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Rohre in Heizungs-,
Trinkwasser-, Regenwasser-, Solar-, Kühl-, Öl-, Abgas- und
Abwasseranlagen sind Hohlkörper, die normalerweise
einen kreisrunden Querschnitt haben. In speziellen
Einsatzfällen kommen Rohre mit rechteckigen, vieleckigen und ovalen
Querschnitten zum Einsatz. In anderen Bereichen werden auch Rohre verwendet,
so z. B. als Gerüste und Geländer, im Maschinenbau (Achsen,
Wellen), in Rohrpostsystemen. Rohrleitungen in lüftungstechnischen
Anlagen werden als Luftleitungen
oder Kanäle
bezeichnet. |
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| In den Rohrleitungen
werden Flüssigkeiten (Wasser, Dampf bzw. Kondensat,
Solar- und Kühlflüsigkeiten, Kältemittel, Abwasser),
Gase (Erdgas, Propan, Butan, Sauerstoff, Stickstoff,
Dampf, Abgas bzw. Rauchgas) oder rieselfähige Brennstoffe
(Holzpellets, Hackschnitzel, Späne, Kohlestaub) transportiert. |
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| Die Rohrarten können nach folgenden Materialien eingeteilt werden: | |||||||||||||||
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Die Rohrgrößen
werden in den entsprechenden Normen nach dem Nenndurchmesser
(Nennweite [DN - diameter nominal]) festgelegt. Außerdem
werden für die Abmessungen auch die Begriffe Innendurchmesser
(ID - inside diameter), Außendurchmesser (OD
- outside diameter) und die Wanddicke und für
die Belastbarkeit hauptsächlich der Nenndruck
(PN - pressure nominal) verwendet. Alle Werte sind einheitslose
Normbezeichnungen, aber werden letztendlich in mm bzw. bar
angegeben. |
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| Stahlrohre | |||||||||||||||
Stahlrohre
werden auch heutzutage noch für größere Nennweiten (ab
ca. DN 50) in allen Bereichen der haustechnischen Anlagen
eingesetzt. Da Stahlrohre äußerst vielseitig verwendet werden
können, kommen sie nicht nur für Rohrleitungen
sondern auch für die vielfältigsten Konstruktionselemente
zum Einsatz. So werden sie von kleinsten Durchmessern für Brems-
oder Hydraulikleitungen über den Einsatz in Dampfkesseln oder Druckbehältern
bis hin zu Durchmessern von mehr als einem Meter für Pipelinesysteme
bis zu 18 m Lieferlänge eingesetzt. Außerdem können
sie, wie alle Stahlprodukte, nahezu ohne Qualitätsverlust eingeschmolzen
und wiederverwendet werden. |
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| Das Rohrsortiment umfasst Rohre für untergeordnete Konstruktionen, Geländerrohre, Konstruktionsrohre, Gewinderohre, Druckleitungsrohre, Präzisionsstahlrohre oder auch Spezialrohre für Trennwandkonstruktionen und Sonderposten für Durchbrechungen, Stützrohre, Spül- oder Schutzrohre, Förderleitungen, Abwasser oder Lüftungsrohre. |
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| Wasserführende Stahlrohre | |||||||||||||||
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| Leitungsrohre für
Gas und brennbare Flüssigkeiten DIN EN 10208 / DIN 2470-1, DIN 1626, 1629, 17172 Nahtlose Stahlrohre für Druckbeanspruchungen DIN EN 10216-1 bzw. DIV EN 10216-3 / DIN 1629 DIN EN 10216-2 / DIN 17175 DIN EN 10216-3 / DIN 1629 Geschweißte Stahlrohre für Druckbeanspruchungen DIN EN 10217-1 / DIN 1626 DIN EN 10217-2 |
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Da bei der Montage
von Stahlrohren die Verbindungen hauptsächlich
durch Schweißen (Autogen-, Elektro- und Schuzgasschweißen)
hergestellt werden, sind hier besondere fachliche Fertigkeiten
erforderlich. Geräte und Armaturen werden durch lösbare Verbindung
mit Gewinden oder Flanschen hergestellt. Auch hier sind Fachkenntnisse
notwendig. |
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| Stahlrohre - Salzgitter Mannesmann Stahlhandel GmbH |
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| Kupferrohr | |||||||||||||||
Das Kupferrohr
hat in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts zunehmend
das Stahlrohr in kleineren Heizungsanlagen
und das verzinkte Stahlrohr in der Trinkwasserinstallation
abgelöst. Heute wird das Kupferrohr in Heizungs-
und Trinkwasseranlagen immer mehr von den Kunststoff-,
Verbund- und Edelstahlrohren abgelöst.
In Ölanlagen wird weiter das
Kupferrohr bevorzugt. Bei hohen Anforderungen
an die Sicherheit, so z. B. bei der Gasversorgung
oder bei außergewöhnlichen Temperaturbeanspruchungen
in thermischen Solaranlagen wird heute fast ausschließlich
Kupfer als Werkstoff für Leitungen in Gebäuden verwendet.
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Da das Einsatzspektrum
der Kupferrohr sehr breit ist, gut verarbeitet
werden können, sie eine lange Haltbarkeit haben
und gesundheitlich unbedenklich sind, werden die Rohre
von vielen Fachfirmen immer noch bevorzugt
eingesetzt. |
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Die Anforderungen
an die Eigenschaften, die Zusammensetzung, die Lieferbedingungen und
die Prüfung von nahtlosen Rundrohren aus Kupfer mit einem Außendurchmesser
von 6 mm bis 267 mm sind in der DIN EN 1057 festgelegt.
Diese Rohre werden in folgenden Bereichen eingesetzt: |
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• Kalt- und Warmwasserverteilungssysteme (einschließlich Regenwassernutzung) |
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Kupferrohre
von 10 bis 54 mm Durchmesser müssen im Abstand von höchstens
60 cm wiederkehrend über ihre Länge gekennzeichnet
sein. Rohre mit einem Durchmesser von 6 mm bis unter 10 mm oder über
54 mm müssen zumindest an beiden Enden in ähnlicher Weise
sichtbar gekennzeichnet sein. |
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Kennzeichnung
verschiedener Kupferrohre |
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Quelle: Deutsches
Kupferinstitut e.V. |
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| Fachgerechte
Kupferrohrinstallation - Deutsches Kupferinstitut e.V. |
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Die
fachgerechte Installation von thermischen Solaranlagen
- Deutsches Kupferinstitut e.V. |
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Kupferrohre
in der Kälte-Klimatechnik, für technische und medizinische
Gase - Deutsches Kupferinstitut e.V. |
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Kupfer |
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| Messingrohr | |||||||||||||||
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| Messingrohre werden
mit Außendurchmesser von 2,0
bis 180 mm und Wanddicken von
0,2 bis 60 mm geliefert und können
folgende Legierungen haben. |
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| Edelstahlrohr | |||||||||||||||
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Werkstoffvergleichsliste
- EHM Edelstahl GmbH |
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Edelstahlrohre
- Günter Lämmermeier OHG |
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| Gusseisenrohr | |||||||||||||||
Gusseisenrohre
sind ein Bestandteil der gusseisernen Abflussrohrsysteme
(SML) für die Gebäude- und
Grundstücksentwässerung nach DIN EN 877 (Rohre, Formstücke
und Zubehörteile. - Freispiegelleitungen).. Der Werkstoff für
Düker Abflussrohrsysteme ist Grauguss GG nach
DIN EN 1561 (früher GG 15 nach DIN 1691). Das Material ist
eine Eisen-Kohlenstoff-Legierung mit einem
hohen Anteil an Graphit, der in der Grundmasse
lamellenartig und fein verteilt eingelagert ist. Dadurch wird eine hohe
Festigkeit, Verschleißfestigkeit, Temperaturbeständigkeit,
hervorragende Korrosionsbeständigkeit und ein sehr hohes Dämpfungsvermögen
erreicht. |
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| Bleirohr | |||||||||||||||
Schon 400 v. Chr.
wurden im Römischen Reich in den Städten
das Wasser neben den Ton- und Betondruckrohren auch
durch Bleidruckrohren verteilt. In Deutschland wurden
bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts noch
Bleirohre in der Trinkwasserinstallation
und als Abwasserleitungen (und Geruchsverschlüssen)
verlegt. Ab 1973 ist der Einsatz von Bleirohren in Neubauten nicht mehr
erlaubt, weil bei sauren Wässern (< pH 6,5) Blei in das Trinkwasser
eingetragen wird. Dies findet besonders in Stagnationszeiten
(Stillstandszeiten) bzw. -Leitungen (nach sehr kurzer
Stagnationszeit von weniger als einer Stunde) statt . Akute Bleivergiftungen
sind nicht auszuschließen. |
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Die neue Trinkwasserverordnung
(TrinkwV
2011 - Anlage 2) schreibt einen Grenzwert
für Blei im Trinkwasser von 0,025 mg/I und ab
dem 01.12.2013 von 0,01 mg/I vor.
Da diese Grenzwerte in der Praxis nicht einzuhalten
sind, müssen Bleirohrinstallationen in dieser Übergangsfrist
ausgetauscht werden. Bei Probennahmen
können auch in Kupferleitungen höhere Bleiwerte
festgestellt werden. Der Grund liegt hier in der Verwendung von bleihaltigen
Loten, wobei hier die Grenzwerte in den meisten Fällen
nicht überschritten werden. |
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| Aluminiumrohr | |||||||||||||||
Da Aluminium
über hervorragende mechanische Eigenschaften verfügt
und äußerst leicht ist, wird der Werkstoff
auch zur Herstellung von Rohren (Rundrohr, Vierkantrohr,
Rechteckrohr) verwendet. Die Haupteinsatzgebiete sind
der Kälteanlagenbau, Automobilbau, Flugzeugbau und Schiffbau. Aber
auch Antennen, Fahrräder, Geländer oder Rollstühle bestehen
aus mindestens einem Aluminiumrohr. Die mechanische Verarbeitung
der Alurohre kann mithilfe der gleichen Maschinen, die man auch für
Kupferrohre einsetzt, durchgeführt werden, |
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Aluminium
ist ein weiches zähes Metall und ist dadurch sehr
dehnbar und schon bei geringer Hitze verformbar.
Die bekannte Knetlegierung kann das Metall auch bei
sehr geringer Hitze sehr gut Formen, Biegen pressen und schmieden. Schäden,
die bei einer Kaltumformung entstanden sind, können
wieder gerichtet werden. |
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Eine Aluminium-Legierung
entsteht durch die Verbindung von Aluminium
(in der Regel Al99,5) mit anderen Metallen (Kupfer,
Magnesium, Mangan, Nickel, Beryllium, Zink oder Silicium). Man unterscheidet
zwischen Knetlegierung (Rein- und Reinstaluminium,
AlCuMg, AlMgS, naturharte Aluminiumlegierungen [AlMg], aushärtbare
Aluminiumlegierungen [AlCuSiMn]) und Gusslegierungen
(AlSiCu, AlMgSi, AlCuTi oder AlCuTiMg). Geringe Zusätze der Elemente Zink, Silicium Nickel, Kupfer, Magnesium oder Mangan bilden Knetlegierungen, die die Festigkeit und Härte von Aluminium besonders erhöhen, aber die elektrische Leitfähigkeit herabsetzen. |
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| Kunststoffrohr | |||||||||||||||
Für Kunststoffrohrleitungen
aus Polybuten (PB), Polypropylen (PP-R),
vernetztes Polyethylen (PE-X), hoher Dichte und vernetztes
Polyethylen (PE-X-MD), mittlerer Dichte legt DIN
4726 Anforderungen fest. >
mehr |
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| Verbundrohr - Mehrschichtverbundrohr | |||||||||||||||
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Das
Verbundrohr Druckluft (Ringrohr
bis 32 x 3 und Stangenrohr bis 110 x 10) ist
ein Mehrschichtverbundrohr (PE-RT - Haftvermittler - sicherheitsverschweißtes
Aluminium - Haftvermittler - PE-RT) mit blauer Außenschicht
bzw. Kennzeichnung. Bei dem PE-Material handelt es sich um unvernetztes
Polyethylen mit erhöhter Temperaturbeständigkeit.
Da das Rohr eine geringe Rauigkeit aufweist, verursacht
es kaum Druckverluste. Der zulässiger Betriebsüberdruck
beträgt 12 bar (Nenndruck: 16 bar), die Rohre
dürfen auf max. 60 °C erwärmt werden
und haben eine geprüfte Zeitstandsfestigkeit von
50 Jahren. |
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Rohre bis zu einer Dimension
von 32 x 3 mm sind leicht von Hand, auch in engen Radien,
biegbar. Das Für das Verbundrohrsystem
Druckluft wurde ein spezielles Fittingprogramm
entwickelt. Die Metallfittings gibt es, je nach der Rohrgröße,
in unterschiedlichen Ausführungen. Zur eindeutigen Identifikation
der Anwendung "Druckluft" besitzen die Fittings
blaue Anschlagelemente. Um die Dichtheit der Verbindungen
zu gewährleisten, sind die Fittings zusätzlich mit blauen
O-Ringen aus druckluftgeeignetem HNBR ausgestattet. Der Metall-Pressfitting
ist so konzipiert, dass bei der vorgeschriebenen Druckprüfung an
der unverpressten Verbindung Luft austritt oder der Fitting sich vom
Rohr löst. |
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| Das Verbundrohrsystem Druckluft
darf nur eingesetzt werden, wenn die vom Hersteller angegebenen
Kompressor-Ölsorten verwendet werden. |
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Die Fittings
besitzen einen gelben Pressanschlagring. Der Dichtring
unterscheidet sich zum Standarddichtring im Trinkwasser- und Heizungsbereich
und darf nicht mit diesen gemischt eingesetzt
werden. |
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Für den fachgerechten
Einsatz des Verbundrohrsystems Gas sind die
einschlägigen gültigen technischen Regeln DVGW-TRGI
2008 sowie Arbeitsblätter des DVGW
und die deutschen baurechtlichen Bestimmungen zu beachten. Die Verlegung
muss nach den anerkannten Regeln der Technik erfolgen.
Zusätzlich sind die Montageanleitung Verbundrohrsystem
Gas, die Vorgaben der örtlichen Gasversorgungsunternehmen
und die Installations-, Unfallpräventions- und Sicherheitsvorschriften
einzuhalten. Dies ist nur gewährleistet, wenn die Planung und die
Installation durch geschultes Fachpersonal in
zugelassenen Installationsbetrieben ausgeführt wird. |
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| Betonrohr - Stahlbetonrohr | |||||||||||||||
Schon 500 v. Chr.
wurden in Rom Kanalrohre aus Beton
verwendet. Und in Köln und Trier wurden bis 500 n. Chr. Be-
und Entwässerungsanlagen aus dem "Römischen
Beton" gebaut, die teilweise noch heute in Betrieb sind.
Danach wurden die Kenntnisse des Betonbaus vergessen
und erst im 19. Jahrhundert wurde der Beton vermehrt wider eingesetzt.
Mit der industriellen Herstellung von Zement wurden
die Kanalrohre, Formstücke und
Schachtbauteile aus Beton, Stahlfaserbeton
und Stahlbeton hergestellt. |
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Die Rohre, Formstücke
und Schachtbauteile werden aus wasserundurchlässigem
Beton hergestellt. Der Beton besteht aus Zement,
Betonzuschläge aus natürlichem Gestein
(Rundkorn, Sand/Kies, gebrochenem Korn), Zugabewasser
und Betonzusätze (Steinkohlenflugasche, Steinmehl,
Traß, Microsilica). Bei den Stahlbetonrohren
kommt Betonstahl BSt 500 S (A) und bei dem Stahlfaserbeton
wird kein Rundstahl, sondern Stahlfasernmaterial eingesetzt
bzw. beigemischt. |
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Die Wasser-
und Abwasserrohre gibt es, je nach dem Einsatzbereich,
dem Wasseranfall und den Platzverhältnissen, in den verschiedensten
Querschnittsformen. Die Rohr-
und Schachtverbindungen werden als lösbare,
bewegliche Steckverbindungen mit Kompressionsdichtungen
ausgeführt. Dadurch werden keine Biegemomente und Längskräfte
übertragen und sie passen sich in begrenztem Rahmen evtl. beabsichtigten
oder unbeabsichtigten Längenänderungen an. Die Dichtmittel
sind ausschließlich Elastomere mit dichter Struktur
und hohlraufreien Querschnitt. Das Material der Dichtmittel ist biologisch
beständig (kein Angriff durch pflanzliche, tierische und
mikrobiologische Organismen). |
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Technisches
Handbuch - Beton- und Stahlbetonrohre -
FBS- Dipl.-Ing. W. Niederehe |
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| Kunstharzbetonrohr - Polymerbeton | |||||||||||||||
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| Faserzementrohr | |||||||||||||||
Faserzement
wird immer wieder mit dem krebserzeugendem
Asbestzement verwechselt. Ab 1992 gibt es ein Verwendungsverbot
für Asbestzement-Produkte (Ausnahme Druckrohre),
die aber 1995 auch verboten wurden.
Unstrittig ist das Entstehen von Asbestose (Erzeugung von Narbengewebe
bei Inhalation). |
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Faserzement
ist asbestfrei und wird hauptsächlich als Wandverkleidungsplatten
für den Außen- und Innenbereich eingesetzt. Es besteht z.
B. aus |
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| Keramikrohr | |||||||||||||||
Keramische Werkstoffe
sind nichtmetallische anorganische Materialien. Die
Grundstoffe bei der Herstellung und die Einsatzbereiche
in der Technik sind umfangreich. Technische Keramik
hat folgende Eigenschaften: |
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Aufgrund der Eigenschaften wird
die Keramik z. B. in Abgassystemen
bzw. Schornsteinen, als Flammrohre
an Ölbrennern und an Zündelektroden in Brennern,
aber auch als Isolatoren in Zündkerzen in der Kfz-Technik und in
der Elektrotechnik z. B. bei Hochspannungsleitungen eingesetzt. |
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| Steinzeugrohr - Steingutrohr | |||||||||||||||
| Steinzeugrohre werden ausschließlich mit natürlichen Oberflächenteilstoffen (Ton bzw. Lehm, Wasser, Schamott) hergestellt. Die glasierten Rohre haben eine hohe mechanische Festigkeit, die höher ist als die von armiertem Beton. Die starren Rohrkörper und die flexiblen Verbindungen gewährleisten, dass die Leitung auch unter den extremsten Bedingungen dicht bleibt und auch nicht durch eine Hochdruckreinigung beschädigt wird. Die Rohrleitungen werden in den Nennweiten von DN 100 bis DN 1400 und Revisionsschächte DN 400 bis DN 1400 angeboten. |
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| Glasrohr | |||||||||||||||
Glasrohre lassen sich in speziellen Ziehverfahren fertigen. Sie werden hauptsächlich dort eingesetzt, wo aggressive Gase und Flüssigkeiten transportiert werden müssen. U-Rohr- bzw. Schrägrohrmanometer, Durchflussmesser und Flüssigkeitsanzeiger, im Rohrleitungsbau (an Stellen, wo das durchfließende Medium sichtbar sein soll), Glasrohrwärmetauscher in Wärmerückgewinnungsanlagen und Vakuumröhren in der Solartechnik sind aus Glasrohren hergestellt. Aber auch Kochgeräte, Leuchtenabdeckungen, Lampenschutzrohre können aus Glasrohren bestehen. |
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Die
speziellen Borosilikatglasrohre aus Borosilikatglas
3.3 gehören zu der ersten Wasserbeständigkeitsklasse.
Diese Spezialglasrohre zeichnen sich besonders durch eine hohe
Temperaturwechselbeständigkeit und hohe Beständigkeit
gegen Wasser, Säuren, Laugen und organische Substanzen aus. Auch
bei längeren Einwirkungszeiten und Temperaturen über
100 °C (bis 130 °C) übertreffen die Glasrohre
in ihrer chemischen Widerstandsfähigkeit die meisten Metalle und
andere Werkstoffe. |
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| Holzrohr | |||||||||||||||
| Schon vor über 2000 Jahren wurden in den Aquädukten der Römer und im gesamten Mittelmeerraum Wasserleitungen u.a. auch aus Holz gebaut. Dabei handelt es sich um die älteste Bauweise zur Beförderung von Wasser. Zuerst wurden die Holzrohre aus ausgebohrten Baumstämmen hergestellt, die mit Eisenringen zu einer Leitung verbunden wurden. | |||||||||||||||
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| Ein
Holzrohr verbindet Bach und Kraftwerk - proHolz Austria |
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Druckrohrleitungen
aus Holz - Uni Karlsruhe (TH) H.J. Blaß, P. Fellmoser |
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Holzrohre
als Trinkwasserleitung - Buch "Victor Schauberger"
von Franz Ferzak |
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Hinweis!
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