. B. ein Heizkörper mit
einem geringeren Druckverlust ((delta)pHK
5.974 Pa) auf den Gesamtdruckverlust
((delta)pung.HK 7.720 Pa) der Anlage abgeglichen
werden. Die Druckdifferenz (delta)pAbgl
1.746 Pa) wird über die Voreinstellung
abgedrosselt. |
Der
Heizkörpermassenstrom bei einem
(delta)t von 20 °C beträgt 11
kg/h. Die Auswahl des Heizkörperventils
erfolgt mittels der Herstellerunterlage (in diesem
Beispiel Oventrop, Baureihe AV 6). Aus dem Diagramm
ist die Voreinstellung bei einer
Regeldifferenz von 2 K
mit dem Voreinstellwert 2 zu nehmen.
Der kV-Wert ist 0,170. Quelle:
Uponor GmbH |
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Volumenstrombegrenzung
- Voreinstellung |
| Quelle:
Danfoss GmbH |
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Quelle:
TA Heimeier |
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Aufgrund verschiedener
Einbauvarianten der Heizkörper
gibt es verschiedene Thermostatköpfe. Wichtig
ist in jedem Fall, dass das Fühlerelement die
"wirkliche" Raumtemperatur erfassen kann.
Nur mit einer richtigen Raumtemperatur ist das "Richtige
Heizen" möglich. Welcher Thermostatkopf verwendet
wird, hängt von folgenden Faktoren ab. |
- von der Länge und Breite des Raumes
- von der Anordnungsstelle (unter dem Fenster,
an der Außen- oder Innenwand)
- von der Art des Heizkörpers (z. B. Unterflurkonvektor)
- von den Heizkörperanschlüssen (einfacher
oder Mittelanschluss, Ventilheizkörper)
- von evtl. Abdeckungen (Vorhänge, Verkleidungen)
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Da es immer wieder
Probleme mit der Übereinstimmung
der eingestellten Temperatur und der wirklichen
Raumtemperatur gab, sind heutzutage sind auf den Thermostatköpfen
keine Temperaturangaben, sondern (Richt)Zahlen (1 bis
5) aufgedruckt. Die dann notwendige Einstellung muss sich der Betreiber
merken oder die Skala muss nachjustiert werden. Die gemessene
Temperatur ist von dem Ort der Temperaturerfassung
(Messstelle) abhängig ist. So z. B. kann die Temperatur im Fußbodenbereich
(Heizkörper mit Mittelanschluss, Fernfühler auf der Fußleiste
unter dem Heizkörper) um einige Grad von der gewünschten Raumtemperatur
abweichen. |
Fernfühler
werden immer dann eingebaut, wenn die Messstelle die
Raumtemperatur nicht richtig erfassen kann. So kann
z. B. einfallende Kaltluft
unter den Fenstern, starke Wärmeabstrahlung des
Heizkörpers oder durch Vorhänge verdeckte
Thermostatköpfe eine falsche und ungleichmäßige (Raum)Temperatur
messen. Aber auch bei längeren Heizkörpern
wird der Fühler unter dem Heizkörper an der
Fußleiste angebracht, wo er die konvenktierende
Raumluft erfasst. |
Fernversteller
werden bei verkleideten Heizkörpern und Konvektoren in
die Verkeidung bzw. Konvektorschürze
eingebaut. Unterflurkonvektoren benötigen auch
Fernversteller, weil eine Verstellung der Temperatur im Konvektorschacht
schwierig ist. |
Besonders komfortabel
sind elektronische Thermostatköpfe, bei denen
aber auch die Raumtemperatur genau gemessen werden muss, damit sie (billig
eingekauf) nicht zum Flop werden. Außerdem sollten hier immer
selbstregelnde Pumpen oder Differenzdruckregler
bzw. Überströmventile
eingebaut werden. In allen Fallen muss die Herstelleranweisung
beachtet werden. |
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| Quelle:
Oventrop GmbH & Co. KG |
Eine andere Art der Temperatureinstellung
bzw. -regelung ist der Einsatz von Stellantrieben
auf den Ventilen, die über Raumthermostate
geschaltet werden. |
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| Strangregulierventil |
| In Heizungsanlagen in großen
Wohn- oder Bürogebäuden werden in die von den Verteilleitungen
abgehenden Leitungen (Stränge) Strangventile (Absperrventil
mit Voreinstellmöglichkeit und FE-Hähne)
eingebaut. Mit den Strangregulierventilen können
die Volumenströme der Teilanlagen angepasst werden, was eine einfachere
Einstellung der Thermostatventile ermöglicht. |
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Quelle:
Oventrop GmbH & Co. KG |
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| Abhängigkeit
des Durchflusses bei Teil- und Überlast mit Strangregulierventil |
| Quelle:
Oventrop GmbH & Co. KG |
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| Die
Ventile mit außenliegender
Skala können während des Anlagenbetriebes
einreguliert werden. So erhält man reale Durchflusswerte
im Volllastbereich (Auslegungsbereich)
der Anlage. Die richtige Auslegung der
Ventile im Rahmen der Rohrnetzberechnung ist wichtig, damit
der Durchfluss über die errechneten
Voreinstellwerte möglichst exakt eingestellt
werden kann. |
In einer
Darstellung können die Kennlinienverläufe
eines Stranges ohne bzw. mit Strangregulierventil
und die Kennlinien-verschiebung durch Einfluss
einer differenzdruckgeregelten Pumpe dargestellt
werden. So kann dargestellt werden, dass im Auslegungsfall
der Durchfluss im Strang durch Einsatz von Strangregulierventilen
reduziert wird, also jeder Strang einreguliert wird. Dadurch
wird auch durch ganz geöffnete Thermostatventile
(Überlastfall) der Durchfluss im Strang nur unwesentlich
erhöht und die Versorgung der anderen Stränge
bleibt sichergestellt. |
Im Teillastfall,
also bei steigender Druckdifferenz, hat
das Strangregulierventil nur einen geringfügigen Einfluss
auf die Strangkennlinie. Ein zu hoher Differenzdruck
kann in diesem Bereich durch eine differenzdruckgeregelte
Pumpe reduziert werden. |
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| Differenzdruckregler
- Heizung |
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| Quelle:
Oventrop GmbH & Co. KG |
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Um den Druckunterschied
zwischen Vorlauf und Rücklauf
einer Heizungsanlage konstant zu halten,
werden Differenzdruckregler eingesetzt.
Das Ventil enthält ein zweiseitig beaufschlagtes Membransystem
und eine Gegenfeder.zur Einstellung
des Sollwertes. In Heizungsanlagen wird
der Differenzdruckregler auch in Verbindung mit einem Strangregulierventil
eingesetzt. Hier wird die Impulsleitung
an dem Messstutzen des Ventils montiert. In kleineren Heizungsanlagen
wird statt eines Differenzdruckreglers eine differenzdruckgeregelte
Pumpe eingesetzt. |
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| Abhängigkeit
des Durchflusses bei Teil- und Überlast mit Strangabsperrventil
und Differenzdruckregler |
| Quelle:
Oventrop GmbH & Co. KG |
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| Ein
Differenzdruckregler ist ein Proportionalregler
ohne Hilfsenergie, der den Druck im Vorlauf über
eine Impulsleitung zum Absperrventil
bzw. Strangregulierventil misst.. Der Differenzdruck
wird zwischen dem Ausgang des Absperrventil bzw. Strangregulierventil
und Eingang Differenzdruckregler (in Fließrichtung
- Rücklauf) geregelt. |
Der
Differenzdruckregler wird zur konstanten Regelung eines
erforderlichen Sollwertes eingesetzt. Der Differenzdruck
im Strang wird über ein regeltechnisch notwendiges
Proportionalband konstant gehalten, wenn
voreinstellbare Thermostatventile
bzw. Rücklaufverschraubungen
vorhanden sind, |
Die
Oventrop Differenzdruckregler bestehen aus einem Schrägsitzgehäuse
mit 2 Anschlussbohrungen und einem Oberteil zur Differenzdruckregelung.
In die beiden Anschlussbohrungen können Blindstopfen,
FE-Kugelhähne oder Messadapter zur Messung der Druckdifferenz
eingeschraubt werden. |
| Der Sollwert
kann stufenlos verändert werden. Hierzu ist zunächst
die Blockierschraube zu lösen, dann kann durch Drehen
am Handrad der gewünschte Wert eingestellt werden.
Nach dem Einstellen ist die Blockierschraube wieder fest
anzuziehen. |
Die
Einbaulage des Reglers beliebig, wobei jedoch darauf zu
achten ist, dass das Ventil in Pfeilrichtung durchströmt
wird. Die Impulsleitung sollte stets oberhalb bis waagerecht,
jedoch nicht von unten
an die Vorlaufleitung angeschlossen werden, um eine Verstopfung
durch Schmutzpartikel zu verhindern. |
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Quelle: Oventrop
GmbH & Co. KG |
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Das Einregulieren
und der damit verbundene hydraulische Abgleich
von Heizungs- und Kühlanlagen
gehört zum Umfang einer Erstellung oder Sanierung dieser
Anlagen. Das neue "OV-DMPC"-Messsystem vereinfacht
die Einregulierung Vorort. |
| Der Differenzdruckmesscomputer
" OV-DMC 2" mit USB-Schnittstelle
ist zur Durchflussmessung von Oventrop
Regulierventilen konzipiert. Das Gerät hat eine wasser-
und staubgeschützten Tastatur und einen für den
Praxiseinsatz netzunabhängigen, aufladbaren Akkusatz.
Außerdem sind alle zur Durchflussmessung erforderlichen
Zusatzelemente (z. B. Bedienschlüssel, Messadapter)
in einem Servicekoffer vorhanden. |
| In dem Gerät
sind alle Kennlinien aller Oventrop Einregulierventile
gespeichert. Dadurch wird z. B. nach Eingabe
der Ventilnennweite und der Voreinstellung der Durchfluss
angezeigt. Zur besseren Handhabung ist der Nullabgleich
automatisiert. Wenn kein Voreinstellwert
des Strangregulierventils errechnet ist,
kann der Computer diesen ermitteln. Über die Eingabe
der Ventilnennweite und des gewünschten
Durchflusses wird der Differenzdruck
ermittelt, vergleicht die Soll- und Istwerte und
zeigt im Display die erforderlichen
Voreinstellungen an.
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Alle bei der Messung
ermittelten Daten werden gespeichert
und können über einen PC mit Betriebssystem Windows
verarbeitet werden. Der Oventrop-Software-Ausdruck "Messprotokoll"
dokumentiert z. B. die bei der Einregulierung nach VOB C
- DIN 18380 gewonnenen Daten. |
Der Differenzdruckmessbereich
liegt zwischen –0,05 bis 200 kPa. |
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| Überströmventil |
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| Differenzdruck-Überströmventil
"Hydrolux" |
| Quelle:
TA Heimeier |
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| Um
die Druckdifferenz in einer Heizungs-,
Solar- oder Kühlanlage
konstant zu halten, wird ein Differenzdruck-Überströmventil
eingesetzt. Besonders dann, wenn
keine druckgeregelte Pumpe
eingesetzt wird oder werden kann (Zwanglaufwärmeerzeuger,
Wärmepumpe), ist der richtige Anordnung
des Ventils wichtig. Dann ist auch der
Einsatz unter bestimmten Bedingungen
in Brennwertanlagen möglich. |
Der
in der Rohrnetzberechnung
bzw. bei der Pumpenauslegung
errechnete Differenzdruck wird am Überströmventil
eingestellt. Bei zurückgehendem Förderstrom
im Heizkreis öffnet das Ventil und die Förderhöhe
der Umwälzpumpe wird innerhalb eines regeltechnisch
notwendigen Proportionalbandes konstant gehalten. |
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| Der
Druck der Pumpe wird durch
das Überströmventil innerhalb
des Nenndruckes gehalten (A). Wenn der
Volumenstrom im Kreislauf aufgrund des
Schließens einzelner Thermostatventile im Kreislauf
kleiner wird (B), werden die noch offenen
Heizflächen ohne Überströmventil
überversorgt, was neben einer geringen
Leistungssteigerung in den Heizkörpern
auch zu Strömungsgeräuschen in
den voreingestellten Thermostatventilen führen kann.
Mit dem Nenndruck der Pumpe eingestellten Überströmventil
kann der Druckanstieg begrenzt werden,
indem der Durchfluss (delta)V im Pumpenkreis
bleibt. Dieser Kreislauf sollte so klein wie möglich
sein, was durch eine direkte Umgehung der
Pumpe (Bypass - Druck-
und Saugseite der Pumpe)
am besten erreicht wird. |
Die
Begrenzung des Druckanstiegs
findet unter allen Drosselungsbedingungen der Regelventile
der Anlage statt, da der Eingriffsdruck nach der Definition
und Position des Ventilknopfes bei Änderung der Nachlaufleistung
praktisch gleich bleibt.
Das Überströmventil muss so bemessen sein, dass
so viel Leistung umgeleitet wird, dass die Pumpe unter allen
Betriebsbedingungen der Anlage auf dem Nennbetriebswert
gehalten wird. |
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Bei Druckgleichheit
zwischen Ein- und Ausgangsseite ist
das Überströmventil geschlossen. Der Ventilkegel
wird von der Feder auf den Ventilsitz gedrückt. Entsteht ein Differenzdruck
zwischen der Ein- und Ausgangsseite, öffnet das
Ventil proportional zu dem Differenzdruckanstieg
und hält so durch das Überströmen den Differenzdruck
entsprechend dem Durchflussdiagramm konstant. |
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| Differenzdruck-Überströmventil
"Hydrolux" |
| Quelle:
TA Heimeier |
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Das
Hydrolux-Überströmventil ist
werkseitig justiert und auf einen Öffnungsdruck
von 200 mbar (2 m WS) voreingestellt. Wenn
eine Veränderung der Voreinstellung erforderlich ist,
so wird zuerst die Feststellschraube gelöst und durch
Drehen der Handradkappe wird der Öffnungsdruck stufenlos
im Bereich zwischen 50 mbar und 500
mbar verschoben. Der eingestellte Wert kann direkt
an der Skala der Handradkappe abgelesen werden. Einstelldiagramme
sind nicht erforderlich. Am Ende wird die gewählte
Position durch die Feststellschraube gegen unbeabsichtigtes
Verstellen gesichert. |
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| Quelle: TA
Heimeier |
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| Differenzdruckregler
- Fernheizung |
Um den Druckunterschied
zwischen Vorlauf und Rücklauf
einer Heizungsanlage konstant zu halten,
werden Differenzdruckregler eingesetzt. Sie arbeiten
entweder in Reihenschaltung zur Anlage nach dem Drosselungsverfahren
oder in Parallelschaltung zur Anlage nach dem Überströmverfahren.
Mit einem Drosselgerät z.B. einer Blende oder einem Ventil mit
Meßanschlüssen arbeiten sie auch als Mengenregler
und begrenzen bei Fernheizungen den Anschlusswert.
Das Ventil enthält in beiden Fällen ein zweiseitig beaufschlagtes
Membransystem und eine Gegenfeder.zur
Einstellung des Sollwertes. >
mehr |
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| Raumthermostat
- Raumregler |
| Die
elektrischen oder thermostatischen Stellantriebe
an den Heizkörperventilen werden von einem digitalen
Raumtemperatur-Regelgerät geregelt/gesteuert.
Dadurch kann eine Raum- oder
Zonen-Temperaturregelung mit zeitprogrammgesteuerter
Umschaltung von Normal-
auf Absenkbetrieb realisiert werden.
Neben einem Wochenheizprogramm
sind noch weitere Zusatzfunktionen
integriert. |
• PI(D)-Regelung
ohne bleibende Abweichung
• Anzeigefeld (Display) mit Zahlenwerten
für den aktuellen Temperatur-Sollwert, Balkendiagramm
für das aktuelle 24 Stunden.-Heizprogramm und
Symbolen für Normal- und Absenkbetrieb
• Manuelles Verändern des aktuellen
Temperatur-Sollwertes
• Manuelles Umschalten zwischen Normal-
und Absenkbetrieb
• Dauernd Normal- oder Absenkbetrieb
• Frostschutz
• Vorübergehendes Schliessen des
Ventils bei plötzlichem Temperaturabfall, infolge
geöffnetem Fenster (Fensterfunktion)
• Pumpen-Antiblockierprogramm während
längeren Betriebsunterbrüchen
• Handbetätigung des Ventils, z.B.
durch Servicepersonal
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| Thermische
und elektrische Stellantriebe |
In der Praxis unterscheidet
man je nach Einsatzart zwischen elektrischen und thermischen
Stellantrieben. Sie sind Bestandteil einer Einzelraumregelung
oder werden zur Regelung von Zonenventilen oder an
Geräten eingesetzt. In Großanlagen werden
häufig auch pneumatische
Stellantriebe eingesetzt. |
Die Stellantriebe können
natürlich nur richtig funktionieren, wenn die Ventile nicht durch
Verschmutzungen
bzw. Ablagerungen blockieren. Besonders häufig gibt es
festsitzende Stellventile an Fußbodenheizungsverteilern, wobei
der Grund im falschen Heizungswasser
zu suchen ist. |
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Thermischer
Stellantrieb |
Quelle:
TA Heimeier GmbH |
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Regelung |
| Quelle:
Möhlenhoff Wärmetechnik GmbH |
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Elektrothermische
Antriebe arbeiten über ein Heizelement,
das sich ausdehnt, wenn Spannung anliegt (es gibt 0 - 10
V (DDC), 24 V und 230 V Ausführungen). Diese Ausdehnung
wird auf das Ventil übertragen. Die Ansteuerung erfolgt
mit Pulsweitenmodulation. |
| Diese Stellantriebe |
-
benötigen
einen zusatzlichen Heizungs-(Schaltaktor)
-
gibt es
als 24V oder 230V Ausführung
-
sind vollkommen
gerauschlos
- sind annahernd mechanisch
verschleißfrei
- sind evtl. preislich günstiger
|
Bei der stromlos
geschlossenen Ausführung (NC) wird bei dem
Anlegen der Betriebsspannung das Ausdehnungssystem des Stellantriebes
beheizt. Nach Ablauf der Totzeit erfolgt der gleichmäßige
Öffnungsvorgang. Bei einer Spannungs-unterbrechung
schließt der Stellantrieb nach Ablauf der Totzeit
durch Abkühlung des Ausdehnungssystems. |
Bei der stromlos
offenenen Ausführungen (NO) arbeite das Prinzip
genau entgegengesetzt. |
Die Antriebe können
über Adapter für alle Thermostatventile
verwendet werden. Am häufigsten werden im Rahmen einer
Einzelraumregelung (ERR) an den Heizkreisverteilern von
Fußbodenheizungen eingesetzt. Sie werden von Raumthermostaten
über ein Stromkabel oder über eine Funksteuerung
geschaltet. |
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Elektromotorischer
Stellantrieb |
Quelle:
Oventrop GmbH & Co. KG |
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Elektromotorische
Stellantriebe arbeiten mit einem Motor.
Diese können direkt an den Bus (Datenübertragung)
angeschlossen werden. |
| Diese Stellantriebe |
- benötigen nur ein
Buskabel und keinen Aktor
- beinhalten einen Stellmotor
und ein Getriebe (das man manchmal nicht überhören
kann)
- sind evtl. mechanisch
anfallig
- informieren immer die
aktuelle Ventilstellung
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Diese
Stellantriebe werden hauptsächlich für die
Regelung von Kombiventile eingesetzt. |
Sie
können bei Zonenanwendungen (Zonenventile) in
Kühl- oder Heizsystemen, an Gebläsekonvektoren,
Induktionsgeräten, kleinen Zwischenüberhitzern
und Zwischenkühlern eingesetzt werden. |
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| Die elektrischen
oder thermostatischen Stellantriebe
an den Heizkörperventilen werden von einem digitalen Raumtemperatur-Regelgerät
geregelt/gesteuert. Dadurch kann eine Raum- oder
Zonen-Temperaturregelung mit zeitprogrammgesteuerter
Umschaltung von Normal- auf Absenkbetrieb
realisiert werden. Neben einem Wochenheizprogramm
sind noch weitere Zusatzfunktionen integriert. |
• PI(D)-Regelung ohne
bleibende Abweichung
• Anzeigefeld (Display) mit Zahlenwerten für den
aktuellen Temperatur-Sollwert, Balkendiagramm für das aktuelle
24 Stunden.-Heizprogramm und Symbolen für Normal- und Absenkbetrieb
• Manuelles Verändern des aktuellen Temperatur-Sollwertes
• Manuelles Umschalten zwischen Normal- und Absenkbetrieb
• Dauernd Normal- oder Absenkbetrieb
• Frostschutz
• Vorübergehendes Schliessen des Ventils bei plötzlichem
Temperaturabfall, infolge geöffnetem Fenster (Fensterfunktion)
• Pumpen-Antiblockierprogramm während längeren
Betriebsunterbrüchen
• Handbetätigung des Ventils, z.B. durch Servicepersonal
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Die
elektrischen Stellantriebe sind für
die Betätigung von Ventilen vorgesehen. Eingesetzt
werden sie für Fan-Coil-Geräte, Induktionsklimageräte,
kleine Erhitzer, Kühler und Zonenanwendung zur Regelung
von Warm- und Kaltwasser. |
Merkmale
• Kraftabhängige Abschaltung des Stellantriebs
in der Endlage Ventil "Zu" (Überlastungsschutz)
• Automatische nicht kraftabhängige Abschaltung
des Stellantriebs in der Endlage Ventil "Auf"
• Keine Anpassung an den Ventilhub erforderlich
• Einfache Montage Ventil-Stellantrieb ohne Werkzeug
• Wartungsfrei
• Geräuscharmer Betrieb |
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neue
EnEV § 14 (Auszug)
Verteilungseinrichtungen und Warmwasseranlagen
(1) Zentralheizungen müssen beim Einbau in Gebäude
mit zentralen selbsttätig wirkenden Einrichtungen zur Ver-ringerung
und Abschaltung der Wärmezufuhr sowie zur Ein- und Aus-schaltung
elektrischer Antriebe in Abhän-gigkeit von
1. der Außentemperatur oder einer anderen geeigneten Führungsgröße
und
2. der Zeit
(2) ........ Fußbodenheizungen in Gebäuden, die vor
dem 1. Februar 2002 errichtet worden sind, dürfen abweichend
von Satz 1 mit Einrichtungen zur raumweisen Anpassung der Wärmeleistung
an die Heizlast ausgestattet werden. Soweit die in Satz 1 bis
3 geforderten Ausstat-tungen bei bestehenden Gebäuden nicht
vorhanden sind, muss der Eigentümer sie nachrüsten.
EnEV 2009
§ 25 Befreiungen
(1) Die nach Landesrecht zuständigen Behörden haben
auf Antrag von den Anforderungen dieser Verordnung
zu befreien, soweit die Anforderungen im Einzelfall
wegen besonderer Umstände durch einen unangemessenen Aufwand
oder in sonstiger Weise zu einer unbilligen Härte führen.
Eine unbillige Härte liegt insbesondere vor, wenn die erforderlichen
Aufwendungen innerhalb der üblichen Nutzungsdauer, bei Anforderungen
an bestehende Gebäude innerhalb angemessener Frist durch
die eintretenden Einsparungen nicht erwirtschaftet werden können.
(2) Eine unbillige Härte
im Sinne des Absatzes 1 kann sich auch daraus ergeben, dass
ein Eigentümer zum gleichen Zeitpunkt oder in nahem zeitlichen
Zusammenhang mehrere Pflichten nach dieser Verordnung oder zusätzlich
nach anderen öffentlichrechtlichen Vorschriften aus Gründen
der Energieeinsparung zu erfüllen hat und ihm dies nicht
zuzumuten ist.
(3) Absatz 1 ist auf die Vorschriften des
Abschnitts 5 (Energieausweise und Empfehlungen für die
Verbesserung der Energieeffizienz) nicht anzuwenden.
| Wer ist für die Erteilung
von Ausnahmen und Befreiungen von der EnEV zuständig?
Ausnahmen
für Baudenkmäler ist grundsätzlich
die untere Denkmalschutzbehörde zuständig.
Abweichendes gilt,
wenn für das Bauvorhaben eine Baugenehmigung erforderlich
ist. In diesem Fall wird über die Ausnahme innerhalb
des Baugenehmigungsverfahrens von der zuständigen
Bauaufsichtsbehörde entschieden.
für andere Maßnahmen
zur Erreichung der EnEV-Ziele muss der Bauherr einen Sachverständigen
einschalten, der prüft, ob die Ziele der EnEV auch
durch andere als in der Verordnung vorgesehene Maßnahmen
erreicht werden können. Hierüber muss der Sachverständige
eine Bescheinigung ausstellen. Diese muss der obersten
Baurechtsbehörde vorgelegt werden.
Befreiungen
bei unangemessenem
Aufwand muss der Bauherr einen Sachverständigen einschalten,
der in einer Bescheinigung bestätigen muss, dass
die Anforderungen der EnEV wegen besonderer Umstände
durch einen unangemessenen Aufwand zu einer unbilligen
Härte führen.
bei sonstigen Gründen ist die
Bauaufsichtsbehörde zuständig. |
| Wer kontrolliert die Umsetzung
der EnEV? Grundsätzlich
obliegt die Überwachung der in der EnEV festgesetzten
Anforderungen den unteren Bauaufsichtsbehörden und
während der Baumaßnahmen der Fachplaner bzw.
Archithekt.
Der fristgerechte Austausch von Heizkesseln und die Einhaltung
bestimmter Anforderungen an heizungstechnische Anlagen
wird vom Bezirksschornsteinfegermeister im Zuge der Feuerstättenschau
kontrolliert. Das Unterlassen bestimmter Handlungsverpflichtungen
aus der EnEV begründet eine Ordnungswidrigkeit, die
mit einer Geldbuße belegt werden kann. |
Erneuerbarer Energien
im Wärmebereich (Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz
– EEWärmeG)
§ 9 Ausnahmen
Die Pflicht nach § 3 Abs. 1 (Die Eigentümer von
Gebäuden nach § 4, die neu errichtet werden, (Verpflichtete)
müssen den Wärmeenergiebedarf durch die anteilige
Nutzung von Erneuerbaren Energien nach Maßgabe der §§
5 und 6 decken.) entfällt, wenn
1. ihre Erfüllung und die Durchführung von Ersatzmaßnahmen
nach § 7
a) anderen öffentlich-rechtlichen Pflichten widersprechen
oder
b) im Einzelfall technisch unmöglich sind oder
2. die zuständige Behörde den Verpflichteten auf
Antrag von ihr befreit. Von der Pflicht
nach § 3 Abs. 1 ist zu befreien, soweit ihre Erfüllung
und die Durchführung von Ersatzmaßnahmen nach §
7 im Einzelfall wegen besonderer Umstände durch einen unangemessenen
Aufwand oder in sonstiger Weise zu einer unbilligen Härte
führen.
Befreiungen
/ Ausnahmen : EnEV / Wärmegesetz |
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Überprüfung
der Einhaltung der EnEV |
EnEV
§ 26a, dem Vollzug der neuen Energieeinsparverordnung
..... Bezirksschornsteinfegermeister
als Beliehener im Rahmen der Feuerstättenschau Überprüfungen
an der Heizungsanlage vornimmt ..... Kann der
Kunde jedoch dem Bezirksschornsteinfegermeister eine gültige
Unternehmererklärung (gemäß
§2 (3)) nach § 26a der EnEV (Verordnung
zur Umsetzung der EnEV) vorlegen, entfällt
die Überprüfung. |
Mit der
Unternehmererklärung wird die Erfüllung
der Pflichten aus den in Absatz 1 genannten Vorschriften nachgewiesen.
Die Unternehmererklärung ist von dem Eigentümer mindestens
fünf Jahre aufzubewahren. Der Eigentümer hat die Unternehmererklärungen
der nach Landesrecht zuständigen Behörde auf Verlangen
vorzulegen. |
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Die Feuerstättenschau
ist eine Gesamtbegutachtung durch Inaugenscheinnahme
sämtlicher Feuerungs- und Lüftungsanlagen
durch den Bezirksschornsteinfegermeister auf Ihre Feuersicherheit
( Betriebs- und Brandsicherheit). Es gehört dazu nicht
nur die Feuerungsanlagen, die der Raumheizung oder Brauchwasserbereitung
dienen, sondern auch entsprechend der Kehr- und Überprüfungsordnung
alle gewerblichen Feuerungsanlagen, die zur Erzeugung von Prozesswärme
oder generell im gewerblichen Bereich im Einsatz sind. Mit einzubeziehen
in der Feuerstättenschau sind aber nicht nur die Feuerungsanlagen
selbst, sondern auch die Lüftungseinrichtungen, Verbrennungsluft-
und Brennstoffversorgung und die Aufstellräume.
Je nach Länderrecht ist durch die Energieeinsparverordnung
(EnEV) der Bezirksschornsteinfegermeister (bevollmächtigter
Bezirksschornsteinfegermeister) verpflichtet, bestimmte Überprüfungsaufgaben
im Rahmen der EnEV zu tätigen. |
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Eine
Möglichkeit, die Raumtemperatur
auf gleichem Niveau zu halten bzw.
Temperaturüberhöhungen
(Fremdwärme durch Personen,
Maschinen, Sonneneinstrahlung oder Kaminofen)
entgegenzuwirken, ist der Einsatz von PCM
- Phasenwechselmaterialien
inform von Porenbeton, Gipskartonplatten
oder spezielle Deckenpaneele.
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Durch
die Nutzung des Phasenwechsels
(fest-flüssig oder flüssig-fest) verfügt
das Material über ein hohes Speichervolumen,
da die Wärmekapazität
um ein vielfaches höher
ist als herkömmliche Materialien bzw. Medien.
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| Einsparungen
durch Nachrüstung von Einzelraumregelsystemen |
| Die
richtige Temperatur zur richtigen Zeit + Einzelraum-Temperaturregelung
- drahtlos |
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| Elektromotorische
und thermoelektrische Stellantriebe |
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Hinweis!
Schutzrechtsverletzung: Falls
Sie meinen, dass von meiner Website aus Ihre Schutzrechte verletzt
werden, bitte ich Sie, zur Vermeidung eines unnötigen Rechtsstreites,
mich
umgehend bereits im Vorfeld zu kontaktieren,
damit zügig Abhilfe geschaffen werden kann. Bitte nehmen
Sie zur Kenntnis: Das zeitaufwändigere Einschalten eines
Anwaltes zur Erstellung einer für den Diensteanbieter kostenpflichtigen
Abmahnung entspricht nicht dessen wirklichen oder mutmaßlichen
Willen. Die Kostennote einer anwaltlichen
Abmahnung ohne vorhergehende Kontaktaufnahme mit mir wird daher
im Sinne der Schadensminderungspflicht als unbegründet
zurückgewiesen. |
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