Ein Bad,
ob Neubau oder Sanierung, ist ein in sich zu erstellendes Kunstwerk.
Alle Teile müssen miteinander abgestimmt werden. Eine Investition
für die nächsten 20 bis 30 Jahren sollte
immer mit einem erfahrenen Fachmann geplant werden. Dieser wird mit
Sicherheit auch Referenzen vorweisen können. Im Zeitalter des Internets
wird man schon einmal eine Vorauswahl treffen können. |
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| Richtige Fachleute
haben auch vor einem vorinformierten Bauherren keine Angst . Ob
der Weg in eine Fachausstellung ohne vorheriges Gespräch, in dem
die Wünsche des Bauherrens erfragt werden, sinnvoll
ist, wage ich zu bezweifeln, weil dort nur Wünsche geweckt werden,
die oftmals nicht in den eigenen Finanzierungsrahmen
passen. Frust ist auf beiden Seiten vorprogrammiert. |
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Viele Altbaubaubesitzer
schrecken von einer Badsanierung zurück,
weil sie mit erheblichen Staubverunreinigungen
in der restlichen Wohnung rechnen. So wird es wohl von
vielen Bekannten berichtet worden sein. Eine kompetente
Fachfirma wird schon im Angebot eine
staubfreie Sanierung anbieten. Nun
liegt es bei dem Auftraggeber, ob er den Mehrpreis
für eine staubfreie Badsanierung bezahlen will.
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Die
Grundlage für eine staubfreie
Sanierung ist ein Gerät
(z. B. AirClean), das alles aus der
Raumluft ausfiltert, was sich im Wasser
binden lässt. |
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Umluft
und Unterdruckbetrieb |
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Unterdruckbetrieb
über ZipLess® Staubschutzfenster
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Unterdruckbetrieb
über ZipLess® Staubschutztür
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Quelle:
AQUABAD GMBH |
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| Der AirClean
wird immer in einem mit Wasser befülltem Behälter
stehend betrieben. Die staubige Raumluft
wird von dem Ventilator, der sich
im oberen Bereich des Gerätes befindet, angesaugt
und in das Innenrohr geführt.
Am Boden des Innenrohres ist eine Schmutzwasserpumpe
befestigt, die das Wasser aus dem Behälter nach
oben zu einer Düse befördert,
die sich unterhalb des Ventilators befindet. Die erzeugten
Aerosole (Wassertröpfchen) stellen
im Innenrohr einen Wassernebel her,
in dem der mitgeführte Staub im Wasser gebunden
wird. Die so gereinigte Luft wird
von dem Innenrohr in einen Raum zwischen Innen- und
Außenrohr geführt und von dort durch die
Ausblasöffnung ausgeblasen. |
Die Reinigung
der Raumluft kann im Umluft-
oder Unterdruckbetrieb eingesetzt
werden. |
| Umluftbetrieb |
Da es sich
bei diesem Gerät nicht um einen Staubsauger handelt,
wird der Staub nicht an der Entstehungsquelle abgesaugt.
Der Arbeitsraum ist nicht staubfrei, denn der entstehende
Staub befindet sich im Arbeitsraum und wird im Umluftbetrieb
zum größten Teil angesaugt und ausgewaschen.
Der nicht angesaugte Staub wird von der entstehenden
Luftfeuchtigkeit angefeuchtet und setzt sich am Fußboden
ab. Wichtig ist, dass der Staub den
Raum, in dem gearbeitet wird, nicht verlassen kann
und sich nicht auf den Möbeln und anderen Wohnungseinrichtungen
absetzt. Je nach Staubanfall müsen die in dem
Raum arbeitenden Personen eine Staubschutzmaske tragen,
denn die Fenster und Türen müssen geschlossen
bleiben (ein Fenster auf Kippstellung ist möglich). |
| Unterdruckbetrieb |
| Im Unterdruckbetrieb
ist gewährleistet, dass kein Staub in die Nachbarräume
gelalngen kann, weil die Luft aus diesen Räumen
angesaugt wird. |
Das Gerät
wird in dem Raum in der Nähe
eines Fensters, in dem der Staub erzeugt wird, aufgestellt.
Die staubige Raumluft wird über einen Schlauch,
der an eine Öffnung im Staubschutzfenster
angebracht wird, nach außen abtransportiert.
Wichtig bei dieser Betriebart ist, dass ausreichend
Zuluft dem Raum zugeführt wird. |
Bei der Außenaufstellung
muss beachtet werden, dass die Anlage nur bis zur
1. Etage durch ein Fenster möglich ist, da der
Schlauch zu schwer wird. Hier und bei fensterlosen
Räumen ist der Einsatz einer Staubschutztür
möglich. Dabei wird das Gerät im Treppenhaus,
Flur oder auf einem Balkon aufgestellt. |
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| roomclean - Konzept |
| Vor allen anderen Arbeiten sollten |
- Die Kunden informieren, was
Sie alles schützen wollen und sollen.
- Überziehschuhe anziehen,
solange der Boden nicht abgedeckt ist!
- Schutzvlies auslegen (Tipp: rotes
Schutzvlies im Eingangsbereich als „roterTeppich“!)
- Besonders zu schützende
Bereiche abkleben.
- Rahmenschutzleisten über
die Türstöcke klemmen.
- Staubschutz-Türe(n) einsetzen
und verschließen.
- Staubfresser aufstellen, und
auch dem Kunden erklären!
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"roomclean-TRIO" |
Quelle:
Werkzeuge mit Ideen Grundler GmbH |
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Lichtkamin® |
Quelle:
TALIS Tageslichtsysteme GmbH |
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Besonders in innenliegenden
Sanitärräumen, aber auch in Räumen,
die durch Außenbeschattung oder Büroräume
mit großer Raumtiefe kein oder sehr wenig Tageslicht
bekommen, gibt es die sog. "Lichtkamine".
Da konstant gleichbleibendes Licht auf
Dauer als unangenehm empfunden wird, kann
durch diese Technik die Beleuchtungsstärke abhängig
vom Sonnenstand und Wetter beeinflusst werden. Dieses wechselnde
Licht gibt den Bewohnern bzw. den im Büro arbeitenden
Personen Informationen über die Lichtsituation im Freien,
was die Leistungsfähigkeit und Kreativität steigert.
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Durch eine durchsichtige
Acrylglaskuppel (Plexiglas) auf dem Dach
fällt das Tageslicht in eine oben
offene Röhre (30 cm Durchmesser). Diese Röhre
ist innen mit einer hochreflektierenden optischen Schicht
(Reflex98 -Gesamt-reflexionsgrad 98 % pro Spiegelung) versehen.
An dieser Schicht wird der Lichtstrom immer wieder gespiegelt
und nach unten reflektiert. Am unteren Ende der Röhre
befindet sich die sogenannte Streulinse.
Das bis dahin .... >
weiter |
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Gäste-WC |
Duschad |
Badezimmer |
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Badezimmer
- WC + Bidet + Urinal + Waschtisch + Badewanne + Duschwanne +
Handtuchtrockner |
Badezimmer
- WC + Bidet + Urinal + Doppel-Waschtisch + Badewanne + Runddusche
+ Badmöbel + 2
Handtuchtrockner |
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Bei der Küchenplanung
bzw. dem Einbau sind die Arbeitsbereiche
(Vorrat + Aufbewahrung + Vorbereitung + Zubereitung + Reinigung + Entsorgung)
festzulegen und für die Berechnungen der optimalen Arbeitshöhen
sind die auszuführenden Arbeiten und die Körpergröße
der Personen die Hauptgrundlagen. Die ideale Arbeitshöhe für
die Vorbereitung beträgt 95 cm.
Die optimale Höhe für eine Spüle liegt
bei 91 cm. Die normale Höhe zum
Arbeiten bei 86 cm. Zum Kochen
wird eine leicht abgesenkte Höhe von 81cm
empfohlen. Die Sitzhöhe beträgt 72
cm. Problematisch wird es, wenn die in der Küche arbeitenden
Personen unterschiedlich groß
sind. Hier gibt es höhenverstellbare Arbeitsplatten. |
Die Tiefe von
An- und Einbauküchenmöbeln beträgt einheitlich
60 cm und in Breiten von 30 cm, 40 cm, 45 cm, 50 cm, 60 cm,
80 cm, 90 cm, 1,0 m und 1,2 cm. Der Abstand zwischen
gegenüberliegenden Küchenzeilen sollte ca.
1,2 m eingehalten werden. Oberschränke
werden in einer Höhe von ca. 50 cm über
der Arbeitsfläche angebracht. Die Höhe
der Unterschränke und Arbeitsplatten
beträgt 80 cm bis 95 cm, je nach Körpergröße. |
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Waschbeckenanlagen
dienen zur Körperpflege. Nach der Größe
unterscheidet man Waschbecken ( Breite
< 55 cm) hauptsächlich zum Händewaschen in
WC-Räumen und Waschtische (Breite
> 55 cm) in Badezimmern. |
| Waschbecken- oder Waschtischanlagen
bestehen aus |
- einem sanitären Einrichtungsgegenstand,
z. B. ein Waschbecken aus Sanitärporzellan
- einer Auslaufarmatur, z.
B. einer Thermostat-Mischbatterie mit Eckventilen
- einer Ablaufarmatur (Ablaufventil
und Geruchverschlus)
- einer Ablage
- einem Handtuchhalter
- einem Spiegel
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| Auslaufarmaturen |
Waschbecken
in WC-Räumen erhalten meistens nur einen Kaltwasseranschluss.
Die Waschtische in Badezimmern oder Duschräumen werden
zusätzlich mit einem Warmwasseranschluss ausgegestattet.
Als Auslaufarmaturen verwendet man Wand-, Stand- und Untertischarmaturen.
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Bei der Wandbatterie
wird der Auslauf 140 bis 180 mm über dem Beckenrand
angeordnet. Durch diese Anordnung behindern sie die Reinigung
des Beckens nicht. Bei Reparaturen oder beim Austausch
der Armatur muss die Wasserzufuhr zentral abgesperrt werden. |
Eine Stand-
oder Untertischbatterie wird über
Eckventile unter dem Waschtisch durch biegsamen Anschlussrohre
oder flexible Schläuche angeschlossen. |
| Ablaufarmaturen |
Die Ablaufarmaturen
bei Waschbecken- oder Waschtischanlagen bestehen aus einem
Ablaufventil und einem Geruchverschluss. |
Die Ablaufventile
werden zum Absperren des Ablaufs der Waschbecken
oder Waschtische und zum Anschluss des Geruchverschlusses
benötigt. Der Ablauf wird entweder mit einem an einer
Kette befestigten Stopfen oder durch einen Hebel oder
einer Zugstange am Ventilteller geschlossen und geöffnet. |
| Die Geruchverschlüsse
gibt es in Rohr-, Flaschen-
und Unterputzausführung. Sie haben
eine Sperrwasserhöhe von mindestens 50 mm und sollen
verhindern, dass Gase aus der Abwasserleitung in den Raum
gelangen. Die Geruchverschlüsse
werden über ein Tauchrohr an das Ablaufventil angeschlossen.
Damit der Geruchverschluss montiert werden kann und die
Länge des Tauchrohrs ausreicht, muss der Abwasseranschluss
nach genormten
Installationsmaßen gesetzt werden. |
Weitere Ausstattungsgegenstände,
so z. B. Waschtischsäulen, Ablagen, Spiegel, Leuchten,
Zahnputzglashalter, Seifenhalter und Handtuchhalter, die
in Form und Farbe zusammenpassen sollten, werden auch
nach den Istallationsmaßen angebracht. |
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Maße
- Beispiel - Waschtisch |
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Quelle:
BLANCO GmbH + Co KG |
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Quelle:
Geberit Vertriebs GmbH |
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Zur Vorbereitung
von Speisen (z.B. Waschen von Gemüse oder
von Salaten, Ausgießen von Schmutzwasser) und zum
Geschirrspülen werden Spülbeckenanlagen
benötigt. |
| Eine Spülbeckenanlage besteht
aus |
- Spülbecken (Einzel-
oder Doppelbecken)
- Zulaufarmatur (Spültisch-Einhand-Mischbatterie)
- Ablaufarmatur (Stopfenventil)
- Fertigablaufgarnitur zum
Anschluss an die Abwasserleitung
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| Spülbecken |
Je nach dem Verwendungszweck gibt
es Spülbecken mit einem Becken, mit Doppelbecken,
mit oder ohne Abtropffläche und mit oder ohne zusätzliche
Ausgussmöglichkeit. Sie werden in den unterschiedlichsten
Formen und verschiedensten Werkstoffen (hauptsächlich
rostfreiem Edelstahl, emailliertem Stahlblech und Verbundwerkstoff
aus Acrylglas und Steinmehl) hergestellt.
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| Die Spülbecken gibt es in verschiedenen
Einbauformen |
- Einbauspülen
- Auflagespülen
- Flächenbündige
Spülen
- Unterbaubecken
- Spülmodule
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In einer "normalen"
Küche sind zwei Spülbecken
mit Abtropfflächen vorhanden, damit
man in einem Becken vorspülen, in dem anderen Becken
klarspülen und das gespülte Geschirr abtropfen
oder trocknen lassen kann. Ein zusätzlicher Ausguss
ist immer sinnvoll. |
Das Material der
Spülbecken wird nach dem Verwendungszweck
ausgewählt. So werden z. B. in privaten Haushalten,
in Großküchen und in Krankenhäusern
rostfreier Edelstahl eingesetzt, weil
es ein schlagfestes Material und gegen die übliche
Säuren und Laugen beständig ist. Glasartige
Oberflächen sind abriebfest und widerstandsfähig,
aber nicht schlagfest. Verbundwerkstoffe
(z. B. Acrylglas und Steinmehl - 30 % Acrylglas und
70 % Silikatquarz) haben eine harte und porenfreie Oberfläche,
sind schlagfest und temperaturbeständig bis etwa
230 °C und können, wie auch emaillierter
Stahl, farbig herstellgestellt werden.
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| Auslaufarmaturen |
An den Spülen werden Mischbatterien
mit schwenkbarem Auslauf und idealerweise
mit ausziehbarer Schlauchbrause eingesetzt.
Dann muss die Armatur gegen das Rücksaugen von
Schmutzwasser in die Trinkwasserinstallation gesichert
sein. Diese Sicherung besteht z.B. aus einem automatischen
Umsteller von Brause auf Auslauf oder einer Sicherungskombination,
aus zwei Rückflussverhinderern. Die Armaturen gibt
es als Wand- oder Standbatterien. Besondere Spültischarmaturen
haben ein integriertes Absperrventil zum Anschluss einer
Geschirrspülmaschine.
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Wenn die Trinkwasser-Erwärmung
über drucklose Untertischspeicher durchgeführt
wird, dann sind spezielle Mischarmaturen einzubauen. |
| Ablaufarmaturen |
Wenn Ablaufventile
mit Stopfen verwendet werden, dann muss am Becken eine
Überlaufmöglichkeit vorhanden sein. An das Ablaufventil
wird eine Ablaufgarnitur, bestehend aus
einem Geruchverschluss, Überlauf-, Doppelbecken und
Geschirrspül- oder Waschmaschinenanschluss, angebracht
und an die Abwasserleitung angeschlossen. |
| Zubehör |
Das Zubehör
für Spülbeckenanlagen ist vielfältig. So
gibt es schiebare Abeitsplatten, Einlegeroste, Einlegekörbe
aus Kunststoff oder rostfreiem Edeistahl zum Schutz des
Geschirrs und des Spülbeckens. |
Für Hand-
und Geschirrtücher sind Handtuchhaken oder mehrarmige
Handtuchhalter vorzusehen. Und natürlich gehören
Schränke für Putzmittel,
Seife und Mülleimer zu einer Spülbeckenanlage. |
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Wannenformen |
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Beispiele
- Maße und Abstände |
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Badewanne - Unterputzinstallation
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Badewanne
- Aufputzinstallation |
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Badewannen werden
zur Pflege des ganzen Körpers
und für medizinische Anwendungen
verwendet. In den meisten Fällen wird die Wanne nicht
nur Baden, sondern auch zum Duschen benutzt. Großwannen-Badeanlagen
können auch mit einer Whirlpool-Einrichtung ausgerüstet
werden. |
| Badewannenanlagen
bestehen aus |
- Badewanne
- Wannenfüßen oder
Wannenträger
- Auslaufarmatur (Wannenfüll-
und Brausebatterie, dem
- Überlauf als Ablaufarmatur
- Wannenablauf
- Haltegriff
- Handtuchhalter
- Seifenschale
- evtl. Duschgarnitur mit Vorhang
oder Duschtrennwand
als Spritzschutz
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| Badewannen gibt es
in vielen Formen und Ausführungen |
- Normal-, Groß-
und Spezialwannen
- frei stehende und eingebaute
Wannen
- Parallel- und Körperform,
Oval-, Rund-, Eck- und Sonderformen
- mit Whirlpool-Einrichtung
- metallische Wannen (emailliertem
Stahlblech, Stahlguss, Mineralguss, Kupfer)
- Kunststoffwannen aus Acryl,
Acryl-Leichtbeton, Polyester
- mineralisches Material (Steingut,
Stein, Marmor, Granit, Onyx, Sandstein, Kalkstein, Basalt,
Corian, Glas)
- Holz
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| Material |
-
Stahlblech
> Die meisten Badewannen werden aus ca. 2 mm und
3,5 mm dicken emailiertem Stahlblech gefertigt, wobei
diese hauptsächlich im soziale Wohnungsbau und
Mietwohnungen eingebaut werden. Im Laufe der 50er
und 60er Jahre des letzten Jahrhundert verdrängten
diese Wannen die Holzzuber und verzinkten Stahlblechwassen.
Durch die moderne Stanz- und Tiefziehtechnik werden
auch neben der klassichen rechteckigen Form, Sechseck-
oder Eckbadewannen hergestellt . Bei besonderen Beschichtungen
(z. B. Perlup-Beschichtung) wird die Reinigung der
Wanne erleichtert, aber es kann Probleme bei dem Beseitigen
von Kratzern und abgeplatztem Email geben. Diese Wannen
wurden 1906 von dem Brühler Rankewerk weltweit
als erstes Unternehmen produziert und wurden dann
im Laufe des Jahrhunderts von gusseisernen Wannen
zunehmend vom Markt verdrängt. Sie sind aber
wieder die am häufigsten eingebauten Badewannen.
-
Stahlguss
> Badewannen aus Stahlguss
werden nur noch von wenigen Herstellern angeboten.
-
Acryl
> Acryl in Plattenform ist die qualitativ hochwertigste
Variante des Sanitäracryls. Die Plattenstärke
für die Badewannenfertigung beträgt zwischen
3 bis 5 mm. Da der Preis solchen Acrylplatten am Ölpreis
angelehnt ist, kann er stark schwanken.
Bei acrylbeschichtete ABS- Platten
handelt es sich um Kunststoffplatten aus ABS- Kunststoff,
die mit einer dünnen Acrylschicht überzogen
sind. Dieses Material wird hauptsächlich für
Schürzen von Eckbadewannen geformt.
Bei dem Recycling-Acryl handelt es
sich um ein Gemisch von Kunststoffen, die aber auch
als Sanitäracryl gehandelt werden.
-
Fieberglas
> Fieberglaswannen bestehen aus einer Farbschicht
(Gelcoat) und mehreren Lagen Fieberglasmatten, die
mit Kunstharz in einer Form gearbeitet werden. Der
Boden wird mit einer Spanplatte verstärkt. Dieses
Verfahren ist relativ aufwendig, was aber den Vorteil
hat, dass diese Wannen in allen denkbaren Formen,
Farben und Farbeffekten hergestellt werden können.
-
Holz
> Holzbadewannen werden meisten nur noch als Designerstücke
angeboten, weil sie in Handarbeit gefertigt werden
und dadurch teure Einzelstücke sind.
-
Holzzuber
waren mindestens seit dem Mittelalter üblich.
Seit dem 19. Jahrhundert waren Badewannen aus verzinktem
Eisenblech Standard.
-
Kupfer
> Kupferwannen werden auch nur noch als Designerstücke
angeboten und gerne in Verbindung mit Badeöfen
aus Kupfer verwendet.
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| Auslaufarmaturen |
Eine
Badewanne hat eine Wannenfüll- und
Brausebatterie mit Wanneneinlauf, die
als Aufputz-Wandbatterie oder Unterputzbatterie mit UP-Ventilen
eingebaut wird. Die Armaturen haben einen Anschluss einer
Duschgarnitur werden als Eingriff-, Zweigriff- und Thermostatbatterie
eingesetzt. |
Wenn die Armatur
eine Schlauchbrause hat, so besteht die
Gefahr des Rücksaugens von Schmutzwasser
in die Trinkwasserleitung. Wenn keine Sammelsicherung
vorhanden ist, dann muss die Armatur eigensicher sein.
diese haben einen selbsttätigen, hydraulisch gesteuerten
Rücksteller, der die Armatur nach jedem Duschvorgang
sofort in den Wannen-Füllbetrieb umschaltet und zusätzlich
einen Rückflussverhinderer oder Rohrbelüfter
im Anschluss des Brauseschlauchs. Eine weitergehende Absicherung
benötigen Wannenrandbatterien mit einem in die Ab-
und Überlaufgarnitur
integrierten Zulauf. Dieser könnte bei einer Verstopfung
des Ablaufs im Schmutzwasserbereich liegen. Deshalb sind
diese Armaturen mindestens
mit einem Rohrunterbrecher zu sichern. Der Rohrunterbrecher
muss 150 mm über dem Wannenrand montiert werden.
Eigensichere Armaturen benötigen diese Sicherung
nicht. |
Ablaufarmaturen |
Ab- und Überlaufgarnituren
gibt es als Ablaufventil mit einem Stopfen
und Kette oder mit einer Bowdenzug-Betätigung. Dieser
wird mit einem Drehknopf betätigt, der den Wannenüberlauf
verdeckt, ohne ihn zu verschließen. |
| Weiteres Zubehör |
- eine
Badewannenanlage benötigt einen Wannengriff
zur Sicherheit gegen Ausrutschen oder Untertauchen
- einen Handtuchhalter,
der auch als zusätzlicher Haltegriff benutzt werden
kann
- eine Seifenschale
- wenn
in der Wanne geduscht werden soll, ist eine Duschstange
mit verstellbarem Halter für die Handbrause und
ein Spritzschutz (Duschvorhang oder eine Schiebe-, Falt-
oder Klapptüre)
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Wannenträger
haben schon die Form, die zur Bade- oder Duschwanne
passt. Hier muss also nicht die Wannenschürze
(Wannenverkleidung) für die
Form der Wanne und /oder dem entsprechenden Verwendungszweck
angepasst werden, was besonders bei runden und vieleckigen
Wannen von Vorteil ist. |
Um
besser in die Wanne ein- und aussteigen zu können,
wird die Schürze ein- oder zweiseitig angeschrägt.
Schürzen mit Untertritt werden gewählt,
wenn Personen in der Wanne gepflegt werden müssen.
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| Die Vorteile der Wannenträgersysteme: |
- Saubere, schnelle und
einfache Montage und passgenau
- Für alle Acryl-
und Stahlwannen geeignet
- Toleranzen werden durch
Individualfertigung aufgefangen
- Ab- und Überlaufgarnitur
ist passgenau im Wannenträger integriert
- Kein Abmauern
- Direkte Verfliesung auf
dem Wannenträger
- Schalldämpfung und
Wärmedämmung
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| Die
Wanenträger müssen zu der jeweiligen Bade-
oder Duschwanne passen, damit die Standfestigkeit
und der Schallschutz gewährleistet ist.
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Wannenträger
mit verschiedenen Wannenschürzen |
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Schürze
- gerade |
Schürze
- 1 Schräge |
Schürze
- 2 Schrägen |
Schürze
- Untertritt |
Füllelemente |
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Heizkörper
(Konvektoren) in die Wannenverkleidung
(Wannen-schürze) einzubauen,
ist heutzutage nicht mehr üblich, obwohl
diese Anordnung besonders dann eine bessere
Möglichkeit (gegenüber Handtuch-Heizkörper)
ist, die fehhlende Heizlast, die über
die Fußbodenheizung nicht erbracht werden
kann, zu ergänzen. Diese Heizkörper
könnten auch in die Niedrigsttemperatursysteme
eingebunden werden, wenn hier PC-Lüfter
eingesetzt werden. Dadurch würde man
die nur kurzzeitig gewünschte höhere
Raumtemperatur schnell erreichen. |
Leider
wird diese Heizkörperanordnung nicht
mehr angeboten, obwohl es besonders in fertigen
Wannenträgern ohne
Probleme machbar wäre. |
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Quelle:
HaustechnikDialog |
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| Schon
bei den Ägyptern (ca. 3000 vor Chr.)
gab es die ersten Badestuben. Der Ursprung
der Badestuben und kleineren Badeanlagen
lag im alten Griechenland (ca. 1000 v.
Chr.). Diese Räume wurden schon durch Lüftungsanlagen
belüftet. Die Römer bauten vor
über 2000 Jahren Schwimmbäder mit Becken
aus Stein. Im Mittelalter waren
Holzzuber üblich. Im 19. Jahrhundert
wurden die Badewannen aus verzinktem Stahlblech, verzinntem
Kupfer und gusseisernen Wannen angefertigt. 1906
fertigte das Brühler Rankewerk weltweit als erstes
Unternehmen emaillierten Stahlbadewannen auf den Markt brachte.
In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts
wurden immer mehr Badewannen aus Kunststoff (Acryl oder
GFK) angefertigt. Aber die Stahl-Email-Wannen haben immer
noch den größten Marktanteil. |
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Römer-Bad |
Badezuber |
Handgetriebene
Kupfer-Badewanne, innen verzinkt |
freistehnde
Guss-Wanne |
Quelle:
FFW-Bad Bertrich |
Quelle:
Salzmuseum-Heimatkunde-bsa |
Quelle:
Nevobad |
Quelle:
Das Wohnbad |
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Whirlwanne |
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Whirlpool |
Quelle:
Graf Wellness-Design |
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Whirlwannen
sind Wasserbecken, in denen Luft
durch Düsen eingeblasen werden (Sprudelbad).
Die Luftblasen sollen eine sanfte und flächige
Massage herstellen. Außerdem kann über
andere Düsen Wasser in das Becken
gedrückt werden. Die eine kräftige und punktuelle
Massage bewirken. Das Wasser wird nach jedem Badegang
abgelassen. Somit kann die Whirlwanne ohne Wasseraufbereitung
betrieben werden. |
Whirlpools
gibt es in runder, quadratischer, rechteckiger und
ovaler Ausführung. Sie haben neben den Luftdüsen
eine oder mehrere Wasserdüsen.Sie
werden im privaten und gewerblichen Bereich (Wellnesshotels,
Krankenhäusern, Kurkliniken) zur Erholung (Wellness)
oder für therapeutische Zwecke bzw. zur medizinischen
Therapie eingesetzt. |
Das warme
Wasser eines Whirlpools bleibt für längere
Zeit im Becken stehen und wird zur nächsten Benutzung
wieder aufgeheizt. Dadurch ist es der beste Nährboden
für Keime aller Art (Bakterien, Pilze). Durch
den Sprudeleffekt entstehen Aerosole
(kleinste lungengängige Wassertröpfchen),
die Legionellen transportieren können. Wenn diese
eingeatmet werden, kann es für bestimmte Personengruppen
(Kleinkinder, ältere und/oder kranke Personen)
u. a. zu einer Legionärskrankheit
oder zum Pontiac-Fieber kommen. |
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Eck-Duschwanne |
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Flache
Duschwanne |
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Duschwannenformen |
Quelle:
Keramag |
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Da die Reinigung
des Körpers in einer Duschwannenanlage
unter fließendem Wasser durchgeführt wird,
ist diese hygienischer als ein Wannenbad und spart bei
richtiger Benutzung und Ausstattung mit wassersparenden
Armaturen Wasser und Energie. |
| Duschanlagen bestehen
aus |
- Duschwanne mit Wannenfüßen
oder Wannenträger
- Zulaufarmatur / Thermostatbatterie
mit Schlauchbrause
- Wandstange
- Ablaufarmatur
- Seifenschale
- Duschabtrennung oder einem
Duschvorhang als Spritzschutz
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| Duschwannen |
| Duschwannen sind aus |
- emailliertem Stahlblech
- Acrylglas
- keramische Plattenbeläge
(Fliesen)
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| Die Wannen werden folgendermaßen
eingeteilt |
- tiefe Duschwannen mit einem
Überlauf wie bei Badewannen
- flache Duschwannen mit einer
Höhe von etwa 150 mm
- Flachwannen werden in die
Bodenkonstruktion eingebaut und haben keinen Überlauf
- bodengleiche Wannen werden
aus Fliesen hergestellt und haben meistens eine Duschrinne.
Diese Konstruktion muss gut abgedichtet werden
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| Auslaufarmaturen |
Zum Einregulieren
der Duschwassertemperatur werden Zweigriff-,
Eingriff- oder Thermostat-Mischbarterien eingebaut. In
der Praxis haben sich aus Sicherheits- und Komfortgründen
Thermostat-Mischbatterien durchgesetzt. Diese haben ein
Verbrühungsschutz und weil sich
die gewünschte Duschtemperatur automatisch einstellt,
wird Wasser gespart. Die Eingriff- und Thermostat-Mischbatterien
können in Unterputz- oder Aufputzausführung
eingebaut werden.
Bei Unterputzarmaturen werden die Mischwasserleitungen
in der Wand verlegt. Damit können Kopf- und Seitenbrausen
und über einen Wandanschlussbogen angeschlossene
Brauseschläuche mit Handbrausen montiert werden.
Die Umschaltung wird durch Mehrwegeumstellarmaturen auf
die einzelnen Ausläufe durchgeführt. |
Auch diese Anlagen
müssen gegen das Rücksaugen
des Schmutzwassers in die Trinkwasserinstallation geschützt
werden, weil die Handbrausen im Schmutzwasser liegen können. |
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Duschrinne |
Quelle:
DALLMER GmbH + Co KG |
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Beispiel
- Duschwanne - Unterputzinstallation |
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Beispiel
- Duschwanne - Aufputzinstallation |
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Ablaufarmaturen |
Welche Ablaufarmatur
für die Duschanlage verwendet werkann, richtet sich nach der Form
der Duschwanne. Bei einer tiefen Duschwanne mit einem Überlauf
wird eine Ab- und Überlaufgarnitur,
wie sie bei Badewannen üblich sind, eingesetzt.
Flache Duschwannen und Flachwannen
haben keinen Überlauf. Der Ablauf wird über
einen Geruchverschluss direkt an die Abwasserleitung angeschlossen.
Hier besteht auch die Möglichkeit, den Ablauf ohne Geruchverschluss
an die Leitung eines Bodenablaufes anzuschließen.. Teilweise werden
auch Ablaufgarnituren, bei denen das Tauchrohr des Geruchverschlusses
nach oben herausgenommen und gereinigt werden kann. Hier braucht man
keine Revisionsöffnung vorgesehen. |
Bodengleiche Duschen
aus Fliesen haben spezielle Bodenabläufe mit angeformten Flanschen
zur Abdichtung gegenüber dem Estrich und der Decke. Durch ein höhenverstellbares
Aufsatzstück kann dieser Ablauf an die verschiedenen Stärken
des Fußbodenaufbaus angepasst werden. In letzter Zeit werden sog.
Duschrinnen eingesetzt, die sich formschön dem
Boden anpassen. |
Zubehör |
Eine Seifenschale
kann an die Wand geschraubt, an die Duschstange gehängt oder als
Fliesenformteil in die Wand eingesetzt werden.
Der Duschvorhang ist heutzutage die Einfachstausführung
eines Spritzschutzes. Duschtrennwände und Duschkabinen
werden immer mehr als Standard angesehen. Diese bestehen aus eloxierten
oder lackierten Aluminiumprofilrahmen mit Einsätzen aus glasähnlichem
Kunststoff oder aus Sicherheitsglas. Aber auch Vollglasabtrennungen
werden angeboten. |
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Wasser-Klosettanlagen - WC |
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Tiefspül-WC |
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Flachspül-WC
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Hock-WC |
Quelle:
Villeroy & Boch AG |
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Hock-WC |
Quelle:
Voss Sanitärtechnik GmbH |
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Beispiel
- WC |
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In Wohngebäuden
werden Wasserspülklosetts (WC) eingebaut.
Diese beseitigen menschliche Ausscheidungen (Fäkalien
und Urin). Essenreste dürfen nicht in die Kanalisation
eingebracht werden. |
| Klosettanlagen unterscheidet man in |
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Sitz-WC |
| Sitz-WC's werden
sitzend benutzt. Die Montage- oder Sitzhöhe muss auf
die Benutzer abgestimmt werden. Die Normalmaße sind
bei WC-Becken ohne WC-Sitz ca. 400 mm. |
| Nach Montageart unterscheidet
man |
- bodenstehende WC-Becken (Stand-WC)
- wandhängende WC-Becken
(Wand-WC)
|
Wandhängende
WC-Becken haben auf Grund ihrer Bodenfreiheit den
Vorteil, dass der Fußboden besser gereinigt werden
kann und sind dadurch hygienischer. Die Befestigung muss
mit den zu der Wand passenden Befestigungen (Montagerahmen
oder passende Wanddübel und Schrauben) und nach den
Herstellerangaben durchgeführt werden. |
Nach der Art
des Beckens und der Form
des Geruchverschlusses unterscheidet man |
- Tiefspül-WC
- Zungen-WC
- Flachspül-WC
|
In innenliegenden
Sanitärräumen und WC-Anlagen in Bädern sollten
mit Tiefspül-WC's ausgestattet werden.
Da die Fäkalien in eine flache, mit wassergefüllte
Mulde (Geruchsverschluss/Siphon) fallen, ist die Geruchsbelästigung
sehr gering. |
Bei dem Zungen-WC
wird durch die spezielle Form der Wand am Siphon (Zunge)
ein Zurückspritzen des Wassers aus dem Geruchsverschluss
gemindert. |
| Bei Flachspül-WC
fallen die Fäkalien in eine flache, mit wenig wassergefüllte
Mulde. Dieses WC-Becken verursacht eine starke Geruchsbelästigung
und sollte nur in WC-Räume eingesetzt werden, die gut
zu lüften sind. Sie werden aber auch eingesetzt, wenn
der Stuhl z. B. im Krankheitsfall beobachtet werden muss. |
| Hock-WC |
| Hock-WC's sind eher in südlichen
Ländern verbreitet. Sie werden in hockender Stellung
benutzt und da dabei kein unbekleidetes Körperteil das
WC-Becken berührt, sind sie sehr hygienisch. Deswegen
werden sie WC's zunehmend auch in öffentlichen Toilettenanlagen
und Rasthäusern eingesetzt. |
Außerdem gibt
es auch Dusch-WC's, bei denen an der Hinterseite
der Toilette eine Düse angebracht ist. In diesem Fall
ist seine Benutzung auf die Reinigung der Genitalien und
des Afters beschränkt. Diese Dusch-WC's können
auch beheizte Sitzflächen und/oder einen eingebauten
Lufttrockner haben, der nach der Reinigung die Genitalgegend
trocknet. Es gibt auch eine Ausführung mit Geruchsabsaugung. |
Ein Dusch-WC wird
im privaten Bereich dann eingebaut, wenn kein Platz für
ein Sitzwaschbecken (Bidet) vorhanden ist. Auch in Krankenhäusern
und Altenwohnheimen werden sie zunehmend eingebaut. |
WC-Spüleinrichtungen |
WC-Becken können
durch Druckspüler oder Spülkästen
entleert werden. Welches Spülsystem zum Einsatz kommt,
hängt vom WC-Typ und den Anforderungen (Platzbedarf,
sofortige Spülwiederholung) ab. |
Ein Druckspüler
benötigt außerdem zur zuverlässigen Funktion
einen Mindestfließdruck. Ein Druckspüler für
WC-Becken muss mindestens DN 20 haben. Damit der WC-Sitz
und Deckel in hochgeklappter Stellung stehen bleibt, muss
ein bodenstehende WC-Becken weit genug vor der Wand montiert
werden. |
| Wenn ein kurzzeitiger,
hoher Spülstrom verlangt wird, dann werden Spülkästen
verwndet. Dazu muss ausreichend
Platz vorhanden sein. Auch muss mit einer längeren
Wartezeit bis zur nächsten Spülung gerechnet werden.
Aber hier kann das Rohrnetz kleiner dimensioniert werden.
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| Spülkästen gibt es in |
- Aufputzausführung (aufgesetzt,
tiefhängend, halbhoch und hochhängend)
- Unterputzausführung (Vorwandinstallation)
|
| Zubehör |
| Zu einer WC-Anlage gehören |
- WC-Sitz, mit oder ohne Deckel
- WC-Papierhalter
- WCBürste mit Schmutzwasserschale
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| WC-Sitze (aus thermoplastischen, duroplastischen
oder aus Holzwerkstoffen) müssen stabil, sehr widerstandsfähig
gegen Urin und aggressive Reinigungsmittel sein. Die Befestigung
kann modellabhängig mit durchgehenden Schrauben oder
mit einer verdeckten Dübelbefestigung erfolgen. |
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Quelle:
Geberit Vertriebs GmbH |
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Vom Loch
in der Erde bis zur japanischen Toilette |
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| Im 15. Jahrhundert wurde dann aus dem Donnerbalken
das Plumpsklo, das meist mit einem Häuschen versehen
außerhalb und weit weg vom Haus, wegen der Geruchsbelästigung,
seinen Platz hatte. Vorher war das stille Örtchen auch als Nische
oder Erker (Retirade*) Teil des
Wohnhauses.
*"Retirade, Rückzug,
Zufluchtsort, ein Zimmer, wohin man sich begibt, wenn man allein seyn
will. Bey Festungen ist Retirade dasjenige Retranchement, welches einen
einwärts gebogenen Winkel hat, und zu dem Behufe angelegt wird,
sich hinter demselben noch wehren zu können, wenn man dem Feinde
einen vordern Posten hat überlassen müssen. Auch der Abtritt
oder Nachtstuhl wird in der Sprache der gesellschaftlichen Höflichkeit
zuweilen die Retirade genannt." Quelle: Oekonomische Encyklopädie
von J. G. Krünitz
|
| 1596 konstruierte John Harrrington aus Stepney das
sog. Hebersystem, eine genial einfache Art der WC-Spülung
mit ventillosem Auslauf, die auf dem Unterdruckprinzip basiert. Auf dem
Kontinent hingegen, wo das WC zwei Jahrhunderte später quasi noch
einmal erfunden wurde, dominiert seit jeher die Spülung mit dem Auslaufventil.
|
| 1842 wurden die ersten zentralen Anlagen zur Abwasserableitung
und -reinigung in Hamburg und 1856 in Paris gebaut. Aber die Toiletten
waren immer noch Trockenklos. |
| Noch bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts gab es auf dem Lande
und in den Städten immer noch das "stille Örtchen"
außerhalber der Gebäude. |
| Ein Dusch-WC, das neben der Spültechnik
auch den Genitalbereich mit Wasser reinigen
und mit Warmluft trocknen kann, wird auch heute noch
als Luxus angesehen. In Japan gibt es sogar WC's (Japanische Toilette),
die in der Lage sind, neben dem Spülen, Reinigen und Trocknen auch
die Hinterlassenschaften auf Krankheiten zu untersuchen. |
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Zentrale
Abwasserableitung |
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Quelle:
Geberit Vertriebs GmbH |
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Quelle:
Japanwelt |
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In
Wohnungen ohne kontrollierte Wohnungslüftung mit fensterlosen
Bädern oder WC-Räumen ist
aus hygienischen Gründen eine Be- und Entlüftung
notwendig. Da es sich im Regelfall im kleinere Räume oder
Gäste-WC's handelt sind einfache Lösungen gefragt. |
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Sanit
WC Absaugung
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Quelle:
Sanitärtechnik Eisenberg GmbH |
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In
Gäste-WC's, aber auch
in Bädern mit WC, bietet sich eine WC-Direktabsaugung
dierekt am Entstehungsort an. Dadurch kommen
Gerüche gar nicht erst in die Raumluft.
Natürlich hilft auch ein Tiefspül-WC
einem Geruch entgegenzuwirken. Die Luftansaugung
wird an das Spülrohr
des Spülkastens eingebaute
und über einen seperaten Ventilator nach
Außen abgegeben. |
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Wenn die Ventilatoren gemeinsam
mit einer Feuerstätte (Kaminofen)
betrieben werden, müssen besondere
Vorschriften
eingehalten werden.
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Auch
bei den Kleinraumventilatoren
muss man nicht auf Komfort verzichten. Sie
haben, je nach Ausführung, einen integrierten
Timer für die Einschaltverzögerung
und die Nachlaufzeit, eine Steuerung über
einen Lichtsensor, eine Bewegungsmelder-Funktion
und eine vollautomatische Feuchtesteuerung.
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Kleinraumventilator
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| Quelle:
Maico Elektroapparate-Fabrik GmbH |
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Bidet
mit Mischarmatur
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Bidet
mit Sprühdüse |
| Quelle:
Keramag |
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Einbaumaße
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Ein Bidet ist
ein Sitzwaschbecken und ist hauptsächlich für
eine schonende Anal- und Genitalhygiene nach der Toilettenbenutzung
gedacht. Es wird aber auch zum Füßewaschen
benutzt. Für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit
und ältere Personen ist ein Bidet eine sehr gute
Einrichtung zur persönlichen Hygiene. |
Das Bidet ist
mit einem Waschbecken oder einer kleine Badewanne zu vergleichen. |
Bidets gibt es
in verschiedenen Bauformen. Eine Möglichkeit
ist, über eine Mischarmatur Wasser in ein Porzellanbecken
zu füllen. Andere Bidets besitzen eine Düse,
aus der das Wasser zur Reinigung gesprüht wird. |
Außerdem
gibt es auch Dusch-WC's, bei denen an
der Hinterseite der Toilette eine Düse angebracht
ist. In diesem Fall ist seine Benutzung auf die Reinigung
der Genitalien und des Afters beschränkt. Diese Dusch-WC's
können auch beheizte Sitzflächen und/oder einen
eingebauten Lufttrockner haben, der nach der Reinigung
die Genitalgegend trocknet. Es gibt auch eine Ausführung
mit Geruchsabsaugung. |
Bidets sind besonders
im südlichen Europa und in den arabischen
Ländern verbreitet. Hier sind sie in 90
% aller Haushalte eingebaut. Moslemischen Glaubensgemeinschaften
haben eine jahrhundertelange Tradition in Bezug der Reinigung
des Anal- und Intimbereiches mit Wasser. |
In einigen Ländern
ist eine besondere Form eines "Bidets" üblich.
Hier ist in der Nähe des WC's ein spezieller Duschschlauch
zur Reinigung des Intimbereichs angeordnet. |
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Quelle:
Geberit Vertriebs GmbH |
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Einfaches
Urinal
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Unterputz-Urinal
für den öffentlichen Bereich |
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Urinal
für das private Badezimmer |
Quelle:
Keramag |
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Ein Urinal
(Pissoir oder Pinkelbecken)
ist ein wandhängendes Toilettenbecken, das nur zur
Aufnahme und Entsorgung von Urin gedacht ist. Urinale
sind für das stehende Urinieren konzipiert. Es ist
hauptsächlich zur Benutzung von Männern vorgesehen,
aber es gibt Urinale für Frauen, die bisher aber
kaum Verbreitung gefunden haben. Da Urinale Wasser sparen,
weil sie nur einen geringen Spülstrom benötigen,
werden sie auch immer häufiger in privaten Bädern
eingesetzt. |
Urinalanlagen
gibt es als Einzelbecken-, als Reihen-, Wand-, Stand-
und Rinnenurinale. Zu einem Urinalen gehört eine
Spülarmatur, ein eingebauter oder separater Geruchverschluss
als Ablauf und Anschlussstück an die Abwasserinstallation. |
| Man unterscheidet: |
- Urinale mit angeformtem
Geruchverschluss oder einem in der Regel verdeckten,
separaten Geruchverschluss aus Kunststoff von hinten
- Urinale mit einem sichtbaren
Spülrohranschluss von oben oder mit einem verdeckten
Anschluss
- Urinale mit ablaufendem oder
absaugendem Geruchverschluss (Absaugeurinale)
|
Rinnenurinale
sind Urinale mit einer in entsprechender Höhe montierten
Rinne. |
Wandurinale
bestehen aus einer mit robusten Fliesen verkleideten Wand
und einer Bodenrinne mit Ablauf und Geruchverschluss. |
Urinalstände
oder Standurinale werden hauptsächlich
in öffentlichen Toiletten eingebaut. Sie bestehen
aus einer Bodenrinne und einem Wandsegment. Sie werden
aus rostfreiem Edelstahl hergestellt. |
Die Urinal-Spüleinrichtungen
müssen gewährleisten, dass bei dem Spülvorgang
der gesamte innere Urinalbeckenbereich bzw. die Urinalrinne
abgespült und der Urin abtransportiert wird. Dazu
werden Urinal-Druckspüler, Spülkästen und
automatische Spüleinrichtungen, so z. B. opto- oder
radar-elektronisch gesteuerte Urinal-Spülarmaturen.
Aus hygienischen Gründen und um Ablagerungen von
Urinstein zu verhindern, sollten automaische Spüleinrichtungen
eingesetzt werden, damit nach jeder Benutzung wirklich
gespült wird. |
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Einbaumaße
- Aufputz - Anschluss unten |
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Einbaumaße
- Unterputz |
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| Wasserlose Urinale
benötigen keine Spüleinrichtung. |
Man unterscheidet Urinale
|
- mit einem Gummiventil
als Sperre
- mit einem Auftriebskörper
als Sperre
- mit Sperrflüssigkeit
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Urinale
mit einem Gummiventil benöfigen keine Elektronik,
da ein auswechselbares Ventil als Geruchverschluss eingesetzt
wird. Die eingebaute Gummimembran kann sich zusetzen oder
an Elastzität verlieren, deswegen ist ein regelmäßiger
Wechsel des Ventils erforderlich. |
| |
Urinale
mit Auftriebskörper werden durch eine Elektronik
gesteuert, die bei dem Annähern über einen Sensor
eine Elektrospule aktiviert und den Auftriebskörper
nach unten zieht. Nach der Benutzung wird dieser durch
eine Polumkehr der Spule wieder nach oben gedrückt
und schließt den Ablauf. |
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A - Geruchsverschluss-Einsatz
B - zylinderförmige Innenstück des
Siphons
C - Überlaufraum
D - flexible Dichtlippe
E - Gehäuse
F - Elektrospule |
| Quelle:
URIMAT |
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Urinale
mit Sperrflüssigkeit haben einen speziell
geformten Geruchverschluss, der ist mit einer besonderen
Sperrflüssigkeit gefüllt Diese Flüssigkeit
ist spezifisch leichter als Urin, nicht wasserlöslich
und biologisch abbaubar. Der Urin fließt durch diese
Sperrflüssigkeit und den Geruchverschluss. Da immer
ein Teil mitgeschwemmt wird, muss sie entsprechen der
Nutzung ergänzt werden. Das Urinalbeckens muss mit
einem speziellen Reiniger gepflegt werden, |
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Quelle:
Schoof |
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Frauenurinal
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Quelle:
Sphinx Sanitair |
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Frauenurinale
eine noch relativ unbekannt. Die Urinale sind der weiblichen
Anatomie angepasst. Uriniert wird in einer Hockposition.
Eine flächendeckende Verbreitung von Damenurinalen
scheitert aber immer noch an dem Schamgefühl, das
trotz der Trennwände zwischen den Urinalen immer
noch vorhanden ist. |
| Auf Grund der Vorteile
(schnelle, hygienische Benutzung, der geringere Wasserverbrauch
und weniger Platzbedarf) wird sich auch dieses Urinal
vor allen Dingen in öffentlichen Toiletten durchsetzen. |
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Ablaufventile gibt es je nach
dem Einsatzort bzw. -zweck in den
verschiedensten Ausführungen. Sie verbinden einen Sanitärgegenstand
über den Geruchsverschluss mit der Abwasserinstallation. |
einfache Ablaufventile |
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| Siebventil |
Siebventil
mit Stöpsel + Ring |
Siebventil
mit Stöpsel + Kette |
Siebventil
mit Standrohr |
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| Ablaufventil
mit Exzenter-Zugstange |
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| Die einfachste Ausführung
ist ein nicht absperrbare Siebventil,
bei dem aus hygienischen Gründen das Schmutzwasser
sofort abfließen kann (Handwaschbecken in öffentlichen
Sanitärräumen).
Soll der Ablauf verschlossen werden können, so verwendet
man Stöpselventile (Stopfenventile),
bei denen der Stöpsel per Hand über einen Ring
oder einer Kette geöffnet wird. Diese Ventile werden
hauptsächlich bei Küchenspülen, Ausgussbecken
und Badewannen eingesetzt. Ablaufventile mit Standrohr werden
dort eingesetzt, wo das Spülbecken oder die Duschwanne
keinen Überlauf hat. Hier fließt das überschüssige
Wasser über das Standrohr ab.
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Ablaufventile
mit Ventilteller sind formschöner und hygienischer.
Sie werden über einen mit Zugstange oder Seilzug
betätigt. Damit muss man nicht mit der Hand in das
Schmutzwasser greifen. |
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| Ablaufventil
für eine
Küchenspüle
mit Siebkorb mit Überlauf |
Ablaufventil
für eine
Küchenspüle mit
Siebkorb + Raumsparanschluss |
Ablaufventil
für eine Küchenspüle mit Exenterseilzugventil für
Doppelbecken |
Ablaufventil
für eine
Küchenspüle mit
Ventilteller + Exenterseilzugventil |
| Quelle:
TG Kunststoffverarbeitung GmbH |
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Die Ablaufventile
für Badewannen und Duschanlagen
sind in den meisten Fällen ein Bestandteil kompletter Ab- und Überlaufgarnituren.
Badewannen und tiefe Duschwannen benötigen neben einem Ablaufventil
auch einen Überlauf. Für Badewannen gibt es auch Zu-
und Ablaufgarnituren. Hier wird die Wanne über ein spezielles
Auslaufventil besonders leise gefüllt.
Flache und superflache Duschwannen
besitzen keinen Überlauf und werden über einen Geruchverschluss
direkt an die Abwasserleitung angeschlossen. Diese Abläufe haben
ein Tauchrohr, das nach oben herausgenommen wird, wenn der Geruchverschluss
gereinigt werden muss. Duschwannen aus Fliesen (bodengleiche
Duschen) erhalten spezielle Bodenabläufe oder Duschrinnen
mit angeformten Flanschen zur Abdichtung gegenüber dem Estrich
und der Decke. Durch ein höhenverstellbares Aufsatzstück kann
der Ablauf an verschiedene Dicken des Fußbodenaufbaus angepasst
werden. |
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| Wannen-Zu-
und Ablaufgarnitur |
Badewannenablauf |
Duschablauf |
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| Quelle:
HANSA Metallwerke AG |
Quelle:
Geberit Vertriebs GmbH |
Quelle:
Duravit AG |
Quelle:
Viega GmbH & Co. KG |
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Rattensperre
- senkrecht |
Quelle:
Sanitärtechnik Eisenberg GmbH |
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Diese Anschlussteile
mit eingebauter mechanischer Rattensperre sind
auf der Rückseite der Klappe durchbisssicher
mit Edelstahl verkleidet. |
Die Rattensperre
ist verriegelbar und kann zur manuellen Reinigung per Hand
betätigt werden. |
Diese Klappen gibt
es für WC-Anschlussstutzen DN 90 und DN 100. |
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Rattensperre
- waagerecht |
Quelle:
Sanitärtechnik Eisenberg GmbH |
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Rattstop
- wandhängendes WC |
Quelle:
InventTech GmbH Patentmarketing |
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Diese mechanische
Sicherungsklappe gegen Rattenbefall, wird an dem
WC-Becken befestigt. Bei einem wandhängenden WC ist
aus funktionstechnischen Gründen ein Anschlußstück
mit zweifacher Lippendichtung erforderlich. Eine eingesetzte
Edelstahlfeder gewährleistet auch bei vertikalem Einbau
für eine sichere Schließung. |
In einigen Städten
werden diese Klappen für ganze Stadtteile eingesetzt. |
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Rattstop
- waagerechter Abgang |
Quelle:
InventTech GmbH Patentmarketing |
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Eine relativ einfache
Lösung ist diese Rattensperre, die
verhindert, dass Ratten über die Abwasserrohrleitungen
der Sanitärbereiche in die Wohnungen gelangen. Die
Rattensperre wird in der Fallleitung im Kellerbereich eingebaut.
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Voraussetzung zum
Einbau ist ein Rohrdurchmesser von 100 mm. Ansonsten kann
jede Rohrart angeschlossen werden. |
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Rattentrichter |
Quelle:
Carla Kemmerling |
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Geruchsverschlüsse
(Siphon/Sifon/Trap) |
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| Röhren-
oder Rohr-Siphon |
Trichtersiphon |
Flaschen-
oder Tassen-Siphon |
Quelle:
Viega GmbH & Co. KG |
Quelle:
Geberit Vertriebs GmbH |
Quelle:
Viega GmbH & Co. KG |
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Röhrengeruchs-verschluss
mit Tropfwasseranschluss |
Quelle:
Kludi GmbH & Co. KG |
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| Unterputz-Siphon |
Wannensiphon |
| Quelle:
Viega GmbH & Co. KG |
Quelle:
Kludi GmbH & Co. KG |
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Glochengeruchsverschluss |
Quelle:
DALLMER GmbH + Co KG |
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Quelle:
Kessel AG |
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Quelle:
Dallmer GmbH + Co KG |
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| Alle Sanitärgegenstände
müssen durch einen Geruchsverschluss
von der Abwasserinstallation getrennt werden.
Diese Bauteile verhindern das Austreten von Kanalgasen durch
eine Wassersperre. |
Geruchsverschlüsse
gibt es je nach dem Einsatzzweck bzw. Einsatzort in den
verschiedensten Ausführungen. Die Sperrwasserhöhe
aller Geruchsverschlüsse ist nach DIN 1986-100 genormt
und ist bei Schmutzwasserabläufen 50 mm und bei Regenwasserabläufen
100 mm. |
Geruchsverschlussarten |
- Röhren- oder Rohrgeruchsverschluss
- Flaschen- oder Tassengeruchsverschluss
- Doppelzungengeruchsverschluss
zur UP-Montage
- Glockengeruchsverschluss
- Sperrwandgeruchsverschluss
- Kondensatgeruchsverschluss
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Alle Geruchverschlüsse
an Wasch-, Spül-
und Ausgussbecken werden über ein
Tauchrohr an das Ablaufventil angeschlossen.
Damit ein Geruchverschluss fachgerecht angebracht werden
kann, muss der Abwasseranschluss in einer entsprechenden
Höhe angeordnet sein. Für alle Sanitärinstallationen
gibt es genormte Installationsmaße.
Deshalb sind bei der Rohinstallation der Abwasserrohre die
Maßzeichnungen der Hersteller zu beachten. |
Der Röhren-
oder Rohrgeruchsverschluss wird auf Grund
seiner Form auch U- oder S-Bogen genannt. Sie werden auf
Grund iher Einfachheit am häufigsten eingebaut und
werden oft durch einen Beckenunterschrank oder eine Beckensäule
verdeckt. |
Der Flaschen-
oder Tassengeruchsverschluss wird wegen seiner
geringen Bautiefe aus optischen Gründen besonder für
moderne Bäder verwendet. |
Das Problem der
Unterputz-Siphone ist die Reinigung
bzw. die Beseitigung einer Verstopfung.
Diese Siphone sollten demontierbar sein oder eine Reinigungsvorrichtung
(Bild) haben. Mit dieser Vorrichtung wird ein Einlaufen
von Wasser in die Wand verhindert. |
Der Doppelzungengeruchsverschluss
wird hauptsächlich zur Unterputz-Montage verwendet.
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| Die Glocken- und Sperrwandgeruchsverschlüsse
Werden in Bodenabläufen in Badezimmern eingesetzt. |
| Für die nachfolgenden Einsatzfällen
gibt es den sog. "Multistop". |
- Selten benutzte Abläufe,
bei denen das Sperrwasser verdunstet, z. B. in privaten
Bädern
- Umgebungen mit hohen Temperaturen,
bei denen das Sperrwasser in den Abläufen verdunstet,
z. B. in Räumen mit Fußbodenheizung, "Heizräumen",
Gewerbebetrieben
- In frostgefährdeten Bereichen
wie Balkonen, Terrassen, Kellerabgängen und Lichtschächten
- Räume mit sehr hohen Hygieneanforderungen,
z. B. in Betrieben in denen Lebensmittel verarbeitet,
hergestellt oder gelagert werden, Kühlräumen,
Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen
- Räume mit Infektionsgefahr,
in denen ein Überdruck gegen den Keimeintrag erzeugt
wird, z. B. in Reinsträumen in Krankenhäusern
- Bodenabläufe, bei denen
über Zuläufe von Waschmaschinen o.ä. sehr
viel Schaum entstehen kann
- Entwässerungssysteme mit
sehr schwankenden Über- und Unterdruckverhältnissen,
besondern in Altbauten
- In Bodenabläufen ohne
Wasservorlage bei erhöhter Abflussleistung
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Quelle:
Paul Wärmerückgewinnung GmbH |
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Immer wieder wird
darüber geklagt, dass der Siphon austrocknet,
z. B. in selten genutzten Abläufen
oder ein Siphon, in den das anfallende Kondenswasser
einer WRG einer KWL oder eines Erdwärmetauschers über
den Kondensatablauf abgeleitet wird. Hier
sollte ein sog. Trockensiphon
eingesetzt werden. Bei Verwendung eines Trockensiphons wird
auch bei ausgetrockneter Sperrflüssigkeit keine
Luft eingesaugt. Dieser Siphon kann auch bei Luftkühl-Wärmetauscher
in Klimaanlagen eingesetzt werden, weil
auch hier unregelmäßig bzw. wenig Kondensat anfällt. |
| |
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Prinzip
eines Trockensiphons |
Quelle:
Paul Wärmerückgewinnung GmbH |
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wirksame
Sperrwasserhöhe |
Quelle:
Viega GmbH & Co. KG |
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| Sperrwasser |
Ein Geruchsverschluss
(Siphon) mit Sperrwasser gefüllt,
ist der beste Schutz gegen eindringende Kanalgase*.
Dabei ist die Mindest-Sperrwasserhöhe
die Vorraussetzung zur Vermeidung von Geruchsbelästigungen
in Gebäuden. |
Die Sperrwasserhöhe
ist die Höhe der Wassersäule, die wirklich das
Austreten von Kanalgasen verhindert. In Gebäuden sollten
Abläufe mit Geruchsverschluss eine Sperrwasserhöhe
von mindestens 50 mm haben. |
Ist in Außenbereichen
kann auf Geruchsverschlüsse verzichtet werden, wenn
Geruchsbelästigung durch aufsteigende Kanalgase nicht
störend ist. Aber bei Regenrohren oder bei Balkonabläufen,
die vor Fenstern enden bzw. angeordnet sind, ist der
Einbau von Geruchsperren trotzdem sinnvoll. |
Bei
Altbausanierungen kann es wegen der niedrigen
Fußbodenaufbauhöhen bei Badabläufen
mit einer niedrigeren Sperrwasserhöhe zu Problemen
kommen. Hier sind evtl. andere Maßnahmen zu planen
oder auf einen Ablauf muss verzichtet werden. |
*Kanalgase
sind übelriechende Ausdünstungen aus Abwasserkanälen,
die über die Entlüftung der Abwasserinstallation
abgeführt werden müssen. Die Gas entstehen aus
den Abwässern, Exkrementen und Küchenabfällen,
die sich in den Rohren ablagern. Normale Ausdünstungen
sind nicht schädlich. Erst wenn Abfallstoffe
durch Stagnation in den Leitungen verfaulen, entstehen gesundheitsschädliche
Gase (z. B. Schwefelwasserstoff, Kohlensäure,
Ammoniak). |
Damit diese
Gase nicht in die Räume eines Gebäudes gelangen,
sind alle Sanitärgegenstände mit einem Geruchsverschluss
(Siphon) anzuschließen. Außerdem sind die Gase
einer Abwasserinstallation durch die Entlüftung
über das Dach abzuführen. |
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Kondensat-Siphon
- Wandeinbau + Schema |
Quelle:
DALLMER GmbH + Co KG |
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| Kondensatgeruchsverschluss |
Nicht nur
bei Klimageräten, sondern auch
bei Brennwertgeräten, können
je nach den Betriebsbedingungen mehr oder weniger
Kondensat anfallen. Teilweise sind die Geräte
längere Zeit nicht in Betrieb. Wenn die Kondensatmenge
zu gering bzw. nicht vorhanden ist, dann kann das
Sperrwasser in dem Geruchsverschluss
austrocknen. Die Folge ist das Austreten
von Kanalgasen. |
Da diese Geräte
oftmals in Nebenräumen installiert sind, ist
ein regelmäßiges Überprüfen des
Sperrwasser nicht gewährleistet oder wird vergessen.
In diesen Fällen ist der Einbau eines Siphons,
der über ein eingebautes Schwimmventil
den die Verbindung zum Kanalanschluss verschließt.
Geruchsbelästigungen werden zuverlässig
verhindert. |
| Diese Kondensat-Siphons
gibt es zur Montage in der Wand (UP) und auf der Wand
(AP). Der Siphon hat ein Gehäuse mit herausnehmbarem
Siphoneinsatz und eine Abdeckplatte. Der Siphoneinsatz
ist transparent und alle Innenteile sind problemlos
zugänglich, sodass der Siphoneinsatz gereinigt
oder ausgetauscht werden.
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| Einsatzmöglichkeiten |
- Brennwertanlagen
- Klima-Splitgeräten
- Zentral-Klimaanlagen
- Klimatruhen
- Raumluft-Entfeuchtern
- Weinkeller-Kühlgeräten
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Auslaufventile
/ Auslaufarmaturen |
Man unterscheidet zwischen Küchen-,
Waschtisch- bzw. Waschbecken-, Dusch-
und Badewannenarmaturen. Außerdem gibt es noch
die Außenzapfstelle. |
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Waschtisch-Auslauf-Armaturen |
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Vergleichsbetrachtung
des Wasserverbrauches von Waschtisch-Armaturen
PURIS = hydraulisch
gesteuerte Selbstschluss-Armatur
PURIS E = elektronische Waschtisch-Armatur |
Quelle:
SCHELL GmbH & Co. KG |
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Armaturen für
Waschtische in privaten, öffentlichen,
halböffentlichen und gewerblichen
Sanitärräumen gibt es in vielfältigen
Ausführungen. Welche Armaturen eingesetzt werden, hängt
stark von dem Einsatzbereich und Verwendungszweck
ab. Besonders im öffentlichen und gewerblichen Bereich
werden automatische Armaturen eingesetzt,
weil diese hygienisch, wassersparend und vandalensicher
sind. Außerdem werden diese Anlagen mit vorgemischtem
Warmwasser oder nur mit Kaltwasser betrieben. |
| Folgende Betätigungsmethoden werden
eingesetzt: |
- Einhebel-Armatur
- Selbstschluss-Armatur
- Infrarot-Armatur
- Piezo-Taster-Armatur
- PowerFluid-Armatur
- CoolTouch®-Armatur
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Einhebel-Armatur |
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Einhebel-Armatur |
Quelle:
SCHELL GmbH & Co. KG |
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Bei den Einhebel-Armaturen
wird der Wasserfluss mechanisch ausgelöst
und geregelt. Die Armaturen sind für den Dauerbetrieb
mit Warm-, Misch- und Kaltwasser ausgelegt und mit einem
druckunabhängigen Strahlregler auf 5 l/min eingestellt.
Die Keramikkartusche hat eine Heißwasser-begrenzung.
Das Bauteil wird auch Einhebelmischer
genannt, wnn das warme und kalte Wasser erst in der Armatur
von Hand gemischt wird. |
| . |
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CoolTouch©-Armatur |
Quelle:
GROHE Deutschland Vertriebs GmbH |
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Besonders in Anlagen
mit hohen Speichertemperaturen (thermische
Solaranlagen) kann das erwärmte Trinkwasser sehr warm
werden. Wenn kein zentrales Mischventil
eingebaut ist, kann eine GROHE CoolTouch®-Armatur
das Risiko einer Verbrühung an den heißen Chrom-Oberflächen
verhindert werden. |
| Dies wird durch die
innenliegende Wasserführung erreicht,
die eine Barriere zwischen dem heißen Wasser innen
und der Oberflächen außen bildet. Der Messing-Körper
der Armatur wird deshalb nicht durch heißes Wasser
auf eine unangenehme Temperatur aufgeheizt. Besonders wertvoll
ist diese Einrichtung für Kinder, die oftmals noch
nicht richtig einschätzen können, was sie gefahrlos
berühren können, und was nicht. |
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Selbstschluss-Wandauslauf-Armatur |
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Selbstschluss-Wandauslauf |
| Quelle:
SCHELL GmbH & Co. KG |
| . |
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| Die Selbstschluss-Wandauslauf-Armatur
ist überall dort, wo kaltes oder
vorgemischtes Wasser gut erreichbar sein
muss, einsetzbar. So wird diese Armatur vor allen Dingen
an Waschbecken oder Spültischen für Reinigungszwecke,
zum schnellen Händewaschen zwischen Arbeitsabläufen
und zum Füllen von Behältern verwendet. Besonders
in öffentlichen, halböffentlichen
und gewerblichen Sanitärräumen ist diese vandalensichere
Armatur angebracht. |
Die hydraulisch
gesteuerten Selbstschluss-Automatik spart bei
kurzer Laufzeiteinstellung erhebliche Mengen Wasser und
bietet außerdem Schutz vor Manipulation (Raumüberflutung
durch unentdeckten Wasserlauf). Auch ermöglicht die
Armatur das Befüllen von Behältern
ohne Aufsicht und beendet den Wasserfluss
nach der voreingestellten Laufzeit; diese kann zwischen
6 und 15 Sekunden gewählt werden. Das Wasser wird
mit einem Fließdruck zwischen 0,8 und 5,0 bar aus
dem Leitungsnetz direkt in die Armatur geführt. Der
diebstahlsichere Strahlregler funktioniert
dabei druckunabhängig und regelt
unabhängig vom Fließdruck.den Durchfluss (5
l/min) konstant, Die Auslaufmenge wird
über die Laufzeiteinstellung festgelegt.
Je nach Modell ist die Laufzeiteinstellung von 6 bis 15
Sekunden möglich. Die werksseitige Einstellung beträgt
7 Sekunden. |
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Kunststoff-Kartusche |
Quelle:
SCHELL GmbH & Co. KG |
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Infrarot-Armatur |
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Quelle:
SCHELL GmbH & Co. KG |
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Besonders in öffentlichen,
halböffentlichen und gewerblichen
Sanitärräumen werden aus hygienischen
Gründen Armaturen mit berührungsloser
Sensortechnik eingesetzt. Diese elektronischen
Waschtisch-Armaturen sind mit einem Infrarot-Sensor
ausgestattet, der den Wasserstrom bedarfsabhängig
und berührungslos steuert. Dadurch wird eine Keimübertragung
an die Armaturen und entsprechend an Dritte ausgeschlossen. |
Je nach der Ausführungsart
der Armatur verfügt die Elektronik über 4 bzw.
5 einstellbare Programme, so z. B. Stagnationsspülung
alle 24 Stunden nach der letzter Nutzung, Reinigungsstopp,
zuschaltbare Legionellenspülung.
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| Die Armaturen gibt
es für Netz- oder Batteriebetrieb, für Mischwasser
oder kaltes bzw. vorgemischtes Wasser.
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Piezo-Taster-Armatur |
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Quelle:
SCHELL GmbH & Co. KG |
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Die batteriebetriebenen,
elektronischen Selbstschluss-Armaturen mit
Piezo-Elektronik werden in stark frequentierten
Sanitärräumen eingesetzt. Der Öffnungsimpuls
bei dieser Armatur wird über ein Piezo-Element,
das vandalensicher im Kopfteil integriert ist, ausgelöst.
Durch leichtes Antippen des Piezo-Tasters
werden die Start- und Stopfunktion gesteuert. Der Wasserfluss
kann unabhängig vom Wasserdruck auf 4 bis 120 Sekunden
begrenzt werden.
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Außerdem
kann eine Stagnationsspülung alle
24 Stunden nach letzter Nutzung programmiert werden. |
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PowerFluid-Armatur |
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powerFLUID-Wasserarmatur |
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Wirkprinzip |
Quelle:
wbk - Informationsdienst Wissenschaft e. V. |
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Mini-Kraftwerk in einer
Wasserarmatur
Automatische Armaturen
benötigen Strom, damit die Lichtschranke
den Wasserfluss auslösen kann. Dieser Strom kommt bisher
aus dem Stromnetz oder aus einer Batterie. Doch schon bald könnten
automatische Armaturen in Serie gehen, die ihren eigenen Strom
erzeugen. PowerFluid heißt das Projekt, an dem ein Armaturenhersteller
mit Projektpartnern arbeitet. Das Ziel ist, eine Armatur zu
entwickeln, die ihre eigene Energie erzeugt.
Das PowerFluid Prinzip
nutzt die Energie, die das Wasser beim Abfließen selbst
erzeugt. Dies ist vergleichbar mit der Stromerzeugung in einem
Wasserkraftwerk, bei dem fließendes Wasser eine Turbine
antreibt. Der erzeugte Strom wird dann in einen neu entwickelten
Speicher geleitet, aus dem die Energie für die elektrische
Steuerung und das Magnetventil entnommen wird. Eine zusätzliche
Solarzelle liefert die Energie für den Sensor zur Betätigung.
Auf diese Weise ist die Armatur auch über Jahre vollkommen
unabhängig von externen Stromlieferanten. Ein Netzanschluss
oder eine Batterie sind nicht mehr nötig. Das spart nicht
nur Energie, sondern vermeidet auch die aufwändige und
umweltschädliche Entsorgung von Batterien. Damit bietet
die PowerFluid Technologie gerade im öffentlichen Bereich,
wo viele automatische Armaturen im Einsatz sind, deutliche Vorteile
hinsichtlich der Wasser- und Energieeinsparung gegenüber
herkömmlichen Armaturen.
powerFLUID
- Entwicklung und Umsetzung energieautarker Funktionsmodule
in der Fluidtechnik
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Diese kleine unscheinbare
Armatur unter den Waschbecken oder Waschtischen, aber auch
an WC-Spülkästen oder Bidets, an die die Auslaufarmaturen
angeschlossen werden, hat verschiedene Aufgaben. Damit das Ventil auf
Dauer funktionsfähig bleibt, sollte hier kein Billigprodukt eingesetzt
werden. Üblich ist heutzutage ein wartungsfreies totraumfreies
Ventil mit Fettkammer und O-Ringdichtungen,
die bis 90 °C Wassertemperatur beständig sein
sollten. |
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Eckventil
mit Filter |
1 selbstdichtendes
Anschlussgewinde - 2 3-teilige Messing-Konus-Quetschverschraubung
mit Längenausgleich - 3 Griff - 4 wassergeschützte
Messingspindel - 5 Fettkammer - 6 doppelte O-Ring-Abdichtung
- 7 Schubrosette |
Quelle:
SCHELL GmbH & Co. KG |
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Die Ventile müssen
aus trinkwassergerechte Werkstoffen nach
DIN 50930/6 und DIN 50930/6 (Legierungsbestandteile) gefertigt
sein, damit sie den Anforderungen der Trinkwasserverordnung
(TrinkwV) entsprechen. |
| Das Eckventil übernimmt mehrere
Funktionen |
-
Absperren
bei Reparaturen, Wartung, Armaturenaustausch. Ein dauerhaft
leichtes Öffnen, Drosseln und Schließen gewährleisteti
eine Fettkammer, die die Messingspindel vor Kalkablagerungen
schützt.
-
Regulieren
der Durchflussmenge bei unterschiedlichem Druck. An
den Eckregulierventilen können die Durchflussmengen
von Kalt- und Warmwasser reguliert und unterschiedliche
Leitungsdrücke ausgeglichen werden. Richtig einreguliert
kann der Wasserverbrauch ohne Komfortverzicht bis zu
40 % veringert werden. Dabei bleibt der Schallpegel
< 20 dB (A) bei einem Fließdruck von 3 bar.
-
Abdichten
mit selbstdichtendem Anschlussgewinde (ASAG) machen
das Eindichten mit Hanf oder Teflonband überflüssig.
Dabei bleibt bei dem Eindrehen des Eckventils über
den ASAG-Ring hinaus bis zum Gewindeende die Verbindung
auch nach dem Ausrichten durch Zurückdrehen dicht.
-
Filtern
von Schmutzpartikel und Kalkrückstände aus
dem Leitungsnetz, die nicht nur störend und unhygienisch
sind, sondern auch Schäden an Auslaufarmaturen
verursachen können. Der im Eckventil sitzende
Filter hält die schädlichen Partikel zurück
und kann leicht gelöst und unter fließendem
Wasser gereinigt werden.
-
Rückflussverhinderer
können bei einigen Modellen auch eingesetzt werden
und erfüllen damit eine Einzelsicherung.
-
Wiederverwendbare
lösbare Verbindungen zum Austausch der Armaturen
durch Spezial-Konus-Quetschverschraubungen mit Längenausgleich
für Kupferrohre bzw. flexible Schläuche.
-
Anschlusstoleranzen
durch evtl. Montagefehler ausgleichen. Der Schubschaft
des Eckventilschaftes und die Schubrosette gleichen
bis zu 18 mm aus.
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Doppelwandscheibe
(oben), Wandscheiben-T-Stück (links unten), Doppelwandscheibe
(rechts unten) |
| Quelle:
Viega GmbH |
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| Die Innengewindeanschlüsse
für Auslaufarmaturen und Eckventile
in einer Trinkwasserinstallation werden
Wandscheiben genannt. Diese werden hauptsächlich
aus Messing oder Rotguss gefertigt. In älteren Anlagen
mit verzinktem Stahlrohr wurden Temperguss-Wandscheiben
eingesetzt. |
Die Wandscheiben sollten mit der gefliesten Wand abschließen,
schallentkoppelt und verdrehungssicher
montiert werden. Für jedes Rohrsystem gibt es die
passenden Fittings. Heutzutage sollten nur noch durchströmte
Wandscheiben bzw. T-Stücke für Reihen-
oder Ringleitungssyteme verwendet werden. Diese haben
geringen Einzelwiderstände und ermöglichen
niedrige Druckverluste in den Etagenverteilungen.
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Wandscheiben-Schallschutz
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Quelle:
Uponor GmbH |
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Besonders bei Wandscheiben
in der Trinkwasserinstallation wird oftmals
auf eine schallentkoppelte Befestigung
verzichtet. Hier treten dann extreme Geräusche
auf, die nicht nur störend sind, sondern auch nicht
hinzunehmen sind.
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Alle Systemhersteller bieten passende
Schallschutzsets an, die der DIN
4109 entsprechen. Eingemauerte oder mit Schnellbinder
oder Gips eingesetzte Wandscheiben entsprechen nicht den
anerkannten
Regeln der Technik (aRdT) und sind als
Mangel anzusehen und müssen nachgebessert werden. |
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schallentkoppelte
Wandscheibe |
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| Eckventil-Thermostat |
Die Warmwassertemperatur
in Mehrfamilienhäusern und gewerblichen
Anlagen sollte mindestens 60 °C haben.
Aber auch in Einfamilienhäusern kann diese Temperatur aus hygienischen
Gründen (Aufkeimungs- und Legionellenproblematik) sinnvoll sein.
Hier wird aber bei der Legionellenschaltung die Wassertemperatur
auch kurzzeitig auf 70 °C gefahren. |
Diese relativ hohe Temperatur
wird entweder zentral am Trinkwassererwärmer
durch eine Mischarmatur,
dezentral am Eckventil (thermostatische
Regelventil) oder direkt am Auslaufventil
(manuell mit Zweigriff-Mischarmatur oder automatisch mit thermostatischer
Mischarmatur) auf die Gebrauchstemperatur (38 bis 40
°C) heruntergeregelt. Dieser Verbrühschutz
ist immer notwendig, damit bei einem evtl. Ausfall
der Kaltwasserzufuhr, z. B. durch einen defekten Rückflussverhinderer
oder einem zugesetzten Filter im Kaltwasseranschluss, die Auslauftemperatur
nicht zu hoch ist. |
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Eckventil-Thermostat |
Quelle:
SCHELL GmbH & Co. KG |
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Das thermostatische
Regelventil wird auf das Warmwassereckventil
unter dem Sanitärobjekt montiert. Die Einstellung
der maximalen Auslauftemperatur ist nur verdeckt mit Werkzeug
unter der Schutzkappe möglich. In der Armatur befinden
sich ein Dehnstoff-Thermostat nach EN 1111, Filtereinsätze
und Rückflussverhinderer (RV). |
Das Regelventil
versorgt die Auslaufarmatur mit Warmwarmwasser, damit
die gewünschte Gebrauchstemperatur manuell
einreguliert werden kann. Aber auch eine Versorgung
mit einer vorgemischten Temperatur ist
möglich. |
| Außerdem
besteht die Möglichkeit der thermischen Desinfektion.
Dazu hat die Armatur einen Schnellspannhebel
zur Überbrückung des Thermostatventils, um bei
einer gewünschten thermischen Desinfektion des Auslaufventils
die Temperatureinstellung nicht erneut durchgeführt
werden muss. Die thermische Desinfektion
muss nach dem Arbeitsblatt W551 mit 70 °C
für > 3 Minuten durchgeführt
werden.
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| Niederdruckarmatur |
In der Praxis
gibt es viel Fälle, in denen eine zentrale
Trinkwassererwärmung nicht wirtschaftlich
ist. Wenn z. B. in gewerblichen Räumen an den Entnahmestellen
einer Teeküche und an Handwaschbecken warmes Wasser
zur Verfügung zu stellen. dann bietet sich ein einfaches
Kochendwassergerät über der
Spüle oder ein 5 Liter-Elektrospeicher
über bzw. unter dem Waschtisch an. |
Auch im Wohnungsbau
bieten sich deratige Lösungen für weit entferntliegende
oder selten genutzte Entnahmestellen (Gartenhaus, Anbau,
Gäste-WC) an. |
Diese drucklosen
(offenen) Warmwasserspeicher dürfen
nur mit Niederdruck-Armaturen betrieben
werden. |
| >>>>>> mehr |
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frostsichere
Außenarmatur |
Quelle:.
Honeywell GmbH |
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Außenzapfstelle |
Die einfachste Möglichkeit,
in die Trinkwasseranlage unzulässig einzugreifen bietet
jedoch ein Schlauchanschluss, z.B. an einer
Außenzapfstelle im Garten. Oftmals als Einzelzuleitung
verlegt und nicht als Ringleitung durchflossen, stellen
diese Zuleitungen in den späten Herbst- und Wintermonaten
klassische Stagnationsleitungen dar. Zudem
ist es ein leichtes, jedes erdenkliche
Gerät oder Behältnis ....... mehr |
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Spülarmaturen
/ Druckspüler |
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Spülarmaturen |
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Quelle:
SCHELL GmbH & Co. KG |
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| Die Spülarmaturen
bzw. der Druckspüler sind hydraulisch
gesteuerte Armaturen, die den Wasserdurchfluss
durch den vorhandenen Wasserdruck öffnen bzw. absperren.
In der Regel wird der Durchfluss von Hand ausgelöst
und schließt nach einer bestimmten Zeit selbsttätig
(Selbstschlussarmatur). Sie werden hauptsächlich
als Spüleinrichtung an WC’s und Urinalen eingesetzt.
Die Urinalspüler können auch
durch eine Infrarotsensor ausgelöst
werden.Die WC-Spülarmaturen werden
immer mehr durch Spülkästen
ersetzt. |
Die Armaturen
können je nach Einsatzzweck von 1
bis 12 Liter Durchfluss eingestellt werden.
Außerdem haben die meisten Armaturen eine sog. Spartaste,
die nur den halben Durchfluss freigibt. |
Die moderen Armaturen
haben eine Kunststoff-Kartusche,
wie sie bei den Selbstschluss-Wandauslauf-Armaturen
eingesetzt werden. |
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Aufbau
und Bauteile eines Kolben-Druckspülers |
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Funktion |
Ein einfacher (alter)
Druckspüler hat als Hauptventil einen
Kolben mit einem eingebauten Entlastungsventil.
Durch das Drücken eines Druckknopfes
oder Hebels wird das Entlastungsventil
geöffnet. Aus der Druckausgleichskammer
fließt Wasser in das Spülrohr.
Der Kolben wird an der Oberseite vom Wasserdruck entlastet
und durch den Druck des Wassers auf die Kolbenunterseite
angehoben. Dadurch öfnnet sich das Hauptventil. Durch
das Loslassen der Spülerbetätigung schließt
das Entlastungsventil und die Druckausgleichskammer wird
über den Druckausgleichskanal gefüllt.
Der Kolben wird nach unten gedrückt und schließt
langsam das Hauptventil. Die Spüldauer
kann durch die Wassermenge, die durch diesen Kanal
in die Druckausgleichskammer strömt, eingestellt. Die
Spüldauer ist bei einigen Modellen
durch eine Düse fest vorgegeben oder
sie wird mit einer Regullerschraube eingestellt. |
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Strahlregler
/ Luftsprudler / Mischdüse |
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Strahlregler |
Quelle:
NEOPERL GmbH |
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An nahezu allen
Auslaufarmaturen von Spülbecken,
Waschtischen und Badewannen sind Strahlregler
(Luftsprudler, Mischdüse,
Perlatoren® ist eine eingetragene
Marke) angebracht. Diese Bauteile sind von der Bauart
auch "Filter". Deswegen sollten sie regelmäßig
gereinigt werden, vor allen Dingen dann, wenn kein Filter
am Hauswasseranschluss
vorhanden ist. Je nach dem Verwendungszweck gibt es in
den verschiedensten Ausführungsarten. |
| Strahlregler haben folgende Aufgaben:
|
- Erzeugung eines weichen,
spritzfreien Wasserstrahls
- Herstellen einer bestimmten
Form des Wasserstrahls
- Einsparung von Wasser- und
Energiekosten durch die Verminderung der Wassermenge
|
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Strahlformen |
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Belüfteter
Komfortstrahl
Basierend auf dem Grundprinzip der Wasserstrahlpumpe wird dem
durch die Armatur strömenden Wasser im Strahlregler Luft
beigemischt. Dieser belüftete Strahl entspricht dem Wunsch
des Benutzers nach optimaler, voller und angenehmer Wassermenge.
Diese Eigenschaften bestehen unabhängig von der Durchflussklasse.
Ein unkontrolliertes Spritzen des Wassers wird verhindert. |
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Kristallklarer Laminarstrahl
Eine Strömung, die ohne Verwirbelung parallel läuft,
nennt man in der Physik laminar. Das Strahlbild ist kristallklar,
wirkt rein und natürlich – fast luxuriös. Da keine
Luft angesaugt wird, kann die Entstehung von Aerosolen minimiert
werden. Deshalb ist der Laminarstrahl besonders für klinische
Einrichtungen geeignet – also da, wo es auf Hygiene ankommt.
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Brausestrahl
Der Brausestrahl ermöglicht an Waschtischarmaturen selbst
bei niedriger Durchflussmenge eine kräftige Reinigung der
Hände. Zudem macht seine wassersparende Wirkung den Brausestrahl
speziell an Waschplätzen mit hoher Benutzungsfrequenz (z.B.
in öffentlichen Gebäuden oder in Reihenwaschanlagen)
interessant.
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Durchflussbegrenzer
/ Durchflussmengenregler |
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Durchflussmengenregler |
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Funktionsprinzip |
Quelle:
NEOPERL GmbH |
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Grundsätzlich
gibt es zwei Möglichkeiten, den Durchfluss
zu steuern. Die einfache Variante besteht darin, durch die
Größe der Durchflussbohrung
den Durchfluss so zu begrenzen, dass er bei einem bestimmten
Druckbereich (z.B. 3 bar) einem festgelegten Wert genau
entspricht. Diese Durchflussbegrenzer haben
bei niedrigem Druck einen geringen Durchfluss, bei hohem
Druck hingegen ist der Durchfluss oft höher als notwendig. |
| Integrierte
Durchflussmengenregler |
| Normalerweise nimmt
der Durchfluss eines Strahlreglers bei steigendem Fließdruck
zu. Werden jedoch bestimmte Anforderungen an die Durchflussmenge
gestellt, wie z.B. die Erfüllung von Normen in speziellen
Märkten, Wasserersparnis oder geregelte Wasserverteilung,
so ist es erforderlich, eine vom Druck unabhängige
konstante Durchflussleistung zu erzielen. Hier kommt die
PCA® - Technologie zum Einsatz. |
| Funktionsprinzip |
| Statischer
Zustand (kein Durchfluss, kein oder geringer Druck):
Der O-Ring ist entspannt (Position 1). |
Dynamischer
Zustand (Durchfluss): Sobald Wasser durch den Mengenregler
fließt, verformt sich der Präzisions-O-Ring und
wird zwischen die Zacken des Regelsterns gedrückt.
Dadurch verkleinern sich die Durchtrittsöffnungen für
das Wasser (Position 2). Je höher der Fließdruck,
desto stärker verformt sich der O-Ring (Position 3).
Bei sinkendem Druck nimmt der Präzisions-O-Ring allmählich
wieder seine ursprüngliche Form an, wodurch die Wasserdurchtrittsöffnungen
wieder größer werden (zurück zu Position
2 und 1). |
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Kalkschutz
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Zunächst entsteht
ein Wasserfilm, der eine Brücke
zwischen Innenteil und Mundstück
bildet. Hier beginnt die Kalkbildung. Dann lagert sich der
Kalk zur Mitte des Siebes hin ab, die Luftansaugschlitze
setzen sich zu. Der Strahl wird hart und spritzt. |
| Bei den CASCADE®
Strahlreglern wird die Brückenbildung erschwert.
Auf Grund der einzigartigen Struktur verlangsamt sich die
Kalkbildung um ein Vielfaches. Selbst nach langer Einsatzdauer
entsteht immer noch ein gerader, runder und spritzfreier
Strahl. |
| Die Kalkablagerungen müssen regelmäßig
entfernt werden. |
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Waschbeckenventileinsatz |
Quelle:
PREVAL Wasser und Energiesparsysteme, Klaus Prenzler |
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| Das Waschbeckenventil
ist für den Einbau an druckfesten
Sanitärarmaturen geeignet. Die Montage erfolgt
durch das Abschrauben des vorhandenen Strahlreglers (M22
Innen- und M24 Außengewinde). Das Innengehäuse
mit dem Strahlregler wird herausgenommen und gegen das Waschbeckenventil
ausgetauscht. Das Waschbeckenventil kann an alle Standardausläufe
montiert werden.
|
Bei der Entwicklung
der Wassersparventile wurden hohe Anforderungen
hinsichtlich Wassereinsparung ohne Komfortverlust, Verhinderung
von Verkeimung und Verschmutzung erfolgreich umgesetzt. |
Am Waschbeckenventil
kann jederzeit von außen die Wassermenge
mit einem Inbusschlüssel exakt eingestellt
werden. Der Wasserverbrauch kann somit sehr einfach um 70
% gegenüber konventionellen Einsätzen reduziert
werden. Ein sauberes Strahlbild bleibt bis ca. 3 l/min gewährleistet. |
|
Achtung!
Nicht an drucklose Geräte montieren |
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Rückflussverhinderer
(RV) |
In größeren Wohngebäuden
wurden die Trinkwasserinstallationen durch Sammelsicherungen
(DIN 1988-2-4) abgesichert. Diese bestehen aus Rohrbelüfter (Bauform
E oder D), der sich an der höchsten Stelle einer Steigleitung befinfet
und einem Rückflussverhinderer (RV)
am Fußpunkt der Installation. Durch diese Absicherungsart werden
alle angeschlossenen Entnahmestellen bis zur Gefährdungsklasse
bzw. Kategorie 3 abgesichert. |
In vielen Anlagen werden diese
Rohrbelüfter vermehrt demontiert, weil deren Anschluss meistens
nichtzulässige Stagnationsleitungen sind. In diesem
Fällen müssen alle Zapfstellen mit Einzelsicherungen
(RV) ausgestattet sein. |
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Rückflussverhinderer |
1 Gehäuse
2 Dichtung (außen) 3 Schließsystem –
Feder – Kegel &
Dichtung –Führungshülse
4 Rastnasen |
Quelle:
NEOPERL GmbH |
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| Rückflussverhinderer
schützen Armaturen und Installationssysteme vor ungewolltem
Rückfluss, Rückdruck
oder Rücksaugen des verschmutzten
Brauchwassers bzw. Schmutzwassers in das Leitungssystem.
Sie verhindern zusätzlich, z. B. in Thermostaten, gefährlichen
Kreuzfluss, d. h. heißes Wasser kann
nicht in die Kaltwasserleitung gelangen oder umgekehrt.
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In vielen Ländern
schreiben Normen und technische
Regelwerke den Einsatz von Rückflussverhinderern
oder anderen geeigneten Sicherungseinrichtungen vor, die
das Trinkwasser vor Verunreinigungen schützen. NEOPERL®
Rückflussverhinderer (RV) werden auch in anderen Anwendungsbereichen
eingesetzt. Diese Bauteile sind ausschließlich für
die Durchströmung mit Trinkwasser
ausgelegt. |
| Einsatzgebiete |
- Schutz des Trinkwassers gegen
Verunreinigungen durch Rückfluss, Rückdruck
oder Rücksaugen (z.B. ausziehbare Küchenbrause
oder Duschkopf)
- Schutz empfindlicher Geräte
gegen mögliche Beschädigung oder Verunreinigung
durch Rückfluss (z.B. Wasserzähler, Pumpe oder
Filter)
- Verhinderung von Trockenlauf
bzw. Erleichterung des Wiederanlaufs durch Rückhalten
des Wassers im System (z.B. Pumpensysteme)
- Verhinderung von Kreuzfluss
in Systemen mit unterschiedlichem Leitungsdruck (z.B.
Kalt- und Warmwasserzulauf in Thermostatmischern)
- Risikominimierung von Rückfluss
oder Leckagen beim Ausfall von Ventilen (z.B. Magnetventil
an der Zuströmseite einer Anwendung)
- Gewährleistung der korrekten
Funktionsweise in komplexen Systemen durch Sicherstellen
des Durchflusses in nur eine Richtung (z.B. großflächige
Heizsysteme oder Druckerhöhungspumpen)
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Einsatzgebiete
von Rückflussverhinderer |
Quelle:
NEOPERL GmbH |
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Funktionsprinzip |
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Statischer Zustand (kein
Durchfluss)
Der Rückflussverhinderer befindet sich in geschlossener
Position. Die Feder drückt den Kegel in ihren Sitz und
hält die Patrone geschlossen.
|
| |
Dynamischer Zustand
(Durchfluss)
Der Wasserdruck ist höher als der Druck der Feder. Daher
hebt der Kegel aus seinem Sitz ab und lässt das Wasser ungehindert
passieren.
|
| |
Rückfluss
(Durchfluss in umgekehrter Richtung)
Nimmt der abströmseitige Druck zu (Rückfließen)
oder der zuströmseitige Druck ab (Rücksaugen), so dass
der Durchfluss sich umkehrt, lässt die Feder den RV-Kegel
zurückschnellen und verschließt die Zuströmseite
so, dass kein Wasser zurückfließen kann.
Rückflussverhinderer
- Neoperl GmbH |
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Quelle:
Oventrop GmbH & Co. KG |
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Der Rückflussverhinderer
(RV) mit Prüföffnungen
für Trinkwasserversorgungsanlagen
verhindert das Rückdrücken, Rückfließen
oder Rücksaugen von Trinkwasser. Dieser kontrollierbare
RV nach DIN EN 13959 entspricht der Bauform Typ
EA, ist totraumfrei und kann bis
95 °C eingesetzt werden. |
Da der RV einen
geringen Öffnungsdruck (> 10 mbar)
hat, kann er auch in Kaltwasserleitungen
und in Zirkulationsleitungen als Schwerkraftbremse
eingebaut werden. Die Verschlussstopfen an den Kontrollstutzen
sind so konstruiert, dass sie Totraumfreiheit gewährleisten.
|
| Rückflussverhinderer
mit Prüföffnungen
|
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|
Einbau
der RV |
Quelle:
Oventrop GmbH & Co. KG |
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| Sicherungseinrichtungen - Bezeichnung
nach DIN 1988 - Typ nach DIN EN 1717 |
- Freier Auslauf - AA-AG
- Rohrunterbrecher Bauform A1 - DC
- Rohrtrenner Einbauart 3 - Rohrunterbrecher Bauform
A2 - DB
- Systemtrenner Bauart BA - BA
- Rohrtrenner Einbauart 2 - GB
- Rohrtrenner Einbauart 1 - GA
- Sicherungskombination - HD
- Rückflussverhinderer - EA-EB
- Rohrbelüfter Bauform C, D und E - HB (Bauform
C)
|
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| In Trinkwasserinstallationen
sollten unabhängig von Druckschwankungen (Druckbereich
1 - 8 bar) an den Entnahmestellen eine bestimmte gleichmäßige
Durchflussmenge vorhanden sein. Dazu werden Mengenregler
überall dort eingesetzt, wo Wasser gleichmäßig
verteilt oder eingegespart werden soll. |
| Mengenregler
sind so gebaut, dass sie direkt in der Entnahmestelle
eingesetzt werden können. Dadurch werden zusätzliche
Anschlussstücke bzw. Armaturen überflüssig. Sie
bestehen aus einem Präzisions-O-Ring, einem
Regelstern und einem Gehäuse
(bei bestimmten Modellen). Der Spalt zwischen dem O-Ring und den
Zacken des Regelsterns ist die Durchtrittsöffnung, durch
die das Wasser fließt. Je nach Modell liegen die Durchtrittsöffnungen
innerhalb oder außerhalb des O-Ringes. |
|
Bauteile
der Mengenregler |
Quelle:
NEOPERL GmbH |
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Mengenregler
- Funktionsprinzip |
Quelle:
NEOPERL GmbH |
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| Funktionsprinzip |
| Statischer
Zustand (kein Durchfluss, kein oder geringer Druck):
Der O-Ring ist entspannt (Position 1). |
Dynamischer
Zustand (Durchfluss): Sobald Wasser durch den Mengenregler
fließt, verformt sich der Präzisions-O-Ring und
wird zwischen die Zacken des Regelsterns gedrückt.
Dadurch verkleinern sich die Durchtrittsöffnungen für
das Wasser (Position 2). Je höher der Fließdruck,
desto stärker verformt sich der O-Ring (Position 3).
Bei sinkendem Druck nimmt der Präzisions-O-Ring allmählich
wieder seine ursprüngliche Form an, wodurch die Wasserdurchtrittsöffnungen
wieder größer werden (zurück zu Position
2 und 1). |
|
|
Mengenregler
sind so gebaut, dass sie direkt in der Entnahmestelle
eingesetzt werden können. Sie werden in Auslaufarmaturen, Küchen-
und Duschbrausen eingesetzt, um Wasser und Energie
zu sparen und um landesspezifische Normforderungen
zu erfüllen. Mengenregler können direkt in die Armatur eingebaut
oder werden mit dem am Auslaufende montierten Strahlregler kombiniert
(PCA® Strahlregler). |
| |
Druckregulierender
Strahlregler (PCA® Linie)
Kombiniert mit Strahlreglern gewährleisten Mengenregler
für einen konstanten Durchfluss
(belüftet, laminar oder Spray), unabhängig von
Druckschwankungen (Druckbereich 1 - 8 bar). Diese Wassersparer
sorgen dafür, dass so viel Wasser wie nötig,
aber so wenig wie möglich verbraucht wird. Deswegen
ist der Einsatz im Bad, der Dusche oder Küche, in
Hotels oder öffentliche Toiletten sinnvoll. |
|
| |
Kombination
Mengenregler und Rückflussverhinderer (CV-FR
Linie)
In vielen Anwendungen besteht die Notwendigkeit, die Absicherung
gegen Rückfluss mit der Regelung
der Durchflussmenge zu kombinieren (z.B.
bei ausziehbaren Küchenbrausen, Badewannenhandbrausen).
Die kompakten zylindrischen Patronen sind mit der Einbaubohrung
der DW-Rückflussverhindererpatronen der gleichen Größe
kompatibel. |
|
| |
Dosierung
von Wassermengen (z. B. im Magnetventil)
Mit der Kombination von zeitgesteuerten Magnetventilen
und druckausgleichenden Mengenreglern, die den Durchfluss
konstant halten, lässt sich eine genaue Dosierung
von Flüssigkeiten erreichen, wie sie z.B. bei
Getränkeautomaten und elektronischen Armaturen
notwendig ist. |
Festlegen
der Wassermenge (Warmwasserbereiter/ Boiler)
Mengenregler gewährleisten einen konstanten
Zufluss von Kaltwasser zum Warmwasserbereiter unabhängig
von unterschiedlichen Systemdrücken. Dies ist
eine Voraussetzung, um eine gleichbleibende Temperatur
aufrecht zu erhalten. |
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|
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Wasserverteilung
|
Durch diese Mengenregler-Technologie
lässt mit den passenden Einsätzen unabhängig
vom Leitungsdruck (Druckbereich 1 - 8 bar) immer eine
konstante Wassermenge fließen,
so z.B. 6 Liter pro Minute beim Händewaschen oder
12 Liter pro Minute beim Duschen. Dadurch wird
Wasser und Energie gespart
und gleichzeitig
wird das Wasser gleichmäßig verteilt. |
. |
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Wasserverteilung
durch Mengenregler |
Quelle:
NEOPERL GmbH |
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Wand-Wärmestrahler |
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Wärmestrahler
mit Dimmer |
Quelle:
Solamagic |
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IR-Heizelement |
Quelle:
Redwell |
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Die heute üblichen
Systemtemperaturen der Heizungsanlagen werden immer geringer.
Diese Tatsache führt dazu, dass die in den Badezimmern
oder Duschräumen die benötigte Heizlast über
die Fußbodenheizung nicht mehr erreicht werden kann.
Auch ist es schon immer nicht sinnvoll gewesen, die Raumtemperatur
in diesen Räumen ständig auf die von der DIN-Norm
vorgegebenen 24 °C zu halten. |
Damit die gesamte
Systemtemperatur nicht nur wegen eines Raumes höher
ausgelegt werden muss oder sogar ein eigener Heizkreis eingerichtet
wird, ist es mehr als sinnvoll, den Raum nur auf eine Grund-temperatur
(z. B. 20 °C) zu heizen und die notwendig höhere
Raumtemperatur (z. B. 24 °C) für die kurzen
Nutzungszeiten durch eine Zusatzheizung
einzubringen. |
Hier gibt es verschiedene
Möglichkeiten |
- Badheizkörper (Handtuchtrockner)
- Wandflächenheizung
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oder externe Zusatzheizungen |
- elektrische IR-Heizstrahler
- elektrische IR-Flächenheizung
- elektrische Heizlüfter
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Die elektrischen
Zusatzheizungen haben auch den Vorteil, dass sie die gewünschte
Raumtemperatur schnell und auch außerhalb der Heizperiode
zur Verfügung stellen. |
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Bad-Heizlüfter |
Quelle:
Honeywell GmbH |
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Dezentrale
Trinkwassererwärmung |
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Kochendwassergerät |
Quelle:
AEG |
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In der Praxis gibt
es viele Fälle, in denen eine zentrale Trinkwassererwärmung
nicht wirtschaftlich ist. Wenn z. B. in einem Gäste-WC
oder in gewerblichen Räumen an den Entnahmestellen
einer Teeküche und an Handwaschbecken warmes Wasser
zur Verfügung zu stellen ist, dann bietet sich ein
einfaches Kochendwasserrgerät über
der Spüle oder ein 5 Liter-Elektrospeicher
über bzw. unter dem Waschtisch an. |
Auch im Wohnungsbau
bieten sich deratige Lösungen für weit entferntliegende
oder selten genutzte Entnahmestellen an. |
Probleme mit alten
Anlagen gibt es dann, wenn die zentrale Anlage zurückgebaut
werden soll. Das bedeutet, dass alle Warmwasser- und Zirkulationsleitungen
total aus dem System rausgenommen werden müssen. |
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Untertischgerät |
Quelle:
Stiebel Eltron |
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Der Badeofen
ist ein nichtgedämmte Behälter, der mit Öl,
Gas, festen Brennstoffen und elektrisch beheizt werden kann. Da die
Temperatur bis ca. 100 °C erreichen kann, wird der Badeofen auch
"Boiler" genannt. Er sollte aber nie über
80 °C erwärmt werden. Badeöfen als Druckbehälter
können eine thermische Ablaufsicherung (TAS)
haben. Verzinkte Badeöfen dürfen nicht mit
einer Kupfer- und Edelstahlinstallation verbunden werden. |
| Die drucklosen Öfen
verdrängen bei der Aufheizung das Wasser nach dem Überlaufprinzip
zum Auslaufventil. Bei dem Aufheizen des Wassers dehnt es sich aus und
das überschüssige Wasser tropft über den dauernd offenen
Auslauf der Mischbatterie aus. Deshalb darf die Verbindung zwischen
Auslauf und Wasserbehälter nicht abgesperrt werden. |
Da der Badeofen nur für
eine Badewannenfüllung ausgelegt wird, hat er
je nach der Füllmenge der Wanne einen Inhalt von 80 bis 110 Liter.
Das Wasser wird kurz vor der Nutzung von Hand (Kohle,
Holz) oder automatisch (Öl, Gas, Strom) in Betrieb gesetzt. Da
die Öfen nicht gedämmt sind, wird das Badezimmer gleichzeitig
aufgeheizt. Dies ist ein Grund, warum diese Öfen, besonders als
Bad-Zusatzheizung,
wieder eingesetzt werden. Hier kann dann eine Fußbodenheizung
als Grundlast betrieben werden und im Sommer bzw. in den Übergangszeiten
auf eine Heizung verzichtet werden. Verkleidete Badeöfen haben
eine Konvektionsklappe, die zur Raumheizung beiträgt. |
Die ersten Badeöfen
wurden aus Kupferblech (ab 1894 von Vaillant und Junkers)
hergestellt. Die neueren Modelle sind aus emailliertem Stahlblech
oder Edelstahl. Aber auch die Kuper-Badeöfen kommen
auf Antik getrimmt wieder in Mode. |
| Aufbau und Funktion |
Unter einem senkrecht stehenden
Wasserbehälter ist eine Brennkammer angeordnet,
wobei das Rauchrohr durch den Behälter geführt wird. Im unteren
Bereich des Wasserbehälters befindet sich eine Mischbatterie,
die bei dem Öffnen des WW-Auslaufventils kaltes Wasser in den Behälter
leitet und das heiße Wasser strömt in die Badewanne. Über
das Zumischen von kaltem Wasser wird die gewünschte Wasser- bzw.
Duschtemperatur erreicht. |
Badeöfen |
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| Quelle:
Vaillant Deutschland GmbH & Co. KG |
Quelle:
MH-Anlagentechnik GmbH |
Quelle:
Franz Kaldewei GmbH & Co. KG |
Quelle:
Radek Zavadil |
Quelle:
Buderus-Museum |
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| Inselhaube |
| Quelle:
Miele & Cie. KG |
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Wärmegedämmter
dichtschließender Mauerkasten |
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Dunstabzugshauben
(Wrasenabzug) gibt es in den
verschiedensten Bauformen, damit sie zu den
Küchenbauweisen und Herdtypen passen. Die
am meisten eingesetzte Bauform ist die Wand-
und Unterbauhaube. Die Inselhauben
ist die modernste Ausführung für freistehende
Küchenblocks. |
| Für den Anschlusses
gibt es zwei Möglichkeiten: |
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Für
den Umluft- und
Hybridbetrieb
wurde der Hybridfilter
entwickelt, der wie ein Überdruckventil
funktioniert. Dabei wird nur so
viel Luft in den Abluftweg gefördert,
bis die entstehenden Widerstände
den Luftstrom abbremsen. Die übrige
sich aufstauende Luft gelangt
durch den Hybridfilter gereinigt
in den Raum zurück. |
Bevor
die Wrasen*
in den Filter gelangen, müssen
sie von Fett (Fettabscheidung)
und Gerüchen (Umluftfilter)
gereinigt werden. |
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Hybridfilter |
Quelle:
berbel
Ablufttechnik GmbH |
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*Im
allgemeinen Sprachgebrauch werden Koch-
und Bratdünste als Wrasen
bezeichnet. Diese bestehen auch Wasserdampf
und Fettbestandteilen. Der
Begriff wird auch in der Technik
verwendet, so z. B. Dampf, der bei dem Ablöschen
von Schlacke entsteht oder aus Fernwärme-Lüftungsschächten
(Dampfleitungen) austretender Dampf. |
Bei
dem Umluftbetrieb wird keine
Verbindung nach außen benötigt, was
bei der heutigen luftdichten Bauweise
auch nicht sinnvoll wäre. Außerdem
bleibt die Wärme des Kochvorgangs
im Gebäude. |
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Eine Dunstabzugshaube
mit speziellen
Fettabscheidern kann auch in eine vorhandene
Lüftungsanlage eingebunden werden.
Hier wird aber eine fachgerechte Planung vorausgesetzt,
damit das Kanalsystem nicht durch Fettablagerungen verunreinigt
wird. |
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Kondenswasser-sammler |
Quelle:
Dietmar Grummt |
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Kondenswasser-abscheider |
Quelle:
Naber GmbH |
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Ein besonderes Problem
ist das Kondenswasser, das
besonders dann entsteht, wenn die Fortluft senkrecht
durch einen Dachraum über
das Dach abtransportiert wird. Wenn eine Wärmedämmung
an den Rohren und Dachdurchführungen
fehlt oder unzureichend ist, kondensiert die
feuchtwarme Luft an den Rohrwandungen
und läuft in das Kanalsystem und in die
Abzughaube zurück. |
Der Kondeswassersammler
(KWS) bzw. Kondenswasserabscheider
(KDA) muss senkrecht und möglichst nahe
über dem Ausblasstutzen der Dunstabzugshaube
positioniert werden. |
In größeren
Anlagen ist auch der Einsatz eines
Kondensatzsammlers mit einem
Siphonablauf möglich.
Diese Bauteile werden auch in Luft-Erdwärmetauscher
eingesetzt. |
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| Wärmegedämmte
Dachdurchführung |
Kondensat-ablauf
mit Siphon |
| Quelle:
Westaflex werk GmbH |
Quelle:
Maico Elektroapparate-Fabrik GmbH |
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Wetterschutzklappe |
Quelle:
Maico Elektroapparate-Fabrik GmbH |
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Elektrische
Verschlussklappe als Wetterschutz
und Kaltluftsperre bei abgeschaltetem
Ventilator. |
Besonders in in windstarken
Gegenden ist es sinnvoll diese Klappen in Verbindung
mit Dunstabzugshauben einzubauen,
damit keine Geräusche auftreten und keine
Kaltluft in in das Gebäude kommt. |
Die
Klappe öffnet
und schließt beim Ein-und Ausschalten
des Ventilators. Mit einem Endlagenschalter
spricht der Ventilator erst bei vollständig
geöffneter Verschlussklappe an. |
Für
senkrechte Rohrführung
werden Verschlussklappen
mit Stellmotor in das Rohr eingesetzt. |
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Verschlussklappe |
Quelle:
Maico Elektroapparate-Fabrik GmbH |
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